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Mach die Augen auf, du darfst Helfer sein

Das gab es bei uns noch nie: ein Erste-Hilfe-Kurs für Kinder!  

Ein Ersthelfer der Johanniter kam in die Kita und erklärte den Kindern, dass auch sie schon erste Hilfe leisten können, wenn sie z.B. jemanden trösten oder Hilfe holen. Er kontrollierte gemeinsam mit den Kindern den Inhalt eines Verbandkastens und zeigte, wie man unterschiedliche Verbände anlegt. Das durften die Kinder dann sogar selbst ausprobieren! 

Später zeigte Herr K., wie man einen wunden Finger mit einem Pflaster versorgen kann und lernte mit den Kindern die Notrufnummer auswendig.Er hatte dafür einen guten Trick auf Lager: er tippte sich auf den Mund, die Nase und die Augen und sagte dabei: „Eins (Mund), eins (Nase), zwei (Augen).“

Es wurde ganz still im Raum als Herr K. den Kindern die stabile Seitenlage zeigte. Zum Schluss erhielt jeder Schuli eine Urkunde und wurde zum Ersthelfer ernannt. Mit einem Verband am Arm und einem Lächeln im Gesicht stürmten die Kinder in die Gruppen und hatten viel Neues zu berichten. 

 

Man ist nie zu klein, um großartig zu sein!

Farbe, Wasser, Pinseln, Strohhalme, Glitzer, Wattestäbchen, Papier und Leinwände…Richtig, in den letzten Tagen und Wochen wurde in unserer Kita eine Künstlerwerkstatt eingerichtet.

Mange frei für Zirkus Lustig

In den letzten Wochen tauchten die Rehe in die bunte Zirkuswelt ein. Die Kinder selbst hatten den Wunsch, etwas einzuüben und aufzuführen. So entstand die Idee, ein Zirkusprojekt zu starten.

Unsere kleinen Künstler haben schnell genaue Vorstellungen gehabt, welche Kunststücke aufgeführt werden sollten. Unsere Seiltänzerinnen, Artisten, Gewichtheber und wilde Tiere waren sehr kreativ und schnell entstanden verschiedene spannende Zirkusnummern. Dann mussten Kostüme und Requisiten gebastelt werden. Die Kinder waren Feuer und Flamme und bereiteten alles eifrig vor.

Der Höhepunkt des Projektes war unsere Zirkusvorstellung. Die Turnhalle wurde zum Zirkuszelt umfunktioniert, wo wir mit fröhlichen Zirkusmusik empfangen wurden. Unser Zirkusdirektor kündigte die großartigen Künstler an, die alle einen großen Applaus ernteten.

Während des gesamten Projektes haben wir viel gelernt. Wir sprachen darüber, dass jeder von uns unterschiedliche Begabungen und Talente hat und wir haben gemerkt, dass sowohl Fleiß als auch Ausdauer sehr wichtig sind, um ein tolles Ergebnis zu erreichen.

Am letzten Tag des Projektes durften sich die Kinder verkleiden und so in eine beliebige Rolle schlüpfen. An verschiedenen Stationen konnten sie ihr Geschick ausprobieren, ihren Mut unter Beweis stellen oder sich schminken lassen.

Die Zeit mit Zirkus Lustig hat uns sehr viel Spaß gemacht und wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Mein Gott gibt gerne auf mich acht - Familienfest 2025

„Mein Gott gibt gerne auf mich acht…“ sangen die Kinder in den letzten Wochen immer wieder, denn die Proben und Vorbereitungen für unser diesjähriges Sommerfest liefen auf Hochtouren. Schon bald war der große Tag da.
 
Die Schulis hatten erneut ein Anspiel eingeübt, das dieses Mal von Willi Waschbär und König Leo handelte. Der König wollte, dass alle in seinem Reich wissen, dass er der König ist. Doch erst als Willi Waschbär sich daran erinnerte, dass er nicht alleine ist, traute er sich auch den Riesen willkommen zu heißen und ihm vom König zu erzählen.
Danach trugen wir einige Lieder vor und hörten eine kurze Andacht.
Nachdem sich alle am Buffet ausgiebig gestärkt hatten, konnten sich die Kinder an vielen verschiedenen Stationen mit Wasser abkühlen.
Außerdem gab es leckere Zuckerwatte und eine Tombola mit vielen Preisen für Groß und Klein. Mit dem Erlös unterstützen wir dieses Mal wieder die Arbeit von Familie Kettler auf Haiti, die derzeit im Heimaturlaub in Deutschland ist und sogar bei unserem Sommerfest dabei sein konnten. Ein besonderer Dank gilt Matthias Ingram, der diese tollen Bilder von unserem Fest gemacht hat.

Menschen begegnen Jesus - Zu Besuch in der Erlebnisaustellung

Zusammen mit unseren Schulkindern durften wir in eine Zeit vor 2000 Jahren reisen und erleben wie Jesus Menschen begegnet ist.

Berühmte Menschen gehen auf einem roten Teppich - unerreichbar. Doch Jesus war anders. Er ist zu den Menschen hingegangen und ist ihnen auf eine ganz besondere Art begegnet.

Durch liebevoll gestaltete Kulissen, Elemente zum Hören und interaktive Angebote wurden uns diese Geschichten der Bibel nahegebracht und wir durften sie mit allen Sinnen erleben. Ganz gespannt und interessiert sind wir der Frau gefolgt, die uns durch die Ausstellung begleitet hat, und haben uns mitreißen lassen in die bewegenden Geschichten, die noch heute eine Bedeutung für uns haben.

Angefangen mit der Taufe von Jesus (Matthäus 3, 13-17) ging es weiter in die Synagoge, in der wir sehen konnten wie Jesus eine Frau von ihrer Krankheit geheilt hat (Lukas 13,10-17). Von dort haben wir Musik und Stimmen gehört, die wir einem Fest zugeordnet haben. Während wir der Geschichte lauschten, wie Jesus Wasser zu Wein verwandelt (Johannes 2,1-11), durften wir als Hochzeitsgäste Leckereien genießen. Anschließend sind wir auf einem Schiff auf den See hinausgefahren und konnten miterleben, wie sogar Wind und Wellen Jesus gehorchen (Markus 4, 35-41). Symbolisch dafür, dass wir in Gottes Händen sind und keine Angst zu haben brauchen, hat jedes Kind eine Holzfigur bekommen und durfte diese in eine große Hand hineinlegen.

Bei der nächsten Station haben wir gehört wie gerne Jesus Kinder hat und dass er auch ihnen liebevoll begegnet, sie hört und für sie da ist (Markus 10, 13-16). Selbst die kleinsten Menschen, die von der Gesellschaft nicht gut angesehen sind, sieht Jesus und möchte Gemeinschaft mit ihnen haben. So auch mit dem Zöllner Zachäus, der auf einen Baum geklettert ist um Jesus zu sehen. Und tatsächlich, Jesus hat ihn gesehen (Lukas 19,1-10).

Selbst als Jesus für unsere Sünden am Kreuz hing und alle Schuld auf ihm lag, hat er sich noch um seine Mitmenschen gekümmert (Markus 15, 21-39 und Lukas 23, 38-48). Jesus wurde in ein Grab gelegt und viele Menschen waren sehr traurig darüber. Auch seine Freunde (Lukas 24,13-35). 

Doch es ist nicht dabei geblieben. Jesus ist wieder auferstanden! (Lukas 24, 36-49) Er lebt und möchte uns auch heute noch begegnen, genau wie den Menschen damals. Jedem einzelnen von uns.   

Minitou im Frühling

Huwuhwuhwuh“, hörte man es für zwei Wochen aus der Rehgruppe rufen. Wie echte Indianer verkleideten, bemalten und spielten wir die Geschichten des Minitou nach. 

Minitou und seiner Freundin Anila haben uns zum ersten Mal davon erzählt, wie Indianer leben. In der weiten Prärie wohnen sie in Tipis, die oben offen sind, damit der Rauch der Feuerstelle entweichen kann.

Mit Hilfe von einigen starken Kindern, haben auch wir Tipis gebaut. Ob im Gruppenraum, oder draußen am Fluss- uns Indianer konnte man überall entdecken. Bei den sonnigen Tagen  wollten wir viel draußen sein. Das passte gut, wir füllten kleine Säckchen mit Sand, verzierten sie mit bunten Stoffen und Federn. Man nennt sie “Indianacs“. Mit der Handfläche spielt man den Indianac zu seinem Gegenüber und dieser muss ihn ebenfalls mit der Handfläche zurück werfen. Es erforderte viel Indianer-Übung, aber Spaß hatten wir trotzdem.

In den nächsten Tagen haben wir außerdem herausgefunden, dass die Namen der Indianer immer eine Bedeutung haben. Anila bedeutet zum Beispiel „der Wind“. Deshalb haben wir uns Lederbänder mit der Bedeutung unserer eigenen Namen gebastelt. Mit vielen Glitzersteinen und Federn wurden sie zum richtigen Hingucker.

Nach weiteren Bastel- und Spielaktionen ging unser Indianer Projekt viel zu schnell vorbei. Wir hatten eine schöne Zeit und konnten viel von Minitou lernen.

Muh, i-ah - weißt du, was geschah?

In den letzten Wochen wurde in der Kita fleißig für unseren Weihnachtsgottesdienst geprobt. Besonders während der Morgenkreise konnte man in jeder Gruppe die verschiedenen Lieder hören oder die Kinder beim Einüben des Anspiels beobachten.

Dieses Jahr wurde die Geschichte der Kuh Lotta und ihres Sohnes Jonas vorgetragen. Gemeinsam mit dem kleinen Schäfchen Fanny, dem Esel und den anderen Tieren des Bauernhofs dachten sie darüber nach, was in der Nacht vor etwa zweitausend Jahren geschah. Während Lotta die Geschichte von der Geburt Jesu erzählte, hörten alle gespannt zu. Jesus kommt als Mensch auf die Erde – das ist die frohe Botschaft von Weihnachten!

Nach einigen gemeinsamen Liedern und der Andacht gab es einen kurzen Einblick in den Alltag und die verschiedenen Aktionen des vergangenen Kita-Jahres. Auch wenn unser Gottesdienst wieder so schnell vorbei war, freuen wir uns noch auf die letzten Wochen bis Weihnachten.

An dieser Stelle möchten wir uns noch besonders bei Matthias Ingram bedanken, der während des Programms die schönen Fotos gemacht hat.  

Wir wünschen euch eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit!

Oma und Opa besuchen meine Kita

Bei uns in der Kita hatte sich ganz besonderer Besuch angekündigt. Zwei Wochen vorher wurden die Einladungen von den Kindern gestaltet und seitdem warteten die Kinder ganz ungeduldig darauf, wann Oma und Opa denn nun vorbeikommen würden. Jede Gruppe überlegte sich ein tolles Programm für den jeweiligen Nachmittag, an dem die Großeltern die Kita besuchen würden. Und endlich war es dann soweit!

Der Nachmittag der Füchse drehte sich vor allem darum, dass Gott die ganze Welt in seiner Hand hält. Neben einem gemeinsamen Lied und einem Begrüßungslied, durften sich die Großeltern über ein kurzes Gedicht freuen.

Die Eulen beschäftigten sich damit, dass jeder einmalig ist und verschiedene Begabungen hat. Außerdem führten die Kinder ein kleines Anspiel zum Thema „Mutig sein“ auf, in dem es darum ging, dass jeder von uns zwischendurch mutig wie ein Löwe, aber auch ängstlich wie eine Maus sein kann.

Bei den Rehen ging es um das Thema Dankbarkeit, das mit passenden Liedern musikalisch untermalt wurde. Darüber hinaus durften die Großeltern die Raupe Ursula kennenlernen, die ein wunderschöner Schmetterling wurde.

Nach dem bunten Programm wurde als Erstes von dem leckeren Buffet genascht. Anschließend durften alle Kinder ihre Omas und Opas durch die Kita führen und ihnen die eigene Gruppe und die Lieblingsspielsachen zeigen. Bald danach endete unser Oma-Opa-Fest bereits, aber an diesen schönen Nachmittag werden wir uns gerne erinnern.

 

Schon ein kleines Licht macht viel Dunkel hell

Schon ein kleines Licht macht viel Dunkel hell – Das war das Motto unseres Laternenfestes.
In diesem Jahr haben wir das Fest mit der Aktion „Leuchten und Teilen“ der Hilfsorganisation Gain verbunden. Da Sankt Martin seinen Mantel teilte, wollten wir ebenfalls unsere Mäntel (und weitere Winterkleidung) mit bedürftigem Kindern teilen. Diese wurden bis zum Laternenfest in der Kita gesammelt, sortiert und eingepackt, bevor sie dann an die Organisation weitergegeben wurden.
Mit den Kindern vertieften wir die Aktion mit einer passenden Geschichte und lernten ein neues Laternenlied.
Als es am 06.11. langsam dämmerte, trafen wir uns zum Laternenfest. Kleine und große Laternen machten die Dunkelheit hell und tauchten den Innenhof der Kita in warmes Licht. Nach einem ausgiebigen Umzug wartete ein leckeres Buffet, heißer Kakao und duftendes Popcorn auf uns.
Mit vielen guten Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen und freuen uns schon auf das nächste Jahr.
 
Wir danken allen Familien für das gelungene Fest, das leckere Buffet und die großzügigen Spenden.

So ist es im Kindergarten

„Wir haben Lilli besucht, weil sie hatte den Fuß geknackst. Lilli hat einen Snack vorbereitet. Ich durfte da spielen – mit Playmobil. Feuerwehrmänner gab’s auch – und eine Feuerwehrwache! In der Kita finde ich den Nebenraum am besten, da kann man liegen auf dem Sofa.“

„Gestern haben wir Samanthas Geburtstag gefeiert. Die Muffins fand ich am besten. Miriam war in der Schule. In der Kita gefällt es mir am besten mit meinen Freunden zu spielen: Mutter, Vater, Kind. Ich bin am liebsten hier in der Rehgruppe, in der Eulengruppe und in der Fuchsgruppe, weil wir da spielen.“

„In der Kita gefällt mir am besten, dass ich da Freunde hab. Basteln finde ich am besten, weil da kann man schneiden. Das klappt bei mir schon gut. Wir haben Lilli besucht. Es hat mir gefallen da zu spielen. Wir sind dahin gegangen.“

„Ich bin gerne bei Lilli gewesen. Wir sind mit dem Fuß hingekommen. Ich habe schonmal mit S. gespielt. Die war in der Turnhalle mit mir. Mit den Fahrzeuge spielen finde ich gut. Puzzlen!

Vivien kann gut zu Fuß gehen. Ich bin neben ihr gegangen. Samantha kann gut Bücher lesen. Wir haben noch eine Brille zu Hause – für uns, nicht für Samantha. Mit Miriam gehe ich gerne raus. Ich hab das schon gehört! Mit Lilli kann man gut turnen – schaukeln! Janette kann gut das Licht anmachen.“

„Hallo, wir sind in der Internetseite. Ich bin F. Wir gucken uns jetzt in der Internetseite um. Ich möchte euch von meiner Kita erzählen.

Wir sind zu Lilli gegangen – zu Fuß. Sie hatte einen kaputten Fuß. Wir wollten ihr Bilder schenken. Wir haben bei Lilli gespielt. Eine Dampflokomotive und noch Kuscheltiere mit Strom! Die konnten sich bewegen. Sie hatte auch Schleichtiere. Es gab noch einen kleinen Snack: Banane, Möhren, Salzstangen, Apfel und Schokobrötchen. Von den Brötchen hab ich keins genommen. Der Snack hat mir am besten gefallen."

Timo geht in den Ostergarten

Esther Freudenberg ist Autorin und schreibt Kinderbücher. Eines davon hat sie uns vorgelesen, als sie uns besuchte.

Timo geht in den Ostergarten. Dort wird von einem Jungen berichtet, der ein schlechtes Gewissen hat, weil er was angestellt hat. Bei einem Ausflug der Kinder in den Ostergarten wird gezeigt, dass Jesus gerade für die schlechten Taten der Menschen am Kreuz gestorben ist und wir frei werden können von der Schuld, die uns bedrückt. Timo durfte in dem Ostergarten diese Befreiung erleben.

Zu den einzelnen Szenen hatte sie, zur Veranschaulichung, Gegenstände wie eine Krippe, ein Kreuz, eine Dornenkrone, ein Grab und auch andere Dinge mitgebracht, die nach und nach aufgedeckt wurden. Die Kinder hörten aufmerksam zu und waren gespannt, was als nächstes kommen würde.

Zum Schluss hat jedes Kind, wie in der Geschichte einen Stein bekommen. Das sollte die Schuld symbolisieren, die jeder Mensch hat. Den Stein durften sie dann zum Kreuz bringen und dort abladen. Im Gegenzug hat dann jedes Kind Seifenblasen bekommen, als Zeichen dafür, dass Jesus Schuld vergibt und uns frei macht.

 

Toooor! - Unsere Kita beim Kita-Cup 2024

Toooor!

Am 03.05.24 war es endlich soweit: Voller Vorfreude und Aufregung fanden sich alle fußballbegeisterten Kinder auf dem großen Sportplatz ein, um sich vor dem ersten Spiel des Turniers aufzuwärmen. Unsere Mannschaft hatte bereits gemeinsam trainiert und wartete nur auf den Anpfiff.

Während die Kinder spielten, wurden sie durchgehend kräftig angefeuert - von den vielen Eltern und natürlich der Ersatzspielerbank. Denn auch die besten Spieler müssen manchmal eine Pause einlegen.

Nach fünf Spielen, in denen viel gelaufen, geschossen und auch einige Tore gehalten wurden, stieg die Spannung. Alle Teams stellten sich zur Siegerehrung auf und jeder Spieler erhielt eine Medaille. Auch wenn wir dieses Mal nicht den ersten Platz gemacht haben, sind wird dennoch selbstverständlich die Sieger der Herzen geworden!

Unser Außengelände ist fertig!

In den vergangenen Wochen konnten wir die vielen Bagger, Radlader und LKWs gut beobachten. Immer wieder saßen Kinder auf der Terrasse oder an den Fenstern und überblickten alles ganz gespannt. Und an manchen Tagen bekamen die Arbeiter sogar kleine Konzerte von den Kindern…

Nachdem wir unsere neue Kita Anfang August einweihen konnten, durften wir nun mit der Fertigstellung des Außengeländes ein weiteres Einweihungsfest feiern!

Endlich konnten alle den neuen Spielplatz erkunden. Mit vielen bunten Luftballons und einem leckeren Snack startete unser Fest. Während einige Kinder bereits auf dem Klettergerüst unterwegs waren, ließen sich andere noch ganz in Ruhe das Essen schmecken. Vor allem der Sandkasten mit Matschanlage war bei den Kindern sehr begehrt und auch nach unserem Fest, spielen dort noch unzählige Kinder.

Das neue Außengelände bietet mit einem großen Kletterturm, einem Häuschen, einer Kutsche und vielen weiteren Spielgeräten zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen und Bewegen.

Unser Flohmarkt für Haiti

Am Samstag wurden alle Besucher unseres Flohmarktes von frühlingshaften Temperaturen willkommen geheißen. Viele verschiedene Stände mit tollen Angeboten waren auf dem Gelände aufgebaut.

Das große Kuchenbuffet ließ jedem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Auch die Tombola war sehr beliebt. Insgesamt durften wir über 500 Lose verkaufen und möchten uns darum an dieser Stelle nochmal bei allen Sponsoren bedanken. Die genaue Auflistung der Sponsoren findet ihr hier: 

https://www.csv-lippe.de/kita-lage/news/archiv-kt-lage/flohmarkt-fuer-kleidung-spielzeug-kinderkram-2.html

Durch die Lose, das Buffet und die Standgebühr konnten wir 1.455 € einnehmen, die wir nun dem Kinderheim auf Haiti zukommen lassen. Vielen Dank für eure Spenden!

Wir danken besonders unserem Elternrat, JD Logistik und allen anderen Beteiligten für ihre Zeit und ihr Engagement.

 

Unser Start ins neue Jahr

Hurra, es hat geschneit! Wir wollen unbedingt draußen spielen!

Leider lassen sich heute keine Schneemänner bauen oder Schneebälle formen...

Wir haben sehr viel Spaß und probieren viel aus.

Nach einer ausgiebigen Spielzeit im Schnee entdecken wir drinne spannende Dinge, die mit Eis und Kälte zu tun haben. Wer sich erst noch etwas aufwärmen möchte, kann es sich in der Lese- oder Puppenecke gemütlich machen. 

Unsere Übernachtung in der Kita

Einmal in der Kita übernachten zu dürfen, ist für die Vorschulkinder ein ganz besonderes Erlebnis. Schon Wochen vorher wurden die Tage gezählt, bis endlich die Taschen für das große Abendteuer gepackt werden konnten.
Nach einem leckeren Abendessen konnten die Vorschulkinder verschiedene Stationen besuchen. In der Fuchsgruppe konnte eine Seite für das Portfolio gestaltet werden, bei den Rehen wurden Handabdrücke gemacht und die Eulen hatten genug Platz zum Spiele spielen.
Als schließlich die Betten für die Nacht vorbereitet waren, verabschiedeten sich die Kinder von den Eltern und gingen mit Taschenlampen auf eine spannende Nachtwanderung.
Wieder zurück in der Kita gab es dann etwas zum Knabbern, während die Kinder der vorgelesenen Geschichte lauschten. Noch schnell Zähne geputzt und in die Schlafanzüge geschlüpft – und schon bald hörte man von überall her nur noch leises Schnarchen.
Am nächsten Morgen gab es noch ein besonderes Frühstück, bevor die Eltern ihre Kinder abholten. Die erste Frage eines Kindes war direkt: „Wann übernachten wir denn wieder in der Kita?“
 

Unsere Wertewochen

Am 25. Oktober 2021 starteten wir an allen unseren AHF-Kitas und -Schulen mit unseren Wertewochen. 12 Werte haben wir für uns definiert, die in unseren Einrichtungen gelebt und geprägt werden wollen: Gottvertrauen, Gemeinschaft, Dankbarkeit, Selbstannahme, Ehrlichkeit, Vergebungsbereitschaft, Respekt, Gerechtigkeit, Dienen, Verantwortung, Kreativität und Fleiß. Bis zum 28. Januar 2022 haben wir uns jede Woche einen Wert vorgenommen, den wir lernen und leben wollen.
In Form von Bannern, Plakaten, Wertekarten, Kalendern uvm. sind die 12 Werte schon seit einiger Zeit in unseren Einrichtungen bereits gut sichtbar, in einigen Kitas gibt es auch schon die „Monatswerte“ – jeden Monat wird ein Wert genauer unter die Lupe genommen.
In einem längeren Prozess sind im vergangenen Jahr Videoclips entstanden, die den jeweiligen Wert definieren und näher erläutern.
Während der Wertewochen wurde jede Woche ein Wert genauer beleuchtet. Dabei wurden Kinder, Schüler und Mitarbeiter immer wieder herausgefordert, über den jeweiligen Wert nachzudenken: Wie sieht Gottvertrauen aus? Was ist Gemeinschaft? Was bedeutet Selbstannahme?

WERTvolle Bildung ist unser Anliegen. Daher ist es uns wichtig, dass die 12 Werte nicht nur unsere Wände zieren, sondern von Mitarbeitern, Kindern und Schülern gelebt werden.
Unsere Wertewochen sind zwar abgeschlossen, aber leben möchten wir die Werte auch weiterhin. Alle Videoclips und Informationen zu den Werten findest Du hier: www.csv-lippe.de/werte

 

 

Väter, Kinder und eine Schnitzeljagd

Am letzten Donnerstag war endlich unser Vater-Kind-Nachmittag. Die Aktion war schon länger geplant und wir (die Kinder und Erzieherinnen) haben immer wieder für gutes Wetter gebetet. Am Donnerstag war es dann wirklich sehr warm und sonnig!

Unser Nachmittag startete in der Kita. Dort wurden die Kinder und Väter in Gruppen eingeteilt und nacheinander gingen wir los. Wir machten eine Schnitzeljagd, aber das Ziel war unbekannt. Die Väter und Kinder mussten an unterschiedlichen Stationen Rätsel lösen und Aufgaben ausführen: erstmal an den Ochsen vorbei, anschließend zwischen den Feldern entlang und durch den Wald bis zum Ziel: der große Ohrser Spielplatz!

Dort angekommen gab es für alle eine kleine Stärkung bei einem gemeinsamen Picknick. Danach wurde noch ausgiebig gespielt und getobt! Einige Väter haben alles gegeben beim Kreisel an schubsen und auch die Seilbahn war heiß begehrt. Voller Freude, aber auch ziemlich müde, ging es bei wunderschönem Sonnenschein wieder zurück.

 

VEBS-Jubiläum: "Begegnung mit dem Evangelium"

Das Netzwerk von Konfessionsschulen in Deutschland, Verband evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) feierte im September sein 15-jähriges Bestehen – wobei die Zusammenarbeit in der Vorgänger-Arbeitsgemeinschaft (AEBS) bereits vor 40 Jahren begann. Zu diesem Anlass lud der Verband zum  Jubiläumskongress nach Halle in die Franckeschen Stiftungen ein, dem historischen Ort, an dem auch 2006 die Gründungsversammlung stattfand.

Die musikalische Rahmung der Jubiläumsfeier gestaltete das Ensemble unserer Schule unter anderem mit der berühmten Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart und dem Lied „Amazing Grace“, das von dem ersten Geiger Salomo Pries arrangiert worden ist. Die AHF-Schulen in Lippe sind als größte Schulfamilie (mit etwa 3.000 Schülern und 400 Kita-Kindern) Teil dieses großen Schulnetzwerkes in Deutschland, in dem sich aktuell 183 christliche Bekenntnisschulen und Kitas zusammengeschlossen haben. Prof. Stock, Generalsekretär des Verbands, präsentierte bei der Veranstaltung einen Blick in die Geschichte und Gegenwart der Verbandsarbeit. An 120 Standorten gibt es mehr als 3.000 Pädagogen, die für 35.000 Schüler und Kitakinder tätig sind. Vor 40 Jahren waren die Schulen umstritten (selbst bei Christen), fast auf sich selbst gestellt, mit wenig finanziellen Mitteln ausgestattet und spielten im Schulsystem kaum eine Rolle. Dann erfolgte ein Paradigmenwechsel und die partnerschaftliche Zusammenarbeit begann sich zu entfalten, die Schulen wurden effizienter, verantwortungsvoller, internationaler und blieben ihrem Bekenntnis treu. Heute dagegen werden die christlichen Bekenntnisschulen fast überall von den Bürgermeistern und Ministern gelobt, so wie auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer sie immer wieder gerne besucht und lobt. Das hängt auch damit zusammen, dass die Schulen durch die Zusammenarbeit im VEBS voneinander lernen und nicht alles
selbst erfinden müssen. So konnte etwa der Verband durchsetzen, dass bei den Zuschüssen für die digitale Ausstattung die christlichen Privatschulen nicht benachteiligt wurden. Mittlerweile gibt es in allen deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart) ebenfalls große Schwesternschulen. Es gibt aber auch neu gegründete Schulen mit nur etwa 10 Kindern in diesem ersten Schuljahr! Die Herausforderungen haben sich verändert, sind aber nach wie vor da. Die Sorgen um fachlich und geistlich qualifiziertes Personal, gläubige Eltern, unterstützende Ortsgemeinden, aber auch die Professionalisierung der Leitungsgremien stellen heute große Aufgaben dar.

In seiner Predigt warb Pfarrer Steffen Kern angesichts der Rückläufigkeit der christlichen Konfessionalität in der Gesellschaft in christlichen Kitas und Schulen dafür, junge Menschen für Jesus zu gewinnen. Kern ist Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands und Prediger bei „proChrist“. Die gegenwärtigen Trends wie radikale Individualisierung (woraus sich Einsamkeit und Fluidität ergeben), Pluralisierung und Digitalisierung lassen sich nach Kern sehr schön an Familienfotos ablesen: 30er Jahre – große Familie, 50er – Kleinfamilie vor Kleinwagen und Kleingarten, 70er Jahre – Patchworkfamilie mit größerem Auto, 90er – pluraler und migrantischer  Familienbegriff, aktuell – vorrangig Selfies. In diesen Zeiten müssen Einrichtungen beweglich sein und eine entsprechende Vorstellung von Bildung vorweisen. Sie sollten nicht Gefahr laufen, „Menschen nach eigenem Bild“ zu machen, sondern Gott schaffen zu lassen. So kann der Mensch werden, was er in Gott ist – geliebt und zur Verantwortung berufen. Gottes Wege eröffnen einen Raum der Würde und gehen über den Grabstein hinaus. Hierfür benötigt christliche Schule einen festen Standpunkt und weite Arme, sie geht respektvoll vor, bezeugt die Wahrheit ergebnisoffen aber nicht absichtslos, bleibt hierbei dankbar und gelassen. Sie gewährt somit Kindern und Jugendlichen Räume zur Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Evangelium, erarbeitet immer wieder neu die Relevanz des Evangeliums für Einzelne und erhöht mit ihrer Arbeit die Glaubwürdigkeit des Evangeliums. So fördert sie das Leben in Freiheit, Glaube und Hoffnung.