Skip to main content

Erdkunde-Exkursion in den Osnabrücker Zoo – Ein toller Tag für unsere 7. Klassen


Am 15. Mai war es endlich so weit: Gleich drei 7. Klassen machten sich auf den Weg zu einem spannenden Ausflug in den Osnabrücker Zoo. Der Tag war lange geplant und die Vorfreude bei den Schülerinnen und Schülern war spürbar, als wir uns am frühen Morgen am Bahnhof trafen, um mit dem Zug nach Osnabrück zu fahren.
Vom Osnabrücker Hauptbahnhof aus überwanden wir die letzten Kilometer zu
unserem Ziel mittels verschiedener Linienbusse, da wir das Osnabrücker Nahverkehrsnetz nicht mit knapp 80 Schülerinnen und Schülern zum Erliegen bringen wollten.

 


Kaum im Zoo angekommen, wurden wir sofort von einer Gruppe prächtiger Flamingos begrüßt, die ihr Gehege am Eingang haben. Die leuchtenden Farben der Vögel sorgten für große Begeisterung. Danach ging es weiter zu den Affen, die mit ihren akrobatischen Kunststücken alle in ihren Bann zogen.
Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, die verschiedenen Landschaftszonen zu erkunden, die wir im Unterricht besprochen hatten. So hätte man beispielsweise die Tiere der polaren Zone beobachten können. Leider ließ sich der Eisbär an diesem Tag nicht blicken, was einige Schülerinnen und Schüler enttäuschte. Dennoch waren die majestätischen Löwen und die bunten Vögel der tropischen Zone beeindruckend.
In kleinen Gruppen zogen die Schülerinnen und Schüler durch den Zoo und entdeckten die verschiedenen Lebensräume der Tiere..
Am Nachmittag kehrten wir müde, aber glücklich zurück zur Schule, voller neuer Eindrücke und Erlebnisse.

Erfolgreiches Benefizkonzert für Schulaufbau in Ruanda

 

Seit mehreren Jahren besteht eine Schulpartnerschaft des August-Hermann-Francke-Gymnasiums mit der Icyerezo-SchulHe in Ruanda. Auch der Bau und die Gründung der Schule wurden maßgeblich von den Schülern, Eltern und Lehrern des AHF-Gymnasiums mitfinanziert und unterstützt. Nun fand ein Benefizkonzert unter dem Motto „Vier Taler und 16 Groschen“ statt. Die Spenden, die durch den Abend eingenommen wurden, fließen in den Ausbau des Schulkomplexes. Neben der musikalischen Darbietung durch die Respektband, unter der Leitung von Vitaly Frank, und verschiedener Musikschüler des August-Hermann-Francke-Musikzentrums gab es ein Theaterstück, das das Thema „Geben“ im Fokus hatte. Ein Werkstattkurs des Jahrgangs Neun hat sich zusammen mit dem Musik- und Theaterlehrer Johann Penner den legendären vier Talern und 16 Groschen, die August Hermann Franke als Startkapital für seine Armenschule nutzte, gewidmet, um die Fragen aufzuwerfen, warum Menschen geben und was dadurch bewirkt werden kann. 

In der Programmpause konnten Besucher sowohl ruandische Handarbeit als auch von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums hergestellte Kunstwerke erwerben. Zudem versüßte Selbstgebackenes der Schüler der „Because we can AG“ den Gästen die Pause. 

Anna Friedrichsen und Nadin Frank, die die Partnerschaft betreuen, führten durch das Programm und informierten über die aktuelle Situation in Ruanda, um Besuchern Eindrücke von der Arbeit dort zu vermitteln. „Ich bin erstaunt, was für ein Programm unsere Schülerinnen und Schüler auf die Bühne gebracht haben. Es hat mich zum Lachen und zum Nachdenken gebracht. Der Raum war gut gefüllt und nicht nur haben die Besucher großzügig gespendet - es sind um die 2000 Euro gespendet worden-, manche erfuhren erstmals von der Situation unserer Partnerschule, anderen wurde sie erneut wichtig“, resümiert Anna Friedrichsen. 

Erinnern, um zu mahnen – Holocaust-Gedenkfeier

Am Samstag, den 27.01.2024, war es genau 79 Jahre her, dass das nationalsozialistische Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau befreit wurde. Seit den 1990er Jahren ist der 27. Januar in Deutschland ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, mittlerweile ist es ein internationaler Gedenktag. Die Stadt Detmold hat es so eingerichtet, dass dieser Gedenktag jedes Jahr von einer anderen Schule veranstaltet wird. In diesem Jahr war unser Gymnasium zum dritten Mal dran. Unter dem Motto „Von Widerstand und Mitläufern – Erinnern, um zu mahnen“ schufen die Schüler ein Programm, dass dem Motto gerecht wurde.

Zunächst wurden die 300 Besucher von unserem Schulleiter, Andreas Herm, begrüßt, der dann an unseren Bürgermeister, Frank Hilker, übergab. In seiner Rede sprach er über die Schrecken des Holocaust und die Wichtigkeit, sich heute noch daran zu erinnern.

Auch Herr Herm sprach in seiner anschließenden Ansprache darüber und erklärte, warum es wichtig sei, dass die Schüler selbst an der Gestaltung eines solchen Abends beteiligt sind. Außerdem verwies er darauf, dass für eine evangelische Bekenntnisschule die Frage von Schuld, Vergebung und Versöhnung gerade bei der NS-Vergangenheit eine bedeutende Rolle spielt. Er betonte außerdem, wie zentral es gerade auch für Christen sei, sich gegen Antisemitismus und Fremdenhass zu stellen.

Umrahmt von Musikstücken des AHF- Streicher-Quartetts inszenierten die Schüler des Literaturkurses von Frau Hörnle und Herrn Reimer eine Collage aus Musik, Film, Schauspiel und Kunstausstellung. Die Schauspieler nahmen die Zuschauer mit in das Gefängnis von Corrie ten Boom, ließen sie am Leben und Leid des jüdischen Künstlers Felix Nussbaum teilhaben und gaben Einblicke in die Tagebücher des jüdischen Jungen Moshe Flinker. Den Abschluss bildete ein Theaterstück zum Bund Deutscher Mädel, der verdeutlichte, wie aus Freundinnen Mitläuferinnen wurden, die ihre jüdische Freundin verrieten. Beeindruckend war nicht nur die darstellerische Leistung unserer Schüler, sondern auch die Kostümierung, hergestellt von Frau Giesbrecht, die so authentisch war, dass man sich in das Dritte Reich zurückversetzt glaubte.

Der Abend zog alle Zuschauer in seinen Bann, erinnerte, bedrückte, ließ erschaudern... ließ aber auch hoffen, dass diese Erinnerung vor einer Wiederholung dieser Geschichte schützen wird.

 

Ferienzeit = Bauzeit

Die Schulferien werden bei uns auch für Umbauarbeiten genutzt. In der Georgstraße in Detmold werden die "beliebten" Container-Klassenräume gerade abgebaut und abtransportiert. Hier wollen wir noch in diesem Jahr mit einem Neubau für die Gesamtschule beginnen. Ein paar wenige Container bleiben uns an neuer Stelle - hinter dem Sportplatz - aber erhalten.

Von der ehemaligen Grundschule sind nur noch ein paar Spielgeräte im Außenbereich übriggeblieben. Auch hier wird fleißig umgebaut, damit zum Start des neuen Schuljahres auch hier der Unterricht wieder richtig losgehen kann.

Gemeinsam mit einem Startgottesdienst ins neue Schuljahr

Am Donnerstag kamen alle Lehrkräfte erholt aus den Ferien zurück und starteten gemeinsam mit einem Startgottesdienst ins neue Schuljahr.

Neue Kollegen wurden herzlich willkommen geheißen, und langjährige Mitarbeitende mit 25- oder 30-jährigem Jubiläum wurden geehrt.

Arnold Driediger, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht, teilte persönliche Erinnerungen aus seinen Jahren als Schulleiter. Er ermutigte alle, die Gaben, die Gott jedem geschenkt hat, gut einzusetzen und einander damit zu dienen.

Für ein vielfältiges Frühstück und ein gutes Mittagessen war ebenfalls gesorgt, sodass die Lehrkräfte gestärkt in die Sommerseminare starten konnten.

Wir wünschen allen Lehrkräften viel Motivation und Freude für das kommende Schuljahr!

Gemeinsam stark fürs Leben

Sucht ist ein Thema, mit dem sich Kinder und Jugendliche unserer Schulen auseinandersetzen müssen. Besonders in jungen Jahren stehen Menschen immer wieder vor der Herausforderung, grundlegende Denkmuster und Handlungsstrategien zu wählen/zu entwickeln. Je nachdem wie gelingend oder hinderlich diese gestaltet sind, können sie zu einer Suchtgefährdung beitragen, oder davor schützen. Daher ist es uns als Schule ein großes Anliegen, diese Thematik mit unseren Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten.
Das Projekt „Free Life – Gib Sucht keine Chance“ ist ein Suchtpräventionsprojekt, das wir in den achten Klassen der AHF-Gesamtschule und des  AHF-Gymnasiums durchführen. Jede Klasse erlebt einen Projekttag, von der 1. bis zur 6. Schulstunde, mit Workshop-Charakter.
Schwerpunkte des Projektes sind:
• Sensibilisierung für das Thema Sucht und Suchtgefährdung
• Kennenlernen von Suchtformen und -kriterien
• Realistische Selbsteinschätzung zur Suchtgefährdung und vorhandenem Suchtpotenzial
• Ausarbeitung von praktischen und alltagsnahen Verhaltensweisen und Handlungsstrategien, die vor Missbrauch und Sucht schützen können

Das Herzstück unseres Projektes ist es, unsere Schülerinnen und Schüler stark für das Leben zu machen. Dafür haben wir u.a. einen pädagogischen
Erlebnisparcours vorbereitet, in dem sie verschiedene Sozialkompetenzen kennenlernen, erleben, reflektieren und weiterentwickeln können.

GEMEINSAM STARK FÜRS LEBEN

Gemeinschaftsabend 2024

Wie jedes Jahr an einem Donnerstag im November war es wieder so weit: Über 400 Mitarbeitende aus Schulen, Kitas und der Familienhilfe kamen zum alljährlichen Gemeinschaftsabend in der Gemeinde „Schöne Aussicht“ zusammen.

Der Abend begann mit einem Lied des Chors unter der Leitung von Johann Penner.

Nach der Begrüßung durch Peter Dück wurde das reichhaltige Buffet eröffnet, und während des leckeren Essens gab es viel Gelegenheit für Austausch und Gespräche.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Hartwig und Heidemarie Schnurr. Sie teilten spannende Geschichten aus ihrem Leben, wobei Heidemarie besonders von ihrer Mitwirkung bei Schulgründungen und ihrer Zeit als Schulleiterin berichtete. Es war beeindruckend zu sehen, was Gott in ihrem Leben bewirkt hat und wie sie ihr Vertrauen immer auf ihn gesetzt haben. Eine inspirierende Mischung aus persönlichen Einblicken und wertvollen Erfahrungen, die weitergegeben wurden.

Nachdem das Programm beendet war, blieben viele Mitarbeiter noch an ihren Plätzen, genossen die Gemeinschaft und ließen den Abend in entspannter Stimmung bei lebhaften Gesprächen ausklingen.

Recap - Gemeinschaftsabend

Gemeinschaftsabend 2025

Auch in diesem Jahr kamen wieder alle pädagogischen Mitarbeiter der Schulen und Kitas zu einem Gemeinschaftsabend zusammen. 

Der Abend bot viel Zeit für Gemeinschaft und Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Respect-Band unserer Schule umrahmte das Beisammensein mit stimmungsvoller Musik, und selbstverständlich durfte auch gutes Essen nicht fehlen.

Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag unseres Gastredners Gerd Leßmann, der viele Jahre den Sanderhof in Dörentrup geleitet hat. Mit seiner authentischen Art berichtete er von inspirierenden Erlebnissen aus seinem Leben. Er erklärte, was für ihn„Leben lernen – Gott vertrauen“bedeutet und wie wichtig das Gebet für ihn ist. Es war ermutigend zu hören, wie Gott in seinem Leben gewirkt hat und wie beständig sein Vertrauen auf ihn gerichtet war.

Glatteisgefahr - Empfehlung für den 19.12.2022: bleibt zu Hause

Liebe Eltern,

da es keine generelle Absage des Schulunterrichts im Kreis Lippe gibt, möchten wir Sie auf die verbreitete Glatteisgefahr hinweisen.

Sie als Eltern entscheiden, ob der Schulweg für ihr Kind zu gefährlich ist und es besser zu Hause bleibt.

Vom Kreis Lippe hat es nur diese Pressemitteilung gegeben: https://www.kreis-lippe.de/kreis-lippe/aktuelles/meldungen/bevoelkerungsschutz/unwetterwarnung-vor-glatteis-im-kreis-lippe-empfehlung-fuer-die-kreisschulen.php

 Auch einige Lehrkräfte haben sich schon bei uns gemeldet, dass sie im Moment nicht zur Schule kommen können.

Regulärer Unterricht wird daher kaum möglich sein. 

Wir empfehlen daher die Schüler zu Hause zu lassen. Eine Notbetreuung wird in der Schule eingerichtet. 

Großes Bauvorhaben in der Georgstraße

Auf dem Gelände in der Georgstraße wird fleißig gearbeitet und gebaut. Bagger, LKWs und große Maschinen sind hier täglich unterwegs. Nachdem im Herbst 2023 die Technikräume und der Kiosk abgerissen wurden, starteten die Bodenarbeiten, die bis Ende 2023 andauern. In einer Bauzeit von ca. 3 Jahren sollen rund 20 Millionen Euro in den Neubau investiert werden. Hier sollen Klassenräume für das Gymnasium, eine Mehrzweckhalle und Büroflächen für den Schulträger entstehen. Die Animation zeigt, wie das Gebäude nach Fertigstellung aussehen soll.

Youtube Vorschau - Video ID UH7C5ELyELwYouTube: Mit einem Klick auf den Button akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.

 

Herzliche Einladung zum Elternforum "Menschen mit ADHS verstehen" am 22.09. um 19.30 Uhr

Haben oder kennen Sie auch unkonzentrierte, verträumte leicht ablenkbare, impulsive oder hyperaktive Kinder oder Erwachsene in Ihrer Familie, in der Schulklasse Ihres Kindes, im Verein oder Verwandtschaft? Das Phänomen ADHS, fachlich Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, wird oft als Modeerscheinung abgetan, ist tatsächlich aber schwer zu diagnostizieren oder wird oft nicht richtig erkannt. Umso wichtiger ist es, sich aus erster Hand zu informieren: Was ist ADHS? Wie können wir Betroffene verstehen und angemessen mit ihnen umgehen? Wie wird man vom Fehlerpolizisten zum Schatzsucher?

Arno Backhaus, selbst ADHSler, will Betroffene, Interessierte und Fachkräfte aufschließen und auf eine neue Spur bringen, wenn sie aus dem Störfaktor „ADHS“ einen Kreativposten machen: „Auch du hast Stärken“ (AdhS). Er zeigt Chancen auf, die in dieser Störung liegen, und macht Mut, auch die außergewöhnlichen Begabungen der AHDS-Personen zu erkennen und zu fördern. Kein schwer verständliches Fach-Seminar über medizinische Feinheiten erwartet Sie, sondern verständliche, bodenständige Informationen und Erfahrungen aus dem Erziehungs- und Erwachsenen-Alltag eines Betroffenen.
Arno Backhaus ist bundesweit unterwegs und berichtet in Schulen, Kindergärten und Kirchen von seinen Erfahrungen mit schwierigen Situationen
in der Kindererziehung und im Alltag von ADHS-Erwachsenen. Während des Seminars gibt es die Möglichkeit sich auszutauschen und Fragen zu stellen. Bringen Sie gerne auch Freunde und Bekannte zu diesem Vortrag mit. Im Blick sind nicht nur Eltern, Erzieher und Lehrer, sondern auch Partner von ADHSlern.
Im Foyer stellt Herr Backhaus seinen Büchertisch aus, an dem Medien zum aktuellen Thema erworben werden können.

 

 

Kampffische, Sportbiologie und Social Media an der Uni Bielefeld

Die Schüler des Mint-Projektkurses der Q1 des AHF-Gymnasiums Detmold besuchten im ersten Schulquartal die Universität Bielefeld. Das Ziel der Projekttage bestand darin, die Universität und das naturwissenschaftliche Arbeiten kennen zu lernen.

Die Schüler erkundeten zunächst das Gelände durch eine Rally: Dabei standen die Bibliothek und biologische Fakultät, wo eine Vielzahl von Tieren für Forschungszwecke untersucht und gehalten werden, im Mittelpunkt. Unter anderem gab es dort Kampffische, deren Verhalten von einer Gruppe untersucht wurde.
Die Studierenden, welche den Kurs begleiteten, gaben Einblicke in Gebiete der Naturwissenschaften von Evolution bis zur Sportbiologie. Die Schüler wurden auch selbst aktiv und konnten die Themen anhand von Beispielen verstehen. Die Sportbiologie weckte ein besonderes Interesse. Es entstand ein Wettkampf der Schüler, wer das größte Lungenvolumen hat. Sie versuchte, das Lungenvolumen durch Liegestütze zu vergrößern.
Danach wurden die Schüler mit ihren Projektarbeiten selbst zu Forschern. Neben dem Verhalten von Kampffischen stand auch der Mensch im Mittelpunkt. Zum Beispiel untersuchten die Gruppen das Lungenvolumen verschiedener Menschen. Eine Gruppe untersuchte den Einfluss von Social Media auf die Schulnoten von Schülern. Ergebnis war unter anderem, dass tendenziell die Noten bei häufiger TikTok Nutzung schlechter waren als bei Vergleichspersonen.
Neben Einblicken in das Studentenleben und in die naturwissenschaftliche Arbeit waren die Projekttage hilfreich für eine spätere Berufswahl. Wer also Spaß an Wissenschaft hat und nebenbei auch noch berufliche Optionen entdecken will, ist absolut richtig im MINT-Projektkurs.

Tim Lukas Schinkel (Q1)

Kanada leben und erleben

Jedes Jahr haben Schüler und Schülerinnen während der Einführungsphase die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch nach Winnipeg, Kanada teilzunehmen. Hier berichtet ein ehemaliger Teilnehmer über seine Erfahrungen.

 

Hi, mein Name ist Leonard Heizmann, ich bin 16 Jahre alt und bin in der Oberstufe des AHF-Gymnasiums.  

2023 habe ich an einem Schüleraustausch nach Kanada teilgenommen. Für drei Monate habe ich in einer Gastfamilie in Winnipeg gewohnt und bin auf eine Highschool gegangen. Die Highschool heißt „MBCI Highschool“ (Mennonite Brethren Collegiate Institute) und ist, wie die AHF-Schulen, eine christliche Privatschule.

Was mir am Austausch im Allgemeinen sehr gut gefallen hat, ist das Abenteuer. Sich alleine ohne Eltern, mit eventuell anderen Schülern, in ein anderes Land zu begeben und dort für drei Monate zu leben, ist eine Erfahrung, die man nie vergessen wird! Und genau dieses Abenteuer hat mich mega gereizt.

Eine weitere Sache, warum ich sehr glücklich bin, den Austausch gemacht zu haben, sind die Freundschaften, die entstanden sind und bis heute halten.

Was mir besonders nach dem Austausch aufgefallen ist, war, wie selbstständig und organisiert man dadurch wird. Man ist quasi gezwungen, im Haushalt für sich zu sorgen (z.B. was Wäsche angeht) und muss sich um die Dinge, auf die man Lust hat, selbst kümmern. Das fördert einen sehr, auch in punkto Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Die Schule war für mich mit ein Top-Highlight – Auf eine echte Highschool gehen zu dürfen, war ein Traum für mich! Wie in den Filmen! – Das war mein erster Gedanke an meinem ersten Schultag.

Die Schule hat jeden Morgen um 8:30 Uhr begonnen. Jeden Freitag gab es einen kleinen Gottesdienst mit Lobpreis und einer Andacht, für den die ganze Schule im großen JP (Jubilee Place) zusammenkam. Auch die Aufteilung der Fächer war interessant: Pro Halbjahr hat man fünf Fächer, von denen man selbst auch ein paar aussuchen kann, um sich die drei Monate so schön wie möglich zu machen. Diese fünf Fächer hat man jeden Tag, jedoch immer in einer anderen Reihenfolge. Wie die Schulwoche aussieht und wie die Fächer rotieren, wird einem alles vor Ort erklärt. Das Coole an den Fächern ist, dass es neben English, Mathe und Reli noch richtig praktische Fächer wie Photography und Woodworking gibt! Diese Fächer waren auch ausschlaggebend dafür, dass mir Schule richtig Spaß gemacht hat. Und auch Die Schüler und Lehrer waren ein Grund, warum ich gerne zur Schule gegangen bin. Sie waren alle supernett, haben mich herzlich aufgenommen und mir die Zeit zu einer unvergesslichen gemacht.

Wenn du ein Abenteuer erleben möchtest, Lust hast, eine andere Kultur kennenzulernen, eine andere Sprache zu sprechen, neue Freunde zu finden und einfach eine unvergessliche Zeit zu haben, dann wäre das die Möglichkeit.

 See you later! :D

 

Youtube Vorschau - Video ID WEi7kJ-X2NwYouTube: Mit einem Klick auf den Button akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.

Ist dein Interesse geweckt? Dann melde dich beim Koordinator Ulrich Grün, der dir gerne bei allen Fragen behilflich ist.

Känguru der Mathematik

Wir haben als Schule wie jedes Jahr bei dem Wettbewerb "Känguru der Mathematik" mitgemacht. In 75 Minuten waren wieder knifflige Aufgaben zu lösen. Für die besten Ergebnisse gab es sogar einige große Preise wie Bücher und Spiele. Alle fünften und sechsten Klassen nehmen als Klassenverband teil. Ab der siebten Klasse können sich SchülerInnen individuell für die Teilnahme anmelden.

Klostertage: Eine Reise zur Selbstentdeckung und Führung

Vom 24. bis 27. April verbrachten wir als Leiterschaftskurs unserer Schule einige intensive Tage im koptisch-orthodoxen Kloster in Höxter.

Am ersten Tag beschäftigten wir uns mit dem Buch „Menschen führen – Leben wecken“ von Anselm Grün, einem bekannten Mönch, der über viele Themen schreibt, die für unseren Kurs von Interesse sind. Besonders die Themen „Umgang mit Menschen“, „Führung“ und „Verantwortungsvoller Umgang mit Geld“ passten gut zu unserem Projektkursthema. Grün betont, dass Geld nicht als Machtinstrument missbraucht werden sollte, gleichzeitig empfiehlt er, nicht komplett auf materielle Güter zu verzichten, um nicht abhängig zu werden. Er unterstreicht auch, wie wichtig es sei, Menschen durch Worte aufzubauen und zu ermutigen, jedoch ohne alles zu tolerieren. Ein guter Leiter sollte die Stärken und Schwächen seines Teams erkennen und optimal einsetzen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Diese Prinzipien der achtsamen und respektvollen Führung waren zentrale Diskussionspunkte für uns.

Am zweiten Tag kam Eugen Sidelnikow, Coach und Unternehmer, und führte mit uns den Clifton Strengths-Test durch, der aus etwa 100 Fragen besteht. Nach dem Test erhielt jeder von uns eine Liste der fünf stärksten persönlichen Talente. Diese wurden kurz erklärt, und wir hatten die Gelegenheit, unsere Stärken mit Beispielen aus unserem Leben vorzustellen. Eugen Sidelnikow erklärte uns, wie wir unsere Talente nutzen und weiterentwickeln können, damit sie zu echten Stärken werden.

Am Abend kam Elsa Lang zu uns und führte eine Stil-Beratung durch. Sie analysierte unsere Typen (Sommer-, Frühlings-, Winter-, Herbsttyp) und zeigte, welche Farben am besten zu den jeweiligen Typen passen. Anschließend gab es einen speziellen Workshop für die Mädchen, in dem Elsa Lang über verschiedene Gesichts- und Körperformen sowie passende Kleidung und Schminke informierte. Dies sollte uns dabei helfen, uns im Berufsleben gut zu präsentieren, da ein angemessener und zum Anlass passender Stil einen guten ersten Eindruck bei Arbeitgebern und in Führungspositionen schafft.

Am letzten Tag setzten wir uns weiter mit unseren Stärken auseinander. In Gesprächen teilten wir uns gegenseitig mit, in welchen Berufen wir einander sehen können. Diese Rückmeldungen gaben wertvolle Einsichten und regten zum Nachdenken über den eigenen Berufswunsch an.

Wir verbrachten auch viel Zeit mit den koptischen Mönchen und lernten einiges von ihnen. Wir aßen gemeinsam zu Mittag und zu Abend, wobei viele interessante Gespräche entstanden. Die Mönche führten uns durch das Kloster und die katholische Kirche, die mit dem orthodoxen Kloster zusammenarbeitet. Im Gottesdienst der Mönche, der durch viel Gesang und Weihrauch geprägt ist, lernten wir die drei wichtigsten Eigenschaften eines Mönchs kennen: Freiwillige Armut, eheliche Enthaltsamkeit und Gehorsam. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Mönche beeindruckten uns sehr. Sie waren immer offen für unsere Fragen und Anregungen und versorgten uns stets mit Kaffee, Essen und Gemeinschaft. 

Insgesamt war die Zeit im Kloster eine sehr lehrreiche und spannende Erfahrung.

Norah Nickel, Judith Pritzkau, Cassie Wagner

 

 

Kommunikation im digitalen Raum

Im November fand ein Workshop für den Leiterschaftskurs der Q1 statt, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Erkennen von Fake News und Verschwörungstheorien sowie Hate Speech und Datenschutz beschäftigten. Kursleiter Heinrich Wiens kooperierte hierbei mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte und der Konrad-Adenauer-Stiftung, die den Workshop förderte.

Der für das ARD und ZDF tätige Referent Marius Reichert sensibilisierte die Teilnehmer dabei dafür, dass Fakenews bereits ihren Alltag durchdringen und warum es wichtig ist, zu wissen, wann man es mit Fakenews, Hate Speech und Verschwörungstheorien zu tun hat. Dabei arbeitet er auch theoretisch heraus, was hinter diesen Begrifflichkeiten steckt und diskutierte anhand aktueller Ereignisse, wie die Teilnehmenden selbst bestimmte Meldungen wahrnehmen. Zudem lernten die Schüler und Schülerinnen Organisationen kennen, die sich aktiv gegen diese Phänomene der digitalen Zeit einsetzen. Es sollte aber nicht nur bei der theoretischen Fundierung bleiben, sondern die Teilnehmenden waren auch angehalten, ganz praktisch selbst ein Video zu erstellen, das sie anschließend präsentieren konnten. Hierbei konnten sie selbst wählen, welche Inhalte sie in dem Video aufarbeiten wollten. Das konnten zum Beispiel Umfragen zur gesetzten Thematik sein, aber auch Erklärvideos und entlarvende Videos, die Fakenews und Verschwörungstheorien als solches benennen, gestaltet werden.

Als Moderator, Reporter und Pod-Cast-Host kennt Reichert sich mit den unterschiedlichsten Formen der Kommunikation aus und konnte den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Arbeit mit digitalen Medien geben.