Erlebnisse des 1. Jahrgangs in der Geowoche
„Wir haben so einen hohen Turm gebaut. Der war sogar größer als du!“. Voller Stolz erzählten die Kinder von ihrem gemeinsamen Bauprojekt. Es passiert selten, dass die Kinder nach Schulschluss noch erwartungsvoll im Klassenraum sitzen. Doch beim gemeinsamen Bauen des höchsten Turms war genau das der Fall.
In der Woche vor den Frühlingsferien entdeckten die Kinder der Grundschule vier Tage lang die spannende Welt der Geometrie und lernten dabei fast ganz nebenbei eine Menge Neues. Jeder Tag wurde in einem anderen Klassenraum verbracht und stand unter einem besonderen Thema. An einem Tag drehten sich alle Aufgaben um Muster und Symmetrien. Die Kinder untersuchten Musterbilder ganz genau, entdeckten Fehler darin und stellten eigene Muster her. Außerdem gingen sie auf Entdeckungstour durch die Schule und über den Schulhof, um wiederkehrende Muster zu finden.
Am nächsten Tag beschäftigten sich die Kinder mit geometrischen Körpern. Sie lernten nicht nur deren Namen, sondern bastelten und bauten Würfel, Pyramiden und andere Körper selbst. „Das Heft mit den geometrischen Körpern war ganz toll“, meinte ein Schüler begeistert.
Im Klassenraum der 1b wurden alle zu echten Bauexperten. Mit Bauplänen und Baudiktaten arbeiteten die Kinder wie kleine Architekten und setzten genaue Anweisungen um. Es entstanden beeindruckende Bauwerke und zum Schluss der größte Turm aus Bausteinen. „Das hat richtig Spaß gemacht“, urteilte eine Schülerin.
An einem anderen Tag ging es um Flächen und das Tangram. Sie stellten fest, dass in vielen Dingen aus dem Alltag Dreiecke, Quadrate, Rechtecke und Kreise zu erkennen sind. Die Kinder legten Tangramfiguren aus und zum Abschluss durfte jeder ein eigenes Tangram herstellen.
Diese besondere Woche hat gezeigt, dass Lernen richtig Spaß machen kann vor allem, wenn man selbst aktiv werden darf.