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Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland feierte im September sein 30-jähriges Bestehen. Unter anderem wurde zu einer Lesung geladen, bei der Autoren und Autorinnen ihre Migrationserfahrung durch die Literatur übermittelten. Dr. Matthias Lang, Leiter des AHF-Musikzentrums und Lehrer am AHF-Berufskolleg, sowie David Schulz, Leyla Ribitsch und Kseniia Maksymenko, die die Oberstufe des AHF-Gymnasiums besuchen, begleiteten den Abend mit Musik und konnten so zu einer gelungenen Veranstaltung beitragen.
In einem feierlichen Rahmen erhielten 108 Abiturientinnen und Abiturienten des August-Hermann-Francke-Gymnasiums ihre Abiturzeugnisse. Schulleiter Andreas Herm beglückwünschte den sehr leistungsstarken Jahrgang, der die pandemiebedingten Herausforderungen der letzten zwei Jahre bewältigt und sehr gute Abiturergebnisse erzielt hat. Er machte ihnen Mut, trotz aller gegenwärtigen Krisen mutig voranzugehen und, getrau dem Schulmotto, im Leben auf Gott zu vertrauen. Er unterstrich, dass neben der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen die Betonung christlicher Werte zentrales Anliegen der AHF-Schulen sei. Für die Schülerschaft bedankte sich John Suckau bei den Stufenleitern. Diese betonten in einem Rückblick auf die vergangenen Jahre die gute Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Stufe. 33 Schülerinnen und Schüler erreichten einen Einser-Abiturdurchschnitt, vier von ihnen die Note 1,0: Daria Tilly, Timo Rüther, Lisa Schinkel und Fabian Nawrat. Sie erhielten eine Auszeichnung der Christlichen Bildungs- und Erziehungsstiftung. Außerdem wurden Preise für sehr gute Abiturleistungen in den Fächern Latein, Physik und Evangelische Religionslehre vergeben.
Ihre Abiturzeugnisse erhielten: Simeon Andrea, Niko Banari, Jasmin Bauer, Henrik Becker, Nathan Becker, Celina Bender, Melina Bergmann, Leah Boß, Jonas Braun, Josia Braun, Renato Capitti, Nico Dahmer, Erika Dell, Jolin Derksen, Danny Derksen, Melina Dick, Adelina Dück, Hannah Epp, Maria Esau, Emma Fingberg, Lea-Leonie Fleischhauer, Christiane Freudenberg, Jemima Funk, Steffi Giesbrecht, Estella Günter, Angelique Gutsch, Fiona Hagelgans, Marc Harder, Maxime Hass, Dominik Heck, Ludwig Hermann, Karl Theodor Heuer, Lennard Hildebrandt, Josepha Hillebrenner, Kristian Holene, Aram Iskandarjan, Philine Janzen, Simon Janzen, Jessica Just, Lana Ketler, Artur Kindsvater, Jonas Kliever, Mirjam Klundt, Emely Koop, Nick Kopp, Amy Kreutter, Joanne Kriegerbarthold, Darian Krispin, Vincente Kröker, Regina Kuz`minyh, Janina Langemann, Elaine Li, Lara Löwen, Anna Nagel, Fabian Nawrat, Celia Neufeld, Max Neufeld, Jacob Neufeld, Jamie Neumann, Jonas Neustedter, Lena-Marie Nickel, Fabio Pagendarm, Lea Pauls, Samuel Penner, Julie Penner, Marleen Penner, Robin Pries, Daniel Reimer, Marco Rempel, Tiana Richert, Leonie Richter, Timo Rüther, Maxim Sachs, Rebecca Schaad, Itje Schaper, Alexander Schilling, Lisa Schinkel, Pablo Schlegel Rosas, Evita Schmidt, Jonathan Schneider, Simeon Schneider, Ben Schulte, Rebecca Schütz, Paul Schweizer, Eliane Seifried, John Suckau, Ruben Suckau, Meileen Tammert, Debora Tigges, Daria Tilly, Elias Tissen, Justin Töws, Olga Tsochataridou, Esther Unruh, Mirjam Voos, Juliette Warkentin, Thea Warkentin, Sarah Wedel, Alexander Wegener, Annika Wiebe, Dania Wiebe, Jonas Wiebe, Kathleen Wiebe, Jessica Wiens, Kezia Wilde, Hanna Züchner
Wenn sich die sechsten Klassen Ende des Jahres im Forum versammeln und alle mucksmäuschenstill der Stimme auf der Bühne lauschen, kann das nur eines heißen: Der Entscheid für den Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht an. Die Veranstaltung in der Schule ist der erste Schritt im Wettbewerb zum besten Vorleser bzw. zur besten Vorleserin in Deutschland, der in diesem Jahr zum 65. Mal stattfindet.
Dabei werden zunächst zwei Klassensieger im Deutschunterricht durch die Mitschüler gekürt, die gegen die Klassensieger der anderen Klassen antreten. Alle Sieger lesen dann vor ihren Mitschülern und einer Jury vor, die aus zwei Lehrkräften und zwei Oberstufenschülern besteht. Die Lehrkräfte unterrichten die Klassen nicht selbst, um Unparteilichkeit zu garantieren. Die Klassensieger müssen doppelt überzeugen. In der ersten Runde lesen sie zunächst einen ihnen bekannten und geübten Text aus einem Buch ihrer Wahl vor. In der zweiten Runde bekommen alle einen Text aus demselben Buch, der ihnen aber unbekannt ist. Die Jury einigt sich dann auf zwei Sieger, die sich neben tollen Preisen auch auf die weitere Teilnahme am Wettbewerb freuen können.
Dabei müssen sie sich auf Stadt- und Kreisebene weiter durchsetzen, bevor es an den Bezirksentscheid geht. Ist dieser geschafft, steht der Landesentscheid an. Die Sieger des Landesentscheides treffen sich im Juni 2024 zum großen Finale.
Wir wünsche unseren Schulsiegern viel Erfolg bei der weiteren Teilnahme! Gewonnen habe sie aber allemal, da sie mit anderen ihre Lieblingsgeschichten teilen konnten und einmal mehr bewiesen haben, dass Lesen einfach Spaß macht!
Am 16.1.2024 und am 19.1.2024 besuchten wir, die MINT-AG der fünften Klassen, mit Herrn Westphal, Frau Penner und Frau Schmidt das Schülerlabor der Technischen Hochschule OWL in Lemgo. Wir trafen uns an der Phoenix-Contact-Arena in Lemgo und gingen zur Technischen Hochschule OWL hinüber. Dort begrüßte man uns. Herr Kammler erklärte uns etwas über das Thema Elektromagnetismus und zeigte uns Schritt für Schritt die Bauanleitung der Klingel. Wir mussten schrauben, löten und einen Draht 500-mal um eine Schraube wickeln. Wir hatten viel Spaß und haben viel dazugelernt. Wir konnten in den Pausen auch sehr gut Fangen und Verstecken spielen. Danke, dass die Hochschule uns das ermöglicht hat.
Josua Hesse (5e) und Simon Zöller (5H)
Bevor es nächste Woche wieder für die Schüler losgeht, starten die Lehrer schon mit einem Gottesdienst.

Dabei wurden langjährige Mitarbeiter für ihre Jubiläen geehrt.

Im Anschluss starteten die Sommerseminare, die alle Lehrkräfte unserer Schulen zusammenführten. Sie wurden positiv aufgenommen und boten sowohl beruflichen als auch persönlichen Mehrwert. Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf die inspirierenden Impulse zurück, die diese erfolgreiche Veranstaltungen hervorgebracht haben.
Hier ein Rückblick dazu: Recap-Sommerseminare
Unter Service -> Schüler anmelden können die aktuellen Anmeldeformulare für das Schuljahr 2022/2023 heruntergeladen werden.
Im Januar und Februar letzten Jahres (2023) machten sich ein paar Möchtegern-Franzosen auf den Weg, gerissenen Schurken das Handwerk zu legen. Nein Spaß, wir eroberten nur das DELF-Diplôme. Nach gründlicher Vorbereitung während des Unterrichts machten wir uns an zwei Samstagen bereit und gingen einmal zu uns in die Schule für den Lese-, Hörverstehens- sowie Schreibteil. Die mündliche Prüfung („production orale“) war in einer Schule in Paderborn. Wir haben mit anderen Schülern von verschiedenen Schulen gewartet, bis wir in Kleingruppen in den Vorbereitungsraum gerufen wurden. Danach durften wir einzeln mit waschechten Parisern reden, uns vorstellen und einen kleinen Dialog halten, en français naturellement. Obwohl wir alle aufgeregt waren, waren die Ergebnisse prima.
Es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung und es lohnt sich für jeden, der die französische Sprache liebt und ihr mächtig ist. Übrigens erhält man ein echtes französisches Diplom vom Institut français, was bei Bewerbungen super ankommt! Also lasst euch ermutigen, die Prüfung ebenfalls abzulegen und davon zu profitieren.
Sophia Schmidt und Marielle Heinrichs, 10G
Am Buß- und Bettag lud die Organisation Open Doors, die sich für verfolgte Christen auf der ganzen Welt (insgesamt in bereits 70 Ländern) einsetzt, dazu ein, sich neu im Rahmen eines Gottesdienstes für die Oberstufenschüler des Gymnasiums und Berufskollegs Gedanken darüber zu machen, wie man Christen, die ihren Glauben nicht frei ausleben dürfen und zum Teil erhebliche Repressalien bis hin zum Tod erleben, unterstützen kann. Der ursprüngliche Anlass dieses kirchlichen Feiertags war der Aufruf von Königen und Fürsten, wenn besondere Nöte und Katastrophen auftraten. Demnach lag der Fokus an diesem Tag bei der großen Not der verfolgten Kirche.
Gunnar Garms, ein Vertreter von Open Doors, lenkte den Blick der Schüler und Schülerinnen zum Ende auf eine weitere Bedeutung des Feiertags: Die innere Umkehr, die dazu führt, sein Leben neu zu gestalten. So ermutigte der Redner dazu, auf die verfolgten Christen in das tägliche Gebet mit aufzunehmen.
Eine gute Möglichkeit dazu, stellte Q2-Schüler Nathanael Wilde vor. Jeden Mittwoch in der zweiten großen Pause können sich interessierte Schüler und Schülerinnen zum Gebet treffen.
Am 17. März dieses Jahres ging es wieder los zur im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Exkursion nach Paris. Mit 47 Schülerinnen und Schülern und drei Lehrkräften kamen wir am Nachmittag in der französischen Metropole an und machten uns nach einer kurzen Pause gleich auf den Weg zum Eiffelturm, auf den wir bei Einbruch der Dunkelheit mit dem Fahrstuhl hinauffuhren. Feste Programmpunkte wie eine Stadtführung, eine Bootstour auf der Seine und die Besichtigung des Arc de Triomphe ließen Freiräume für eigenständige Unternehmungen in kleinen Gruppen und mündeten in einem gemeinsamen Abend an der Kirche Sacré-Cœur hoch über Paris auf dem Montmartre. Hier einige Schülerstimmen:
Es war eine so gesegnete Zeit und jeder Tag war schön. Das schönste war am letzten Abend zu Musik auf dem Platz zu tanzen und zu singen. Aber auch das spazieren durch die Straßen war sehr schön.
Während wir auf Paris schauten, sangen wir zusammen Lieder und genossen den letzten Abend in bester Gemeinschaft!
Baguette und Sonne im Jardin du Palais Royal in der Nähe vom Louvre zu genießen, in den Pariser Alltag einzutauchen und alle weiteren super schönen Momente mit Freunden teilen - was für eine gesegnete Zeit!
Mein Highlight waren die 400 Treppenstufen hoch auf den Arc de Triumph und der glitzernde Eiffelturm, den man von oben perfekt sehen konnte- Es hat sich gelohnt !
U-Bahn fahren war cool.
Mein Highlight war der Besuch beim Louvre mit dem schönsten Sonnenschein. Auch die gemeinsamen Aktionen, vor allem der letzte Abend bei der Kirche Sacré-Cœur, war richtig schön. Außerdem fand ich es lustig, die französischen Omis mit Baguette in ihren Händen durch die Stadt laufen zu sehen.
Die Parisfahrt war echt toll! Endlich mal richtiges Französisch neben dem Unterrichtsfranzösisch zu hören, das war schon ein Highlight. Eines von vielen ;) Ein persönliches Highlight war, durch den riesigen Garten des „Louvre“ zu spazieren. Traumgarten! Mit dem Sonnenschein, den Wasserfontänen und einfach dem gepflegten Grün ist das ein „Must-See“ für alle, die nach Paris wollen.
Das Highlight war, als wir in Galerie Lafayette uns modische Sachen und Paris von der Terrasse angeschaut und in Food Cort lecker gegessen haben!
Für mich war es sehr schön, die Sehenswürdigkeiten zu sehen und Französisch zu sprechen. Außerdem fand ich den Abend auf dem Arc de Triomphe sehr schön. Von da aus hatten wir einen guten Ausblick über die Straßen, die Champs-Élysées und den Eiffelturm.
Ein weiteres Highlight war es, auf Französisch zu reden, tatsächlich verstanden zu werden, und sogar Antworten auf Französisch zu bekommen. Man hatte das Gefühl, dass die Pariser manchmal nicht einmal geahnt haben, dass man kein Muttersprachler ist… Man sollte sich echt trauen mal auf Französisch zu reden! 😉
Ein Highlight war es, Paris und den Eiffelturm oben vom Arc de Triomphe sehen zu können. Die Gemeinschaft war richtig schön. Auch die bunten Fenster und die Architektur der Notre-Dame waren super schön.
Ein Highlight für mich war das Essen an der Seine, das wir in einem typischen Französischen Supermarkt gekauft haben, mit den Freunden in der Sonne zu sitzen und Paris zu erkunden. Der Eiffelturm ist wirklich ein Hingucker, und es ist immer ein besonderer Moment gewesen, wenn man ihn über den anderen Häusern hervorblitzen sehen konnte 😅. Paris ist eine sehr hübsche Stadt mit vielen Parks, Straßenmusikern und Cafés, die Seine ist einfach wunderwunderschön und entzerrt das Großstadtfeeling. Wusstet ihr, dass es in Paris neben den 37 Brücken auch zwei Inseln gibt? Auf einer steht sogar der Notre-Dame!
Die Seine, einer der schönsten Flüsse aus ganz Paris. Unsere Stufe hat einen perfekt sonnigen Tag erwischt, um eine Schiffsfahrt auf der Seine zu machen. Es wurde viel berichtet und wir haben unter anderem den Eifelturm und das Louvre nochmal aus der Nähe beobachten können, während uns die Sonne ins Gesicht schien. Die Brücken waren kunstvoll beschmückt mit Statuen und schönen Zeichen. Da wir den Eifelturm erst am Abend an unserem ersten Tag besteigen durften, war es nochmal schön und eindrucksvoll ihn aus nächster Nähe bei schönem Sonnenschein betrachten zu können. Viel größer und schöner, als man es sich eigentlich vorgestellt hatte.
Paris 2023
Vom 27. – 30. März hat nach einer längeren Pause wieder einmal eine Exkursion für Oberstufenschüler nach Paris stattgefunden. Hier einige Rückmeldungen von Teilnehmern:
Also neben dem Eiffelturm fand ich den Louvre sehr schön. Es war mir nicht klar, dass der Louvre so unglaublich groß und schön ist. Man könnte dort bestimmt drei Tage lang durchgehen und immer wieder etwas Neues entdecken. Steven

Eines der schönsten Erlebnisse war es, am zweiten Abend in Paris eine Bootsfahrt auf der Seine zu machen und von dort aus den Eiffelturm aus der Nähe leuchten zu sehen.
Dies war einer der beeindruckendsten Momente, der mir von der Exkursion in Erinnerung bleiben wird. Emily
Was ich richtig schön fand, war das Gefühl, abends durch die Gassen zurück zum Hotel zu gehen und dabei alles am Tag Erlebte auf sich wirken zu lassen und mit Dankbarkeit erfüllt zu werden. Marleen
Mir hat besonders die Innenstadt gefallen und dass wir die Stadt mit ihren Gebäuden und Gassen erkunden konnten. Die vielen alten Gebäude mit ihrer Geschichte waren sehr spannend. Und natürlich der Eiffelturm. Das Essen war auch sehr lecker. Cheyenne
Mir hat an der Parisfahrt sehr gefallen, die ganzen typischen Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm mit eigenen Augen zu sehen. Wir hatten eine sehr gute Mischung von freier Zeit und Programm mit der Gruppe und konnten von Paris einen sehr schönen Eindruck gewinnen. Julia

Wir hatten viel Zeit, um uns selbstständig in Paris umzuschauen und konnten uns mit den Metrotickets frei bewegen. Während dieser Zeit konnten wir z.B. auf den Triumphbogen gehen mit einem hervorragenden Ausblick auch auf den faszinierenden Kreisverkehr.
Jedoch hatten wir auch gemeinsame Zeiten beim Eiffelturm und der Sacré-Cœur. Susanna
Ich fand den Louvre sehr toll, weil man so viele verschiedene Kunstwerke sehen konnte. Ich war begeistert davon, wie riesig die Gemälde waren und habe mir versucht vorzustellen, wie man so ein großes Gemälde denn überhaupt anfertigt. Auch sehr interessant war die Metro, weil man so schnell überall hinfahren konnte und man mit einem Ticket beliebig weit fahren konnte. Das Beste war aber trotzdem der Eiffelturm, erst recht auf der Bootsfahrt und als wir abends auf dem Rückweg waren und noch sehen konnten, wie er geglitzert hat. Josephine
Der letzte Abend in Paris war für mich besonders schön. Es war viel wärmer und wir sind mit einer Seilbahn zur Basilika Sacré-Cœur den Berg hochgefahren. Einerseits war die weiße Kirche ein sehr schöner Anblick, aber auch die sommerliche Luft, die Musik und der Ausblick auf die Stadt trugen zu einer Atmosphäre bei, die ich sehr genossen habe. Salomea
Die Parisfahrt war ein schönes Erlebnis. Wir hatten die Möglichkeit, allein Paris zu erkunden, und waren an einem Tag im Louvre, wo wir die Mona Lisa sehen durften. Ursula
In meinem Leben wollte ich unbedingt mindestens ein Mal nach Paris, deshalb hat sich die Fahrt für mich schon so gelohnt. Der Moment, an dem man das erste Mal den Eiffelturm sieht, den Palais du Louvre, den Prinzenpark,… ist schon sehr beeindruckend gewesen. Auch die Restaurants in den Nebengassen sind auf jeden Fall einen Besuch wert! Ich kann die Fahrt jedem Schüler empfehlen, der in seinem Leben schon früh Erfahrungen machen will und seine eigene Komfortzone verlassen möchte. Lukas
An der Parisfahrt hat mir am besten gefallen, als wir abends bei der Sacré-Cœur waren. Die Aussicht auf Paris war unglaublich schön. Cassie
Bei mir hat besonders die Architektur einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Atmosphäre, die sie schuf. Wenn man genau hinschaut, bemerkt man zum Beispiel, dass auf jedem Dach unzählige kleine, rote Schornsteine verbaut sind.
Aber erst am Abend wird die Magie spürbar, tausende kleine Lämpchen, die ganz Paris in ein romantisches Licht tauchen. Kelly
Nach langem Ausfallen von Fahrten durch Corona war Paris ein weiteres besonderes Erlebnis. Den Eiffelturm, einen botanischen Garten oder das Pariser Stadion besichtigen zu können, machte diesen Trip auf jeden Fall lohnenswert und einmalig! Ben
Jeden Mittwoch in der zweiten großen Pause treffen sich alle interessierten Schüler und Schülerinnen, um gemeinsam zu beten (Raum A205). Die Gebetspause wird von Schülern organisiert und durchgeführt und ist auch auf Schülerinitiative hin entstanden.
Nathanael Wilde, der einer der Mitgründer ist, begeistert besonders, dass die Runde offen für alle Klassen ist und so Schüler unterschiedlichen Alters zusammenkommen. Das Ziel beschreibt er folgendermaßen: „Manchmal denken wir, Beten sei das Geringste oder Letzte, was wir für andere tun könnten. Doch in Wahrheit gibt es keine mächtigere Waffe als das Gebet! Jesus hält das ganze Universum in der Hand und er hört jedes Gebet. Er verspricht in Johannes 14,14: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ Dein Gebet bleibt also nicht ohne Wirkung, auch wenn es sich für dich vielleicht manchmal so anfühlt. Im Gebetskreis wollen wir uns im Glauben stärken, Gott danken und insbesondere Fürbitte für unsere Schule, unsere verfolgten Geschwister weltweit, aber auch für deine persönlichen Anliegen einlegen.“ Jeder ist herzlich willkommen – egal, ob man regelmäßig betet oder einfach neugierig ist „Ganz egal, in welcher Klasse du bist - du bist herzlich willkommen! Wir freuen uns auf dich!“
Weil während der Berlin-Klassenfahrt im April die Fragerunde mit Frau Vieregge, der CDU-Bundestagsabgeordneten für unseren Wahlkreises, die uns in den Bundestag eingeladen hatte, zeitlich begrenzt war und noch viele Fragen offengeblieben sind, bot sie an, für eine Fortsetzung des Gesprächs noch einmal zu uns in die Schule zu kommen. Das tat sie am 13. Juni und nahm sich drei Schulstunden Zeit. Die Schülerinnen und Schüler hatten nicht nur im Politikunterricht ihre Fragen gesammelt, sondern zu Hause auch Kleinigkeiten gebacken, um die Gesprächsatmosphäre etwas zu versüßen.
Sehr breit angelegt, vom Ärger über geschlossene Fußballplätze in Lemgo bis zu verschiedenen weltpolitischen Themen, waren die Fragen der Schülerinnen und Schüler, die alle von Frau Vieregge ernst genommen, aufgegriffen und ausführlich beantwortet wurden. Bei einigen Fragen wie zum Beispiel bei der, ob das Wiederbetreiben von Atomkraftwerken zur Stromerzeugung sinnvoll sei, entspannen sich etwas längere Diskussionen, aus denen alle Anwesenden Gedankenanstöße mitnehmen konnten. Sowohl ihre ganz persönliche Meinung wie auch die Haltung ihrer Partei zu so einem kontroversen Thema wie Migrationsbegrenzung erläuterte die Abgeordnete sehr detailliert.
Frau Vieregge betonte mehrfach, wie wichtig ihr als Interessenvertreterin der Wählerschaft der direkte Kontakt mit jungen Bevölkerungsgruppen ist, und stellte den Schülerinnen und Schülern u.a. die Frage, was sie über ein mögliches TikTok-Verbot denken würden. Denn der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien ist momentan natürlich auch in der Bundespolitik ein sehr wichtiges Thema.
Zwischendurch wurde von den Leckereien genascht, und als es nach der 6. Stunde klingelte, gingen alle mit rauchenden Köpfen und der positiven Erfahrung nach Hause, dass eine hiesige Politikerin nicht nur im fernen Berlin agiert, sondern sich auch für Alltagsprobleme und die Meinungen ganz normaler Menschen interessiert.
16 Jahre Bau und Planungszeit, rund 10.000 Platten und 2.100 Sitzplätze später steht die Elbphilharmonie an ihrem Platz im Hamburger Hafen, um von Dr. M. Lang und seinem Q2-Musikkurs besucht zu werden.
Nach einer etwa vierstündigen Zugfahrt und einem ausgewogenen Mittagessen machten wir uns auf, um die Stadt zu erkunden und um uns auf das Highlight unserer Reise vorzubereiten. Am Abend fuhren wir über die längste gewölbte Rolltreppe Europas in das Wahrzeichen Hamburgs und genossen im großen Saal die erklingende Musik von Nikolai Brücher: Convocatio – eine Symphonische Fanfare, gefolgt von George Gershwin mit dem Konzert für Klavier und Orchester in F-Dur und abschließend Nikolai Rimski-Korsakow mit der Sinfonischen Suite op. 35. Die Stücke, gespielt von dem Symphoniker Orchester Hamburg, begleitet vom Solisten Alexander Malofeev, faszinierten uns mindestens genauso wie die atemberaubende Architektur und Akustik. Nach einer erholsamen Nacht besuchten wir vor unserer Abfahrt das Johannes-Brahms-Museum und erfuhren viel über sein Leben sowie über seine Musik. Selbst in Detmold war der Musiker aktiv gewesen, wo auch heute noch einige Andenken an Brahms bestehen. Trotz ausgefallen Zügen und einer langen Wartezeit am Bahnhof kamen wir durchgefroren zuhause an, mit vielen neuen Erinnerungen und gelernten Fakten. Danke für diese Möglichkeit!
Melina Frick (Teilnehmerin)
Die letzte Schulwoche wurde in diesem Jahr durch ein besonderes Highlight eingeläutet: einen Projekttag, den es in dieser Form noch nie am Gymnasium gegeben hat. Das Motto war Gemeinschaft, sodass der Schwerpunkt darauf lag, stufen- und klassenübergreifend Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsam zu lernen. Die Schüler konnten im Vorfeld nach ihren Interessen ein Projekt wählen, das von den Lehrkräften nach ihren Begabungen angeboten wurde. So stand ein vielfältiges Angebot zur Auswahl, das von kreativen Angeboten wie bspw. Weidekörbe flechten, Aquarelle malen, sportlichen Angeboten, wie Fußballgolf, Biathlon, Bungeerun, sozialen Projekten in Form von Vorlesen in der Kita und Singen im Altenheim, bis hin zu kulinarisch-kulturellen Angeboten, wie bspw. französisch kochen, reichte.
Die Schülerinnen und Schüler haben einige neue Fähigkeiten und Perspektiven entdeckt und konnten ihre Mitschüler und Lehrer in einer lockeren Atmosphäre noch besser kennenlernen. So mancher hat auch ein neues Hobby für sich gefunden, sodass es für alle ein erfolgreicher und bereichernder Tag war.
Unter der Leitung von Sarah Kruse und Akke van Ommeren besuchten 28 Schüler und Schülerinnen des niederländischen Van-Lodenstein-College die Klasse 8F des Detmolder August-Hermann-Francke Gymnasium, um gemeinsam über den Umgang mit Minderheiten und deren Verfolgung zu lernen. Eine Station stellte der Besuch des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte dar. Hier machen die Schülerinnen und Schüler eine Rally durch das gesamte Museum. Dabei wurde ihnen vor Augen geführt, wie die deutschen Minderheiten in der Sowjetunion verfolgt und unterdrückt wurden. Um die Geschichte dabei greifbarer zu machen, wurde der Zeitzeuge Johannes Dyck interviewt. Er schilderte die Gewalterfahrungen in der Zeit der Unterdrückung und berichtet davon, wie er und sein Umfeld mit Verfolgung und Repressalien umgegangen sind.
Die Schüler stellen sich der Thematik auch, indem sie Bilder von bspw. Johannes Gräfenstein und Ernst Dück analysierten, die im Vorfeld zum Thema passend ausgesucht wurden. Sie stellten ihre Ergebnisse anschließend im Plenum vor und hatten so die Möglichkeit, sich auf die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik einzulassen.
Nachdem die Schüler einen Einblick in die Mechanismen der Verfolgung von Minderheiten in der Vergangenheit bekommen haben, richtete sich der Blick der Schüler auf Unterdrückung und Verfolgung in der Gegenwart. Die Organisation Open Doors, die sich für verfolgte Christen weltweit einsetzt und auf ihr Schicksal aufmerksam macht, wurde durch einen Referenten vertreten, der den Schülern zeigte, der die Arbeit von Open Doors vorstellte sowie aufzeigte, in welchen Ländern christliche Minderheiten besonders gefährdet sind und wie man sich für diese Minderheiten stark machen kann. Das konnten die Zuhörer im Anschluss an den Vortrag sofort praktisch tun: So schrieben sie bspw. Briefe an politische Vertreter, in denen sie dringend darum baten, den Betroffenen Hilfe zukommen zu lassen, oder setzen sich mit einem Land ihrer Wahl auseinander, um noch mehr darüber zu erfahren. Zuletzt bekamen die Schüler die Möglichkeit, Ermutigungsbriefe an Kinder aus einem kolumbianischen Kinderheim zu schreiben.
Neben dem thematischen Input gab es auch viel Zeit für Gespräche. Die Schüler der beiden Länder ließen den Tag immer mit einem gemeinsamen Essen ausklingen und Aktivitäten, wie Stadtrallys, ließen Raum, um Eindrücke zu besprechen und zu verarbeiten.

