Die Schüler des Mint-Projektkurses der Q1 des AHF-Gymnasiums Detmold besuchten im ersten Schulquartal die Universität Bielefeld. Das Ziel der Projekttage bestand darin, die Universität und das naturwissenschaftliche Arbeiten kennen zu lernen.
Die Schüler erkundeten zunächst das Gelände durch eine Rally: Dabei standen die Bibliothek und biologische Fakultät, wo eine Vielzahl von Tieren für Forschungszwecke untersucht und gehalten werden, im Mittelpunkt. Unter anderem gab es dort Kampffische, deren Verhalten von einer Gruppe untersucht wurde. Die Studierenden, welche den Kurs begleiteten, gaben Einblicke in Gebiete der Naturwissenschaften von Evolution bis zur Sportbiologie. Die Schüler wurden auch selbst aktiv und konnten die Themen anhand von Beispielen verstehen. Die Sportbiologie weckte ein besonderes Interesse. Es entstand ein Wettkampf der Schüler, wer das größte Lungenvolumen hat. Sie versuchte, das Lungenvolumen durch Liegestütze zu vergrößern. Danach wurden die Schüler mit ihren Projektarbeiten selbst zu Forschern. Neben dem Verhalten von Kampffischen stand auch der Mensch im Mittelpunkt. Zum Beispiel untersuchten die Gruppen das Lungenvolumen verschiedener Menschen. Eine Gruppe untersuchte den Einfluss von Social Media auf die Schulnoten von Schülern. Ergebnis war unter anderem, dass tendenziell die Noten bei häufiger TikTok Nutzung schlechter waren als bei Vergleichspersonen. Neben Einblicken in das Studentenleben und in die naturwissenschaftliche Arbeit waren die Projekttage hilfreich für eine spätere Berufswahl. Wer also Spaß an Wissenschaft hat und nebenbei auch noch berufliche Optionen entdecken will, ist absolut richtig im MINT-Projektkurs.
Jedes Jahr haben Schüler und Schülerinnen während der Einführungsphase die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch nach Winnipeg, Kanada teilzunehmen. Hier berichtet ein ehemaliger Teilnehmer über seine Erfahrungen.
Hi, mein Name ist Leonard Heizmann, ich bin 16 Jahre alt und bin in der Oberstufe des AHF-Gymnasiums.
2023 habe ich an einem Schüleraustausch nach Kanada teilgenommen. Für drei Monate habe ich in einer Gastfamilie in Winnipeg gewohnt und bin auf eine Highschool gegangen. Die Highschool heißt „MBCI Highschool“ (Mennonite Brethren Collegiate Institute) und ist, wie die AHF-Schulen, eine christliche Privatschule.
Was mir am Austausch im Allgemeinen sehr gut gefallen hat, ist das Abenteuer. Sich alleine ohne Eltern, mit eventuell anderen Schülern, in ein anderes Land zu begeben und dort für drei Monate zu leben, ist eine Erfahrung, die man nie vergessen wird! Und genau dieses Abenteuer hat mich mega gereizt.
Eine weitere Sache, warum ich sehr glücklich bin, den Austausch gemacht zu haben, sind die Freundschaften, die entstanden sind und bis heute halten.
Was mir besonders nach dem Austausch aufgefallen ist, war, wie selbstständig und organisiert man dadurch wird. Man ist quasi gezwungen, im Haushalt für sich zu sorgen (z.B. was Wäsche angeht) und muss sich um die Dinge, auf die man Lust hat, selbst kümmern. Das fördert einen sehr, auch in punkto Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
Die Schule war für mich mit ein Top-Highlight – Auf eine echte Highschool gehen zu dürfen, war ein Traum für mich! Wie in den Filmen! – Das war mein erster Gedanke an meinem ersten Schultag.
Die Schule hat jeden Morgen um 8:30 Uhr begonnen. Jeden Freitag gab es einen kleinen Gottesdienst mit Lobpreis und einer Andacht, für den die ganze Schule im großen JP (Jubilee Place) zusammenkam. Auch die Aufteilung der Fächer war interessant: Pro Halbjahr hat man fünf Fächer, von denen man selbst auch ein paar aussuchen kann, um sich die drei Monate so schön wie möglich zu machen. Diese fünf Fächer hat man jeden Tag, jedoch immer in einer anderen Reihenfolge. Wie die Schulwoche aussieht und wie die Fächer rotieren, wird einem alles vor Ort erklärt. Das Coole an den Fächern ist, dass es neben English, Mathe und Reli noch richtig praktische Fächer wie Photography und Woodworking gibt! Diese Fächer waren auch ausschlaggebend dafür, dass mir Schule richtig Spaß gemacht hat. Und auch Die Schüler und Lehrer waren ein Grund, warum ich gerne zur Schule gegangen bin. Sie waren alle supernett, haben mich herzlich aufgenommen und mir die Zeit zu einer unvergesslichen gemacht.
Wenn du ein Abenteuer erleben möchtest, Lust hast, eine andere Kultur kennenzulernen, eine andere Sprache zu sprechen, neue Freunde zu finden und einfach eine unvergessliche Zeit zu haben, dann wäre das die Möglichkeit.
Wir haben als Schule wie jedes Jahr bei dem Wettbewerb "Känguru der Mathematik" mitgemacht. In 75 Minuten waren wieder knifflige Aufgaben zu lösen. Für die besten Ergebnisse gab es sogar einige große Preise wie Bücher und Spiele. Alle fünften und sechsten Klassen nehmen als Klassenverband teil. Ab der siebten Klasse können sich SchülerInnen individuell für die Teilnahme anmelden.
Mit großer Begeisterung startete am Montag die Kenia-Projektwoche an der Grundschule Lemgo. Zum feierlichen Auftakt wurde die kenianische Flagge von Schülern über den Schulhof getragen und anschließend am Mast gehisst – ein symbolischer Moment für die Verbindung zur Fountain School, unserer Partnerschule in Kenia.
Nach einer Begrüßung und einem gemeinsamen Gebet ging es in die Turnhalle. Dort wartete ein besonderes Highlight auf die Kinder: der deutsch-kenianische Fußballspieler Tobias-Mbunjiro Knost. Der Profi-Fußballer vom SC Verl und Mitglied der kenianischen Fußballnationalmannschaft stellte sich vor und berichtete von seiner Trainingszeit in Kenia. Er erzählte: „In Kenia ist es so, dass vor und nach jedem Spiel zusammen gebetet wird. Man hat gemerkt, dass der Zusammenhalt dadurch gestärkt wird.“
Anschließend wurde gemeinsam das Mottolied „Asante sana Yesu“ – was übersetzt „Ich danke dir sehr, Herr Jesus“ heißt – mit passenden Bewegungen gesungen. Doch das war noch nicht alles: Die Fußballkönige jeder Klassenstufe durften gemeinsam mit Tobias Knost auf die Torwand schießen – unter lautem Jubel und Anfeuerungsrufen der gesamten Schule.
Die ganze Woche über beschäftigen sich jetzt die Schüler mit spannenden Projekten rund um Kenia.
Ein paar Highlights: Die 3. Klassen basteln Spielzeug aus Müll – eine kreative und nachhaltige Idee, inspiriert von Kindern in Kenia. Die 4. Klassen kochen kenianische Gerichte, die am Freitag beim großen Projektabschluss von der ganzen Schule probiert werden können.
Ein weiteres Highlight gibt es im Mai mit einem Flohmarkt und einer Tombola, bei der es viele tolle Preise zu gewinnen gibt – darunter ein signierter Fußball und ein signiertes Trikot von Tobias Knost! Der gesamte Erlös wird an unsere Partnerschule, die Fountain School in Kenia, gespendet, damit diese bestehen und Kinder dort unterstützt werden können.
In der Schule duftet es nach Mandazi, Chapati und exotischen Obstsalat. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer sind fleißig dabei zum Abschluss der Kenia- Woche ein Fest vorzubereiten.
Seit 15 Jahren unterstützt die AHF-Grundschule die Fountain School in Kenia. Um den Schülern einen Einblick in das Leben und Lernen der Partnerschule zu geben, wird jedes Jahr eine Kenia-Woche durchgeführt. Zu Beginn wird als Symbol der Verbundenheit die deutsch-kenianische Fahne feierlich gehisst.
Zur Freude aller waren in diesem Jahr Josphine und Martin Guchu aus Nairobi, die Gründer der Fountain School zu Besuch und mittendrin im Geschehen. Sie brachten aktuelle Fotos, Videos und Berichte mit, so dass das Leben der Familien der Fountain School lebendig wurde.
Innerhalb der Woche beschäftigten sich die Jahrgangstufen mit verschiedenen Themen wie: kenianische Lieder und Tänze und die Tiervielfalt. Die Jahrgangstufe 3 bastelte, wie die Kinder in Kenia es oft machen, Spielzeug aus Müll her. Die vierte Jahrgangstufe bereitete die Speisen für das Keniafest vor, die sich die ganze Schule gut schmecken ließ.
Zum Abschlussfest am Freitag kamen alle Schüler in einer Schuluniform zur Schule, wie die kenianischen Kinder es täglich machen. Feierlich wurde die Fahne wieder abgenommen und in die Turnhalle getragen. Dort präsentierten die Schüler die Ergebnisse ihrer Projekte und verabschiedeten sich mit gemeinsamen Gebeten und Abschlussworten von dem Ehepaar Guchu.
Martin Guchu fasste die Woche treffend zusammen: „Wir haben uns in dieser Woche wie zu Ha
use gefühlt. Wir bedanken uns, dass ihr uns zu einem Teil von euch gemacht habt und schon
so lange treu unsere Fountain School unterstützt. Vielen Dank euch und euren Eltern für die vielen
Bei strahlendem Sonnenschein durften wir dieses Jahr erneut am KIGA Cup teilnehmen. Die Kinder aus unserer Kita waren mit Begeisterung dabei und es wurden viele Tore geschossen. Obwohl wir nicht den ersten Platz gemacht haben, konnten wir doch einige Spiele für uns entscheiden. Eine kleine Stärkung durfte natürlich auch nicht fehlen. Besonders gut kamen das Popcorn und die Zuckerwatte bei den Kindern an. Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei.
Nur wenn man ein Puzzleteil nach dem anderen aneinander puzzelt, kann man das ganze Bild erkennen.
Dieser Gedanke hat zu unserem Kindergottesdienstnamen geführt - Bibelpuzzletreffen. Wir hören regelmäßig Geschichten aus der Bibel, lernen Bibelverse und Lieder, beten zusammen. Ein wunderschönes Bibelpuzzlebild!
All das bleibt nicht in der Kita. Eltern werden mit den Worten begrüßt: „Mama, weißt du was? Gott ist der stärkste!“ Eltern fragen: „In welcher Kinderbibel kann ich die Geschichte nachlesen? Unser Kind möchte die zu Hause auch vorgelesen bekommen.“ Am Küchenmenüplan werden die Tischgebete fotografiert, damit man auch zu Hause damit die Mahlzeiten beginnt.
Diese Woche gingen nach der Geschichte von Jakob und Esau, 490 Gebetskärtchen nach Hause. Ein Set mit sieben Tischgebeten, die die Kinder aus der Kita kennen, finden nun zu Hause am Mittagstisch ihren Platz.
Der Artikel ist am 28.04.2023 in der LZ erschienen.
Auch unsere Kita-Kinder nahmen motiviert an der diesjährigen Frühjahrsputzaktion in Lemgo teil. Zusammen mit Erziehern und Eltern befreiten sie das Gelände rund um die Kita und auf dem Kastanienwall von Müll. Handschuhe und Greifer durften dabei nicht fehlen.
Jeden Freitag ist die Gymnastikhalle der Grundschule für unsere Kitakinder reserviert. Gerne nutzen wir den großen Raum für das Austoben und Beschnuppern der Schulräume.
Alle Kinder sind im Unterricht. Das bedeutet wir gehen leise durch das leere Gebäude die Treppe hinauf. Die Kinder lernen die Schule kennen, gehen über den Schulhof, sehen was es zu spielen gibt, beschnuppern die Räumlichkeiten und profitieren ganz nebenbei vom Konzept „Kita und Schule unter einem Dach“.
Wir stehen im Moment immer wieder vor neuen Herausforderungen. Gerade in der letzten Zeit haben wir gemerkt, wie schwierig es ist, etwas zu planen. Viele Aktionen und Projekte, die für das neue Jahr vorbereitet waren, können jetzt leider nicht stattfinden. Deswegen haben wir überlegt, wie die Kinder auch Zuhause ein bisschen Kita erleben können.
Bastelideen, Mitmachgeschichten, Lieder oder andere Aktionen wurden aus der Kita als Videos an die Kinder und Eltern verschickt und die Materialen, Vorlagen oder Rezepte dazu waren „to-go“ in unsere Schatzkiste vor der Kita zu finden.
Als Zeichen dafür haben wir uns den Regenbogen ausgesucht, der, so wie in der Geschichte von Noah, ein Symbol der Hoffnung für uns sein soll. Viele Kinder und Eltern haben sich an unserer gemeinsamen Aktion beteiligt und uns selbstgestaltete Regenbogenbilder mit Versen aus der Bibel oder mutmachenden Sprüchen gebracht, die uns am Kita-Eingang immer wieder daran erinnern sollen, wie Gott uns auch in dieser Zeit Hoffnung und Freude schenkt.
Die Geschichte von Samuel aus der Bibel gab es als Bewegungsgeschichte und mit ein paar selbst aufgenommenen Liedern, hat diese unser Bibeldetektive-Treffen am Freitag ersetzt. Eine Bastelanleitung für „handzahme Fische“, eine Mitmachgeschichte im Schnee oder Rezept-Ideen – der Kreativität waren hier keine Grenzen gesetzt.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass so viele Kinder vorbeigekommen sind, um sich etwas aus der Schatzkiste zu holen und uns manchmal sogar Fotos von Zuhause geschickt haben, bei denen sie die Aktionen umsetzen.
Auch das Backvideo für „süße Brötchen“ wurde voller Begeisterung von einigen Kindern nachgemacht. Wir haben viele tolle Fotos bekommen, in denen Schritt für Schritt der Weg von dem Rezept in der Schatzkiste bis zum Genießen der selbstgebackenen Brötchen dokumentiert wurde.
Den Jahrgang 2026 zeichnet etwas aus, was einmalig in der Geschichte des August-Hermann-Francke-Gymnasiums ist: Es ist der einzige Jahrgang, in dem wegen der Umstellung des Gymnasiums von G8 auf G9 nur Schüler und Schülerinnen sind, die von anderen Schulformen kommend in die Oberstufe gewechselt waren. Insgesamt wurde in diesem Jahr 41 Abiturientinnen und Abiturienten ein Abschlusszeugnis überreicht. Dabei stehen Jeremy Löwen und Lara Bobe in Bezug auf den Abiturschnitt an der Spitze des Jahrgangs. Zudem bekam Hanna Balzer eine Belobigung der Evangelischen Landeskirche für hervorragende Leistung im Fach Ev. Religionslehre. Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für sehr gute Leistungen in Physik erhielten Phillip Willer und Joel Jäger.
Die Stufenleiter Carina Redekop und Heinrich Wiens stellten besonders die Lebenstüchtigkeit und Spontanität des Jahrgangs heraus, die sich insbesondere auf der Stufenfahrt nach Rom und auf der Exkursion nach Weimar gezeigt haben. In den Unterrichtsgesprächen waren die Schülerinnen und Schüler immer bereit, kreative Zugänge auszuprobieren und so Raum für Diskussionen und Entwicklung zu lassen. Heinrich Wiens und Schulleiter Andreas Herm ermutigten die Abiturienten und Abiturientinnen mit Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft zu gehen, auch wenn viele Lebensfragen sich erst mit der Zeit klären werden. Im Namen des Schulträgers beglückwünschte Geschäftsführer Peter Dück die Absolventen und drückt die Hoffnung aus, manche von ihnen in einigen Jahren als Lehrkräfte wieder an der Schule begrüßen zu dürfen.
Vom 24. bis 27. April verbrachten wir als Leiterschaftskurs unserer Schule einige intensive Tage im koptisch-orthodoxen Kloster in Höxter.
Am ersten Tag beschäftigten wir uns mit dem Buch „Menschen führen – Leben wecken“ von Anselm Grün, einem bekannten Mönch, der über viele Themen schreibt, die für unseren Kurs von Interesse sind. Besonders die Themen „Umgang mit Menschen“, „Führung“ und „Verantwortungsvoller Umgang mit Geld“ passten gut zu unserem Projektkursthema. Grün betont, dass Geld nicht als Machtinstrument missbraucht werden sollte, gleichzeitig empfiehlt er, nicht komplett auf materielle Güter zu verzichten, um nicht abhängig zu werden. Er unterstreicht auch, wie wichtig es sei, Menschen durch Worte aufzubauen und zu ermutigen, jedoch ohne alles zu tolerieren. Ein guter Leiter sollte die Stärken und Schwächen seines Teams erkennen und optimal einsetzen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Diese Prinzipien der achtsamen und respektvollen Führung waren zentrale Diskussionspunkte für uns.
Am zweiten Tag kam Eugen Sidelnikow, Coach und Unternehmer, und führte mit uns den Clifton Strengths-Test durch, der aus etwa 100 Fragen besteht. Nach dem Test erhielt jeder von uns eine Liste der fünf stärksten persönlichen Talente. Diese wurden kurz erklärt, und wir hatten die Gelegenheit, unsere Stärken mit Beispielen aus unserem Leben vorzustellen. Eugen Sidelnikow erklärte uns, wie wir unsere Talente nutzen und weiterentwickeln können, damit sie zu echten Stärken werden.
Am Abend kam Elsa Lang zu uns und führte eine Stil-Beratung durch. Sie analysierte unsere Typen (Sommer-, Frühlings-, Winter-, Herbsttyp) und zeigte, welche Farben am besten zu den jeweiligen Typen passen. Anschließend gab es einen speziellen Workshop für die Mädchen, in dem Elsa Lang über verschiedene Gesichts- und Körperformen sowie passende Kleidung und Schminke informierte. Dies sollte uns dabei helfen, uns im Berufsleben gut zu präsentieren, da ein angemessener und zum Anlass passender Stil einen guten ersten Eindruck bei Arbeitgebern und in Führungspositionen schafft.
Am letzten Tag setzten wir uns weiter mit unseren Stärken auseinander. In Gesprächen teilten wir uns gegenseitig mit, in welchen Berufen wir einander sehen können. Diese Rückmeldungen gaben wertvolle Einsichten und regten zum Nachdenken über den eigenen Berufswunsch an.
Wir verbrachten auch viel Zeit mit den koptischen Mönchen und lernten einiges von ihnen. Wir aßen gemeinsam zu Mittag und zu Abend, wobei viele interessante Gespräche entstanden. Die Mönche führten uns durch das Kloster und die katholische Kirche, die mit dem orthodoxen Kloster zusammenarbeitet. Im Gottesdienst der Mönche, der durch viel Gesang und Weihrauch geprägt ist, lernten wir die drei wichtigsten Eigenschaften eines Mönchs kennen: Freiwillige Armut, eheliche Enthaltsamkeit und Gehorsam. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Mönche beeindruckten uns sehr. Sie waren immer offen für unsere Fragen und Anregungen und versorgten uns stets mit Kaffee, Essen und Gemeinschaft.
Insgesamt war die Zeit im Kloster eine sehr lehrreiche und spannende Erfahrung.
Am Dienstagabend fand unser diesjähriges Laternenfest statt. Jedes Kind brachte seine eigene Laterne mit, die in der einsetzenden Dämmerung immer mehr zur Geltung kam.
Zu Beginn sangen wir zwei Laternenlieder und dann folgte der gemeinsame Laternenumzug. Aufgrund des guten Wetters und der noch besseren Stimmung wurde der Umzug spontan noch etwas verlängert. Während wir unterwegs Lieder sangen, entstand durch das warme Licht der Laternen eine geheimnisvolle Stimmung.
Wieder in der Kita angekommen, sangen wir noch zwei weitere Lieder. Die Kinder hatten wahrscheinlich von der langen Wanderung schon Hunger bekommen und so sangen einige statt von „frechen Gören“ von „frechen Möhren“. An dem leckeren Buffet durfte sich anschließend jeder bedienen. Durch den Schein der Lichterketten und Laternen entstand eine gemütliche Atmosphäre und am prasselnden Lagerfeuer ließen wir den Abend langsam ausklingen.
Die Adventszeit ist jedes Jahr etwas Besonderes in der Kita. Es wird gewerkelt, gebastelt und gebacken. In diesem Jahr konnten die Kinder an ein paar Vormittagen in der Halle an vorweihnachtlichen Kreativangeboten teilnehmen. Hier seht ihr ein paar Eindrücke davon:
Unsere 12s hat in der Grundschule Detmold ein besonderes Kindermusical aufgeführt – die Geschichte von Puncinella.
Die Schüler haben die Dialoge und Lieder (mit Ausnahme des letzten Songs) selbst geschrieben und kreativ inszeniert. Für die musikalische Vertonung und das Klavierspiel sorgte Ruth Klassen aus der 12s.
Es war eine schöne Erfahrung, die Freude am Theater und an der Musik mit den Grundschulkindern zu teilen!
Ganz, ganz toll!!! Unsere Leichtathletik-AG ist auch in diesem Jahr wieder Kreismeister geworden. Bei 5 von 6 Wettkämpfen war unser Schulteam sogar beste Mannschaft und haben deshalb verdient den Pokal gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!!! Wir freuen uns mit euch!