Auf Reisen mit dem kleinen Prinzen
Jedes Jahr gehen die fünften Klassen in die Märchenaufführung des Landestheaters Detmold. Vorab sind Märchen Unterrichtsgegenstand im Deutschunterricht. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler, was typische Märchen ausmacht und wie sie aufgebaut sind. Mit diesem Vorwissen und jeder Menge Vorfreude darauf, ihr Wissen anwenden zu können, gehen sie in die Vorstellung. Dieses Jahr spielte das Landestheater „Der kleine Prinz“. Die Schülerinnen und Schüler fanden sich im Weltraum wieder und konnten den kleinen Prinzen auf seiner Reise zu bunten Charaktären und Welten begleiten. Schnell stellten sie fest, dass „Der kleine Prinz“ kein klassisches Märchen ist und die Kategorien, die sie im Unterricht kennengelernt haben, nicht greifen. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen, die im anschließenden Unterrichtsgespräch gemeinsam beantwortet werden konnten. Es stellte sich heraus, dass fantastische Geschichten keine Stiefmutter oder einen bösen Wolf brauchen. Manchmal reicht ein kleiner Prinz auf der Suche nach dem Selbst.


Aufholen nach Corona – mit Hand, Herz und Mund
Wir lernen, Rezepte zu schreiben – das ist ein Teil des Deutschunterrichts der 6. Klasse. Und natürlich gehört es zu diesem Unterricht, sich als Klasse gemeinsam an den Herd zu stellen, eines der Rezepte nachzukochen und gemeinsam genüsslich zu verspeisen. Schade nur, wenn der Lockdown uns hier einen Strich durch die Rechnung macht. Was tun?
Die Klasse 8b hat beschlossen, dass dieser ausgefallene Deutschunterricht auf jeden Fall nachgeholt werden muss – wenn auch erst zwei Jahre später. Die nie stattgefundene Klassenarbeit wurde in den Mittelpunkt gestellt: Pfannkuchen mit Nutella und Banane. Und – wer hätte etwas anderes erwartet? – alle Schüler lösten die Aufgabe mit Bravour. Backende Hände, kauende Münder und Herzen, die die Klassengemeinschaft genießen, – unter dieses Lernergebnis durften die Lehrer eine Eins schreiben: Ja, wir haben es geschafft, nach Corona ein bisschen was aufzuholen!
Auch die Politik macht sich Sorgen um all das, was den Schülern in der Pandemiezeit für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit entgangen ist, unter anderem Bewegung und Gemeinschaft. In der Fachsprache heißt das: motorische und soziale Defizite. Ja – die müssen auf jeden Fall aufgearbeitet werden, und das Land unterstützt das durch finanzielle Zuschüsse. Wie setzt man diese Möglichkeit als Schule um? Zum Beispiel, indem Lehrer sich mit interessierten Schülern nach Schulschluss zu einem gemeinsamen intensiven Volleyballtraining treffen. In der Fachsprache: Man trainiert motorische Bewegungsabläufe wie Pritschen, Baggern oder Schmettern, man übt strategisches Denken im Team ein, man begegnet einander wettbewerbsorientiert im Spiel, um anschließend soziale Gemeinschaft beim Pizzaessen zu erleben. Das ist Aufholen nach Corona mit Hand, Herz und Mund.
Aufräumen kann jeder - Stadtputztag 2024
In diesem Jahr waren wir erneut beim Stadtputztag dabei.
Gemeinsam mit der AHF Grundschule Lage bildeten wir insgesamt vier Gruppen und machten uns auf den Weg, um die Umgebung der Schule und Kita von Müll zu befreien.
Trotz leichten Regens waren wir alle motiviert und freuten uns am Ende die sauberen Straßen zu sehen.
Nach getaner Arbeit trafen wir uns mit anderen Gruppen aus dem Dorf bei der Freiwilligen Feuerwehr in Kachtenhausen und ließen die Aktion bei einem leckeren Mittagessen ausklingen.
Aufräumen macht Spaß! - Stadtputztag 2023
Am Samstag war was los in Ehlenbruch! Eltern und Kinder machten sich auf den Weg, um die Straßen von Müll und Unrat zu befreien.
Gemeinsam konnten wir unsere Umgebung verschönern und dafür sorgen, dass unsere Umwelt wieder etwas sauberer ist.
Die erstaunlichsten Entdeckungen des Tages waren eine Radkappe, ein City-Roller und sogar ein Kaugummi-Automat.
Eine Gruppe durfte sich sogar im Gebäude der "Eisenbahnfreunde Lippe e.V." umschauen. Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden: https://www.eisenbahnfreunde-lippe.de/
Abschließend gab es noch eine kleine Stärkung für alle fleißigen Helfer. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Augen auf im Straßenverkehr - Die Kreisverkehrswacht in der Kita
August-Hermann-Francke-Kita in Bad Salzuflen feiert Tag der offenen Tür
Neugierige Eltern, Anwohner und Interessierte kamen am vergangenen Freitag zum Tag der offenen Tür der neuen AHF-Kita in Bad Salzuflen.
Aus Verpackungsmüll wird Kunst
Unter dem Thema „Tiere in Australien“ haben 10 Kinder der ehemaligen 2.Klasse
(Klassenlehrerin Frau Wiebe) im 2. Schulhalbjahr zusammen mit der Künstlerin Irene
Geers fleißig gearbeitet. Frau Geers betreibt in Lemgo - Brüntorf das Atelier
FreiRaum (www.atelierfreiraum.de) und arbeitet schon seit einigen Jahren im
Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule an der August-Hermann-Francke
Schule, meistens mit Skulpturenbau - Projekten. Im vergangenen Halbjahr konnten
die Kinder aus vielerlei Verpackungsmüll, den sie zuhause sammelten, Tiere aus
Australien gestalten. Anregung dazu fanden sie in einem Buch mit vielen
Illustrationen der Tiere. Gerade in Australien gibt es ja sehr außergewöhnliche Tiere,
die es sonst nirgendwo gibt.
So entstanden z.B. Koalas und Kängurus, Krokodile und Schlangen - aber auch so
seltsame Geschöpfe wie Numbats, Beutelmull und Helmkasuar.
Es war schon eine Herausforderung für die Kinder, aus den Verpackungsteilen die
passenden Dinge zu finden, die sich für die Körper der Tiere eigneten. Oft mussten
Verpackungen zerschnitten und neu zusammengesetzt werden. Die Körperteile
wurden mit Verpackungsklebeband stabil zusammengeklebt. Danach bekam jedes
Tier eine „Haut“ aus 2 - 3 Schichten Zeitungspapier und Kleister. Dies war wichtig,
damit alles dauerhaft zusammenhielt, aber natürlich konnte man so auch am besten
die Tiere mit Acrylfarben bemalen.
Hierbei gaben sich die Kinder viel Mühe. Immer wieder wurde auf die Illustrationen
geschaut, damit die Tiere naturgetreu angemalt werden konnten.
Damit man auch sofort erkennen kann, welches Land bei der am Ende aufgebauten
Präsentation gemeint ist, wurde zum Schluss noch das Wahrzeichen Australiens
hergestellt: Aus einer großen Pappe entstand der riesige rotbraune Mount Uluru, der
nun mittig an der Rückwand der Ausstellung prangt. Daneben und davor tummeln
sich alle entstandenen Tiere auf und unter Bäumen, auf Hügeln, im Gewässer
und auf Gras und Steppe.
Die Kinder haben fantastische Arbeit geleistet und waren sehr engagiert und fleißig
dabei. Es lohnt sich, die Ausstellung bei einem Besuch in der Schule selbst zu
betrachten. Sie ist im oberen Flur gegenüber dem Kunstraum aufgebaut und bleibt
für das kommende Schulhalbjahr dort stehen.
Irene Geers
Ausflug in den Vogelpark
„Hurra, ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein!"
Ganz aufgeregt warteten unsere neuen Vorschulkinder darauf, dass das Programm endlich starten würde. Und deshalb hatten wir uns für den Anfang etwas ganz Besonderes überlegt.
Am 14. und 15. September waren wir in zwei Gruppen mit insgesamt 32 Vorschulkindern im Vogelpark.
Während der Führung wurde uns gezeigt, was der gefährlichste Vogel der Welt ist, wie man kleine Küken versorgt und was die verschiedenen Vögel zu fressen bekommen. Wir durften auch selber viele Vögel mit Körnern, Weintrauben und sogar kleinen Fischen füttern. Anschließend haben wir ein gemeinsames Picknick gemacht und auf dem tollen Spielgelände, im Streichelzoo und im Gehege der Wellensittiche, die Zeit verbracht.
Wir sind schon ganz gespannt, was in diesem letzten Jahr vor der Schule noch alles auf uns wartet.
Ausflug zum Ketteler Hof
Im September 2023 war es endlich so weit. Wir, die Klassen 7H und G, unternahmen einen Ausflug zum Spielparadies „Ketteler Hof“ in Haltern am See. Die Klassen trafen sich morgens an der Schule. Alle Schüler und Schülerinnen saßen wie auf heißen Kohlen und konnten es kaum erwarten, zum Ketteler Hof zu fahren. Das Einzige, was uns nicht gefallen hat, war die zweieinhalbstündige Busfahrt, obwohl wir uns die Zeit vertrieben haben, in dem wir Musik hörten oder mit anderen Schülern und Schülerinnen kleine, witzige Spiele spielten wie „Wahrheit oder Pflicht“, „Schnick, Schnack, Schnuck“ oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Am Freizeitpark angekommen, ging das Gewusel los, das geordnet wurde, als die Klassen in ihre ihnen zugeteilten Gruppen gingen.
Kurze Zeit später marschierten die Kleingruppen in alle Himmelsrichtungen los. Dabei war es gar nicht so einfach, sich für eine der Attraktionen zu entscheiden. Zu groß war die Auswahl. Es gab viele Outdoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel ein Kletter-Piraten-Boot oder ein Kletterhaus. Außerdem gab es noch ein Bauernhaus und eine Sommerrodelbahn, viele Trampoline und riesige Springmatten aus Gummi. Eine weitere Attraktion war der Rutschpark mit Freifallrutschen mit und ohne Wasser.
Aber auch in der Indoorhalle konnte man viel entdecken. Das Café im Innenbereich gab allen die Möglichkeit, sich zu stärken, und auch innen konnte geklettert und gerutscht werden. In jeder Ecke wartete ein neues Abenteuer und alle Schüler und Schülerinnen liefen hin und her und erkundeten jeden Quadratmeter. Ein Highlight war die Planetenwelt, bei der man kletternd das Sonnensystem erkunden konnte.
Erschöpft, aber glücklich traten alle die Rückfahrt an. Auch den begleitenden Lehrern Frau Schädel, Herr Driediger und Frau Fahl hatte der Tag viel Spaß gemacht.
Von Amelie Peter und Philipp Wall aus der 7H
Ausstellung zur Bibel
Beachte, dass das die Kraft der Schrift ist, dass sie nicht in den verwandelt wird, der sie studiert, sondern dass sie den, der sie liebt, in sich und in ihre Kräfte verwandelt. Martin Luther (1483 – 1546)
Die Bibel ist ein großartiges und wundervoll anregendes Meisterwerk, das – wie wohl kein zweites – Denken und Glauben der Menschheit bis in unsere Gegenwart geformt hat und noch weiterhin prägen wird. Im Jahr 2022 jährt sich nun zum 500. Mal die deutsche Übersetzung des Neuen Testaments von Martin Luther. Dieses nehmen wir zum Anlass, um auch in Detmold eine museale Dauerausstellung zur Bibel zu installieren. Die Eröffnung ist für das kommende Frühjahr geplant. In Kooperation mit der Bibelschule Brake, Detmolder Gemeinden und den AHF-Einrichtungen soll die einzigartige Überlieferungsgeschichte
der Heiligen Schrift präsentiert werden. Bibelausstellungen sind eine faszinierende Möglichkeit, um mit Menschen über die Bibel und den Glauben ins Gespräch zu kommen und das Vertrauen in die Offenbarung Gottes zu stärken. In der Ausstellung soll unter anderem deutlich werden, dass kein Buch der Menschheitsgeschichte jeden Menschen so herausgefordert und ihm eine Perspektive über den Tod hinaus gibt. So ist das „Buch der Bücher“ ist bis heute eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur, dessen Wirkung und Einfluss sich in unsere Sprache und in unserem Denken eingeschrieben hat. Die Ausstellung will die Vielfalt der Quellen und Traditionen, die den biblischen Texten zugrunde liegen, darstellen und allgemeinverständlich die mehr als 4000 Jahre währende Wirkung der Bibel erläutern. Unter anderen wird ein 7 Meter langes Faksimile der Jesajarolle aus dem Qumran (1QjesA) und eine originale Seite der Perlbibel aus Paris aus dem Jahr 1250 ausgestellt. Kein Buch des Altertums ist so vielfältig und gut bezeugt wie die Bibel. Die Ausstellung soll Besucher inspirieren, selbst Bibelleser zu werden.

Autorinlesung an der AHF-Grundschule Lage
Der einzigartige Tausch
Eine Autorinlesung an der Grundschule Lage - das haben wir auch nicht alle Tage. Und so waren wir schon ganz gespannt auf Esther Freudenberg, die sich an einem Tag die Zeit nahm, um den Kindern aus einigen von ihr geschriebenen Büchern vorzulesen. Nach einem kurzen Kennlernspiel zu Beginn wurde an jedes Kind ein kleiner Stein verteilt, den die Kinder zunächst bei sich behalten sollten.
Esther las dann aus Ihrem Buch „Timo geht in den Ostergarten“ (Verlag: Conception Seidel) vor. Eine Geschichte, die die Passions- und Osterzeit auf liebevolle und treffende Art thematisiert. Esther behandelt in diesem Buch die Themen Schuld, Vergebung und neues Leben.
Timo, der von Mia, einem Mädchen aus seiner Kindergartengruppe, eine Waffel gestohlen hat, erkennt im „Ostergarten“ seine Schuld und bringt sie zu Jesus ans Kreuz. Er entschuldigt sich auch bei Mia und erfährt von Jesus und Mia Vergebung.
Um den Inhalt der Geschichte für die Kinder zu einem „echten Erlebnis“ zu machen, wurden vorne vor der Bühne begleitend zu der Erzählung nacheinander Gegenstände wie das „Kreuz Jesu“, „das leere Grab“ usw. gezeigt.
Zum Schluss ging Esther auf den Stein ein, den die Kinder zu Beginn der Lesung erhalten hatten. Der Stein sollte sinnbildlich für eine schlechte Tat (Last/Sünde) stehen, die die Kinder in ihrem Leben begangen haben. Es erfolgte die Einladung den Stein nach vorne zum „Kreuz Jesu“ zu bringen. Als Geschenk erhielt jedes Kind eine Tube Seifenblasen als Symbol für das neue Leben, das wir in Jesus haben.
Die Kinder durften ihren Namen auf die Tube schreiben; als Erinnerung an den einzigartigen Tausch, der am Kreuz Jesu erfolgt ist: Jesus nimmt deine Sünden und schenkt dir Vergebung.
Bartimäus- die Musicalwoche als persönlicher Erlebnisbericht
Vom 12.06. bis zum 16.06. haben wir als 6er der Gesamtschule ein Musical einstudiert. Aber natürlich nicht ohne Hilfe, denn dafür kam Alexander Lombardi mit seinem Team extra aus München angereist. Natürlich waren unsere Musik- und Klassenlehrerinnen nicht untätig. Sie halfen uns als Licht- und Soundtechnikerinnen und als Souffleuse. Souffleusen helfen den Schauspielern und Sängern, falls sie den Text vergessen haben. Sie lesen oder singen die Texte während der Vorstellung lautlos mit.
Weil unsere Aula für den Auftritt nicht geeignet war, sind wir, wie in den Jahren zuvor, auf die Aula der Hauptschule ausgewichen. Dort fanden auch die Aufführungen statt. Am 15.06. war es abends dann soweit: die erste Vorstellung fand vor unseren Familien, Verwandten und Bekannten statt. Am Vormittag zuvor, waren wir alle ziemlich aufgeregt und um uns auf andere Gedanken zu bringen, holte uns Alexander Lombardi seine Puppe aus seinem Koffer. Denn er ist nicht nur Autor, sondern auch Bauchredner. Mit seiner Puppe Kalle brachte er uns alle zum Lachen. Denn egal was er tat, es war super lustig. So ließ er uns die Aufregung vor unserem Auftritt vergessen. Die Aufführung am Abend war gelungen, denn es hat den Zuschauern sehr gefallen. Inhaltlich ging es um einen Mann namens Bartimäus, der blind und verachtet gewesen war. Doch er verlor nie seinen Glauben. Als Jesus kam, bat Bartimäus ihn, ihn sehend zu machen. Und weil er auf Jesus vertraute, konnte er sehen. Aus dem Musical haben wir gelernt, dass auch wir Jesus vertrauen sollten und er uns helfen wird.
Am nächsten Tag führten wir das gleiche Stück noch einmal vor. Unsere Zuschauer waren dieses Mal aber die 5er und 6er aus der Hauptschule und die 5er und 7er aus der Gesamtschule. Den Schülern hat das Ganze so sehr gefallen, dass wir drei Zugaben singen durften. Es war insgesamt eine geniale Woche!
Summer Mosler und Vanessa Siemens
Bauteam fordert Lehrer zum Fußballspiel heraus
Am vergangenen Mittwoch wurde der Kunstrasenplatz der AHF-Grundschule Detmold ganz offiziell eingeweiht...
Bedrückender Besuch in Auschwitz
Am 17.März machten sich Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs nach Polen auf und erhielten im Verlaufe der Exkursion eine Führung im Stammlager von Auschwitz. In Zweiergruppen besichtigte man das Arbeitslager knapp vier Stunden lang und sammelte viele bleibende Eindrücke. Ebenso hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit weiteren Vertiefungsangeboten auseinanderzusetzen: „Kunst im Lager“ und „Bilder im Kopf". Bei „Bilder im Kopf“ handelt es sich um eine Kunstausstellung, die man auch als Labyrinth bezeichnet. Die Zeichnungen der Ausstellung wurden von einem ehemaligen Häftling aus dem KZ in Birkenau gezeichnet. Im Zuge dessen durften sich die Teilnehmer ausprobieren und malten Bilder oder schrieben Texte über ihre Empfindungen. Dabei entstand auch das Bild einer Geige von Lena Kröker (10a). Neue Gefangene wurden tatsächlich von einem kleinen Orchester mit Marschmusik zur Ruhigstellung begrüßt. Ebenso entstand das Gedicht „Das Leiden der Kinder“. Hiernach machte man sich in das KZ nach Birkenau auf und gedachte am Mahnmal der vielen Opfer.
Das Leiden der Kinder
Seht ihr die Kinder
Getrieben wie Rinder
In die Gaskammer hinein?
Nie wieder kommen sie heim.
Hört ihr sie klagen
Über ihre Schmerzen und Plagen?
Hört ihr Beten und Flehen,
Um ihre Mutter wiederzusehen?
Seht ihr sie weinen
Auf ihren dürren Beinen?
Warum helft ihr nicht?
Was versperrt euch die Sicht?
Nun ist es vorbei
Nun sind sie frei
Von ihrem Leid und
Nun schweigt ihr Mund.
Was haben sie verbrochen?
Warum habt ihr nicht widersprochen?
Mitschuldig seid ihr
Nicht vergessen werden wir.
Bei all den äußerst bedrückenden Eindrücken, die man im Verlauf der Besuche gesammelt hatte, wurden auch immer wieder Auswertungs- bzw. Reflexionsgespräche angeboten.
Den letzten Tag der Reise verbrachte man in Krakau und besuchte das jüdische Museum. Dort sprach man mit Monika Goldwasser (Jg. 1941), einer Zeitzeugin. Als kleines Kind überlebte sie nur, weil ihre Eltern sie frühzeitig in ein Kloster der Ursulinen gaben und sie dort von christlichen Eltern adoptiert wurde. Vier Jahre mussten ihre Eltern sie verstecken und sehr vorsichtig sein. Die Enttarnung hätte die Todesstrafe bedeuten können. Erst als junge Frau erfuhr sie von ihrer Adoptivmutter von ihrer wahren Herkunft.
Benjamin Harder siegt
Sieger beim Wettbewerb „WWW-Wirtschaftswissen im Wettbewerb“
Berufskolleg entdeckt Berufsperspektiven
Wir als Berufskolleg begaben uns am 29. April 2024 auf eine aufregende Entdeckungsreise zu einem der führenden Unternehmen in Lippe im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation: Phoenix Contact GmbH & Co. KG. Der Stammsitz des Unternehmens im lippischen Blomberg öffnete seine Türen für einen informativen Berufsinfotag, der uns einen Einblick in die vielfältigen Berufsperspektiven der Branche bot. An verschiedenen Stationen und in verschiedenen Workshops, welche von den dualen Studierenden vorbereitet wurden, durften wir die verschiedenen Bereiche auf interessante Art und Weise kennenlernen. Dabei durften wir nicht nur einen Blick in die Trainingswerkstatt des Unternehmens werfen, sondern uns auch z.B. im Programmieren oder Löten versuchen. An allen Stationen standen immer freundliche Mitarbeiter für Fragen zur Verfügung, wodurch man einen guten Einblick in die Aufgabenbereiche der Azubis bekommen konnte. Und sollte einem das noch nicht genügen, konnte man in einem persönlichen Gespräch eine Berufsberatung bekommen. Außerdem gab es die Möglichkeit, ein Vorstellungsgespräch zu führen oder ein Bewerbungsfoto zu machen. Auch der Handballverein TBV Lemgo oder der E-Sports-Verein Paderborn hatten Stationen aufgebaut, bei denen man seine Wurfkraft messen oder gegen seine Freunde eine Runde Mario Kart oder FIFA spielen konnte. Insgesamt war der Besuch bei Phoenix Contact für uns eine wertvolle Erfahrung, die nicht nur Einblicke in die Arbeitswelt der Elektrotechnik und Automation bot, sondern auch dazu beitrug, die persönlichen Berufsziele und Interessen zu klären.
Samuel Isaak (12W)


Berufskolleg entlässt 38 Abiturienten
Mit dem Abitur in der Tasche wurden am Mittwoch, den 23. Juni, 37 Schülerinnen und Schüler des August-Hermann-Francke-Berufskollegs feierlich entlassen. Im feierlichen Rahmen konnten die Schüler in guter Atmosphäre ihren Abschluss feiern. Der letzte Test als Schüler des Berufskollegs war demnach ein Corona-Schnelltest, der vor der Teilnahme an den Feierlichkeiten gemacht werden sollte.
Peter Dück, Geschäftsführer des Schulträgers gratulierte den Abiturienten persönlich und sprach den Eltern und Lehrkräften einen besonderen Dank aus für ihren Einsatz und ihr Durchtragen, auch in herausfordernden Zeiten.
Schulleiter Gunnar Johannesmeyer forderte die abgehenden Schüler heraus, im Leben von einer höheren Perspektive aus zu schauen als nur auf die kommenden Herausforderungen, die das Leben immer parat haben wird. Er motivierte die Schüler dazu, die guten Dinge der Zukunft dankbar zu genießen und sich bei Herausforderungen auf Gottes Hilfe zu verlassen und ihm Vertrauen zu schenken.
Ihr Abitur erreicht haben im Bildungsgang Mathematik und Informatik: Lennart Alexander Becker, Damian Bender, Dany Buchmüller, Lucas Dück, Cedric Freitag, Silas Günther, Johannes Just, Tim Enrico Krispin, Pia Sophie Kühn, Ben Gabriel Reger, Alina Christin Rempel, Samuel Schnüll, Maximilian Senk, Benjamin Wall, Esther Wienkemeier.
Ihr Abitur erreicht haben im Bildungsgang Erzieher/in mit Allgemeiner Hochschulreife: Simon Dück, Shirin Dyck, Felix Funk, Deborah Davien Hildebrand, Ailine Johannesmeyer, Anna-Luisa Kiper, Lea-Marie Klassen, Rahel Klundt, Naemi Koop, Priscilla Koop, Lea Dorothee Langemann, Rebecca Neufeld, Johanna Nissen, Esther Pede, Jasmin Penner, Milene Penner, Anna Peters, Delia Reger, Alexandra Reimer, Johanna Töws, Rahel Unger, Emilie Weber, Estella Zharikov.
Insgesamt erreichten 11 Schüler eine Abschlussnote mit einer Eins vor dem Komma. Ben Reger und Maximilian Senk erreichten die Bestnote: 1,0.
Besinnliche Advents- und Weihnachtszeit
Besinnliche Advents- und Weihnachtszeit
Ein Synonym für Sinn, ist Wert. Wertvolle Weihnachtszeit.
Jede Woche erscheint auf unserer Homepage ein Wert, mit dem wir uns intensiv auseinandersetzen können.
Wie sieht das ganz praktisch bei uns in der Kita aus? Wir geben einen kleinen Einblick.
Gemeinschaft. Im Advent gehört ein Adventskalender irgendwie dazu. Neben einer süßen Kleinigkeit, wird jedem Kind eine Aktion angeboten, ganz nach seinem Interesse angepasst. Ein Spaziergang in den Wald mit ein paar Freunden, Werken, etwas basteln…Das Besondere dabei ist, die Kinder erleben, wie schön es ist, gemeinsam mit anderen Kindern etwas zu machen und zu teilen. Das stimmt alle Dankbar.
Genauso, wie eine spontane Einladung zum Frühstück, von ein paar unserer Bauleute. :)
Respekt, Gegenseitige Wertschätzung im Team, und nicht zuletzt eine große Portion Humor,schätzen wir sehr. Erwachsene die schon auf dem Parkplatz anfangen ihr Wichtelgeschenk zu suchen, laute Aufschreie, und schalendes Lachen bei den verrücktesten Kleinigkeiten die jemand für den Bewichtelten versteckt hat – das motiviert auch die Kinder zum mitsuchen.
Leise Töne am Klavier, locken die Kinder schon am frühen Morgen, die schönen Weihnachtslieder miteinzustimmen, oder einfach der Melodie zu lauschen.
Zusammenfasend können wir sagen, wir haben eine besinnliche, wertvolle, und schöne Adventszeit erlebt.
So wie ein Kind es im Gebet gesagt hat: „Danke Jesus, dass wir Weihnachten haben!“
Wir wünschen allen Kindern, Eltern, Großeltern, und allen die unsere Homepage besuchen – ein frohes, besinnliches, und gesegnetes Weihnachtsfest! Gott mit uns, auch im neuen Jahr 2022!
„Den wird man Immanuel nennen. Immanuel bedeutet „Gott mit uns“ Mt. 1,23
Besinnliche Adventszeit. Aber wie?
Damit wir die Adventszeit als wirklich besinnlich erleben, braucht es Besinnung auf das Wesendliche- das Kind in der Krippe, Jesus. Wie kann ich dem Stress entfliehen? Wie können wir die Kinder und Eltern durch eine ruhige, friedliche Adventszeit begleiten?
Immer wieder stellen wir fest, was für eine grosse Wirkung Musik hat! So ist es bei uns schon Jahrelange Tradition, dass wir im Dezember morgens ein offenes Singen anbieten. Ein paar Minuten vor der Arbeit mit dem Kind unter dem Tannenbaum Weihnachtslieder zu singen, verändert und entschläunigt den Tag. Oft begrüßen die Kolleginnen die noch etwas müde Kinder und Eltern mit leiser Adventsmusik- das berührt jedes mal die Zuhörer.
Auch gemütliche Runden mit Kakao am Lagerfeuer, Geschichten erzählen, Plätzchen backen, und mit Oma und Opa diese verziehren, bringt etwas besonderses, besinnliches.
Als Team haben wir auch unsere ganz spezielle Adventsbräuche;) Um daran teilnehmen zu dürfen, muss man zum Team gehören. (Werbeblock ;)
Bei unserem Weihnachtsgottesdienst wurde mit Groß und Klein viel gesungen. Die Kinder erzählten die Weihnachtsgeschichte mit einer Klanggeschichte. Und wir hörten von dem Licht dieser Welt- Jesus, dem Heiland der Welt.