Im August waren wir mit unserer Klasse 9G zusammen mit Herrn Driediger und Frau Fitz im LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn. Wir fuhren alle gemeinsam mit dem Zug dorthin. (Dem Deutschlandticket sei Dank!) Vor dem Museumsbesuch hatten wir noch etwas Freizeit in Eigenregie in Paderborn, bevor wir uns zur Führung im Museum trafen. Die Führung wurde von einem Museumsführer geleitet, der uns sehr anschaulich viele Informationen vermittelte. Wir waren in einer Sonderausstellung, die an die Feierlichkeiten zum 1250-jährigen Jubiläum von Ost- und Westfalen erinnert.
In der Ausstellung ging es hauptsächlich um die Geschichte Westfalens. Ein großer Teil beschäftigte sich mit Karl dem Großen, weil er diese Zeit und die Entwicklung der Region sehr stark beeinflusst hat. Uns wurde erklärt, dass er ein Reisekaiser war, der mit seinem Gefolge durch das Reich zog und zeitweise auch in Paderborn in ebendieser Kaiserpfalz residierte. Außerdem hörten wir von seinen Auseinandersetzungen mit den Sachsen, die damals von Widukind angeführt wurden.
Wir sahen viele spannende Ausstellungsstücke, zum Beispiel alte Inschriften, Schmuck, bunte Glasfenster und verschiedene Gegenstände aus dem frühen Mittelalter. Besonders beeindruckend war auch ein goldener Schrein aus dem Jahr 836, in dem die Reliquien des heiligen Liborius, des Schutzpatrons von Paderborn, aufbewahrt werden. Außerdem durften wir Schwerter halten, z. B. ein Sax. Möglicherweise stammt der Name der Sachsen daher.
Insgesamt war die Führung interessant und abwechslungsreich, weil wir viele verschiedene Eindrücke aus unterschiedlichen Zeiten bekommen haben. Und auch die Zugfahrt sorgte für Spielgelegenheiten für viele von uns.
Lina Podsigun (bearbeitet)
In unserer Kita wurde es bunt, laut und richtig fröhlich: Beim diesjährigen Verkleidungsfest verwandelten sich die Kinder in Prinzessinnen, Superhelden, Tiere, Piraten und viele weitere fantasievolle Figuren. Schon am Morgen staunten alle über die kreativen Kostüme, die mit viel Liebe ausgewählt oder selbst gestaltet worden waren.
Gemeinsam wurde gesungen, getanzt und gelacht. Bei lustigen Spielen und fröhlicher Musik hatten die Kinder großen Spaß. Auch ein buntes Buffet mit kleinen Leckereien durfte natürlich nicht fehlen und sorgte für zusätzliche Stärkung zwischendurch.
Das Verkleidungsfest war für alle ein besonderes Erlebnis voller Freude, Fantasie und Gemeinschaft. Die strahlenden Gesichter der Kinder zeigten deutlich: Dieser Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Nach vielem Text-Üben und Lieder-Lernen war es endlich soweit:
Mit den Kindern + Eltern und auch einigen Großeltern trafen wir uns in der Aula
der AHF-Grundschule zum Weihnachtsgottesdienst. Nach der Begrüßung durch Helene Klassen und einem Gebet von Peter Dück, stimmten wir uns mit traditionellen Liedern auf Weihnachten ein. Die Aufregung war groß und mit viel Freuden wurde die Geschichte der vier Kerzen von den Kindern vorgespielt: „Friede“, „Freude“ und „Liebe“ brannten nie lange … - erst die „Hoffnung“ schaffte es, dass die Lichter dieser Kerzen weiterbrannten. Zusammen mit den Kerzen-Liedern, erinnerten uns die Kinder so an die Hoffnung, die Gott durch Jesus in die Welt brachte.
Wie einzigartig dieses Lebens-Geschenk ist, verdeutlichte auch Andreas Schiller in seiner Andacht.
Bei warmen Getränken und bunten Plätzchenteller Klang dieser schöne Nachmittag aus.
Kirsten
Die Weihnachtszeit ist eine spannende Zeit. Besonders hier bei uns im Kindergarten. Manchmal hat man das Gefühl, es knistert in der Luft, weil die Aufregung bei den Kindern und auch den Erziehern so stark zu spüren ist.
Basteln, Singen, Kekse naschen, Geschenke auspacken, geheime Spuren entdecken… es ist ganz schön viel los bei uns. Ganz besonders gespannt sind unsere Vorschulis. Sie bereiten das Weihnachtsmusical für den Gottesdienst vor. Und auch alle anderen Kinder fiebern auf diesen Tag hin. Es werden fleißig Lieder geübt und Bewegungen einstudiert.
Und dann ist es endlich soweit! Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten, Onkel und viele, viele Kinder kommen zum Weihnachtsgottesdienst. „Die Mäuse von Nazareth“, heißt das Anspiel. Aber was das mit Weihnachten zu tun hat, müssen die Besucher erst noch herausfinden. Euch verrate ich es schon mal: Ein paar Mäuse haben die schönste Botschaft gehört - Gott wird Mensch und bringt uns damit echte Weihnachtsfreude. Das ist das größte Geschenk, das wir uns vorstellen können! Und weil das so eine wundervolle Nachricht ist, können die Mäuse sie nicht für sich behalten und erzählen es allen Menschen weiter, denen sie begegnen. Jeder will zur Krippe gehen und das Jesuskind sehen. Der Retter der Welt ist zu uns gekommen!
Im Anschluss an den Gottesdienst feiern alle gemeinsam mit selbst gebackenen Plätzchen und warmen Getränken.
Pünktlich zum Start des neuen Kindergartenjahres sind im Sommer die Bagger, Radlader und viele andere Baufahrzeuge abgezogen. Der Anbau der Kita ist fertig. Damit ist auch das Bau Team, welches unter dem gleichen Träger arbeitet, zur nächsten Baustelle gezogen. Schade. Denn wo sonst, kann man in unmittelbarer Nähe beobachten wie eine Kita in weniger als einem Jahr gebaut wird?!
In Zahlen sieht die Vergrößerung so aus:
- von 130 qm haben wir uns auf 850 qm vergrößert
- von 25 Kindern auf 70 Kinder
- von 6 Mitarbeiter auf 16 Mitarbeiter
Das Ergebnis des Baus sind nicht nur große Zahlen, gelungene Arbeit, eine wunderschöne Kita- sondern vor allem Dankbarkeit.
Das haben wir zum Ausdruck gebracht an unserem Einweihungsfest am 02.10. 2021
In unserer großen lichtdurchfluteten Eingangshalle starteten wir mit einem offiziellen Teil. Die Kinder (davon über 50 neue Kitakinder) hatten einige Lieder eingeübt und spielten eine Geschichte aus der Bibel, wo es um eine kostbare Perle geht. Der Kaufmann der sie unbedingt haben wollte, verkaufte alles, nur um sie zu besitzen. So kostbar sind auch wir in Gottes Augen- so die Aussage des Anspiels.
Peter Dück- der Geschäftsführer des Christlichen Schulvereins, die Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bad Salzuflen, Herr Brandt- der Architekt, Elternvertreter und die Kitaleitung- Lydia Dück, berichteten aus ihren Perspektiven über die Bedeutung der Gründung und Erweiterung der Kita.
Ein großes Dankeschön wurde an das Team gerichtet, die Bauleute, der größte Dank geht an Gott. Ein Segensgebet sprachen David Wiebe und David Priss- beide Vertreter des Vorstandes des Vereins.
Und so wie ein Kind sagte: „Es ist ein Wunder passiert!“, hatten dann alle die Gelegenheit bei gutem Wetter die Kita von Außen- und Innen zu besichtigen. Bratwurst, Kaffee und Kuchen, Zuckerwatte standen auf dem Menüplan. Eine Hüpfburg, Edelsteinsuche im Sandkasten, Bastelangebote in den Räumlichkeiten der Kita und ein Film über die Bauzeit stellten das Rahmenprogramm dar.
Viele Eltern mit ihren Familien, Großeltern, Freunde, Nachbarn, interessierte Dorfbewohner, Kollegen aus anderen Kitas- geschätzte 400 Leute, gingen ein und aus an unserem Einweihungsfest. Ein gelungenes Dankesfest.
Wir sagen jedem „Herzlich willkommen!“
Am 13.Januar haben wir uns als Team zu Ersthelfern ausbilden lassen. Dabei war die Erste Hilfe am Kind großer Bestandteil des Seminares. Was ist zu tun, wenn ein Kind sich verschluckt? Was ist bei Kinderkrankheiten zu beachten? Was sollte man auf keinen Fall tun? Wie reagiere ich, wenn jemand bewusstlos auf der Straße liegt? Trotz der Ersthaftigkeit der Themen hatten wir viel Spaß bei den Übungen, wie bei Herz-Druck-Massage, stabile Seitenlage und auch beim Verbinden von Wunden. Ein Tag mit vielen Informationen, die uns im Alltag mit den Kindern sicherer machen.
In den letzten Wochen hat sich so einiges bei den Blaumeisen geändert: eines Morgens hingen dort Planeten von der Decke. Die Kinder haben sich ein neues Projekt gewünscht: Sie wollten ein Weltallprojekt machen.
Also wurde gemeinsam überlegt und dann zur Tat geschritten. Bloß – wie kann man den Kindern kindgerecht alle Planeten und ihre Eigenschaften erklären?
Das Weltall bietet viele neue und spannende Entdeckungen. Gemeinsam haben wir uns in dem „Projekt Weltall“ auf die Suche danach begeben und konnten Gottes kreative Schöpfung bestaunen. Gott hat sich mit jedem Planeten etwas Besonderes überlegt.
Im Stuhlkreis haben wir die Planeten kennengelernt. Jeder Planet hat ganz besondere Eigenschaften. Das Lied „Ich habe eine Maus geseh´n, die wollt´ auf Weltraumreise geh´n“ war ein Hit bei allen Kindern. Außerdem wurden passende Bücher zur Verfügung gestellt. Wir haben sogar eine große Rakete, Astronautenhelme und Sauerstoffflaschen gebastelt. Diese standen den Kindern jederzeit zur freien Verfügung. Um erstmal richtige Astronauten zu werden, haben wir ein Astronautentraining durchgeführt. Hier mussten die Kinder verschiedene Tests, wie ein Koordinations- oder Rhythmustest, bestehen. Denn ein echter Astronaut muss fit und schwindelfrei sein.
Ein Raketenfrühstück durfte natürlich auch nicht fehlen! Wir haben sogar einen Musikstuhlkreis zu den Planeten durchgeführt. Am Ende des Projekts haben wir dann unsere Astronautenausweise bekommen!
Die Kinder und die Erwachsenen hatten viel Spaß und einige Kinder kennen alle Planeten auswendig.
Endlich ein Vorschulkind! Darauf haben schon viele Kinder unserer Kita gewartet und jetzt ist es endlich so weit. Wie ein richtiges Schulkind durften wir in einem Klassenraum mit unseren Vorschuli-Treffen beginnen. Das war aufregend! Natürlich werden wir nicht immer nur an den Tischen sitzen, sondern auch viele andere schöne Sachen erleben.
Hier lernen, experimentieren, malen und basteln wir gemeinsam. Aber auch Ausflüge und Besuche von der Feuerwehr oder der Polizei werden uns noch erwarten. Dabei werden wir alles lernen, was wir für die Schule brauchen.
Am 25. Oktober 2021 starteten wir an allen unseren AHF-Kitas und -Schulen mit unseren Wertewochen. 12 Werte haben wir für uns definiert, die in unseren Einrichtungen gelebt und geprägt werden wollen: Gottvertrauen, Gemeinschaft, Dankbarkeit, Selbstannahme, Ehrlichkeit, Vergebungsbereitschaft, Respekt, Gerechtigkeit, Dienen, Verantwortung, Kreativität und Fleiß. Bis zum 28. Januar 2022 haben wir uns jede Woche einen Wert vorgenommen, den wir lernen und leben wollen.
In Form von Bannern, Plakaten, Wertekarten, Kalendern uvm. sind die 12 Werte schon seit einiger Zeit in unseren Einrichtungen bereits gut sichtbar, in einigen Kitas gibt es auch schon die „Monatswerte“ – jeden Monat wird ein Wert genauer unter die Lupe genommen.
In einem längeren Prozess sind im vergangenen Jahr Videoclips entstanden, die den jeweiligen Wert definieren und näher erläutern.
Während der Wertewochen wurde jede Woche ein Wert genauer beleuchtet. Dabei wurden Kinder, Schüler und Mitarbeiter immer wieder herausgefordert, über den jeweiligen Wert nachzudenken: Wie sieht Gottvertrauen aus? Was ist Gemeinschaft? Was bedeutet Selbstannahme?
WERTvolle Bildung ist unser Anliegen. Daher ist es uns wichtig, dass die 12 Werte nicht nur unsere Wände zieren, sondern von Mitarbeitern, Kindern und Schülern gelebt werden.
Unsere Wertewochen sind zwar abgeschlossen, aber leben möchten wir die Werte auch weiterhin. Alle Videoclips und Informationen zu den Werten findest Du hier: www.csv-lippe.de/werte

Zum Halbjahresende versammelten wir uns als Dritt- und Viertklässler in unserer Aula zu einer gemeinsamen Schulandacht. Die Kinder aus den beiden Chören aus Klasse 3 und 4 sangen mit ihren wundervollen Stimmen einige Lieder.
In der Andacht von Beate Busch ging es um Gottes Schutz, den wir unter seinem Schirm finden können. Leitend dazu war der Vers 1 aus dem Psalm 91: Gott liebt dich und beschützt dich! Es kommt vor, dass „schlechte Gedanken“, „Mutlosigkeit“ oder auch „Angst und Zweifel“ auf uns niederprasseln. Wer da ohne Gottes Schirm unterwegs ist, wird von diesen Dingen „pitschnass“. Wer aber unter Gottes Schirm steht, wird beschützt, auch wenn er mal gelegentlich Tropfen abbekommt.
Das Ganze wurde auf eindrückliche Art und Weise mithilfe einer Gießkanne demonstriert. Eines der Kinder ließ sich ohne Schirm begießen, währenddessen ein anderes einen Schirm über sich hielt.
Unter Gottes Schirm ist Platz für alle. Wer sich unter ihn stellt, findet Schutz.
Der Schulstart ist geschafft. Auch in der ehemaligen Grundschule in der Georgstraße ist einiges passiert. Unter anderem ist ein Verbindungstrakt entstanden und die Wände wurden neu gestrichen. Ist doch gut geworden, oder?
Am 20.12. durften wir, der älteste Jahrgang des Berufskollegs, mitten im Weihnachts- und Abi-Stress einen Weihnachtsmarkt im Forum des Gymnasiums veranstalten. Aber wie kam es überhaupt dazu?
Alles begann damit, dass wir, die 13W des Berufskollegs, in dem Fach Gesellschaftslehre Präsentationen zu dem Thema „Territoriale Konflikte“ vorbereiten sollten. Eine Gruppe hat Hintergründe zum Genozid in Ruanda vorgestellt und in den darauffolgenden Stunden hat unsere Lehrerin, Frau Gebhard, dann einen Mann namens Clemont in den Unterricht eingeladen. Clemont kommt aus Ruanda und hat den Bürgerkrieg dort miterlebt. Nachdem er uns einiges erzählt hat, kam die Idee auf, dass wir Spenden sammeln könnten, um unsere Partnerschule in Ruanda zu unterstützen. Und da Weihnachten vor der Tür stand, lag es nahe, dass wir einen Weihnachtsmarkt veranstalten.
Unter der Leitung von unserer Mitschülerin Mary begannen wir also zu planen, wie alles ablaufen soll. Wir bemerkten schnell, dass wir in unserer Wirtschaftsklasse zu wenige sind, um das alles alleine durchzuführen, weshalb wir die Klassen 12H und 13S mit ins Boot holten.
Als der große Tag dann gekommen war, packten alle super mit an und wir verwandelten das Forum in eine Weihnachtswelt. Gegen eine kleine Spende konnten die Schüler Waffeln, Kakao, gebrannte Mandeln, Tombolalose und verschiedensten Trödel auf einem kleinen Flohmarkt erwerben. Unsere Hauptattraktion war ein Weihnachtsmann, mit dem die Schüler sich fotografieren lassen konnten.
Insgesamt war der Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg. Wir konnten nicht nur eine Spende einsammeln, sondern hatten alle miteinander einen richtig schönen letzten Schultag vor Weihnachten.
Am 20.12. durften wir, der älteste Jahrgang des Berufskollegs, mitten im Weihnachts- und Abi-Stress einen Weihnachtsmarkt im Forum des Gymnasiums veranstalten. Aber wie kam es überhaupt dazu?
Alles begann damit, dass wir, die 13W des Berufskollegs, in dem Fach Gesellschaftslehre Präsentationen zu dem Thema „Territoriale Konflikte“ vorbereiten sollten. Eine Gruppe hat Hintergründe zum Genozid in Ruanda vorgestellt und in den darauffolgenden Stunden hat unsere Lehrerin, Frau Gebhard, dann einen Mann namens Clemont in den Unterricht eingeladen. Clemont kommt aus Ruanda und hat den Bürgerkrieg dort miterlebt. Nachdem er uns einiges erzählt hat, kam die Idee auf, dass wir Spenden sammeln könnten, um unsere Partnerschule in Ruanda zu unterstützen. Und da Weihnachten vor der Tür stand, lag es nahe, dass wir einen Weihnachtsmarkt veranstalten.
Unter der Leitung von unserer Mitschülerin Mary begannen wir also zu planen, wie alles ablaufen soll. Wir bemerkten schnell, dass wir in unserer Wirtschaftsklasse zu wenige sind, um das alles alleine durchzuführen, weshalb wir die Klassen 12H und 13S mit ins Boot holten.
Als der große Tag dann gekommen war, packten alle super mit an und wir verwandelten das Forum in eine Weihnachtswelt. Gegen eine kleine Spende konnten die Schüler Waffeln, Kakao, gebrannte Mandeln, Tombolalose und verschiedensten Trödel auf einem kleinen Flohmarkt erwerben. Unsere Hauptattraktion war ein Weihnachtsmann, mit dem die Schüler sich fotografieren lassen konnten.
Insgesamt war der Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg. Wir konnten nicht nur eine Spende einsammeln, sondern hatten alle miteinander einen richtig schönen letzten Schultag vor Weihnachten.


Am letzten Donnerstag war endlich unser Vater-Kind-Nachmittag. Die Aktion war schon länger geplant und wir (die Kinder und Erzieherinnen) haben immer wieder für gutes Wetter gebetet. Am Donnerstag war es dann wirklich sehr warm und sonnig!
Unser Nachmittag startete in der Kita. Dort wurden die Kinder und Väter in Gruppen eingeteilt und nacheinander gingen wir los. Wir machten eine Schnitzeljagd, aber das Ziel war unbekannt. Die Väter und Kinder mussten an unterschiedlichen Stationen Rätsel lösen und Aufgaben ausführen: erstmal an den Ochsen vorbei, anschließend zwischen den Feldern entlang und durch den Wald bis zum Ziel: der große Ohrser Spielplatz!
Dort angekommen gab es für alle eine kleine Stärkung bei einem gemeinsamen Picknick. Danach wurde noch ausgiebig gespielt und getobt! Einige Väter haben alles gegeben beim Kreisel an schubsen und auch die Seilbahn war heiß begehrt. Voller Freude, aber auch ziemlich müde, ging es bei wunderschönem Sonnenschein wieder zurück.
Das Netzwerk von Konfessionsschulen in Deutschland, Verband evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) feierte im September sein 15-jähriges Bestehen – wobei die Zusammenarbeit in der Vorgänger-Arbeitsgemeinschaft (AEBS) bereits vor 40 Jahren begann. Zu diesem Anlass lud der Verband zum Jubiläumskongress nach Halle in die Franckeschen Stiftungen ein, dem historischen Ort, an dem auch 2006 die Gründungsversammlung stattfand.
Die musikalische Rahmung der Jubiläumsfeier gestaltete das Ensemble unserer Schule unter anderem mit der berühmten Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart und dem Lied „Amazing Grace“, das von dem ersten Geiger Salomo Pries arrangiert worden ist. Die AHF-Schulen in Lippe sind als größte Schulfamilie (mit etwa 3.000 Schülern und 400 Kita-Kindern) Teil dieses großen Schulnetzwerkes in Deutschland, in dem sich aktuell 183 christliche Bekenntnisschulen und Kitas zusammengeschlossen haben. Prof. Stock, Generalsekretär des Verbands, präsentierte bei der Veranstaltung einen Blick in die Geschichte und Gegenwart der Verbandsarbeit. An 120 Standorten gibt es mehr als 3.000 Pädagogen, die für 35.000 Schüler und Kitakinder tätig sind. Vor 40 Jahren waren die Schulen umstritten (selbst bei Christen), fast auf sich selbst gestellt, mit wenig finanziellen Mitteln ausgestattet und spielten im Schulsystem kaum eine Rolle. Dann erfolgte ein Paradigmenwechsel und die partnerschaftliche Zusammenarbeit begann sich zu entfalten, die Schulen wurden effizienter, verantwortungsvoller, internationaler und blieben ihrem Bekenntnis treu. Heute dagegen werden die christlichen Bekenntnisschulen fast überall von den Bürgermeistern und Ministern gelobt, so wie auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer sie immer wieder gerne besucht und lobt. Das hängt auch damit zusammen, dass die Schulen durch die Zusammenarbeit im VEBS voneinander lernen und nicht alles
selbst erfinden müssen. So konnte etwa der Verband durchsetzen, dass bei den Zuschüssen für die digitale Ausstattung die christlichen Privatschulen nicht benachteiligt wurden. Mittlerweile gibt es in allen deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart) ebenfalls große Schwesternschulen. Es gibt aber auch neu gegründete Schulen mit nur etwa 10 Kindern in diesem ersten Schuljahr! Die Herausforderungen haben sich verändert, sind aber nach wie vor da. Die Sorgen um fachlich und geistlich qualifiziertes Personal, gläubige Eltern, unterstützende Ortsgemeinden, aber auch die Professionalisierung der Leitungsgremien stellen heute große Aufgaben dar.
In seiner Predigt warb Pfarrer Steffen Kern angesichts der Rückläufigkeit der christlichen Konfessionalität in der Gesellschaft in christlichen Kitas und Schulen dafür, junge Menschen für Jesus zu gewinnen. Kern ist Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands und Prediger bei „proChrist“. Die gegenwärtigen Trends wie radikale Individualisierung (woraus sich Einsamkeit und Fluidität ergeben), Pluralisierung und Digitalisierung lassen sich nach Kern sehr schön an Familienfotos ablesen: 30er Jahre – große Familie, 50er – Kleinfamilie vor Kleinwagen und Kleingarten, 70er Jahre – Patchworkfamilie mit größerem Auto, 90er – pluraler und migrantischer Familienbegriff, aktuell – vorrangig Selfies. In diesen Zeiten müssen Einrichtungen beweglich sein und eine entsprechende Vorstellung von Bildung vorweisen. Sie sollten nicht Gefahr laufen, „Menschen nach eigenem Bild“ zu machen, sondern Gott schaffen zu lassen. So kann der Mensch werden, was er in Gott ist – geliebt und zur Verantwortung berufen. Gottes Wege eröffnen einen Raum der Würde und gehen über den Grabstein hinaus. Hierfür benötigt christliche Schule einen festen Standpunkt und weite Arme, sie geht respektvoll vor, bezeugt die Wahrheit ergebnisoffen aber nicht absichtslos, bleibt hierbei dankbar und gelassen. Sie gewährt somit Kindern und Jugendlichen Räume zur Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Evangelium, erarbeitet immer wieder neu die Relevanz des Evangeliums für Einzelne und erhöht mit ihrer Arbeit die Glaubwürdigkeit des Evangeliums. So fördert sie das Leben in Freiheit, Glaube und Hoffnung.

Das letzte Wochenende durften wir gemeinsam auf dem VEBS-Kongress in Stuttgart verbringen. Dort haben wir viel gelernt und konnten die tolle Gemeinschaft mit den Kolleginnen genießen. Auf weitere Einblicke könnt ihr euch in der nächsten Ausgabe der "AHF-Leben" freuen.
Arnold Driediger wurde von der ganzen Schule und vielen Eltern mit einer festlichen Feier in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Damit geht nach über 30 Jahren engagierter Arbeit an den August-Hermann-Francke-Schulen in Lippe eine besondere Ära zu Ende.

Seine Laufbahn begann 1991 als Lehrer an der August-Hermann-Francke-Grundschule in Lemgo. Mit der Gründung der Grundschule in Detmold übernahm er bereits 1994 die Schulleitung und prägte den Aufbau und die Entwicklung dieser Schule entscheidend.
2003 kehrte Herr Driediger als Schulleiter nach Lemgo zurück, bevor er mit der Gründung der Grundschule in Lage 2006 eine weitere verantwortungsvolle Aufgabe übernahm. Zwei Jahre lang leitete er beide Standorte parallel – eine herausfordernde Zeit, die er mit großer Hingabe meisterte. Seit 2008 widmete er sich ganz der Leitung der Grundschule in Lage, die er mit Leidenschaft, Klarheit und christlicher Überzeugung bis heute geprägt hat.
Die Leitung der Grundschule Lage übernimmt ab dem kommenden Schuljahr Beate Busch, die seit der Gründung die Schulleitung begleitet und als stellvertretende Schulleiterin die Weiterentwicklung der Schule mitgestaltet hat.
Der Vorstand, das Kollegium, die Eltern und Schüler danken Arnold Driediger von Herzen für seinen jahrzehntelangen treuen Dienst. Seine Hingabe und sein unermüdliches Engagement haben die Schulen geprägt und bereichert. Wir wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt viel Freude, Gesundheit und Gottes reichen Segen.
Wer gewinnt die August-Hermann-Francke-Trophäe? Der 5. Jahrgang suchte seine Völkerballkönige und hat sie in der 5c gefunden!🎉
Die August-Hermann-Francke-Hauptschule Detmold pflegt mit Schulen aus verschiedenen Ländern mitunter langjährige Partnerschaften, so auch mit einer Schule aus Kiew in der Ukraine. Schon früh nach der russischen Invasion hat die Schule Geflüchtete unterstützt und Hilfsangebote organisiert. Seit Anfang März geflüchtete ukrainische Schülerinnen und Schüler den Unterricht, in jeder der 13 Klassen wurden zwei Kinder aufgenommen. Auch außerhalb des schulischen Alltags bietet die AHF-Hauptschule Angebote an. Im April wurde beispielsweise ein Handball-Bundesligaspiel des TBV Lemgo-Lippe besucht.
Eine weitere Schulpartnerschaft besteht mit einer israelischen Partnerschule aus Jerusalem. Im Mai fand dabei ein Austausch statt und eine Gruppe aus Jerusalem besuchte die Hauptschule in Detmold. Während der Austauschbegegnung, die sich mit dem Thema Kochen und Essen beschäftigte, wurde für die ukrainischen Gastschüler ein gemeinsames Abendessen ausgerichtet. Dies geschah auch auf ausdrücklichen Wunsch der israelischen Partnerinnen und Partner, von denen einige selbst ukrainische Wurzeln haben. So kam es zu einem gemeinsamen Zeichen der Gastfreundschaft und Anteilnahme. Trotz einiger Sprachbarrieren und eines anstrengenden Programms war es für Koordinatorin Ines Engelke und Schulleiter Erich Albrecht eine intensive und schöne Zeit, die sie mit ihren Schülerinnen und Schülern und ihren Gästen erleben durften. Sie konnten zum einen ihre Vorstellung der Völkerverständigung ‚im Kleinen‘ umsetzen und zum anderen Freude an der internationalen Partnerschaft und für den im Herbst anstehenden Gegenbesuch wecken und den Jugendlichen prägende Erlebnisse bereiten.
PS: In gemeinsamer Arbeit von Schülern aus Israel und unserer Hauptschule ist ein Kochbuch entstanden. Die noch nicht gekochten Gerichte wollen wir dann im Herbst gemeinsam kochen, wenn es zu einem Wiedersehen in Jerusalem kommt.