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Wie kommt man bitteschön auf diese Namen?

Hinter uns liegen zehn sehr aufregende Monate Kitaleben. Was ist geschehen?

Ende September 2020 rückten die ersten Bauarbeiter an (die unter dem gleichen Träger arbeiten, wie auch die Kita), und begannen mit den Abrissarbeiten- ein Teich (das erste Freibad in Bad Salzuflen), und eine Kneipe „Ponystall“ auf dem Gelände unserer Kita.

Am 07.12.2020 wurde der erste Stein gelegt…und daraufhin noch viele Steine, Beton, Fenster, Farbe, Sand…

Wie wir schon berichteten (s. Fotos und Geschichten auf unserer Homepage) - ein besseres Bilderbuch über Baustelle, Baufahrzeuge, Bauleute die man hautnah erlebt, gibt es nicht. Regressor, Autor und Bauleitung dieses Projektes- Gott, dem wir sehr dankbar sind.

Es wurde nicht nur Baumaterial geliefert, sondern die Kinderzahl und das Mitarbeiterteam haben sich verdreifacht: heute sind wir 70 Kinder und 16 Mitarbeiter. Statt einer Gruppe, besteht die Kita seit dem 01. August 2021 aus drei Gruppen.

Wassergruppe, Steingruppe und Salzgruppe.

Was verbirgt sich hinter den Gruppennamen?

Das Gradierwerk in Bad Salzuflen ist nicht nur ein empfehlenswertes Ausflugsziel, sondern auch eins der Markenzeichen der Kurstadt.

Wasser, Salzund Stein- sind die Elemente, mit denen Salz gewonnen wird. Das hat auch zu der Gruppennamensfindung geführt.

Mit der Gründung der Kita, im August 2019, haben wir uns als Team ein Biblisches Motto gesetzt:

„Wir wollen Salz sein in Bad Salzuflen“ („Ihr seid für die Welt wie Salz.“ Matthäus 5:13).

So fügen sich die Gruppennamen, das Teammotto, ja sogar die blaue Farbe in unserem Logo, welches auch in dem Wappen der Stadt ist, ineinander.

Eine Kurstadt und eine AHF Kita- gut integriert.                                               

Wie putze ich mir eigentlich die Zähne?

Im Rahmen des Familienzentrums haben wir ein niederschwelliges Angebot im Bereich Gesundheitsförderung durchgeführt. Da uns auf Grund von Corona das Personal von der Zahngesundheit nicht Besuchen kann, ist es nun unsere Aufgabe den Kindern zu erklären warum Zähneputzen wichtig ist und die richtige Zahnputztechnik zu zeigen.

Zuerst konnten die Kinder allen zeigen und erklären, welche Nahrungsmittel gesund und ungesund sind. Man darf natürlich auch mal ungesunde Sachen essen, aber im Maße und ganz wichtig ist das Zähneputzen morgens und abends. Dafür gibt es das KAI-Zahnputz-System, da konnten die Kinder nach der Erklärung ihr Wissen am großen Gebiss nochmal vorzeigen. „Ich habe eine gesunde und eine ungesunde Sache dabei!“ hörten wir anschließend am Frühstückstisch.

Wie warm sollte es im Kinderzimmer sein?

Zwei Mitarbeiter der Firma „FS Infotainment" aus Mülheim an der Ruhr absolvierten gemeinsam mit den Dritt- und Viertklässlern das „Lernerlebnis Energie sparen“. Die Schüler wurden in die Thematik von Licht, Strom und Wärme hineingenommen und betrachteten aus einer neuen Perspektive ihre Alltagstätigkeiten.

Durch die permanente Interaktion mit den Kindern gelang es den Mitarbeitern, die Schüler zu begeistern und die Konzentration über die gesamte Zeit hochzuhalten. Unsere Schüler haben bei diesem spannenden Lern-Erlebnis sowohl Wissen als auch wertvolle Energiespar-Maßnahmen vermittelt bekommen.

Wildes Treiben an der Gesamtschule

Der Schulsportdienstleister Trixitt hat unsere Schüler am vergangenen Donnerstag, den 18.08.22 ganz schön auf Trab gehalten. Während die Jahrgänge 5-7 bei bestem Wetter in den ersten drei Schulstunden gefordert wurden, durften die Jahrgänge 8-10 sich ab der vierten bis sechsten Stunde an verschiedenen Stationen beweisen. Zugleich wurde die Klassengemeinschaft gestärkt, da klassenweise Punkte gesammelt wurden. Sichtlich motiviert bewältigten die Schüler folglich die Stationen, um den Jahrgangsstufensieg für sich zu erringen und hatten dabei richtig viel Spaß!

 

Willkommen im Zirkus Vielfalt

Im Januar beschäftigten wir uns in der Raupengruppe mit dem Wert Kreativität. Im Mittelpunkt standen folgende Fragen: Was kann ich besonders gut? Welche Gaben hat Gott mir geschenkt?

Jeder, der ein Kunststück oder sein Talent vorführen wollte, bekam in den folgenden Wochen die Möglichkeit dazu. Anschließend durfte fleißig ausprobiert und geübt werden. Wir lernten, dass es auch eine Begabung sein kann, andere jeden Morgen freundlich zu begrüßen.

In dieser Zeit haben wir außerdem die Geschichte von dem Zirkusmädchen Roby gehört. Sie erlebte ganz praktisch, was in Psalm 91 steht: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich hoffe.“ Selbst in schwierigen Situationen durfte sie Gottes Hilfe erfahren. Außerdem lernte sie, wie Gott den Gottlosen vergilt: er vergilt, indem er Jesus für unsere Sünden straft. Jeder, der an Jesus glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.

Zum Abschluss unseres Projektes veranstalteten wir eine Zirkusaufführung: jedes Kind durfte eine Nummer einüben und seinen Geschwistern, Eltern und Großeltern präsentieren. Im Vorfeld bastelten wir Eintrittskarten, lernten ein Zirkuslied und machten Popcorn. Während der Show flogen Akrobaten durch die Luft und Seiltänzer balancierten auf einem 5 (m)m hohen Seil. Die Clowns verfolgten ihr eigenes Programm und machten dabei jede Menge Quatsch. Der starke Mann zeigte seine ganze Kraft, als er die, bis an den Rand gefüllten, Luftballons über seinen Kopf stemmte. Natürlich gab es auch brüllende Löwen, tanzende Pferde und einen mutigen Dompteur. Der Zirkusdirektor und die Jongleure durften auch auf keinen Fall fehlen.

Die Zuschauer waren alle begeistert und durften mit uns staunen und erfahren wie kreativ Gott ist!

 

Willkommen in der Villa Kunterbunt - unser Verkleidungs- und Sommerfest

Da aufgrund der Pandemie im Land so vieles ausfallen musste, haben wir es uns nicht nehmen lassen, am Ende des Kitajahres ein richtiges Fest zu feiern. Kurzerhand haben wir das Sommerfest, das Abschlussfest und das Verkleidungsfest auf einen Tag gelegt. Die Einladungen wurden verteilt – das Thema: „Villa Kunterbunt“. Jeder darf kommen, wie er und sie möchte. Die Kita sah an diesem Tag ganz anders aus. Es hingen viele Girlanden, Luftballons und ein riesiges Schwungtuch in der Halle.  

Wir haben den Tag mit einem tollen Buffet, welches von den Eltern zusammengestellt wurde, begonnen. Zuerst haben sich alle Kinder gründlich die Hände gewaschen und dann ging es los. Die Kinder wussten gar nicht so recht, womit sie beginnen sollten. Es gab frische Brötchen, Wurst und Käse, Pancakes und Waffeln, Obst und Gemüse und Wackelpudding und vieles mehr.  

Um 10 Uhr war die Feier mit den Aktionen eröffnet. Es wurde geschminkt und gebastelt. Eierlauf und Dosenwerfen, sowie Riesenseifenblasen wurden angeboten. Die Kinder durften sich an diesem Tag auf dem gesamten Gelände frei bewegen. Das Highlight kam um 11.30 Uhr: Der Eiswagen. Da staunten die Kinder nicht schlecht. Schnell haben sich alle in eine lange Reihe gestellt und dann durfte sich jeder eine Kugel Eis aussuchen. Lecker!! Die Temperaturen waren dafür genau richtig. Danke Gott!! 

Die Kinder und auch die Erzieher hatten mächtig viel Spaß! Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder ein Verkleidungsfest einplanen können.  

Winterbilder für Kenia

Um den afrikanischen Kindern unserer Partnerschule in Kenia zu zeigen, wie ein deutscher Winter aussieht (oder aussehen kann – klappt ja nicht immer), gestalteten wir am Basteltag Winterlandschaften. Kinder aus unterschiedlichen Klassen beteiligten sich daran. Wir arbeiteten gemeinsam und an jedem Kunstwerk, waren mehrere Kinder beteiligt.

So schön, wie das Basteln und Gestalten, waren die Gespräche. Wir unterhielten uns über Kenia und Deutschland. Die Kinder waren erstaunt, wie anders kenianische Kinder schon allein klimatisch aufwachsen. Um den kenianischen Kindern nahezubringen, wie sich Schnee anfühlt, sammelten die SchülerInnen verschiedene Vorschläge. Die beste Idee, die ich unbedingt mit den Bildern nach Afrika schicken sollte war, dass die Lehrer in der kenianischen Schule einen Kühlschrank mit Gefrierfach aufstellen sollten. So könnte jedes Kind einmal seine Hand in das Gefrierfach stecken und fühlen, wie kalt es bei uns in Deutschland wird. Die Kinder wunderten sich sehr, als ich ihnen sagte, dass viele Familien gar keinen Kühlschrank besitzen. So hatten wir einen interessanten Austausch und am Ende des Projekts schöne Winterbilder. Im Englischunterricht beschäftigten wir uns mit englischen Wintergedichten und die Kinder schrieben eigene englische Winterelfchen, die wir auf die Winterbilder klebten. Passend schneite es im November und so konnten wir dem Paket auch noch einige Fotos von unserem Schulhof mit Kindern, die im Schnee spielen, beilegen. Wir hoffen, dass die kenianischen Kinder so ein kleines bisschen Winter erfahren können.

                                                                                                                                                                                                     Katrin Schmidt

„Wir haben Bilder gemacht, damit die kenianischen Kinder wissen, was Winter ist.“ Nora 3b

 

„Es hat viel Spaß gemacht die Winterbilder für die kenianischen Kinder zu machen. Es ist schön jemand anderes eine Freude zu machen. Wir wollten, dass die Kinder auch einmal sehen, wie Winter in Deutschland ist.“ Eve und Noya 3b

 

„Wer braucht noch Wolken? Ich habe ganz viele Wolken ausgeschnitten, damit es für alle Bilder reicht.“ Ilian 3a

 

 

Winterimpressionen

Zu diesen Bildern braucht es nicht mehr Beschreibung außer: Spaß, Toben, Winter genießen!

"Solange die Erde besteht, soll es immer Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht geben." In der Bibel, 1. Mose 8:22

Winterlesung mit Grit Asperger

Der Musikraum platzt aus allen Nähten, und es ist an diesem Freitagvormittag, dem 17. Januar, zu zwei Zeiten ungewohnt still. Bei gedämpftem Licht lauschen zweimal 100 Schülerinnen und Schüler der AHF-Schule gespannt der Stimme von Grit Asperger. Als Schauspielerin versteht sie es, einen Text nicht einfach nur vorzulesen, sondern ihn mit verschiedenen Stimmen und sogar Tierlauten lebendig werden zu lassen. So gruselt es alle, als der „Wolf“ sich auf den Weg macht, um seinen Hunger auf einem Bauernhof zu stillen und sich das „Schaf“ einverleiben will. Atemlos verfolgen die Kinder den Weg der Tiere durch den Schnee hin zu einer wunderbaren Beziehung, in der das eigentliche Opfer zum Retter wird: Das Schaf rettet den Wolf aus dem eisigen Wasser eines Sees. Am Ende muss es sich jedoch von seinem Freund verabschieden, der immer noch Hunger hat, und der Pausengong holt die Kinder zurück in den Schulalltag.

WINTERWUNDERLAND

Die meisten von uns können sich wohl nicht mehr an eine Schneelandschaft  wie die der letzten Woche erinnern. Auch wenn dieser in der letzten Woche für viele Herausforderungen sorgte, war es dennoch eine wundervolle Abwechslung. Ein Geschenk, die Luft voller Schneeflocken zu sehen, den Schnee in der klirrenden Kälte glitzern zu sehen, den Schnee unter den Füßen knirschen zu hören, die eisige Kälte an den Wangen zu spüren, auf dem Schnee rutschen zu können, sich gegenseitig mit Schneebällen necken zu können, gemeinsam Iglus zu bauen, u.s.w. Auch die Kinder in der Kita waren mit Begeisterung in dem verschneiten Außengelände der Kita zu sehen.

 

 

 

 

 

Wir decken den Tisch für unsere Kita- Eltern

Gelungene Überraschung! Als um 7 Uhr die Kitatüren öffneten, strömte den Eltern schon ein angenehmer Kaffeeduft entgegen, Kerzenschein und Musik erfüllten den Raum. Verwunderte Augen und Fragen wie : "Wer hat Geburtstag, oder hab ich etwas verpasst?" Der Grund ist eine Herzensangelegenheit von uns als Team- und das ist Dankbarkeit. Wir erleben in unserem Haus ein sehr gutes, wertschätzendes Miteinander zwischen den Eltern und Team. Viel Vertrauen, Verständniss und Unterstützung. Das ist nicht selbstverstänlich. Als kleines Dankeschön und Zeichen der Wertschätzung gab es ein Kaffee to go und selbstgebackene Köstlichkeiten für die Eltern für den Start in den neuen Tag. Sichtlich gerührt blieben viele Eltern noch mit ihrem Kaffee in der Hand.

Ja, Gott ist es der uns segnet! Und ihm gehört unser Dank und Bitte, dass er uns das erhält.

Wir entdecken die Welt ... und bekommen eine Antwort!

In einem unserer Berichte hier auf der Homepage, erzähten wir von Theo, der uns von seiner Heimat, der Elfenbeinküste in Afrika, erzählte.

Wir haben nicht nur viele spannende Geschichten gehört, sondern auch viel Neues gelernt. Kakao wächst auf Bäumen (na gut, die Kakaobonen), die Kinder im Waisenheim, wo Theo arbeitet, essen am liebsten Schokolade und spielen gerne Fußball. Afrikanische Lieder und Rhythmen, die Theo uns beigebracht hat, sind hier und da immer noch bei uns in der Kita zu hören. Wer unsere Geschichte gelesen hat, weiß auch, dass wir eine Spende den Waisenkindern geschickt haben. Und dann kam Post aus der Elfenbeinküste... Was für Freude in den Augen der Kinder in Afrika und auch in Bad Salzuflen! :)

Die Schokolade und Fußbälle haben das Ziel erreicht und unseren Blick erweitert!

Wir entdecken die Welt ... und finden Freunde!

Wir entdecken die Welt... und finden Freunde!

Durch unsere große Weltkarte an der Gruppenwand, sind den Kindern viele Fragen gekommen:

„Wie heißen die Länder eigentlich? Wo liegt Afrika? Welche Tiere leben wo? Welche Sprache sprechen die Menschen in den Ländern?“

Dieses Interesse wurde aufgegriffen, wir haben verschiedene Kontinente thematisiert, unter andrem auch Afrika.

Als Highlight kam Theo zu uns in die Kita. Theo kommt ursprünglich aus der Elfenbeinküste in Afrika und arbeitet dort in einem Waisenheim. In seinen Geschichten hat er den Kindern auf der Karte gezeigt, wo Afrika liegt und dazu einige Fotos präsentiert. Die Kinder haben auf seiner großen Bongo getrommelt. Hinterher brachte Theo uns noch einen afrikanischen Tanz bei. Zudem hat Theo uns erzählt, dass es in der Elfenbeinküste eine große Kakaoplantage gibt. Die Kinder in Afrika mögen sehr gerne Schokolade und spielen gerne Fußball. Daher haben wir uns überlegt, den Kindern im Waisenheim eine kleine Freude zu machen und ihnen Schokoladentafeln und Fußbälle zu schenken. Die Kinder brachten mit ihren Eltern viele Schokoladentafeln zusammen, die Theo dann persönlich zum Waisenhaus gebracht hat.

So lernen wir immer mehr die Welt kennen, und vor allem auch, dass helfen und einander dienen- Freude macht!   

 

Wir erlaufen 24.000 € für die Hope Schools

Seit 10 Jahren besteht zwischen unserer Grundschule und den Hope Schools in East London, Südafrika, eine Schulpartnerschaft. Regelmäßig veranstalten wir Events, um die Partnerschule in Südafrika zu unterstützen. Beim diesjährigen Sponsorenlauf nahmen die Schüler der Klassen 1-4 teil und erliefen bemerkenswerte 24.000 €.
Das Geld wird in die Verpflegung der Schüler in Südafrika investiert. „Die Kinder kommen aus sehr ärmlichen Verhältnissen und haben sehr häufig keine Möglichkeit, Nahrung außerhalb der Schule zu bekommen,“ berichtet Martin Molter, Schulleiter der Grundschule, der selbst schon häufig in Südafrika vor Ort war. „Daher werden die Schüler in der Schule mit einem Frühstück, Obst, einem warmen Mittagessen und oft auch Sandwiches für den Abend versorgt. Ca. 20.000 € reichen aus, um alle Kinder der Schule für ein halbes Jahr zu versorgen.“ Das Ziel wurde erreicht und weit übertroffen.
Martin Molter ist begeistert von dem Einsatz seiner Mitarbeiter, der Schüler und deren Eltern. „Viele Eltern haben ihre Kinder nicht nur als Sponsoren, sondern auch an der Strecke unterstützt und angefeuert, einige sind sogar mitgelaufen.“ Auch die benachbarte AHF-Kita hat die Grundschule beim Lauf unterstützt und lautstark angefeuert. Sie nahmen sich eine Stunde Zeit, um beim Lauf dabei zu sein und die Schüler zu Höchstleistungen zu pushen.
Die Partnerschaft zu den Hope Schools ist allerdings keine einseitige Beziehung. Immer wieder werden gemeinsame Projekte durchgeführt, auf Leitungsebene wird miteinander ausgetauscht und sich gegenseitig besucht, um voneinander zu lernen. Ideen zur Intensivierung des Miteinanders gibt es viele – sie kommen von Mitarbeitern und von Schülern. So wird die Partnerschaft zwischen den Schulen auch in Zukunft gelebt werden können.

 

Wir erleben Kenia

Als wir als Schule im letzten Jahr Besuch vom kenianischen Schulleiter der Schule „Word of Life Kenia“ bekamen, entstand der Wunsch, uns in unserer Projektwoche mit dem Land Kenia zu befassen. Es wurden verschiedene Angebote für die Klassen 1 und 2 und die Klassen 3 und 4 vorbereitet.

Die Tage in der Projektwoche starteten wir immer mit einer gemeinsamen Andacht und einem Lied, das sowohl in deutscher als auch in der Sprache der Kenianer gesungen wurde. Wir lernten die verschiedenen Landschaften Kenias kennen. Einige Kinder befassten sich mit den fünf großen Tieren Afrikas („Big Five“) und gestalteten Tierlandschaften. Andere sägten aus großen Holzplatten afrikanische Tiere aus.

Auch das Töpfern gehörte zu unserem Programm. Aus Ton legten die Kinder auf kreative Art und Weise wunderbare Landschaften an und formten Figuren. Die Kindheit der kenianischen Kinder und ihr Schulleben waren ebenfalls Themen, die wir näher beleuchteten.

Jeden Tag kochten einige Kinder kenianische Gerichte, die uns zum Verzehr angeboten wurden. Musik mit Gesang und Bewegung ist in Kenia bedeutend und stand ebenfalls auf der Tagesordnung.

Für viele Kinder war der Bewegungsdschungel in der Sporthalle das Highlight der Woche, in dem die Kinder wie die Tiere klettern, springen, schwingen, kriechen und hangeln durften. Die Kinder waren mit Freude dabei und zeigten großes Engagement in den einzelnen Projekten.

Schon viele Wochen zuvor, bereiteten sich mehrere Kinder für das Musical „Eine Welt“ vor, das von zwei Tiergruppen in Afrika erzählt, die ein breiter und reißender Fluss trennt. Nach einiger Zeit entsteht der Wunsch, die andere Tiergruppe kennenzulernen. Die Geschichte erreicht ihren Gipfel in dem Bau einer Brücke über den Fluss von beiden Seiten aus. Jeder der Tiere hat dafür seine Stärken einbringen müssen. Nur zusammen konnte dieses Bauwerk vollbracht werden. Eine tolle und wichtige Botschaft, die die Kinder durch das Musical vermittelten. Seinen Höhepunkt fand das Musical in der Aufführung beim Schulfest am Samstag, das wir im Anschluss an die Projektwoche hatten und zu dem die Eltern und Familien eingeladen waren.

Das Schulfest war ein tolles Erlebnis mit sonnigem Wetter. Leckere Speisen und Getränke sowie verschiedene Spielstationen wurden angeboten. In den einzelnen Klassenräumen konnten sich die Besucher des Schulfestes die Ergebnisse der einzelnen Projekte ansehen.

Die Kinder unserer Schule wollten die Kinder von der Grundschule „Word of Life Kenia“ unterstützen. Um dieses Vorhaben umzusetzen, baten wir die Kinder Spielzeuge als Spende mitbringen zu lassen, die dann beim Schulfest auf einem Flohmarkt verkauft wurden. Der Erlös des Schulfestes betrug 2000 Euro und kommt der Grundschule „Word of Life Kenia“ zugute. Es soll davon u.a. ein Schulbulli mitfinanziert werden, den die Schule dringend benötigt.

Wir sind sehr dankbar eine schöne und gesegnete Projektwoche mit anschließendem Schulfest gehabt zu haben und bedanken uns an dieser Stelle auch bei den Eltern für die tatkräftige Unterstützung.

 

Wir erleben Ostern

Was ist eigentlich an Ostern passiert? Und warum musste Jesus überhaupt am Kreuz sterben? Diese und andere Fragen beschäftigten uns in der Zeit vor Ostern. So entstand die Idee einer Ausstellung in der Kita, bei der die Kinder die Ostergeschichte mit allen Sinnen erleben könnten.

In kleineren Gruppen und über mehrere Tage verteilt, konnte unsere Ausstellung besucht werden. Viele Eltern kamen mit ihren Kindern und auch Gruppen aus anderen Kitas kamen, um eine Führung mitzumachen.

Die Ausstellung bestand aus mehreren Stationen an denen eine kurze Geschichte zu der jeweiligen Begebenheit erzählt wurde. Während wir darüber nachdenken konnten und israelische Musik im Hintergrund zu hören war, konnten wir auf einem Markt Oliven, Datteln oder anderes getrocknetes Obst probieren. Wir konnten ertasten, wie sich verschiedene Untergründe und Gegenstände anfühlen, während wir die Geschichte vom Einzug in Jerusalem hörten. Wir saßen, ähnlich wie Petrus am Feuer, und erschraken gemeinsam über den Schrei des Hahns. Am Kreuz dachten wir über die Schwere der Sünde nach und darüber, dass Jesus unsere Schuld auf sich genommen hat und das leere Grab am Ende zeigte uns die Macht Gottes über den Tod.

Zur Erinnerung an das, was Jesus für uns getan hat, durfte jeder Besucher ein Kreuz aus kleinen Stöcken mit nach Hause nehmen.

Wir feiern Abschied

Und schon war es soweit. Das erste Kindergartenjahr war um. Es war an der Zeit, unsere großen Goldammerkinder und unsere Anerkennungspraktikantin zu verabschieden. Denn für unsere vier Jährigen geht es im nächsten Kindergartenjahr in die Gruppen für die älteren Kinder.

Heute kamen die Kinder voller Freude und Aufregung in den geschmückten Gruppenraum. Nach einem gemütlichen und leckeren gemeinsamen Frühstück ging es für die Kinder nach draußen in den Garten. Dort erwartete sie neben Sonnenschein, ein Wasserspiel, ein Planschbecken, Dosenwerfen und einiges mehr.                                                                                                                                Im Anschluss bildeten wir gemeinsam einen großen Stuhlkreis mit Überraschungen. Die Kinder wurden mit einem Lied, einem Abschiedsbrief und einem Geschenk verabschiedet. Jedes Kind durfte sich auch ein Spiel, Lied oder Fingerspiel, was es bei uns gerne spielte, wünschen.

Für die neue Gruppe wünschen wir den Kindern viel Freude beim Entdecken, Forschen, aber auch beim Freispiel.

Wir feiern Geburtstag!

MR*. Passend zu dem einjährigen Geburtstag unserer Kita in der Moritz-Rülf-Straße konnten wir wieder mit dem Regelbetrieb starten. Zur Feier des Tages sind wir mit allen Kindern auf unseren Spielplatz gegangen, was sehr lange in dieser Größe nicht möglich war. Das fanden die Kinder toll. Das Highlight war der Eismann, der extra zu diesem besonderen Anlass bestellt wurde.

*Moritz-Rülf-Straße

 

 

Wir feiern Weihnachten

"Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, welche dem ganzen Volk wiederfahren soll. Euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus der Herr." - Lukas 2, 10-11

 

Diese frohe Botschaft durften auch wir verkünden. Gemeinsam mit den Kindern probten wir fleißig jeden Tag für unseren Weihnachtsgottesdienst. Das Anspiel wurde  einstudiert, die Lieder geübt und passende Bewegungen und Begleitung mit Instrumenten erlernt.

Für die große Generalprobe fuhren wir mit allen Kindern und allen Erzieherinnen in die Kirche der Gedison Gemeinde, in der auch unser Gottesdienst stattfand. Mit vielen Autos und Bullis machten wir uns auf den Weg und probten auf der großen Bühne unser Stück mit den Liedern.

Am Abend versammelten wir uns wieder in der Kirche und nach und nach füllten sich die Reihen. Die Kinder zogen ihre Kostüme an und machten sich bereit. Nach einer kurzen Ansprache und einem Gebet ging es auch schon los. Ein wenig aufregend war das schon. Mit einem Lied, indem wir von Gottes froher Botschaft sangen, eröffneten wir das Anspiel. Die Kinder führten das Krippenspiel auf. Jedes Kind schlüpfte in seine Rolle und gemeinsam schafften sie es, das Stück ganz großartig vorzutragen. Mit dem Lied "Wir tragen dein Licht in die Welt hinaus." beendeten wir unser Krippenspiel.

Die Kinder nahmen bei ihren Eltern Platz und wir als Kolleginnen sangen ein Lied. Anschließend gab es noch eine kurze Predigt und einen Jahresrückblick mit einer Fotopräsentation. Gott hat uns auch dieses Jahr durchgetragen und viel Segen geschenkt. Wir durften trotz der herausfordernder Zeit viel mit den Kindern erleben und dafür sind wir sehr dankbar.

Abgeschlossen wurde der Abend mit Danksagungen vom Elternrat an die Erzieherinnen und von den Erzieherinnen an die Eltern.

Wir haben diesen Abend mit den Familien sehr genossen und sind Gott dankbar, dass er diesen Weihnachtsgottesdienst möglich gemacht hat. Ihm sei die Ehre!