Politische Fragerunde mit Frau Vieregge in der Klasse 10H
Weil während der Berlin-Klassenfahrt im April die Fragerunde mit Frau Vieregge, der CDU-Bundestagsabgeordneten für unseren Wahlkreises, die uns in den Bundestag eingeladen hatte, zeitlich begrenzt war und noch viele Fragen offengeblieben sind, bot sie an, für eine Fortsetzung des Gesprächs noch einmal zu uns in die Schule zu kommen. Das tat sie am 13. Juni und nahm sich drei Schulstunden Zeit. Die Schülerinnen und Schüler hatten nicht nur im Politikunterricht ihre Fragen gesammelt, sondern zu Hause auch Kleinigkeiten gebacken, um die Gesprächsatmosphäre etwas zu versüßen.
Sehr breit angelegt, vom Ärger über geschlossene Fußballplätze in Lemgo bis zu verschiedenen weltpolitischen Themen, waren die Fragen der Schülerinnen und Schüler, die alle von Frau Vieregge ernst genommen, aufgegriffen und ausführlich beantwortet wurden. Bei einigen Fragen wie zum Beispiel bei der, ob das Wiederbetreiben von Atomkraftwerken zur Stromerzeugung sinnvoll sei, entspannen sich etwas längere Diskussionen, aus denen alle Anwesenden Gedankenanstöße mitnehmen konnten. Sowohl ihre ganz persönliche Meinung wie auch die Haltung ihrer Partei zu so einem kontroversen Thema wie Migrationsbegrenzung erläuterte die Abgeordnete sehr detailliert.
Frau Vieregge betonte mehrfach, wie wichtig ihr als Interessenvertreterin der Wählerschaft der direkte Kontakt mit jungen Bevölkerungsgruppen ist, und stellte den Schülerinnen und Schülern u.a. die Frage, was sie über ein mögliches TikTok-Verbot denken würden. Denn der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien ist momentan natürlich auch in der Bundespolitik ein sehr wichtiges Thema.
Zwischendurch wurde von den Leckereien genascht, und als es nach der 6. Stunde klingelte, gingen alle mit rauchenden Köpfen und der positiven Erfahrung nach Hause, dass eine hiesige Politikerin nicht nur im fernen Berlin agiert, sondern sich auch für Alltagsprobleme und die Meinungen ganz normaler Menschen interessiert.