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Zu Besuch in Deutschlands größtem open-air Bibelmuseum

Voller Freude machte sich der 5. Jahrgang der Gesamtschule auf den Weg zum Bibelmuseum nach Rietberg, hat man doch bereits einige Eindrücke von älteren Geschwistern oder Freunden überliefert bekommen.

Besonders Gefallen haben die Schüler an praktischen Dingen gefunden, wie z.B. dem Mahlen des Getreides oder dem Erstellen von Gewürzmischungen. Auch Holzhammer und Taue aus Hanf wurden eigenständig unter Anleitung erstellt.

Zukunft bauen – Missionseinsatz in Ruanda zur Unterstützung eines Schulprojekts

 

Ein Team aus drei Lehrerinnen und fünf Schülern aus den August-Hermann-Francke-Schulen in Detmold hat sich im Juli 2023 auf den Weg gemacht, um das Ehepaar Jean und Christine Hajabakiga in Ruanda zu treffen und auch das Dorf Ngana im Süden des Landes zu besuchen, in dem bald eine neue Schule den Unterricht aufnimmt.

Anna Wall, die den Einsatz nach Ruanda organisiert hat, und Nadin Frank leiten seit einigen Jahren die Kooperation mit dem ruandischen Ehepaar, das die Schule aufbaut und die Dorfgemeinschaft unterstützt. Das August-Hermann-Francke-Gymnasium begleitet das Schulprojekt seit ca. 10 Jahren und auch vor dem Besuch wurde durch die Schüler Geld gesammelt, das dem Ehepaar zur Finanzierung des benötigten Schulmobiliars übergeben werden konnte.

Im Fokus für die Lehrerinnen und Schüler stand, das Land kennenzulernen und Beziehungen zu pflegen. „Eine Kooperation lebt auch von persönlichen Treffen und dem Austausch vor Ort“, so Anna Wall.  Deshalb besuchten die Teilnehmer auch das Dorf, um dort ein buntes Programm für Kinder durchzuführen. Carina Penner, eine der begleitenden Lehrkräfte, erinnert sich gerne an die Begegnungen: „Besonders eindrücklich war die Zeit im Dorf, in dem auch das Schulgebäude steht: Wir haben mit den Kindern Zeit verbracht, mit ihnen gespielt und gesungen. Das Schulgebäude steht schon, aber die Möbel fehlen noch. Es ist ein langer Prozess die christliche Schule, die entstehen soll, aufzubauen, aber ich freue mich, wenn die Kinder eines Tages Bildung erhalten und auch mehr von dem Evangelium hören können.“ Die Reiseteilnehmer konnten sich ansehen, wie weit die Baumaßnahmen auch durch den Einsatz der Eltern, Schüler und Lehrer des Detmolder Gymnasiums vorangeschritten sind und die neuen Eindrücke mit zurück an die Detmolder Schulen nehmen. Diese persönlichen Einblicke zu bekommen, war für die Teilnehmerin Samira Töws die Motivation, an dem Einsatz teilzunehmen: „Ich habe durch Frau Wall schon damals von dem Projekt gehört und wollte auf jeden Fall mal an den Ort, für den wir in der „Because we can“-AG schon so viel organisiert hatten, und die Menschen und die Schule kennenlernen.“

Der Aufbau der Schule wird auch weiter durch die „Because we can“-AG begleitet, die immer wieder Aktionen plant und durchführt, um den Schülern und Lehrer vor Augen zu führen, was bisher schon erreicht werden konnte und wo noch Hilfe benötigt wird. Momentan werden Lehrer sowie weiteres Personal für den Schulbetrieb gesucht. Auch die Sicherung der Finanzierung aller Angestellten ist ein Anliegen und Herausforderung zugleich. Schüler des Gymnasiums sind eingeladen, sich der „Because-we-can“-AG anzuschließen. Jeder, der sich an der Finanzierung des Schulpersonals beteiligen möchte, kann sich bei Anna Wall melden (Kontakt per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

 

 

Zum Lachen gehn wir in die Kita - Kindermund

Lage. In den letzten Jahren haben wir immer mal wieder lustige Sprüche der Kinder aufgeschnappt und aufgeschrieben. Einige der besten Sprüche und Versprecher haben wir für euch zusammengestellt.

Viel Spaß!

E. (3): " Guck mal, ich habe meine Mama gemalt. Die ist traurig… Weil sie hat ganz viele Pickel!"

 

J. (4): „Mein Papa heißt V. und meine Mama heißt Schatz!“

 

N. (4): „E. ist meine Lieblingserzieherin.“

C. (4): „Und D. ist meine Lieblingserzieherin. Aber sie war schon lange nicht mehr da.“

N.: „Mama hat gesagt, dass sie ein Baby bekommt.“

C.: „Ja, weil wenn man heiratet bekommt man ein Baby. Ich will nicht heiraten, weil ich will kein Baby haben. Aber N., als sie schon groß war und als sie schon ein Mensch war, da hat sie ihr zweites Baby bekommen!“

 

Es ist Hochsommer. Wir überlegen, wie wir verhindern können, dass die Fliegen und Wespen reinkommen.

C. (4) hat einen Vorschlag: „Wir lassen einfach die Türen und Fenster zu. Dann kommen sie nicht rein.“

Erz.: “Aber dann wird es doch richtig heiß hier drinne!“

C.: “Dann machen wir einfach noch den Kamin an!“

 

M. (4): “Hör mal! Samantha, Oktober, November, Dezember!“

 

J. (5): „Komm, wir spielen Knochen, Knochen dein Bello ist weg!“

 

„Was fressen Fledermäuse?“

G. (3):“Kellogs!“

 

„Ein Toilettengespräch“

M. (5): „Ich kann dir das nicht mehr vorsingen. Ich habe vergessen, wie die Strophen gehen.

H. (6): „Wenn du Schokolade hörst, dann hast du alles vergessen!“

M.: „Ja, wenn ich Schokolade sehe oder höre, dann habe ich alles vergessen – was du gesagt hast und was ich gesagt habe.

H.: „Schokolade."

M.: „Ich habe jetzt alles vergessen, was du gesagt hast und was ich gesagt habe.“

 

R. (4):“ Zementmischer ist in Samanthas Namen. Zement - Samanth-a!“

 

Die Erzieherin erklärt den Kindern, dass früher bei den Israeliten ein perfektes Tier geopfert werden musste.

E. (5): "Also ein Einhorn mit Glitzer?!"

 

N. (5): „Als ich noch jung war und meine Eltern klein, da habe ich mit Oma und Opa einen Ausflug gemacht.“

 

Erz.: “Meine Füße sind eingeschlafen.“

C. (4): “Hä? Das geht doch gar nicht! Die haben doch gar keine Augen!“

 

N. (5): "Wenn ich eine Bakterie wäre, dann wäre ich in Milch."

 

N. (4): “Ich weiß schon, was ich werde, wenn ich groß bin. Königin! Ich übe schon den ganzen Tag dafür. Ich übe tanzen!“

 

Wir spielen Monopoly und stellen fest, dass Geld viele verschiedene Namen hat.

„Z.B. Mäuse, Knete, Kies oder Schotter.“

M. (5):“ Oder Schnodder!“

 

C. (4):“ Ich liebe Gott. Er hat die Welt schön gemacht - von ganzem Herzen!“

 

M. (5): "Wenn ich groß bin, werde ich ein Traktor!“

 

C. (4): “Kaffee trinken nur Männer. Man muss groß sein zum Kaffee trinken, weil dann kann man das besser.“

 

E. (3): „Ihh! Eine Fliege!“

Erz.: „Wer frisst die denn?“

E. (3): „Kinder!“

 

Es ist kurz vor Weihnachten.

Die Erzieherin fragt:" Wir feiern bald ein Fest mit einem Baby. Wisst ihr welches Fest ich meine?"

E. (3): "Baby born?"

 

Das Kind drückt auf die Knöpfe der Spülmaschine.

Erz.: "Du darfst nicht an die Spülmaschine. Weißt du eigentlich, wer das darf?"

F. (2): "Ja, nur Frauen!"

 

E. (2): "Wir sind alle hautfarbig!"

 

L. (5): "Ich bin nicht auf deinen Scherz draufgefallen!"

 

G. (3) guckt sich ein Bild an: “Die Erzieherin isst Brot. Sie trinkt Kaffee – ganz viel! Und sie hat auch Kaffee getrinken. Und die andere auch. Ich male einen Saurier, der ist gefährlich. Der ist richtig gefährlich – ganz, ganz gefährlich. Wegen!“

 

"Wenn alle Erzieherinnen krank sind, wer soll denn dann auf euch aufpassen?"

F. (2): "Na, Gott!"

Zusammenhalt als Stärke

31 Abiturienten des AHF-Berufskollegs feiern ihren Abschluss. 

Am August-Hermann-Francke-Berufskolleg haben 31 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2026 ihre Schulzeit erfolgreich beendet. Besonders herausragend waren Jolina Hildebrandt und Melissa Tuschinsky, die ihr Abitur jeweils mit der Bestnote 1,0 bestanden.

Bei der feierlichen Abiturverleihung würdigte Schulleiter Johann Wedel neben den hervorragenden schulischen Leistungen vor allem den besonderen Zusammenhalt des Jahrgangs. Aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 handelte es sich um den kleinsten Abiturjahrgang der vergangenen Jahre in NRW. Gerade diese Überschaubarkeit habe jedoch eine enge Gemeinschaft entstehen lassen, in der jeder Einzelne wahrgenommen wurde. „Ihr wart nicht weniger – ihr wart näher dran“, betonte Wedel in seiner Ansprache.

Zudem ermutigte er die Absolventen der Bildungsgänge Wirtschaft und Verwaltung sowie Gesundheit und Soziales, ihren weiteren Lebensweg zuversichtlich zu gestalten. Entscheidend sei nicht ein perfekter Plan, sondern der Mut, jeweils den nächsten sinnvollen Schritt zu gehen. Mit dem Bibelvers aus Jeremia 29,11 – „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe … Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“ – sprach er ihnen Hoffnung für die Zukunft zu. Veränderungen und Umwege seien dabei kein Scheitern, sondern gehörten zum Leben dazu.