Nach einer langen Zeit der Planung und Vorbereitung konnten wir in den Sommerferien endlich in die neue Kita ziehen. Auch wenn die Kita nicht weit von unserem alten Standort entfernt ist, brachte der Umzug doch einige Herausforderungen mit sich.
Wir durften in der vergangenen Zeit aber immer wieder Gottes Führung und seinen Segen erleben. Wir sind sehr dankbar und freuen uns, dass wir nun in der neuen Kita starten können.
In der vergangenen Woche starteten wir mit den Begrüßungsfesten der verschiedenen Gruppen. Bei strahlendem Sonnenschein hörten wir eine kurze Andacht über Josua. Wir lernten, dass sogar Erwachsene manchmal Angst vor neuen Aufgaben oder Herausforderungen haben. Doch Gott machte Josua Mut und versicherte ihm, dass er bei ihm sein wird. Was für eine tolle Zusage! Wenn Gott bei uns ist, brauchen wir uns vor gar nichts zu fürchten, weil Gott einfach der Stärkste ist!
Nach einem kurzen Programm durften Eltern und Kinder dann zum ersten Mal die neue Kita betreten um sich dort ein bisschen umzuschauen. Anschließend konnten bei Kaffee und Kuchen alte Freunde getroffen und neue Freundschaften geschlossen werden.
Vor uns liegt jetzt wieder eine spannende Zeit. Für viele Kinder beginnt mit dem Kita-Besuch ein neuer Lebensabschnitt. Aber auch wenn uns manches Neue und Unbekannte Angst macht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott seine Kinder nie alleine lässt.
Angesichts des verheerenden Erdbebens in der Türkei und Syrien und auch der sonstigen weltweiten Krisen, haben wir uns als AHF Lemgo an einer Spendensammlung aller Lemgoer Schulen beteiligt. Dazu haben die 2.Klassen in mehreren Pausen Waffeln verkauft, außerdem wurden in den Klassen auch Spenden gesammelt. Von den Lemgoer Schulen kamen dabei insgesamt 20.000€ Euro zusammen, die nun an UNICEF übergeben wurden. Wir danken allen beteiligten Spendern und Waffelverkäufern.
Hier finden sie den Beitrag aus der Lippischen Landeszeitung vom 24.03.2023:

Seit einiger Zeit gibt es an unserer Schule den Robotik-Lego-Werkstattkurs für die Klassen sieben bis zehn. In diesem Kurs lernen die Schüler die wichtigsten Grundlagen, die sie benötigen, um einen Legoroboter zu programmieren. In diesem Jahr haben wir uns zum Legoroboter-Wettbewerb des ZDI (Zukunft durch Innovation, NRW) angemeldet. Der Wettbewerb geht über drei Runden. Immer die ersten beiden Gewinnerteams qualifizieren sich für die nächste Runde.
Da wir das erste Mal an so einem Wettbewerb teilnehmen wollten, war die Aufregung besonders groß. Am 10. Mai sollte es nach Minden zum Lokalwettbewerb gehen und beinahe hätten wir die Teilnahme aus Krankheitsgründen nicht wahrnehmen können. Glücklicherweise konnten die Eltern der Schüler spontan für die ausgefallene Lehrkraft einspringen und unsere beiden Teams bis nach Minden zur Firma WAGO bringen.
Große Freude herrschte am Ende des Wettbewerbs. Die RazerF4Teen belegten den 2. Platz und die EV3NGERS den 3. Platz. Wir sind stolz darauf, dass wir gleich bei der ersten Teilnahme die Qualifikation zum Regionalwettbewerb geschafft haben.
Am 22. Mai sind wir dann zum Regionalwettbewerb nach Paderborn zur Friedrich-Spee-Gesamtschule gefahren. Leider hat der Versuch, die Aufgaben noch schneller zu lösen und so mehr Punkte zu bekommen, eher dazu geführt, dass am Ende fast gar nichts funktionierte. So haben wir den 10. Platz belegt. Dennoch war es für uns alle eine sehr schöne Erfahrung. Im nächsten Jahr werden wir auf jeden Fall wieder teilnehmen.
Christoph Klassen

Und hier noch ein paar Eindrücke der Teilnehmer:
„Ich find, dass der Wettbewerb ein tolles Erlebnis war. Wir hatten Übungszeit, ein klares Ziel vor Augen und haben uns gefreut, dass es gut geklappt hat.“ (Alexander, 7h)
„Ich fand den Wettbewerb cool. Man hatte noch Zeit für Vorbereitung, das war eine Erleichterung. Man konnte auch seine Gegner beobachten, was für Bots sie hatten. Das Beste war das Essen.“ (Samuel, 7h)
„Am Montag, den 22.05.23, fuhren wir zum Wettbewerb nach Paderborn. Dort versagte der Roboter völlig. Dann fuhren wir.“
„Am Mittwoch, den 10.05.23, sind wir zum ZDI-Roboterwettbewerb nach Minden gefahren. Wir mussten einen Roboter programmieren und bauen, der verschiedene Aufgaben lösen konnte. Diese Aufgaben wurden von der Jury bewertet. Unser Team RazerF4Teen wurde Zweiter. Somit waren wir für die nächste Runde in Paderborn qualifiziert.“ (Jannes und Marco, 8G)
„An einem Mittwoch haben wir schulfrei bekommen, um nach Minden zu einem Wettbewerb zu fahren. Dort hatten wir noch ein wenig Zeit, um uns vorzubereiten und die letzten Feinjustierungen vorzunehmen. Wir konkurrierten gegen vier Gruppen und hatten viel Spaß!“ (Daniel, 8G)
„Der zweite Wettbewerb war in Paderborn in einer Schule. Als wir ankamen, hatten wir noch etwas Zeit, um die Programme, die wir vorher erstellt hatten, ein letztes Mal zu testen. Leider hat es nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben. Deshalb wirkte sich dies auch auf unser Ergebnis aus und wir haben den 10. Platz von 10 Gruppen bekommen. Trotzdem hatten wir sehr gute Laune und waren sehr fröhlich.“ (Simeon, 8F)
Am vergangenen Dienstag (7.06.) trafen sich bereits um 5:45 Uhr Schüler, Lehrer und Begleitpersonen der August-Hermann-Francke Gesamtschule Detmold zum zweiten Schulwandertag. Der seit zwei Jahren geplante Ausflug musste aufgrund der Corona-Pandemie immer wieder verschoben werden.
Am Detmolder Kronenplatz versammelte sich die Schulgemeinschaft, um anschließend mit einem 13 Waggons fassenden, 343m langen Sonderzug zur Händelstadt, Halle a.d. Saale in Sachsen- Anhalt, aufzubrechen. Kein leichtes organisatorisches Unterfangen, da knapp 800 Personen in 15 Minuten in die für sie vorgesehenen Waggons und Abteile geleitet werden mussten. Pünktlich konnte der Sonderzug für die vierstündige Hinfahrt abfahren.Am Bahnhof angekommen, staunten die Hallenser Bürger nicht schlecht, als sich die nicht enden wollende Reiseschar aus Lippe zu den Franckeschen Stiftungen Richtung Haupthaus bewegte, um dort bei sonnigem Wetter das Erinnerungsfoto im Beisein der örtlichen Pressevertreter aufzunehmen. Nach dem Schulfoto folgten vier Durchgänge mit einer 75-minütigen Führung für sechs Klassen. Für Stiftungsdirektor Thomas Müller-Bahlke war der Besuch eine logistische Herausforderung: "Wir mussten 24 Führungen in nur fünf Stunden durchführen. Unsere Gäste lernten das Historische Waisenhaus mit der Wunderkammer, dem Bet- und Singesaal, den Lindenhof und die Historische Bibliothek kennen."
Der pietistische Pfarrer, August Hermann Francke, hatte vor über 300 Jahren eine Heimat für Waisenkinder aufgebaut, in der damals über 2500 Mädchen und Jungen eine für damalige Verhältnisse exzellente Bildung bekamen. Seine pädagogische Arbeit ist für die Zeit, in der er lebte, überaus bemerkenswert. Als Francke seine Schulen gründete, ging nur zu Schule, wer es sich leisten konnte. Sein Einfluss bewirkte, dass der gläubige König Friedrich Wilhelm I. im Jahre 1717 die allgemeine Schulpflicht in Preußen verkündete. Mit Franckes „Seminarium Praeceptorum“ und „Seminarium Selectum Praeceptorum“ wurde der Grundstein für die geordnete Lehrerbildung in Deutschland gelegt. Das Gottvertrauen Franckes, seine Tatkraft und Innovationsfreude waren auch Vorbild für die Schulgründer der AHF-Gesamtschule gewesen.
Neben der Besichtigung der Franckeschen Stiftungen durfte auch der obligatorische Bummel durch die Händelstadt mit Sightseeing und Shopping nicht zu kurz kommen. Am späten Nachmittag machte sich die Detmolder Gesamtschule zurück zum Hauptbahnhof, wo eine vierstündige Rückfahrt nach Detmold auf sie wartete. Für Schulleiter Ingo Krause verfolgte der Schulwandertag auch ein pädagogisches Ziel: „Der Tag sollte dazu dienen, um nach Corona die Schulgemeinschaft zu stärken, den Schülern aber auch den Blick dafür zu öffnen, was das Engagement für den Nächsten bewirken kann.“
Gegen 22:15 fuhr der Sonderzug in den Detmolder Hauptbahnhof ein. Für den Folgetag bekam die gesamte Schulgemeinschaft schulfrei.
Anmerkung: Das Einleitungsbild (Bild des fahrenden Sonderzugs) zum Artikel wurde auf der Rückfahrt vor Lehrte aufgenommen und freundlicherweise von Herrn Sebastian Bollmann zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!
Derzeit sind weltweit mehr als 380 Millionen Christen in 78 Ländern wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. In den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex gilt dies sogar in einem sehr hohen bis extremen Maß; davon betroffen sind 310 Millionen der dort lebenden 741 Millionen Christen. Um die Schülerinnen und Schüler darauf aufmerksam zu machen und mehr über die Situation in den unterschiedlichen Ländern zu erfahren, gestaltete der Leiterschaftskurs der Q1, unter der Leitung von Heinrich Wiens, in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk „OpenDoors“ den Aktionstag „Kirche in Not“.
An diesem Tag konnten die Klassen eine Ausstellung besuchen. Ein Schwerpunkt der Ausstellung war, die Schülerinnen und Schüler zu informieren. Es gab bspw. ein Video, das die Situation in afrikanischen Regionen darstellte. Zudem gab es eine Wand mit Gebetskarten, die nach Ländern sortiert war. Auf jeder Karte standen konkrete Gebetsanliegen für das Land und deren Menschen. Die Gebetskarten konnten mitgenommen werden. Auch konnten die Besucher ein Foto machen und auf die Rückseite ermutigende Worte oder Bibelverse schreiben. Damit die Unterstützung der verfolgten Christen nicht auf dem Schulhof endet, standen Broschüren, Gebetsmappen und ganze Gebetspakete zur Verfügung, die sich jeder mitnehmen konnte, um so bspw. auch in Kleingruppen für bestimmte Länder zu beten – so kann man selbst zum Botschafter für verfolgte Christen werden. Aktiv konnten die Schülerinnen und Schüler auch werden, indem sie eine Petition unterschrieben, die sich dafür einsetzt, dass Religionsfreiheit als Menschenrecht anerkannt wird.
Ein Highlight war das Schmuggelmobil, das auf dem Schulhof stand. Dort zeigten die Mitarbeiter, wie Bibeln in Länder gebracht wurden, in denen die Bibel verboten ist. Dies zeigte die Anfänge von „OpenDoors“ und auch die dahinterstehende Vision, als weltweite Gemeinde zusammenzuhalten.
Den Abschluss des Tages bildete ein Video mit der gesamten Schüler- und Lehrerschaft, das als Zeichen der Solidarität an die verfolgte Gemeinde gesendet wird. Der Tag hat gezeigt, dass jeder Einzelne etwas bewirken kann, aber das Zusammenstehen als eine Einheit viel Potential und Kraft birgt.
Vor der Gesamtschule stand am Donnerstag ein sehr interessantes Fahrzeug. Es sah wie ein Retro-Wohnmobil aus, das fast ein wenig zu klein geraten war. Vor dem Wohnmobil tummelten sich Schüler und immer wieder stiegen einige Schüler in das Fahrzeug ein und kamen nach einiger Zeit wieder raus. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um ein „Schmugglermobil“, welches das Hilfswerk „Open Doors“ zum Aktionstag am Gymnasium und an der Gesamtschule mitgebracht hatte. Mit diesem Fahrzeug wurden früher Bibeln an Orte geschmuggelt, wo sie verboten waren. Die Schüler hatten Spaß daran, das Innere des Wagens zu erkunden und die Geheimverstecke für die Bibeln zu suchen.
Im Forum des Gymnasiums hatte „Open Doors“ eine Ausstellung aufgebaut, wo die Schüler mehr über die Christenverfolgung weltweit erfahren konnten. Sie bekamen dort eine kleine Führung und hatten die Möglichkeit, mutmachende Botschaften auf Karten zu schreiben, die an verfolgte Christen verteilt werden sollen.
In einem Gottesdienst in der Aula wurde das Thema „Christenverfolgung“ von Prof. Volker Kauder, Honorarprofessor an der Freien Theologischen Hochschule Gießen und ehemaliger Vorsitzender der CDU/CSU Fraktion, vertieft. Er berichtete von den Verfolgungen, die die Christen in Kairo, Indien und China erleben. Die Einblicke waren einerseits erschreckend, andererseits gaben sie Mut, sich für den christlichen Glauben einzusetzen.
Der Tag und die Geschichten der verschiedenen Christen werden allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Mehr Informationen zum Thema Christenverfolgung gibt es direkt auf der Homepage bei Open Doors: https://www.opendoors.de/
Weil wir als Kita Teil der Stadt Lage sind, waren wir am Sonntag beim Family Live dabei. Das Wetter war super und es kamen viele Besucher. Es gab verschiedene Stände, die von Kitas, Vereinen oder Gemeinden organisiert wurden. Kinder und Eltern konnten dort gemeinsam aktiv werden und bei verschiedenen Aktionen mitmachen. Von Seifenblasen über Kinderschminken bis Hüpfburg war alles dabei.
An unserem Stand gab es die Möglichkeit Armbänder und Ketten zu gestalten. Die Kinder hatten wirklich viel Spaß: viele bastelten mehrere Schmuckstücke und kamen öfter vorbei.
„Suchet der Stadt Bestes…“ (Jeremia 29, 7a) Das ist eines unserer Ziele als Kita. Wir freuen uns, dass wir durch unseren Stand gute Gespräche haben, neue Bekanntschaften schließen und viele ehemalige Kinder treffen konnten.
Kita Lemgo. Auch dieses Jahr feierten wir in gemütlicher Atmosphäre unser Lichterfest.
In den letzten Wochen verwandelte sich die Goldammer-Gruppe in eine beeindruckende Kita-Ritterburg mit Burgmauern, einer Zugbrücke, Fackeln und Burg-Kronleuchtern. Die Jungen absolvierten die Ausbildung und das Training zum Ritter, die Mädchen verwandelten sich in kleine Burgprinzessinnen.
Zum krönenden Abschluss gab es ein ganz besonderes Ritter-Frühstück. Dabei wurden die mutigen Knappen in einer feierlichen Zeremonie zum Ritter geschlagen und bekamen den Ritterorden verliehen. Auch die Mädchen wurden feierlich zu Burgfräulein gekürt und es wurde ihnen der Burgfräuleinorden verliehen. Nach der Zeremonie ging es über den roten Teppich in den festlich geschmückten Rittersaal.
In den letzten beiden Wochen bekamen wir in der Kita immer wieder Besuch. Es waren Mose und Aaron, die uns verschiedene Geschichten aus dem Leben Moses erzählten und uns während unseres Projekts begleiteten. Gemeinsam hörten wir, wie Mose als kleines Baby gerettet wurde, wie Gott ihn im brennenden Dornbusch rief und wie das Volk Israel in Ägypten noch schwerer arbeiten musste, weil der Pharao sie nicht gehen lassen wollte.
Das Lied „Als Mose in Ägypten war“ wurde unser Motto-Lied. Außerdem lernten wir den Bibelvers: „Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte - ein Held, der rettet.“
In der Turnhalle entstand eine Bastelwerkstatt, die von den Kindern fleißig besucht wurde.
Doch das ist noch nicht alles. Wie es weitergeht, erfahrt ihr nächste Woche.
Es geht weiter gut voran auf unserer Baustelle in der Gesamtschule. Die ersten Räume sind sichtbar - u.a. das große Lehrerzimmer und einige Büros. Es ist noch viel zu tun, bis hierher sind wir aber dankbar für die Bewahrung und den guten Fortschritt.

Ein Schuljahresende bedeutet für die Viertklässler immer Abschied zu nehmen. So auch dieses Mal. Unser Schulleiter ließ kurz die Themen aus der vergangenen Zeit Revue passieren, die er mit der vierten Klasse im Religionsunterricht behandelt hatte. Die Kinder haben in der vierjährigen Grundschulzeit viel erlebt und gelernt – wir wünschen einem jeden für den neuen Weg alles Gute und den Segen Gottes.
Die Schulandacht wurde mit viel Musik umrahmt. Das JeKits-Team des AHF-Musikzentrums spielte mit unseren Schülern wieder einige tolle Musikstücke. „JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist ein kulturelles Bildungsprogramm in Grund- und Förderschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Es wird durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.
Wir mussten aber nicht nur unsere Viertklässler verabschieden, sondern auch unsere sehr geschätzte Kollegin Ana Driediger. Von der Lehrerschaft, von den Schülern und von unserem Geschäftsführer wurde Ana, die jahrelang ihren Dienst als Heilpädagogin wahrnahm, in den verdienten Ruhestand verabschiedet. In der Schulandacht war ein Kurzvideo zu sehen, in dem einige Schüler und Schülerinnen weitergaben, was sie besonders an ihr schätzten. Ana hatte immer einen guten Draht zu den Kindern und stets ein offenes Ohr für sie. Auch den Klassenlehrern stand sie mit ihrer fachlichen Expertise stets zur Verfügung. Im Kollegium sorgte sie mit ihrem Humor und ihrer Art stets für eine angenehme Atmosphäre.
Wir wünschen dir Ana für die Zeit im Ruhestand alles Gute und weiterhin den Segen Gottes. Danke für die geleistete Arbeit über so viele Jahre.
Am 16. Mai hieß es: Laufschuhe an und raus in den Kurpark! Mit rund 55 Teilnehmenden aus verschiedensten Einrichtungen und Bereichen – darunter der Vorstand, die Verwaltung, unsere Schulen und Kitas, die Familienhilfe, das Museum, das Bauteam und der Hausmeisterdienst – waren wir als AHF beim diesjährigen AOK-Firmenlauf in Bad Salzuflen motiviert am Start.
Bei strahlendem Sonnenschein und richtig guter Stimmung ging es gemeinsam auf die 5,5 Kilometer lange Strecke durch den Kurpark Bad Salzuflen. Insgesamt nahmen rund 3.500 Läufer an dem Event teil!
Für uns steht fest: Das war nicht das letzte Mal! Der AOK-Firmenlauf soll jetzt zur festen Tradition werden – wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Auch im vergangenen Jahr 2021 unter erschwerten Bedingungen haben wieder viele unserer Schüler das Sportabzeichen erworben.
Toll, dass ihr euch angestrengt habt und erfolgreich wart.
Hier ist der Artikel aus der LZ vom 04.06.2022.

Am Samstag den 7. Mai trafen wir uns mit einigen motivierten Papas und fleißigen Kindern in unserem Garten, um ein Baumhaus aufzubauen. Kleine und große Hände haben beim Tragen, Buddeln und Zusammenschrauben mitgeholfen. Erst einmal mussten wir alle Teile des Baumhauses an die richtige Stelle tragen und dort sortieren. Dann konnte es endlich mit dem Bauen losgehen! Während die Papas schwere Balken an die richtige Stelle trugen, festhielten und -schraubten, schauten die kleinen Helfer gespannt zu – das war großes Kino! Aber nicht nur das Zugucken war spannend, auch das mithelfen hat allen Spaß gemacht. Die Kids haben mit Hilfe einiger Papas ein tiefes Loch gegraben, um dort später einen Kastanienbaum hinein zu pflanzen. Bei einer Pizza-Pause konnten wir uns dann für den Endspurt stärken. Jetzt fehlte nur noch das Dach und die Geländer. Es war ein anstrengender Vormittag, aber mit so vielen Papas und Kindern machte das Bauen richtig Spaß! Auch wenn das Baumhaus noch nicht ganz fertig ist, bewundern die Kinder es schon jetzt und freuen sich darauf, wenn sie es endlich erobern können.
Nachtrag: Mittlerweile ist das Baumhaus fertig und wird fleißig von den Kindern genutzt.
"Der Bauer hat die Tiere, die an der Straße gestanden haben mitgenommen, damit sie ein Zuhause haben!" (Zitat von einem Kind aus der Papageien - Gruppe)
Nachdem wir geklärt haben, dass der Bauer die Tiere nicht einfach nur "lieb" hat, sondern sie auch einen gewissen Nutzen haben, konnten wir so richtig in`s Bauernhofprojekt starten:
- die Kühe geben Milch, Hühner legen Eier und und von Schweinen können wir das Fleisch essen.
Um einmal echte Bauernhofluft schnuppern zu können, sind wir auf den Kastanienhof nach Barntrup gefahren. Dort durften die Kinder für einen Tag in die Rolle eines Bauern schlüpfen und die Tiere mit Futter versorgen. Von Zuhause hatten die Kinder bereits Äpfel, Möhren und Salat mitgebracht. Auf dem Hof wurde dann noch zusätzlich Gras, Klee und Löwenzahn für die Kaninchen und Hühner gepflückt. Die Schafe Mona und Lisa bekamen trockenes Brot und die Esel bekamen eine ausgiebige Streicheleinheit.
Lustig war es zum Abschluss die Strohburg zu stürmen!
Als wir schließlich wieder fahren wollten fragte ein Junge:
"Kannst du meiner Mama erklären, wie man sich hier anmelden kann?"
Der Kastanienhof wird sicherlich noch viele Besucher haben.



Scio me nihil scire! oder auch „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, so ließ bereits Sokrates verkünden.
„Auf den Spuren von August Hermann Francke“ heißt das Motto der diesjährigen Studienfahrt. Ca. 30 Mitarbeiter unserer Schulen haben sich heute auf den
Jedes Jahr gehen die fünften Klassen in die Märchenaufführung des Landestheaters Detmold. Vorab sind Märchen Unterrichtsgegenstand im Deutschunterricht. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler, was typische Märchen ausmacht und wie sie aufgebaut sind. Mit diesem Vorwissen und jeder Menge Vorfreude darauf, ihr Wissen anwenden zu können, gehen sie in die Vorstellung. Dieses Jahr spielte das Landestheater „Der kleine Prinz“. Die Schülerinnen und Schüler fanden sich im Weltraum wieder und konnten den kleinen Prinzen auf seiner Reise zu bunten Charaktären und Welten begleiten. Schnell stellten sie fest, dass „Der kleine Prinz“ kein klassisches Märchen ist und die Kategorien, die sie im Unterricht kennengelernt haben, nicht greifen. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen, die im anschließenden Unterrichtsgespräch gemeinsam beantwortet werden konnten. Es stellte sich heraus, dass fantastische Geschichten keine Stiefmutter oder einen bösen Wolf brauchen. Manchmal reicht ein kleiner Prinz auf der Suche nach dem Selbst.


Wir lernen, Rezepte zu schreiben – das ist ein Teil des Deutschunterrichts der 6. Klasse. Und natürlich gehört es zu diesem Unterricht, sich als Klasse gemeinsam an den Herd zu stellen, eines der Rezepte nachzukochen und gemeinsam genüsslich zu verspeisen. Schade nur, wenn der Lockdown uns hier einen Strich durch die Rechnung macht. Was tun?
Die Klasse 8b hat beschlossen, dass dieser ausgefallene Deutschunterricht auf jeden Fall nachgeholt werden muss – wenn auch erst zwei Jahre später. Die nie stattgefundene Klassenarbeit wurde in den Mittelpunkt gestellt: Pfannkuchen mit Nutella und Banane. Und – wer hätte etwas anderes erwartet? – alle Schüler lösten die Aufgabe mit Bravour. Backende Hände, kauende Münder und Herzen, die die Klassengemeinschaft genießen, – unter dieses Lernergebnis durften die Lehrer eine Eins schreiben: Ja, wir haben es geschafft, nach Corona ein bisschen was aufzuholen!
Auch die Politik macht sich Sorgen um all das, was den Schülern in der Pandemiezeit für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit entgangen ist, unter anderem Bewegung und Gemeinschaft. In der Fachsprache heißt das: motorische und soziale Defizite. Ja – die müssen auf jeden Fall aufgearbeitet werden, und das Land unterstützt das durch finanzielle Zuschüsse. Wie setzt man diese Möglichkeit als Schule um? Zum Beispiel, indem Lehrer sich mit interessierten Schülern nach Schulschluss zu einem gemeinsamen intensiven Volleyballtraining treffen. In der Fachsprache: Man trainiert motorische Bewegungsabläufe wie Pritschen, Baggern oder Schmettern, man übt strategisches Denken im Team ein, man begegnet einander wettbewerbsorientiert im Spiel, um anschließend soziale Gemeinschaft beim Pizzaessen zu erleben. Das ist Aufholen nach Corona mit Hand, Herz und Mund.