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Känguru der Mathematik

Wir haben als Schule wie jedes Jahr bei dem Wettbewerb "Känguru der Mathematik" mitgemacht. In 75 Minuten waren wieder knifflige Aufgaben zu lösen. Für die besten Ergebnisse gab es sogar einige große Preise wie Bücher und Spiele. Alle fünften und sechsten Klassen nehmen als Klassenverband teil. Ab der siebten Klasse können sich SchülerInnen individuell für die Teilnahme anmelden.

Kleiner Jahrgang, großer Erfolg - Verabschiedung der Abiturienten

 

Den Jahrgang 2026 zeichnet etwas aus, was einmalig in der Geschichte des August-Hermann-Francke-Gymnasiums ist: Es ist der einzige Jahrgang, in dem wegen der Umstellung des Gymnasiums von G8 auf G9 nur Schüler und Schülerinnen sind, die von anderen Schulformen kommend in die Oberstufe gewechselt waren. Insgesamt wurde in diesem Jahr 41 Abiturientinnen und Abiturienten ein Abschlusszeugnis überreicht. Dabei stehen Jeremy Löwen und Lara Bobe in Bezug auf den Abiturschnitt an der Spitze des Jahrgangs. Zudem bekam Hanna Balzer eine Belobigung der Evangelischen Landeskirche für hervorragende Leistung im Fach Ev. Religionslehre. Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für sehr gute Leistungen in Physik erhielten Phillip Willer und Joel Jäger.

Die Stufenleiter Carina Redekop und Heinrich Wiens stellten besonders die Lebenstüchtigkeit und Spontanität des Jahrgangs heraus, die sich insbesondere auf der Stufenfahrt nach Rom und auf der Exkursion nach Weimar gezeigt haben. In den Unterrichtsgesprächen waren die Schülerinnen und Schüler immer bereit, kreative Zugänge auszuprobieren und so Raum für Diskussionen und Entwicklung zu lassen. Heinrich Wiens und Schulleiter Andreas Herm ermutigten die Abiturienten und Abiturientinnen mit Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft zu gehen, auch wenn viele Lebensfragen sich erst mit der Zeit klären werden. Im Namen des Schulträgers beglückwünschte Geschäftsführer Peter Dück die Absolventen und drückt die Hoffnung aus, manche von ihnen in einigen Jahren als Lehrkräfte wieder an der Schule begrüßen zu dürfen.

 

Klostertage: Eine Reise zur Selbstentdeckung und Führung

Vom 24. bis 27. April verbrachten wir als Leiterschaftskurs unserer Schule einige intensive Tage im koptisch-orthodoxen Kloster in Höxter.

Am ersten Tag beschäftigten wir uns mit dem Buch „Menschen führen – Leben wecken“ von Anselm Grün, einem bekannten Mönch, der über viele Themen schreibt, die für unseren Kurs von Interesse sind. Besonders die Themen „Umgang mit Menschen“, „Führung“ und „Verantwortungsvoller Umgang mit Geld“ passten gut zu unserem Projektkursthema. Grün betont, dass Geld nicht als Machtinstrument missbraucht werden sollte, gleichzeitig empfiehlt er, nicht komplett auf materielle Güter zu verzichten, um nicht abhängig zu werden. Er unterstreicht auch, wie wichtig es sei, Menschen durch Worte aufzubauen und zu ermutigen, jedoch ohne alles zu tolerieren. Ein guter Leiter sollte die Stärken und Schwächen seines Teams erkennen und optimal einsetzen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Diese Prinzipien der achtsamen und respektvollen Führung waren zentrale Diskussionspunkte für uns.

Am zweiten Tag kam Eugen Sidelnikow, Coach und Unternehmer, und führte mit uns den Clifton Strengths-Test durch, der aus etwa 100 Fragen besteht. Nach dem Test erhielt jeder von uns eine Liste der fünf stärksten persönlichen Talente. Diese wurden kurz erklärt, und wir hatten die Gelegenheit, unsere Stärken mit Beispielen aus unserem Leben vorzustellen. Eugen Sidelnikow erklärte uns, wie wir unsere Talente nutzen und weiterentwickeln können, damit sie zu echten Stärken werden.

Am Abend kam Elsa Lang zu uns und führte eine Stil-Beratung durch. Sie analysierte unsere Typen (Sommer-, Frühlings-, Winter-, Herbsttyp) und zeigte, welche Farben am besten zu den jeweiligen Typen passen. Anschließend gab es einen speziellen Workshop für die Mädchen, in dem Elsa Lang über verschiedene Gesichts- und Körperformen sowie passende Kleidung und Schminke informierte. Dies sollte uns dabei helfen, uns im Berufsleben gut zu präsentieren, da ein angemessener und zum Anlass passender Stil einen guten ersten Eindruck bei Arbeitgebern und in Führungspositionen schafft.

Am letzten Tag setzten wir uns weiter mit unseren Stärken auseinander. In Gesprächen teilten wir uns gegenseitig mit, in welchen Berufen wir einander sehen können. Diese Rückmeldungen gaben wertvolle Einsichten und regten zum Nachdenken über den eigenen Berufswunsch an.

Wir verbrachten auch viel Zeit mit den koptischen Mönchen und lernten einiges von ihnen. Wir aßen gemeinsam zu Mittag und zu Abend, wobei viele interessante Gespräche entstanden. Die Mönche führten uns durch das Kloster und die katholische Kirche, die mit dem orthodoxen Kloster zusammenarbeitet. Im Gottesdienst der Mönche, der durch viel Gesang und Weihrauch geprägt ist, lernten wir die drei wichtigsten Eigenschaften eines Mönchs kennen: Freiwillige Armut, eheliche Enthaltsamkeit und Gehorsam. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Mönche beeindruckten uns sehr. Sie waren immer offen für unsere Fragen und Anregungen und versorgten uns stets mit Kaffee, Essen und Gemeinschaft. 

Insgesamt war die Zeit im Kloster eine sehr lehrreiche und spannende Erfahrung.

Norah Nickel, Judith Pritzkau, Cassie Wagner

 

 

Kommunikation im digitalen Raum

Im November fand ein Workshop für den Leiterschaftskurs der Q1 statt, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Erkennen von Fake News und Verschwörungstheorien sowie Hate Speech und Datenschutz beschäftigten. Kursleiter Heinrich Wiens kooperierte hierbei mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte und der Konrad-Adenauer-Stiftung, die den Workshop förderte.

Der für das ARD und ZDF tätige Referent Marius Reichert sensibilisierte die Teilnehmer dabei dafür, dass Fakenews bereits ihren Alltag durchdringen und warum es wichtig ist, zu wissen, wann man es mit Fakenews, Hate Speech und Verschwörungstheorien zu tun hat. Dabei arbeitet er auch theoretisch heraus, was hinter diesen Begrifflichkeiten steckt und diskutierte anhand aktueller Ereignisse, wie die Teilnehmenden selbst bestimmte Meldungen wahrnehmen. Zudem lernten die Schüler und Schülerinnen Organisationen kennen, die sich aktiv gegen diese Phänomene der digitalen Zeit einsetzen. Es sollte aber nicht nur bei der theoretischen Fundierung bleiben, sondern die Teilnehmenden waren auch angehalten, ganz praktisch selbst ein Video zu erstellen, das sie anschließend präsentieren konnten. Hierbei konnten sie selbst wählen, welche Inhalte sie in dem Video aufarbeiten wollten. Das konnten zum Beispiel Umfragen zur gesetzten Thematik sein, aber auch Erklärvideos und entlarvende Videos, die Fakenews und Verschwörungstheorien als solches benennen, gestaltet werden.

Als Moderator, Reporter und Pod-Cast-Host kennt Reichert sich mit den unterschiedlichsten Formen der Kommunikation aus und konnte den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Arbeit mit digitalen Medien geben.

Kunst trifft auf Kunst – Musikalische Begleitung des Jubiläums des Literaturkreises der Deutschen aus Russland

Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland feierte im September sein 30-jähriges Bestehen. Unter anderem wurde zu einer Lesung geladen, bei der Autoren und Autorinnen ihre Migrationserfahrung durch die Literatur übermittelten. Dr. Matthias Lang, Leiter des AHF-Musikzentrums und Lehrer am AHF-Berufskolleg, sowie David Schulz, Leyla Ribitsch und Kseniia Maksymenko, die die Oberstufe des AHF-Gymnasiums besuchen, begleiteten den Abend mit Musik und konnten so zu einer gelungenen Veranstaltung beitragen.

Leistungsstarker Jahrgang erhält Abiturzeugnisse

In einem feierlichen Rahmen erhielten 108 Abiturientinnen und Abiturienten des August-Hermann-Francke-Gymnasiums ihre Abiturzeugnisse. Schulleiter Andreas Herm beglückwünschte den sehr leistungsstarken Jahrgang, der die pandemiebedingten Herausforderungen der letzten zwei Jahre bewältigt und sehr gute Abiturergebnisse erzielt hat. Er machte ihnen Mut, trotz aller gegenwärtigen Krisen mutig voranzugehen und, getrau dem Schulmotto, im Leben auf Gott zu vertrauen. Er unterstrich, dass neben der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen die Betonung christlicher Werte zentrales Anliegen der AHF-Schulen sei. Für die Schülerschaft bedankte sich John Suckau bei den Stufenleitern. Diese betonten in einem Rückblick auf die vergangenen Jahre die gute Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Stufe. 33 Schülerinnen und Schüler erreichten einen Einser-Abiturdurchschnitt, vier von ihnen die Note 1,0: Daria Tilly, Timo Rüther, Lisa Schinkel und Fabian Nawrat. Sie erhielten eine Auszeichnung der Christlichen Bildungs- und Erziehungsstiftung. Außerdem wurden Preise für sehr gute Abiturleistungen in den Fächern Latein, Physik und Evangelische Religionslehre vergeben.


Ihre Abiturzeugnisse erhielten: Simeon Andrea, Niko Banari, Jasmin Bauer, Henrik Becker, Nathan Becker, Celina Bender, Melina Bergmann, Leah Boß, Jonas Braun, Josia Braun, Renato Capitti, Nico Dahmer, Erika Dell, Jolin Derksen, Danny Derksen, Melina Dick, Adelina Dück, Hannah Epp, Maria Esau, Emma Fingberg, Lea-Leonie Fleischhauer, Christiane Freudenberg, Jemima Funk, Steffi Giesbrecht, Estella Günter, Angelique Gutsch, Fiona Hagelgans, Marc Harder, Maxime Hass, Dominik Heck, Ludwig Hermann, Karl Theodor Heuer, Lennard Hildebrandt, Josepha Hillebrenner, Kristian Holene, Aram Iskandarjan, Philine Janzen, Simon Janzen, Jessica Just, Lana Ketler, Artur Kindsvater, Jonas Kliever, Mirjam Klundt, Emely Koop, Nick Kopp, Amy Kreutter, Joanne Kriegerbarthold, Darian Krispin, Vincente Kröker, Regina Kuz`minyh, Janina Langemann, Elaine Li, Lara Löwen, Anna Nagel, Fabian Nawrat, Celia Neufeld, Max Neufeld, Jacob Neufeld, Jamie Neumann, Jonas Neustedter, Lena-Marie Nickel, Fabio Pagendarm, Lea Pauls, Samuel Penner, Julie Penner, Marleen Penner, Robin Pries, Daniel Reimer, Marco Rempel, Tiana Richert, Leonie Richter, Timo Rüther, Maxim Sachs, Rebecca Schaad, Itje Schaper, Alexander Schilling, Lisa Schinkel, Pablo Schlegel Rosas, Evita Schmidt, Jonathan Schneider, Simeon Schneider, Ben Schulte, Rebecca Schütz, Paul Schweizer, Eliane Seifried, John Suckau, Ruben Suckau, Meileen Tammert, Debora Tigges, Daria Tilly, Elias Tissen, Justin Töws, Olga Tsochataridou, Esther Unruh, Mirjam Voos, Juliette Warkentin, Thea Warkentin, Sarah Wedel, Alexander Wegener, Annika Wiebe, Dania Wiebe, Jonas Wiebe, Kathleen Wiebe, Jessica Wiens, Kezia Wilde, Hanna Züchner

Lesen will geübt sein

Wenn sich die sechsten Klassen Ende des Jahres im Forum versammeln und alle mucksmäuschenstill der Stimme auf der Bühne lauschen, kann das nur eines heißen: Der Entscheid für den Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht an. Die Veranstaltung in der Schule ist der erste Schritt im Wettbewerb zum besten Vorleser bzw. zur besten Vorleserin in Deutschland, der in diesem Jahr zum 65. Mal stattfindet.

Dabei werden zunächst zwei Klassensieger im Deutschunterricht durch die Mitschüler gekürt, die gegen die Klassensieger der anderen Klassen antreten. Alle Sieger lesen dann vor ihren Mitschülern und einer Jury vor, die aus zwei Lehrkräften und zwei Oberstufenschülern besteht. Die Lehrkräfte unterrichten die Klassen nicht selbst, um Unparteilichkeit zu garantieren. Die Klassensieger müssen doppelt überzeugen. In der ersten Runde lesen sie zunächst einen ihnen bekannten und geübten Text aus einem Buch ihrer Wahl vor. In der zweiten Runde bekommen alle einen Text aus demselben Buch, der ihnen aber unbekannt ist. Die Jury einigt sich dann auf zwei Sieger, die sich neben tollen Preisen auch auf die weitere Teilnahme am Wettbewerb freuen können.

Dabei müssen sie sich auf Stadt- und Kreisebene weiter durchsetzen, bevor es an den Bezirksentscheid geht. Ist dieser geschafft, steht der Landesentscheid an. Die Sieger des Landesentscheides treffen sich im Juni 2024 zum großen Finale.

Wir wünsche unseren Schulsiegern viel Erfolg bei der weiteren Teilnahme! Gewonnen habe sie aber allemal, da sie mit anderen ihre Lieblingsgeschichten teilen konnten und einmal mehr bewiesen haben, dass Lesen einfach Spaß macht!

Mit 500 Umdrehungen

Am 16.1.2024 und am 19.1.2024 besuchten wir, die MINT-AG der fünften Klassen, mit Herrn Westphal, Frau Penner und Frau Schmidt das Schülerlabor der Technischen Hochschule OWL in Lemgo. Wir trafen uns an der Phoenix-Contact-Arena in Lemgo und gingen zur Technischen Hochschule OWL hinüber. Dort begrüßte man uns. Herr Kammler erklärte uns etwas über das Thema Elektromagnetismus und zeigte uns Schritt für Schritt die Bauanleitung der Klingel. Wir mussten schrauben, löten und einen Draht 500-mal um eine Schraube wickeln. Wir hatten viel Spaß und haben viel dazugelernt. Wir konnten in den Pausen auch sehr gut Fangen und Verstecken spielen. Danke, dass die Hochschule uns das ermöglicht hat.

 

Josua Hesse (5e) und Simon Zöller (5H)

Mit einem Startgottesdienst und Seminartagen ins neue Schuljahr

Bevor es nächste Woche wieder für die Schüler losgeht, starten die Lehrer schon mit einem Gottesdienst. 

Dabei wurden langjährige Mitarbeiter für ihre Jubiläen geehrt. 

 

Im Anschluss starteten die Sommerseminare, die alle Lehrkräfte unserer Schulen zusammenführten. Sie wurden positiv aufgenommen und boten sowohl beruflichen als auch persönlichen Mehrwert. Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf die inspirierenden Impulse zurück, die diese erfolgreiche Veranstaltungen hervorgebracht haben.

Hier ein Rückblick dazu:  Recap-Sommerseminare

 

 

 

Mit Schwung in den nächsten Schulabschnitt

Wie lässt sich ein Abschied besser einleiten, als noch einmal gemeinsam durch Höhen und Tiefen zu gehen? So könnte man das Motto des Tages beschreiben, den die 10G, E und H gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Ben Mass, Christoph Lang und Eugen Reimer im Heidepark verbracht haben. Bei bestem Sonnenschein konnten die Schüler den Park erkunden und ihre Grenzen auf Attraktionen wie der Krake oder Scream neu austesten. Dabei zeigte sich erneut der Zusammenhalt und die Offenheit der Schüler und Schülerinnen. Diese Eigenschaften betonte Christoph Lang auch bei seiner kurzen Ansprache vor Reisebeginn. Die Klassenlehrer blicken vor allem mit Dankbarkeit auf die hinter ihnen liegende Zeit und entlassen ihre Klassen mit der Zuversicht und dem Wissen in die Oberstufe, dass sie aufgeregte und vielleicht zunächst ängstliche Fünftklässler, die mitten in der Coronapandemie ans Gymnasium kamen und viele Lehrer zunächst nur über den Bildschirm kennenlernen konnten, hin zu verantwortungsbewussten und selbstständigen Erwachsenen begleitet haben.

Notre DELF-Expérience (Unsere DELF-Erfahrung)

Im Januar und Februar letzten Jahres (2023) machten sich ein paar Möchtegern-Franzosen auf den Weg, gerissenen Schurken das Handwerk zu legen. Nein Spaß, wir eroberten nur das DELF-Diplôme. Nach gründlicher Vorbereitung während des Unterrichts machten wir uns an zwei Samstagen bereit und gingen einmal zu uns in die Schule für den Lese-, Hörverstehens- sowie Schreibteil. Die mündliche Prüfung („production orale“) war in einer Schule in Paderborn. Wir haben mit anderen Schülern von verschiedenen Schulen gewartet, bis wir in Kleingruppen in den Vorbereitungsraum gerufen wurden. Danach durften wir einzeln mit waschechten Parisern reden, uns vorstellen und einen kleinen Dialog halten, en français naturellement. Obwohl wir alle aufgeregt waren, waren die Ergebnisse prima.

Es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung und es lohnt sich für jeden, der die französische Sprache liebt und ihr mächtig ist. Übrigens erhält man ein echtes französisches Diplom vom Institut français, was bei Bewerbungen super ankommt! Also lasst euch ermutigen, die Prüfung ebenfalls abzulegen und davon zu profitieren.


Sophia Schmidt und Marielle Heinrichs, 10G

Open Doors lädt zum Gebet ein

Am Buß- und Bettag lud die Organisation Open Doors, die sich für verfolgte Christen auf der ganzen Welt (insgesamt in bereits 70 Ländern) einsetzt, dazu ein, sich neu im Rahmen eines Gottesdienstes für die Oberstufenschüler des Gymnasiums und Berufskollegs Gedanken darüber zu machen, wie man Christen, die ihren Glauben nicht frei ausleben dürfen und zum Teil erhebliche Repressalien bis hin zum Tod erleben, unterstützen kann. Der ursprüngliche Anlass dieses kirchlichen Feiertags war der Aufruf von Königen und Fürsten, wenn besondere Nöte und Katastrophen auftraten. Demnach lag der Fokus an diesem Tag bei der großen Not der verfolgten Kirche.

Gunnar Garms, ein Vertreter von Open Doors, lenkte den Blick der Schüler und Schülerinnen zum Ende auf eine weitere Bedeutung des Feiertags: Die innere Umkehr, die dazu führt, sein Leben neu zu gestalten. So ermutigte der Redner dazu, auf die verfolgten Christen in das tägliche Gebet mit aufzunehmen.

Eine gute Möglichkeit dazu, stellte Q2-Schüler Nathanael Wilde vor. Jeden Mittwoch in der zweiten großen Pause können sich interessierte Schüler und Schülerinnen zum Gebet treffen.

 

 

Paris ist eine Reise wert - immer wieder!

Am 17. März dieses Jahres ging es wieder los zur im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Exkursion nach Paris. Mit 47 Schülerinnen und Schülern und drei Lehrkräften kamen wir am Nachmittag in der französischen Metropole an und machten uns nach einer kurzen Pause gleich auf den Weg zum Eiffelturm, auf den wir bei Einbruch der Dunkelheit mit dem Fahrstuhl hinauffuhren. Feste Programmpunkte wie eine Stadtführung, eine Bootstour auf der Seine und die Besichtigung des Arc de Triomphe ließen Freiräume für eigenständige Unternehmungen in kleinen Gruppen und mündeten in einem gemeinsamen Abend an der Kirche Sacré-Cœur hoch über Paris auf dem Montmartre. Hier einige Schülerstimmen:

 

Es war eine so gesegnete Zeit und jeder Tag war schön. Das schönste war am letzten Abend zu Musik auf dem Platz zu tanzen und zu singen. Aber auch das spazieren durch die Straßen war sehr schön.

Während wir auf Paris schauten, sangen wir zusammen Lieder und genossen den letzten Abend in bester Gemeinschaft!

Baguette und Sonne im Jardin du Palais Royal in der Nähe vom Louvre zu genießen, in den Pariser Alltag einzutauchen und alle weiteren super schönen Momente mit Freunden teilen - was für eine gesegnete Zeit!

Mein Highlight waren die 400 Treppenstufen hoch auf den Arc de Triumph und der glitzernde Eiffelturm, den man von oben perfekt sehen konnte- Es hat sich gelohnt !

U-Bahn fahren war cool.

Mein Highlight war der Besuch beim Louvre mit dem schönsten Sonnenschein. Auch die gemeinsamen Aktionen, vor allem der letzte Abend bei der Kirche Sacré-Cœur, war richtig schön. Außerdem fand ich es lustig, die französischen Omis mit Baguette in ihren Händen durch die Stadt laufen zu sehen.

Die Parisfahrt war echt toll! Endlich mal richtiges Französisch neben dem Unterrichtsfranzösisch zu hören, das war schon ein Highlight. Eines von vielen ;) Ein persönliches Highlight war, durch den riesigen Garten des „Louvre“ zu spazieren. Traumgarten! Mit dem Sonnenschein, den Wasserfontänen und einfach dem gepflegten Grün ist das ein „Must-See“ für alle, die nach Paris wollen.

Das Highlight war, als wir in Galerie Lafayette uns modische Sachen und Paris von der Terrasse angeschaut und in Food Cort lecker gegessen haben!

Für mich war es sehr schön, die Sehenswürdigkeiten zu sehen und Französisch zu sprechen. Außerdem fand ich den Abend auf dem Arc de Triomphe sehr schön. Von da aus hatten wir einen guten Ausblick über die Straßen, die Champs-Élysées und den Eiffelturm.

Ein weiteres Highlight war es, auf Französisch zu reden, tatsächlich verstanden zu werden, und sogar Antworten auf Französisch zu bekommen. Man hatte das Gefühl, dass die Pariser manchmal nicht einmal geahnt haben, dass man kein Muttersprachler ist… Man sollte sich echt trauen mal auf Französisch zu reden! 😉

Ein Highlight war es, Paris und den Eiffelturm oben vom Arc de Triomphe sehen zu können. Die Gemeinschaft war richtig schön. Auch die bunten Fenster und die Architektur der Notre-Dame waren super schön.

Ein Highlight für mich war das Essen an der Seine, das wir in einem typischen Französischen Supermarkt gekauft haben, mit den Freunden in der Sonne zu sitzen und Paris zu erkunden. Der Eiffelturm ist wirklich ein Hingucker, und es ist immer ein besonderer Moment gewesen, wenn man ihn über den anderen Häusern hervorblitzen sehen konnte 😅. Paris ist eine sehr hübsche Stadt mit vielen Parks, Straßenmusikern und Cafés, die Seine ist einfach wunderwunderschön und entzerrt das Großstadtfeeling. Wusstet ihr, dass es in Paris neben den 37 Brücken auch zwei Inseln gibt? Auf einer steht sogar der Notre-Dame!

Die Seine, einer der schönsten Flüsse aus ganz Paris. Unsere Stufe hat einen perfekt sonnigen Tag erwischt, um eine Schiffsfahrt auf der Seine zu machen. Es wurde viel berichtet und wir haben unter anderem den Eifelturm und das Louvre nochmal aus der Nähe beobachten können, während uns die Sonne ins Gesicht schien. Die Brücken waren kunstvoll beschmückt mit Statuen und schönen Zeichen. Da wir den Eifelturm erst am Abend an unserem ersten Tag besteigen durften, war es nochmal schön und eindrucksvoll ihn aus nächster Nähe bei schönem Sonnenschein betrachten zu können. Viel größer und schöner, als man es sich eigentlich vorgestellt hatte.

Parlez-vous français? - Paris, die Metropole an der Seine

Paris 2023

Vom 27. – 30. März hat nach einer längeren Pause wieder einmal eine Exkursion für Oberstufenschüler nach Paris stattgefunden. Hier einige Rückmeldungen von Teilnehmern:

 

Also neben dem Eiffelturm fand ich den Louvre sehr schön. Es war mir nicht klar, dass der Louvre so unglaublich groß und schön ist. Man könnte dort bestimmt drei Tage lang durchgehen und immer wieder etwas Neues entdecken. Steven

Eines der schönsten Erlebnisse war es, am zweiten Abend in Paris eine Bootsfahrt auf der Seine zu machen und von dort aus den Eiffelturm aus der Nähe leuchten zu sehen.
Dies war einer der beeindruckendsten Momente, der mir von der Exkursion in Erinnerung bleiben wird. Emily

Was ich richtig schön fand, war das Gefühl, abends durch die Gassen zurück zum Hotel zu gehen und dabei alles am Tag Erlebte auf sich wirken zu lassen und mit Dankbarkeit erfüllt zu werden. Marleen

Mir hat besonders die Innenstadt gefallen und dass wir die Stadt mit ihren Gebäuden und Gassen erkunden konnten. Die vielen alten Gebäude mit ihrer Geschichte waren sehr spannend. Und natürlich der Eiffelturm. Das Essen war auch sehr lecker. Cheyenne

Mir hat an der Parisfahrt sehr gefallen, die ganzen typischen Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm mit eigenen Augen zu sehen. Wir hatten eine sehr gute Mischung von freier Zeit und Programm mit der Gruppe und konnten von Paris einen sehr schönen Eindruck gewinnen. Julia

 

Wir hatten viel Zeit, um uns selbstständig in Paris umzuschauen und konnten uns mit den Metrotickets frei bewegen. Während dieser Zeit konnten wir z.B. auf den Triumphbogen gehen mit einem hervorragenden Ausblick auch auf den faszinierenden Kreisverkehr.
Jedoch hatten wir auch gemeinsame Zeiten beim Eiffelturm und der Sacré-Cœur. Susanna

Ich fand den Louvre sehr toll, weil man so viele verschiedene Kunstwerke sehen konnte. Ich war begeistert davon, wie riesig die Gemälde waren und habe mir versucht vorzustellen, wie man so ein großes Gemälde denn überhaupt anfertigt. Auch sehr interessant war die Metro, weil man so schnell überall hinfahren konnte und man mit einem Ticket beliebig weit fahren konnte. Das Beste war aber trotzdem der Eiffelturm, erst recht auf der Bootsfahrt und als wir abends auf dem Rückweg waren und noch sehen konnten, wie er geglitzert hat. Josephine

Der letzte Abend in Paris war für mich besonders schön. Es war viel wärmer und wir sind mit einer Seilbahn zur Basilika Sacré-Cœur den Berg hochgefahren. Einerseits war die weiße Kirche ein sehr schöner Anblick, aber auch die sommerliche Luft, die Musik und der Ausblick auf die Stadt trugen zu einer Atmosphäre bei, die ich sehr genossen habe. Salomea

Die Parisfahrt war ein schönes Erlebnis. Wir hatten die Möglichkeit, allein Paris zu erkunden, und waren an einem Tag im Louvre, wo wir die Mona Lisa sehen durften. Ursula

In meinem Leben wollte ich unbedingt mindestens ein Mal nach Paris, deshalb hat sich die Fahrt für mich schon so gelohnt. Der Moment, an dem man das erste Mal den Eiffelturm sieht, den Palais du Louvre, den Prinzenpark,… ist schon sehr beeindruckend gewesen. Auch die Restaurants in den Nebengassen sind auf jeden Fall einen Besuch wert! Ich kann die Fahrt jedem Schüler empfehlen, der in seinem Leben schon früh Erfahrungen machen will und seine eigene Komfortzone verlassen möchte. Lukas

An der Parisfahrt hat mir am besten gefallen, als wir abends bei der Sacré-Cœur  waren. Die Aussicht auf Paris war unglaublich schön. Cassie

Bei mir hat besonders die Architektur einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Atmosphäre, die sie schuf. Wenn man genau hinschaut, bemerkt man zum Beispiel, dass auf jedem Dach unzählige kleine, rote Schornsteine verbaut sind.
Aber erst am Abend wird die Magie spürbar, tausende kleine Lämpchen, die ganz Paris in ein romantisches Licht tauchen. Kelly

Nach langem Ausfallen von Fahrten durch Corona war Paris ein weiteres besonderes Erlebnis. Den Eiffelturm, einen botanischen Garten oder das Pariser Stadion besichtigen zu können, machte diesen Trip auf jeden Fall lohnenswert und einmalig! Ben

Pausengebet vereint Schüler

Jeden Mittwoch in der zweiten großen Pause treffen sich alle interessierten Schüler und Schülerinnen, um gemeinsam zu beten (Raum A205). Die Gebetspause wird von Schülern organisiert und durchgeführt und ist auch auf Schülerinitiative hin entstanden. 

Nathanael Wilde, der einer der Mitgründer ist, begeistert besonders, dass die Runde offen für alle Klassen ist und so Schüler unterschiedlichen Alters zusammenkommen. Das Ziel beschreibt er folgendermaßen: „Manchmal denken wir, Beten sei das Geringste oder Letzte, was wir für andere tun könnten. Doch in Wahrheit gibt es keine mächtigere Waffe als das Gebet! Jesus hält das ganze Universum in der Hand und er hört jedes Gebet. Er verspricht in Johannes 14,14: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ Dein Gebet bleibt also nicht ohne Wirkung, auch wenn es sich für dich vielleicht manchmal so anfühlt. Im Gebetskreis wollen wir uns im Glauben stärken, Gott danken und insbesondere Fürbitte für unsere Schule, unsere verfolgten Geschwister weltweit, aber auch für deine persönlichen Anliegen einlegen.“ Jeder ist herzlich willkommen – egal, ob man regelmäßig betet oder einfach neugierig ist „Ganz egal, in welcher Klasse du bist - du bist herzlich willkommen! Wir freuen uns auf dich!“