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Notre DELF-Expérience (Unsere DELF-Erfahrung)

Im Januar und Februar letzten Jahres (2023) machten sich ein paar Möchtegern-Franzosen auf den Weg, gerissenen Schurken das Handwerk zu legen. Nein Spaß, wir eroberten nur das DELF-Diplôme. Nach gründlicher Vorbereitung während des Unterrichts machten wir uns an zwei Samstagen bereit und gingen einmal zu uns in die Schule für den Lese-, Hörverstehens- sowie Schreibteil. Die mündliche Prüfung („production orale“) war in einer Schule in Paderborn. Wir haben mit anderen Schülern von verschiedenen Schulen gewartet, bis wir in Kleingruppen in den Vorbereitungsraum gerufen wurden. Danach durften wir einzeln mit waschechten Parisern reden, uns vorstellen und einen kleinen Dialog halten, en français naturellement. Obwohl wir alle aufgeregt waren, waren die Ergebnisse prima.

Es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung und es lohnt sich für jeden, der die französische Sprache liebt und ihr mächtig ist. Übrigens erhält man ein echtes französisches Diplom vom Institut français, was bei Bewerbungen super ankommt! Also lasst euch ermutigen, die Prüfung ebenfalls abzulegen und davon zu profitieren.


Sophia Schmidt und Marielle Heinrichs, 10G

Oma und Opa besuchen meine Kita

Bei uns in der Kita hatte sich ganz besonderer Besuch angekündigt. Zwei Wochen vorher wurden die Einladungen von den Kindern gestaltet und seitdem warteten die Kinder ganz ungeduldig darauf, wann Oma und Opa denn nun vorbeikommen würden. Jede Gruppe überlegte sich ein tolles Programm für den jeweiligen Nachmittag, an dem die Großeltern die Kita besuchen würden. Und endlich war es dann soweit!

Der Nachmittag der Füchse drehte sich vor allem darum, dass Gott die ganze Welt in seiner Hand hält. Neben einem gemeinsamen Lied und einem Begrüßungslied, durften sich die Großeltern über ein kurzes Gedicht freuen.

Die Eulen beschäftigten sich damit, dass jeder einmalig ist und verschiedene Begabungen hat. Außerdem führten die Kinder ein kleines Anspiel zum Thema „Mutig sein“ auf, in dem es darum ging, dass jeder von uns zwischendurch mutig wie ein Löwe, aber auch ängstlich wie eine Maus sein kann.

Bei den Rehen ging es um das Thema Dankbarkeit, das mit passenden Liedern musikalisch untermalt wurde. Darüber hinaus durften die Großeltern die Raupe Ursula kennenlernen, die ein wunderschöner Schmetterling wurde.

Nach dem bunten Programm wurde als Erstes von dem leckeren Buffet genascht. Anschließend durften alle Kinder ihre Omas und Opas durch die Kita führen und ihnen die eigene Gruppe und die Lieblingsspielsachen zeigen. Bald danach endete unser Oma-Opa-Fest bereits, aber an diesen schönen Nachmittag werden wir uns gerne erinnern.

 

Open Doors lädt zum Gebet ein

Am Buß- und Bettag lud die Organisation Open Doors, die sich für verfolgte Christen auf der ganzen Welt (insgesamt in bereits 70 Ländern) einsetzt, dazu ein, sich neu im Rahmen eines Gottesdienstes für die Oberstufenschüler des Gymnasiums und Berufskollegs Gedanken darüber zu machen, wie man Christen, die ihren Glauben nicht frei ausleben dürfen und zum Teil erhebliche Repressalien bis hin zum Tod erleben, unterstützen kann. Der ursprüngliche Anlass dieses kirchlichen Feiertags war der Aufruf von Königen und Fürsten, wenn besondere Nöte und Katastrophen auftraten. Demnach lag der Fokus an diesem Tag bei der großen Not der verfolgten Kirche.

Gunnar Garms, ein Vertreter von Open Doors, lenkte den Blick der Schüler und Schülerinnen zum Ende auf eine weitere Bedeutung des Feiertags: Die innere Umkehr, die dazu führt, sein Leben neu zu gestalten. So ermutigte der Redner dazu, auf die verfolgten Christen in das tägliche Gebet mit aufzunehmen.

Eine gute Möglichkeit dazu, stellte Q2-Schüler Nathanael Wilde vor. Jeden Mittwoch in der zweiten großen Pause können sich interessierte Schüler und Schülerinnen zum Gebet treffen.

 

 

Osterempfang des Christlichen Schulvereins Lippe e.V.

Im Namen des Christlichen Schulvereins Lippe durfte unser Geschäftsführer, Peter Dück, beim Osterempfang neben Partnern aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Verwaltung auch die Vertreter der Partnerschule in den Niederlanden sowie den Gastredner, Prof. Dr. Krahl, Präsident der Technischen Hochschule OWL, auf dem alljährlichen Osterempfang begrüßen.

Zwei Schülerinnen der der 4. Klasse der August-Hermann-Francke Grundschule in Lemgo trugen schwungvoll die Highlights des letzten Jahres vor und ließen es sich auch nicht nehmen, Herrn Prof. Dr. Krahl ein paar Fragen zu stellen und ihm so den „thematischen Teppich“ für seinen Vortrag auszurollen.

Ein wichtiger Teil dieses Abends war ein Friedensgebet für die Ukraine, das von Pfarrer Tobias Treseler, ehem. Kirchenrat und Pfarrer der Lippischen Landeskirche, Pastor Nikolai Kimbel, Pastor der größten Freikirche in Lippe, und Yevhen Artiukh, Mitarbeiter in der Großpflegestelle Stapelage und selbst Betroffener des Krieges, gesprochen wurde. Die Übernahme der Großpflegestelle Stapellage, die ukrainischen Mitarbeiter des Christlichen Schulvereins Lippe und die Verbundenheit, die durch den Einsatz für die Flüchtlinge aus der Ukraine entstanden ist, machten diesen Programmpunkt sehr persönlich.

Prof. Dr. Krahl sprach anschließend in seinem Vortrag „Ich lerne sehen – vom Baum der Erkenntnis und von der Wissenschaft“ über die „Metamorphose einer Gesellschaft“ und einer „Zeit eines absoluten Umbruchs“. Die Digitalisierung bringe eine allumfassende Systemänderung der Gesellschaft mit sich und würde das möglich machen, was wir uns nicht vorstellen könnten. Konnte man sich in früheren Zeiten seine Zukunft aus seiner Vergangenheit erschließen, so sei dies heutzutage nicht mehr möglich. Das Streben nach Erkenntnis sei ein menschlicher Grundtrieb, der zu Unrast führe. Der Mensch müsse lernen zu sehen, dies bedeute sich auf Dinge einzulassen, die man nicht erwartet habe und sich auf eine Situation einzulassen, die man vielleicht gar nicht möge. Für die Bildungseinrichtungen stelle sich die Frage: Wie lehren wir sehen und wie gehen wir in Zukunft mit Bildung um? „Kreatives Denken und das Vermitteln von Werten, wie Sie es an dieser Schule tun, sind Schlüsselqualifikationen“, so Prof. Dr. Krahn. Auch die Liebe zum Amt, zum Beruf und zu den Schülern wäre ein Muss für jeden Lehrenden.

Der gesamte Abend wurde vom Streicherensembles der AHF-Schulen musikalisch untermalt. Nach dem offiziellen Programm gab es die Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken bei einem Stehbuffet.

Ostergarten

Seit einer Woche erleben unsere Kita-Kinder die Ostergeschichte auf besondere Weise. In liebevoll gestalteten Stationen gehen sie gemeinsam mit verkleideten Mitarbeitenden durch die wichtigsten Ereignisse rund um Ostern.

Vom festlich gedeckten Tisch über Jesu Einzug in Jerusalem und das Passahmahl im Kerzenschein bis hin zur Kreuzigung – jede Station lädt zum Hören, Fühlen und Mitmachen ein. Am Kreuz legen die Kinder symbolisch ihre Schuldsteine ab, bevor sie am leeren, geschmückten Grab die frohe Botschaft feiern: Jesus lebt.

Ostergottesdienst in der Kita – „Jesus lebt, er ist mitten unter uns“

In unserer Kita wurde in diesem Jahr ein besonders schöner und lebendiger Ostergottesdienst gefeiert. Gemeinsam mit den Erzieherinnen haben sich die Kinder auf kindgerechte Weise mit der Geschichte von Jesu Tod und Auferstehung beschäftigt.

Ein ganz besonderer Moment war das gemeinsame Singen. Mit viel Freude sangen die Kinder „Jesus lebt, er ist mitten unter uns“ – und man konnte richtig spüren, wie viel Begeisterung und Herz darin steckte.

Auch die vier Gruppen haben jeweils etwas vorbereitet und vorgetragen. Mit Liedern und einem Trommelbeitrag zeigten die Kinder, was sie in der Osterzeit gelernt haben. Jeder Beitrag war auf seine Weise besonders und hat den Gottesdienst bunt und abwechslungsreich gemacht.

Nach dem Gottesdienst ging es dann nach draußen zur Osternestsuche. Mit großer Aufregung und strahlenden Gesichtern machten sich die Kinder auf die Suche – und wurden natürlich schnell fündig.

Zum Abschluss gab es noch ein gemütliches Beisammensein. Bei einem Stehcafé mit einem leckeren, von allen zusammengetragenen Buffet konnten Eltern, Kinder und Erzieherinnen die Zeit miteinander genießen und den schönen Nachmittag gemeinsam ausklingen lassen.

Ostergottesdienst mit ganz besonderen Geschichten

All die Geschehnisse rund um das Osterfest wurden seit Wochen bei uns in der Kita thematisiert. Von Jesu Einzug in Jerusalem, bis hin zu seiner Verurteilung und schließlich Tod, wurde kindgerecht und anschaulich erzählt. Und wie schön, dass wir daran glauben, dass nach all dem Schweren, wir auch die Auferstehung von Jesus feiern können. Das haben wir in einem ganz besonderen Gottesdienst gefeiert.
Viele Eltern und Besucher kamen und lauschten den Geschehnissen der Zeitzeugen von damals. Maria Magdalena, Petrus, Thomas und ein römischer Soldat erzälten wie sie die Auferstehung von Jesus erlebt haben. Dann berichteten Zeitzeugen von heute - Mitarbeiter der Kita, wie sie Jesus in ihrem Leben erleben. Sehr persönliche und ergreifende Geschichten aus dem Leben. Kinder umarmte den Gottesdienst mit lautstarken, fröhlichen Liedern. Zum Schluss sprach David Wiebe, Vorstandsmitglied ein Segensgebet.
Mit der Ostergeschichte auf einer Karte, die alle noch zum Abschluss bekamen, wünschen wir allen ein frohes und gesegnetes Osterfest! Jesus lebt!

Ostern steht schon vor der Tür!

Schon bald steht Ostern vor der Tür und dieses Jahr haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Gemeinsam mit allen Kindern wollen wir die Ostergeschichte hautnah und mit allen Sinnen erleben. Wie war das damals als Jesus mit einem Esel durch die jubelnde Menschenmenge nach Jerusalem geritten ist? Wie hat Jesus mit seinen Freunden das Passahfest gefeiert? Wer ist Jesus überhaupt und warum musste er am Kreuz sterben? Und ist die Geschichte mit dem Tod von Jesus vorbei? Keine dieser Fragen blieb bei uns offen. Wir nehmen dich ein bisschen mit hinein. Sei gespannt!

Genauso, wie Jesus, wollten wir auch in die Stadt Jerusalem einziehen und in die Ostergeschichte eintauchen. Jeder von den Kindern durfte einmal Jesus spielen und auf dem Esel durch die jubelnden Menschen reiten. Und alle anderen bekamen Palmzweige und Tücher, um den König zu begrüßen. Ganz genau, Jesus ist ein König. Aber kein gewöhnlicher. Er ist der König der ganzen Welt und möchte auch dein ganz persönlicher König sein und in deinem Herzen wohnen. Lädst du ihn ein?

Die Geschichte geht aber auch noch weiter. Danach wollten Jesus und seine Jünger nämlich in Jerusalem das Passahfest gemeinsam feiern. Dafür gingen sie in ein Haus und bereiteten das Festessen vor und feierten gemeinsam. Wir haben ein bisschen erlebt, wie damals so ein Fest gefeiert wurde: Mit Musik, Gebet und gutem Essen und Trinken. Jeder durfte mal probieren, wie das Brot aus Israel mit den bitteren Kräutern und der Traubensaft so schmeckt. Das Passahfest ist ein Fest, bei dem die Menschen Gott danke sagten. Auch wir haben das gemacht. Jeder, der möchte, durfte Gott im Gebet für etwas Danke sagen.

Nach dem Fest ging Jesus mit ein paar seiner Freunde in einen nahegelegenen Garten. Er wollte dort beten, da er wusste, dass bald eine schwere Zeit auf ihn zukommen wird. Aber seine Freunde sind immer wieder eingeschlafen. Jesus weckte sie immer wieder, aber das half nur wenig. Schließlich waren aber alle hellwach. Denn da kamen viele Männer mit Fackeln und Schwertern auf sie zu. Sie wollten Jesus gefangen nehmen. Und das, obwohl er gar nichts falsch gemacht hat.

Wisst ihr wir Menschen tun in unserem Leben immer wieder Dinge, die falsch sind, Dinge, die Gott gar nicht gut findet. Das nennt die Bibel Sünde. Wir haben mit den Kindern gemeinsam überlegt, was das für Dinge sein können: Hauen, streiten, lügen, Sachen wegnehmen… Genau, und so etwas mag Gott überhaupt nicht. Gott ist heilig. Das heißt, dass Gott niemals so etwas böses machen kann. Er kann nicht einmal Zeit mit jemandem verbringen, der so etwas tut. Gott tut immer nur das Gute. Und Sünde fühlt sich manchmal so schwer an, wie ganz schwere Steine. Wenn man jemanden gehauen hat, dann fühlt sich das gar nicht gut an oder? Das ist dann wie so eine Last oder so ein Stein auf dem Herzen. Jeder von den Kindern durfte sich einen Stein nehmen und diese Last der Sünde bis zum Kreuz tragen.

Die Geschichte geht nämlich noch weiter. Jesus wurde in der Zwischenzeit verhaftet und zum Tod am Kreuz verurteilt. Dort starb er für deine und für meine Sünden. Jetzt dürfen wir unsere Last am Kreuz ablegen. Die Kinder legten symbolisch dafür ihre schweren Steine vor dem Kreuz nieder. Jesus hat das freiwillig gemacht. Er wollte für deine und meine Sünde bestraft werden, damit wir Vergebung haben können. Und jetzt dürfen wir zu Gott kommen und ihn um Vergebung bitten, für all das schlechte, was wir tun. Und dann vergibt Gott uns gerne und wir dürfen Gemeinschaft mit Gott haben. Er ist dann unser Freund, König und Vater im Himmel.

Man könnte meinen, dass die Geschichte hier bereits zu Ende ist, aber so ist es nicht! Jesus wurde in ein Grab gelegt und nach drei Tagen, als ein paar Frauen vorbeigekommen sind, saß ein Engel im Grab und erzählte voller Freude, dass Jesus nicht mehr tot ist, sondern er auferstanden ist. Jesus lebt! Er ist stärker als der Tod. Und Jesus lebt auch noch heute. Nicht so als Mensch, dass wir ihn sehen könnten, aber in unseren Herzen. Was für eine Freude! Das ist die wahre Osterfreude! Und die möchten wir gerne mit euch teilen!

OWL-Solarkonzept spendet uns eine Photovoltaikanlage

Unsere Kita in Bad Salzuflen freut sich über eine neue Photovoltaikanlage, die von der Firma OWL-Solarkonzept gespendet wurde. Diese großzügige Spende unterstützt uns dabei, nachhaltiger und umweltfreundlicher zu agieren.

Die Installation und Inbetriebnahme der Anlage wurde durch die Firma Horizonte durchgeführt, die für die fachgerechte Verkabelung und technische Implementierung sorgte. Dank dieser professionellen Unterstützung ist die Photovoltaikanlage nun betriebsbereit und liefert saubere Energie für die Einrichtung.

Die neue Photovoltaikanlage wird nicht nur den Energieverbrauch der Kita senken, sondern kann auch als pädagogisches Werkzeug dienen, um den Kindern frühzeitig die Wichtigkeit von Umweltschutz und nachhaltigem Leben zu vermitteln.

Mit dieser Initiative setzen OWL-Solarkonzept und Horizonte ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement und ökologische Verantwortung.

Paris ist eine Reise wert - immer wieder!

Am 17. März dieses Jahres ging es wieder los zur im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Exkursion nach Paris. Mit 47 Schülerinnen und Schülern und drei Lehrkräften kamen wir am Nachmittag in der französischen Metropole an und machten uns nach einer kurzen Pause gleich auf den Weg zum Eiffelturm, auf den wir bei Einbruch der Dunkelheit mit dem Fahrstuhl hinauffuhren. Feste Programmpunkte wie eine Stadtführung, eine Bootstour auf der Seine und die Besichtigung des Arc de Triomphe ließen Freiräume für eigenständige Unternehmungen in kleinen Gruppen und mündeten in einem gemeinsamen Abend an der Kirche Sacré-Cœur hoch über Paris auf dem Montmartre. Hier einige Schülerstimmen:

 

Es war eine so gesegnete Zeit und jeder Tag war schön. Das schönste war am letzten Abend zu Musik auf dem Platz zu tanzen und zu singen. Aber auch das spazieren durch die Straßen war sehr schön.

Während wir auf Paris schauten, sangen wir zusammen Lieder und genossen den letzten Abend in bester Gemeinschaft!

Baguette und Sonne im Jardin du Palais Royal in der Nähe vom Louvre zu genießen, in den Pariser Alltag einzutauchen und alle weiteren super schönen Momente mit Freunden teilen - was für eine gesegnete Zeit!

Mein Highlight waren die 400 Treppenstufen hoch auf den Arc de Triumph und der glitzernde Eiffelturm, den man von oben perfekt sehen konnte- Es hat sich gelohnt !

U-Bahn fahren war cool.

Mein Highlight war der Besuch beim Louvre mit dem schönsten Sonnenschein. Auch die gemeinsamen Aktionen, vor allem der letzte Abend bei der Kirche Sacré-Cœur, war richtig schön. Außerdem fand ich es lustig, die französischen Omis mit Baguette in ihren Händen durch die Stadt laufen zu sehen.

Die Parisfahrt war echt toll! Endlich mal richtiges Französisch neben dem Unterrichtsfranzösisch zu hören, das war schon ein Highlight. Eines von vielen ;) Ein persönliches Highlight war, durch den riesigen Garten des „Louvre“ zu spazieren. Traumgarten! Mit dem Sonnenschein, den Wasserfontänen und einfach dem gepflegten Grün ist das ein „Must-See“ für alle, die nach Paris wollen.

Das Highlight war, als wir in Galerie Lafayette uns modische Sachen und Paris von der Terrasse angeschaut und in Food Cort lecker gegessen haben!

Für mich war es sehr schön, die Sehenswürdigkeiten zu sehen und Französisch zu sprechen. Außerdem fand ich den Abend auf dem Arc de Triomphe sehr schön. Von da aus hatten wir einen guten Ausblick über die Straßen, die Champs-Élysées und den Eiffelturm.

Ein weiteres Highlight war es, auf Französisch zu reden, tatsächlich verstanden zu werden, und sogar Antworten auf Französisch zu bekommen. Man hatte das Gefühl, dass die Pariser manchmal nicht einmal geahnt haben, dass man kein Muttersprachler ist… Man sollte sich echt trauen mal auf Französisch zu reden! 😉

Ein Highlight war es, Paris und den Eiffelturm oben vom Arc de Triomphe sehen zu können. Die Gemeinschaft war richtig schön. Auch die bunten Fenster und die Architektur der Notre-Dame waren super schön.

Ein Highlight für mich war das Essen an der Seine, das wir in einem typischen Französischen Supermarkt gekauft haben, mit den Freunden in der Sonne zu sitzen und Paris zu erkunden. Der Eiffelturm ist wirklich ein Hingucker, und es ist immer ein besonderer Moment gewesen, wenn man ihn über den anderen Häusern hervorblitzen sehen konnte 😅. Paris ist eine sehr hübsche Stadt mit vielen Parks, Straßenmusikern und Cafés, die Seine ist einfach wunderwunderschön und entzerrt das Großstadtfeeling. Wusstet ihr, dass es in Paris neben den 37 Brücken auch zwei Inseln gibt? Auf einer steht sogar der Notre-Dame!

Die Seine, einer der schönsten Flüsse aus ganz Paris. Unsere Stufe hat einen perfekt sonnigen Tag erwischt, um eine Schiffsfahrt auf der Seine zu machen. Es wurde viel berichtet und wir haben unter anderem den Eifelturm und das Louvre nochmal aus der Nähe beobachten können, während uns die Sonne ins Gesicht schien. Die Brücken waren kunstvoll beschmückt mit Statuen und schönen Zeichen. Da wir den Eifelturm erst am Abend an unserem ersten Tag besteigen durften, war es nochmal schön und eindrucksvoll ihn aus nächster Nähe bei schönem Sonnenschein betrachten zu können. Viel größer und schöner, als man es sich eigentlich vorgestellt hatte.

Parlez-vous français? - Paris, die Metropole an der Seine

Paris 2023

Vom 27. – 30. März hat nach einer längeren Pause wieder einmal eine Exkursion für Oberstufenschüler nach Paris stattgefunden. Hier einige Rückmeldungen von Teilnehmern:

 

Also neben dem Eiffelturm fand ich den Louvre sehr schön. Es war mir nicht klar, dass der Louvre so unglaublich groß und schön ist. Man könnte dort bestimmt drei Tage lang durchgehen und immer wieder etwas Neues entdecken. Steven

Eines der schönsten Erlebnisse war es, am zweiten Abend in Paris eine Bootsfahrt auf der Seine zu machen und von dort aus den Eiffelturm aus der Nähe leuchten zu sehen.
Dies war einer der beeindruckendsten Momente, der mir von der Exkursion in Erinnerung bleiben wird. Emily

Was ich richtig schön fand, war das Gefühl, abends durch die Gassen zurück zum Hotel zu gehen und dabei alles am Tag Erlebte auf sich wirken zu lassen und mit Dankbarkeit erfüllt zu werden. Marleen

Mir hat besonders die Innenstadt gefallen und dass wir die Stadt mit ihren Gebäuden und Gassen erkunden konnten. Die vielen alten Gebäude mit ihrer Geschichte waren sehr spannend. Und natürlich der Eiffelturm. Das Essen war auch sehr lecker. Cheyenne

Mir hat an der Parisfahrt sehr gefallen, die ganzen typischen Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm mit eigenen Augen zu sehen. Wir hatten eine sehr gute Mischung von freier Zeit und Programm mit der Gruppe und konnten von Paris einen sehr schönen Eindruck gewinnen. Julia

 

Wir hatten viel Zeit, um uns selbstständig in Paris umzuschauen und konnten uns mit den Metrotickets frei bewegen. Während dieser Zeit konnten wir z.B. auf den Triumphbogen gehen mit einem hervorragenden Ausblick auch auf den faszinierenden Kreisverkehr.
Jedoch hatten wir auch gemeinsame Zeiten beim Eiffelturm und der Sacré-Cœur. Susanna

Ich fand den Louvre sehr toll, weil man so viele verschiedene Kunstwerke sehen konnte. Ich war begeistert davon, wie riesig die Gemälde waren und habe mir versucht vorzustellen, wie man so ein großes Gemälde denn überhaupt anfertigt. Auch sehr interessant war die Metro, weil man so schnell überall hinfahren konnte und man mit einem Ticket beliebig weit fahren konnte. Das Beste war aber trotzdem der Eiffelturm, erst recht auf der Bootsfahrt und als wir abends auf dem Rückweg waren und noch sehen konnten, wie er geglitzert hat. Josephine

Der letzte Abend in Paris war für mich besonders schön. Es war viel wärmer und wir sind mit einer Seilbahn zur Basilika Sacré-Cœur den Berg hochgefahren. Einerseits war die weiße Kirche ein sehr schöner Anblick, aber auch die sommerliche Luft, die Musik und der Ausblick auf die Stadt trugen zu einer Atmosphäre bei, die ich sehr genossen habe. Salomea

Die Parisfahrt war ein schönes Erlebnis. Wir hatten die Möglichkeit, allein Paris zu erkunden, und waren an einem Tag im Louvre, wo wir die Mona Lisa sehen durften. Ursula

In meinem Leben wollte ich unbedingt mindestens ein Mal nach Paris, deshalb hat sich die Fahrt für mich schon so gelohnt. Der Moment, an dem man das erste Mal den Eiffelturm sieht, den Palais du Louvre, den Prinzenpark,… ist schon sehr beeindruckend gewesen. Auch die Restaurants in den Nebengassen sind auf jeden Fall einen Besuch wert! Ich kann die Fahrt jedem Schüler empfehlen, der in seinem Leben schon früh Erfahrungen machen will und seine eigene Komfortzone verlassen möchte. Lukas

An der Parisfahrt hat mir am besten gefallen, als wir abends bei der Sacré-Cœur  waren. Die Aussicht auf Paris war unglaublich schön. Cassie

Bei mir hat besonders die Architektur einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Atmosphäre, die sie schuf. Wenn man genau hinschaut, bemerkt man zum Beispiel, dass auf jedem Dach unzählige kleine, rote Schornsteine verbaut sind.
Aber erst am Abend wird die Magie spürbar, tausende kleine Lämpchen, die ganz Paris in ein romantisches Licht tauchen. Kelly

Nach langem Ausfallen von Fahrten durch Corona war Paris ein weiteres besonderes Erlebnis. Den Eiffelturm, einen botanischen Garten oder das Pariser Stadion besichtigen zu können, machte diesen Trip auf jeden Fall lohnenswert und einmalig! Ben

Pausengebet vereint Schüler

Jeden Mittwoch in der zweiten großen Pause treffen sich alle interessierten Schüler und Schülerinnen, um gemeinsam zu beten (Raum A205). Die Gebetspause wird von Schülern organisiert und durchgeführt und ist auch auf Schülerinitiative hin entstanden. 

Nathanael Wilde, der einer der Mitgründer ist, begeistert besonders, dass die Runde offen für alle Klassen ist und so Schüler unterschiedlichen Alters zusammenkommen. Das Ziel beschreibt er folgendermaßen: „Manchmal denken wir, Beten sei das Geringste oder Letzte, was wir für andere tun könnten. Doch in Wahrheit gibt es keine mächtigere Waffe als das Gebet! Jesus hält das ganze Universum in der Hand und er hört jedes Gebet. Er verspricht in Johannes 14,14: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ Dein Gebet bleibt also nicht ohne Wirkung, auch wenn es sich für dich vielleicht manchmal so anfühlt. Im Gebetskreis wollen wir uns im Glauben stärken, Gott danken und insbesondere Fürbitte für unsere Schule, unsere verfolgten Geschwister weltweit, aber auch für deine persönlichen Anliegen einlegen.“ Jeder ist herzlich willkommen – egal, ob man regelmäßig betet oder einfach neugierig ist „Ganz egal, in welcher Klasse du bist - du bist herzlich willkommen! Wir freuen uns auf dich!“ 

 

Pilgern im Harz

 

Diesen Sommer durfte ich zusammen mit 14 Klassenkameraden, Frau Just und Herrn Harder eine ganz besondere Reise erleben, von der ich behaupten kann, dass wir alle von ihr verändert zurückgekommen ist. Wir sind gepilgert, und zwar volle drei Tage durch den Harz.  

Am Mittwoch, den 08. Juli ging es los: 

Wir treffen uns alle, statt wie gewohnt zum Unterricht in der Schule, auf dem Bahnsteig des Detmolder Bahnhofs. Dort stehen wir, wenige mit kleinen, einige mit riesigen Wanderrucksäcken und warten auf den Zug, der uns ein Stückchen näher ins Harzgebirge bringen soll. Aufgeregt tauschen wir uns aus, wer wie viel wovon eingepackt hat, ob es reichen würde und ob der Rucksack bei dem einen oder anderen vielleicht doch ein klitzekleines bisschen zu schwer geraten ist. 

Dann geht es los: „Ich finde es mutig, dass ihr euch auf diese Reise eingelassen habt, ohne zu wissen, was auf euch zukommt.“ Herr Harder hat Recht behalten; im Rückblick ist uns allen klar, dass wir uns die Pilgerfahrt anders vorgestellt haben. 

Auf dem Weg ins Harzgebirge spielen wir ein Spiel: Bei jedem Umstieg wechseln wir die Gesprächsrunde, sodass wir uns alle untereinander in einem lockeren Rahmen kennenlernen konnten.  

Die Zeit vergeht wie im Flug und wir kommen an, in Goslar. Die Vorfreude steigt und ich merke, dass mein Mund ganz trocken geworden ist, weil ich vor Freude nicht mehr aufhören kann zu lächeln. 

Wir gehen in einen Klostergarten, wo unsere Pilgerwanderung beginnt. Dort beantworten wir, jeder für sich, die Frage: Wer bin ich?  

Es ist sehr angenehm, dass jeder die Aufgaben, die wir im Laufe der Wanderung bekommen, ernst nimmt und gleichzeitig eine fröhliche Stimmung in der Gruppe herrscht.  

Weil es inzwischen Nachmittag geworden ist, kümmern wir uns um das Essen. Zum Frühstück und Mittagessen gibt es Brot und Baguette mit verschiedenen Dips sowie Obst und Gemüse. Die Käseliebhaber unter uns dürfen verschiedenste Käsesorten verköstigen und für Kaffee ist auch gesorgt. 

Wir essen jedoch nicht ungemütlich vor dem Supermarkt, sondern gehen ein Stück, bis wir von Feldern und Wiesen und Wäldern umgeben sind, wo wir auf einer alten, verwitterten Mauer das Mittagessen anrichten. Es gibt sehr viel Auswahl und regen Austausch. Es ist auch interessant, einfach einmal zuzuhören, womit sich meine Klassenkameraden gedanklich beschäftigen, während sie ein paar Weintrauben naschen.  

Auf der Pilgerwanderung beschäftigen wir uns ausgiebig mit Fragen, die uns in unserer Charakterentwicklung voranbringen und unsere Beziehung zu Jesus stärken. Wir lernen verschiedene Arten, uns mit den Fragen auseinanderzusetzen und unser Gesprächsverhalten zu beobachten: 

Nach dem Mittagessen beginnen wir in ausgelosten Paaren für eine Weile zuzuhören, ohne zu sprechen, und uns später wieder für eine Stunde umgekehrt mit neuem Partner mitzuteilen. Dabei sind die Gesprächsthemen freigestellt. Wir dürfen nach der vergangenen Stunde als Zuhörer das Gesagte unseres Gegenübers wiedergeben und reflektieren, um das aufmerksame Zuhören zu üben. 

Nach dieser Übung stellen wir fest, dass einigen aus unserer Gruppe das ununterbrochene Schweigen und anderen das Reden schwergefallen ist. Durch die Gespräche vergehen die 14 km rasch und wir kommen an. Das Kloster, in dem wir übernachten, ist sehr alt und riecht gemütlich. 

Dort nehmen wir ein warmes Abendessen ein. Wir alle sitzen an einem Tisch und lachen viel miteinander. Danach ist uns freigestellt, ob wir im Stillen den Tag reflektieren oder uns einem Gespräch in einer nächtlichen Runde anschließen wollen. Meine Freundin und ich gehen raus: es ist etwas kühl, aber angenehm kühl. Wir reden mit unseren Pilgergesellen über tiefe Glaubensfragen und sind so sehr in das Gespräch vertieft, dass wir gar nicht merken, dass der Stundenzeiger sich immer weiter Richtung Mitternacht bewegt. Bald legen wir uns schlafen, denn uns steht ein nächster Pilgertag bevor. 

Um neun Uhr treffen wir uns wieder und laufen im leichten Nieselregen zum nächsten Supermarkt, um unser Frühstück einzukaufen.  

Mit dem neuen Tag kommen neue Fragen dazu, über die wir bewusst gemeinsam schweigend nachdenken. Beim Schweigen bemerke ich nach einer kurzen Weile, dass sich unsere Schritte angeglichen haben. Obwohl jeder für sich geschwiegen hat, nimmt ein Mädchen aus unserer Gruppe wahr, dass es sich so angefühlt hat, als ob wir alle miteinander geredet hätten. Wir fühlen uns verbunden, weil wir am selben Ort, zur selben Zeit alle mit unseren Rucksäcken miteinander wandern und über die Frage nachdenken, was uns wertvoll ist. 

Es ist erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man mit lieben Menschen spricht, mit ihnen schweigt und bei einer kleinen Pause die Füße in den kalten Bach hält. Müde und zufrieden kommen wir in der Unterkunft an. Zum Abschluss des Tages essen wir in einer Pizzeria und spazieren durch die kleine Altstadt, wo wir unerwartet hinter einer Mauer einer verschmusten Katze begegnen. 

Wie am Abend zuvor nutzen wir auch die letzten Minuten des Tages, um Gemeinschaft miteinander zu haben, bevor wir müde in unsere Betten fallen.  

Der letzte Tag bricht an und wir pilgern einen kleinen Pfad an einem Bächlein entlang. Die Stadt liegt bereits weit hinter uns, sodass wir neben dem fröhlichen Gezwitscher der Vögel angenehme Waldgerüche aufsaugen. Obwohl wir uns bereits schon den dritten Tag mit der Gruppe von Ort zu Ort bewegen, gehen uns die Gesprächsthemen nicht aus. Frau Just stellt überrascht fest, dass wir am letzten Tag die Strecke so schnell bewältigt haben, dass jeder von uns in Wernigerode, unserem Ziel, ein großes Eis essen darf. Dort bleiben wir eine Weile, Wernigerode ist eine wunderschöne Stadt, bevor wir nach über 40 km zu Fuß in ein schnelleres Fortbewegungsmittel steigen und Richtung Heimat fahren.  

In Detmold angekommen verabschieden wir uns voneinander, in freudiger Erwartung, unseren Familien von der eindrucksvollen Zeit zu erzählen. Es war sehr interessant, sich so langsam fortzubewegen, das Handy beiseitezulegen und den ganzen Tag nur einer Beschäftigung nachzugehen, dem Pilgern - Sprechen, Denken und Hören. 

Wir sind der Schulleitung für die Genehmigung des Abenteuers und besonders Frau Just und Herrn Harder für die Organisation und Betreuung dankbar. 

Politische Fragerunde mit Frau Vieregge in der Klasse 10H

Weil während der Berlin-Klassenfahrt im April die Fragerunde mit Frau Vieregge, der CDU-Bundestagsabgeordneten für unseren Wahlkreises, die uns in den Bundestag eingeladen hatte, zeitlich begrenzt war und noch viele Fragen offengeblieben sind, bot sie an, für eine Fortsetzung des Gesprächs noch einmal zu uns in die Schule zu kommen. Das tat sie am 13. Juni und nahm sich drei Schulstunden Zeit. Die Schülerinnen und Schüler hatten nicht nur im Politikunterricht ihre Fragen gesammelt, sondern zu Hause auch Kleinigkeiten gebacken, um die Gesprächsatmosphäre etwas zu versüßen.

Sehr breit angelegt, vom Ärger über geschlossene Fußballplätze in Lemgo bis zu verschiedenen weltpolitischen Themen, waren die Fragen der Schülerinnen und Schüler, die alle von Frau Vieregge ernst genommen, aufgegriffen und ausführlich beantwortet wurden. Bei einigen Fragen wie zum Beispiel bei der, ob das Wiederbetreiben von Atomkraftwerken zur Stromerzeugung sinnvoll sei, entspannen sich etwas längere Diskussionen, aus denen alle Anwesenden Gedankenanstöße mitnehmen konnten. Sowohl ihre ganz persönliche Meinung wie auch die Haltung ihrer Partei zu so einem kontroversen Thema wie Migrationsbegrenzung erläuterte die Abgeordnete sehr detailliert.

Frau Vieregge betonte mehrfach, wie wichtig ihr als Interessenvertreterin der Wählerschaft der direkte Kontakt mit jungen Bevölkerungsgruppen ist, und stellte den Schülerinnen und Schülern u.a. die Frage, was sie über ein mögliches TikTok-Verbot denken würden. Denn der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien ist momentan natürlich auch in der Bundespolitik ein sehr wichtiges Thema.

Zwischendurch wurde von den Leckereien genascht, und als es nach der 6. Stunde klingelte, gingen alle mit rauchenden Köpfen und der positiven Erfahrung nach Hause, dass eine hiesige Politikerin nicht nur im fernen Berlin agiert, sondern sich auch für Alltagsprobleme und die Meinungen ganz normaler Menschen interessiert.

Projekt „Free life“

Letzte Woche erlebten die Schüler und Schülerinnen der 8. Klassen der Gesamtschule Projekttage mit dem Thema „Free Life – Gib Sucht keine Chance“. Anhand von interaktiven Vorträgen und Workshops, die von Mitarbeitern der Schulsozialarbeit angeboten wurden, setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen wie Sucht und Identität auseinander. Da dies Themen sind, die den Kindern unserer Zeit zwangsläufig irgendwann begegnen, war es ein Anliegen unserer Schulsozialarbeit, sie zu sensibilisieren und vorzubereiten. In diesem Projekt wurden praktische und alltagsnahe Verhaltensweisen und Handlungsstrategien mit den Schülern ausgearbeitet, die sie vor den verschiedenen Süchten wie bspw. Medien-/ oder Magersucht schützen können. Auch ein pädagogischer Erlebnisparcours, bei dem sie verschiedene Sozialkompetenzen kennenlernen, erleben, reflektieren und weiterentwickeln konnten, sollte dabei helfen, die Kinder stark für ihr Leben zu machen. Sie beschäftigten sich u.a. mit ihrem Selbstbewusstsein, mit ihren Stärken und Schwächen und mit ihren und den Grenzen anderer. Auch der Glaube an Gott und wie dieser vor einer Sucht schützen oder aus einer Sucht heraushelfen kann wurde angesprochen.

 

Q2-Musikkurs trifft auf Hamburger Kultur

 

16 Jahre Bau und Planungszeit, rund 10.000 Platten und 2.100 Sitzplätze später steht die Elbphilharmonie an ihrem Platz im Hamburger Hafen, um von Dr. M. Lang und seinem Q2-Musikkurs besucht zu werden.

Nach einer etwa vierstündigen Zugfahrt und einem ausgewogenen Mittagessen machten wir uns auf, um die Stadt zu erkunden und um uns auf das Highlight unserer Reise vorzubereiten. Am Abend fuhren wir über die längste gewölbte Rolltreppe Europas in das Wahrzeichen Hamburgs und genossen im großen Saal die erklingende Musik von Nikolai Brücher: Convocatio – eine Symphonische Fanfare, gefolgt von George Gershwin mit dem Konzert für Klavier und Orchester in F-Dur und abschließend Nikolai Rimski-Korsakow mit der Sinfonischen Suite op. 35. Die Stücke, gespielt von dem Symphoniker Orchester Hamburg, begleitet vom Solisten Alexander Malofeev, faszinierten uns mindestens genauso wie die atemberaubende Architektur und Akustik. Nach einer erholsamen Nacht besuchten wir vor unserer Abfahrt das Johannes-Brahms-Museum und erfuhren viel über sein Leben sowie über seine Musik. Selbst in Detmold war der Musiker aktiv gewesen, wo auch heute noch einige Andenken an Brahms bestehen. Trotz ausgefallen Zügen und einer langen Wartezeit am Bahnhof kamen wir durchgefroren zuhause an, mit vielen neuen Erinnerungen und gelernten Fakten. Danke für diese Möglichkeit!

Melina Frick (Teilnehmerin)

 

Recherchieren + Observieren = Detektive mit positiver Bilanz

 Recherchieren + Observieren = Detektive mit positiver Bilanz

 

Eine Kleingruppe von Kindern spielte über Wochen das Spiel „Räuber und Polizei“ mit allem was dazu gehört. Mal in die Rolle des Räubers zu schlüpfen, mal in die des Polizisten, Festnahmen… Wer kennt das Spiel nicht aus seiner Kindheit?

Das Thema griff eine Kollegin auf und machte daraus eine Themenreihe im Rahmen ihrer Ausbildung zur Erzieherin.

Über einige Wochen hinweg, traf sich diese Expertengruppe nun regelmäßig. Die Kinder suchten die Kita nach Fingerabdrücken ab, Lupengläser offenbarten mögliche Einbrecher. Die Fußspuren, die auf dem Spielgelände entdeckt wurden, wurden ganz professionell mit Gips aufgenommen, die Abdrücke wurden dann mit den Schuhsohlen des Personals und der Kinder abgeglichen. Und tatsächlich - die Spur konnte einer Erzieherin zugeordnet werden. Da kam dann die Frage auf: „Macht die Polizei das alles genau so?“ Neben vielen Büchern und anderen Recherchen, wurde dann Kontakt mit Herrn Ingo Tünker aufgenommen, dem Bezirksdienstbeamten der Stadt Bad Salzuflen.

Herr Tünker kam zu seinen kleinen Kollegen. Die Kinder konnten gespannt seinen Geschichten zuhören, die Ausrüstung sehen, zum Teil sogar selbst in die Hand nehmen, und ganz viele Fragen stellen. Die Schutzweste, das Funkgerät und der Schlagstock waren mit am interessantesten, verbunden mit echten Geschichten aus der Polizeiarbeit. Er lobte auch die Arbeit der Kinder - die Methoden der Polizeiarbeit würde man in den Recherchen der Kinder, und deren Wissen wiedererkennen.

Ein Kind fasste das Thema sehr treffend zusammen: „Gott passt immer auf uns auf, und wir können Dich anrufen unter der 110, Herr Tünker!“ 

Recycling - Kunstprojekt

Elf Kinder der 3. und 4. Jahrgangsstufe der AHF Lemgo haben im vergangenen Schulhalbjahr gemeinsam mit der Künstlerin Irene Geers vom Atelier FreiRaum an einem Kunstprojekt gearbeitet, das ihnen den Gedanken der Nachhaltigkeit erfolgreich nahe gebracht hat.

Zum Thema „Die Arche Noah“ wurde ausschließlich mit Verpackungsmüll gearbeitet, um Tiere zu gestalten, die zur Arche wandern. Die Kinder hatten dazu Verpackungen aller Art gesammelt, sowohl aus Pappe als auch Plastik. Immer zwei Kinder fanden sich zusammen, um jeweils zwei Tiere der gleichen Art zu gestalten. Für die Körperteile suchten sie die passenden Teile aus dem Fundus der gesammelten Materialien. Diese wurden dann stabil mit Paketklebeband zusammengeklebt. Danach wurde das Tier mit zwei Schichten Kleisterpapier überzogen. Nach der Trocknung konnte das Tier mit Acrylfarben bemalt werden. Auf diese Weise entstanden viele große und kleine Tiere: von Elefanten,Giraffen und Tigern bis hin zu Ameisen, Schlangen und Käfern. Eine Arche wurde aus großen Kartonteilen geschnitten und bemalt.

Im Rahmen einer Abschlusspräsentation wurde in der Eingangshalle der Schule ein großes Diorama aufgebaut, das die Szene der biblischen Geschichte bunt und wirklichkeitsnah darstellte. Eltern und Großeltern wurden zur Präsentation eingeladen und konnten die wunderbaren Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler gebührend bestaunen.

Die Kinder haben an diesem Projekt mit Eifer und viel Freude gearbeitet und nicht nur wichtige Techniken im Fertigen von Skulpturen gelernt. Sie haben auch praktisch erfahren, dass man aus Müll tolle Kunst machen kann.

Recycling Woche bei den Grünspechten

Die Grünspechte tauchen in die Welt des Recycelns ein. Was man wohl alles aus alten Kartons, Gläsern, Flaschen und vieles mehr machen kann? Eine kreative Reise beginnt… Kleber, Pinsel, Farbe und viele verschiedene Bastelmaterialien werden hervorgeholt und die Kinder beginnen zu planen, zu basteln, und zu bauen.
Damit wir uns auf das Projekt konzentrieren können, haben wir alle unsere Spielsachen in den Winterschlaf geschickt.
Am Ende stellen wir unsere Werke im Flur aus, damit alle Eltern und Kinder der Kita, die Ergebnisse bestaunen können.

Richtfest am Neubau des Gymnasiums

Am 11. September wurde das Richtfest beim Neubau des Gymnasiums gefeiert. Peter Dück begrüßte die Gäste herzlich und ist dankbar, dass wir rund 14 Monate nach der Grundsteinlegung voll im Zeitplan liegen und die Fortschritte schon richtig sichtbar sind.
Bürgermeister Frank Hilker betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Hier wächst spürbar etwas Positives heran, denn Bildung ist der Schlüssel für eine starke, zukunftsfähige Stadt. Wir geben jungen Menschen dadurch Zukunftschancen und Räume zum Wachsen.“
Andreas Herm freut sich ebenfalls über den Fortschritt des Neubaus und ist dankbar für das eigene Bauteam, das bei jedem Wetter mit großem Einsatz arbeitet. „Uns ist wichtig, dass wir nicht nur gute Ausstattung und Gebäude haben, sondern vor allem gemeinsam mit Eltern und Lehrern die Werte und den Charakter unserer Schüler prägen.“
Insgesamt entstehen rund 6.500 Quadratmeter Nutzfläche mit einer Investitionshöhe von 21,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant. Der Neubau umfasst moderne Klassenräume, eine neue Mensa, Verwaltungsräume sowie eine großzügige Mehrzweckhalle. Jeder Jahrgang wird zudem über einen eigenen Differenzierungsraum verfügen und offene Cluster schaffen zusätzliche Möglichkeiten für gemeinsames Lernen.
 
Verantwortlich für die Planung sind die Architekten Eugen Unruh und Verena Lütkemeyer vom EPU-Architekturbüro, die den Schulverein seit vielen Jahren erfolgreich begleiten.