WERTvolle Bildung ist unser Anliegen! Wir haben 12 Werte definiert, die wir leben und prägen wollen.
Auch in diesem Jahr möchten wir uns weiter mit unseren Werten beschäftigen: In dieser Woche geht es um VERANTWORTUNG.
Als Gott den Menschen erschaffen hat, da hat er ihm Verantwortung übertragen - für die Tiere und Pflanzen; für die Schöpfung. Diese Verantwortung besteht bis Heute und dauert immer noch an. Wir Menschen tragen dafür die Verantwortung.
Als Nachfolger von Jesus fordert Er uns auf, Verantwortung zu übernehmen in der Welt und seine wunderbare Botschaft weiterzusagen. Der Autor des Hebräerbriefes fordert die Leser auf: "Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun." (Hebr 10,24 HfA)
Wo kannst Du in diesem Jahr Verantwortung übernehmen und Gutes tun? Wie kannst du dein Talent und deine Möglichkeiten nutzen, um anderen Gutes zu tun?
Unsere Kinder/Schüler möchten wir in der kommenden Woche dazu ermutigen ganz praktisch Verantwortung zu übernehmen: Was kannst Du tun, wo kannst Du Verantwortung übernehmen? Zeig es uns in einem Video, einem Bild oder auf anderem kreativen Weg! Wie immer gibt es für die Teilnehmer auch etwas zu gewinnen.
Hier geht´s zum Videoclip "Verantwortung":
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KREATIVITÄT
Gott ist ein wunderbar kreativer Gott – das sehen wir nicht nur in der Bibel, sondern auch an jedem Tag, an dem wir mit offenen Augen durch das Leben gehen.
In der kommenden Woche möchten wir wieder unsere Kinder und Schüler herausfordern:
Wo begegnet dir Gottes Kreativität im Alltag? Ehre Gott auf kreative Art und Weise dafür und zeig es!
Mit dieser Fragestellung möchten wir die Kinder/Schüler herausfordern über Gottes Kreativität nachzudenken, aber auch über das, was der kreative Gott in sie hineingelegt hat. Das Ergebnis könnte zum Beispiel ein kreatives Kochvideo sein, indem man was Tolles zubereitet und Gott für die wunderbaren Dinge dankt, die er zum Verzehr geschaffen hat. Aber der Kreativität sind hier gar keine Grenzen gesetzt. Jeder darf sich auf seine Art und Weise kreativ einsetzen und zeigen, was Gott in ihn hineingelegt hat.
Das Ergebnis kann bis zum 23.01. an meine Mailadresse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) geschickt werden!
Es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen. Für die ersten 3 Plätze gibt es:
1.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 150 €
2.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 100 €
3.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 50 €
Durch diese Preise wollen wir die Kreativität der Gewinner weiter fördern!
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FLEIß
Da steht nochmal ein besonderer Wert an letzter Stelle unserer Wertewochen. Wir möchten unsere Kinder und Schüler in der kommenden Woche (und natürlich darüber hinaus) dazu herausfordern fleißig zu sein! Diese Herausforderung gilt der ganzen Klasse / Gruppe:
Findet etwas, wofür es sich lohnt fleißig zu sein! Überlegt euch eine gemeinsame „Fleiß-Aktion“ und zeigt uns, wie ihr diese mit der ganzen Klasse / Gruppe umsetzt. Das kann von A wie Autos waschen für Afrika bis Z wie Zeugnisnoten verbessern durch… alles sein. Wir sind gespannt auf die Beiträge und möchten den Fleiß auch belohnen.
Für den 1. Platz gibt es eine Klassenaktion zu gewinnen (z.B. Eishalle Herford, Bowlen, …)!
Für alle anderen gelungenen Fleißaktionen gibt es eine Snackbox für die ganze Klasse zu gewinnen. Als Vorgeschmack haben wir euch den Inhalt der Snackbox schon angehängt.
Wir freuen uns, wenn wir uns in der kommenden Woche mit dem Wert FLEIß auseinandersetzen und auf fleißige Beiträge der Klassen / Gruppen!
Die Beiträge können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gesandt werden.
11 Wochen lang haben wir uns nun schon mit unseren Werten beschäftigt. Tolle Beiträge sind bei uns eingegangen, intensive Erfahrungen wurden gemacht. Die Wertewochen gehen zwar Ende der kommenden Woche zu Ende, aber die Werte möchten wir auch in Zukunft leben und prägen. Auf unserer Homepage können Sie nun dauerhaft auf unsere 12 Werte und die dazugehörigen Clips zugreifen: www.csv-lippe.de/werte
Viel Freude und Segen beim anschauen, erleben und ausleben dieser Werte!
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Letzte Woche stand der erste Wert GOTTVERTRAUEN im Fokus. In dieser Woche geht es um GEMEINSCHAFT. Während der Woche nehmen wir euch auf unseren Socialmedia-Kanälen bei Instagram und Facebook mit, diesen Wert gemeinsam mit uns zu entdecken.
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Dankbarkeit - ein Wert, den die Bibel ganz häufig direkt beschreibt, z. B.:
"Freut euch zu jeder Zeit! Hört niemals auf zu beten. Dankt Gott, ganz gleich wie eure Lebensumstände auch sein mögen. All das erwartet Gott von euch, und weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid, wird es euch auch möglich sein." 1. Thess. 5,16-18
Ein Sprichwort sagt: "Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren, die glücklich sind." (Francis Bacon)
Wir möchten in dieser Woche Mut machen dankbar zu sein!
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Selbstannahme...
"Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18).“ Matthäus 22,37-39
"Selig ist der Mensch, der mit sich selbst in Frieden lebt. Es gibt auf Erden kein größeres Glück.“ (Matthias Claudius)
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Ehrlichkeit.
Gar kein so leichter Wert in dieser Woche. ?
Ehrlichkeit ist gut und richtig, aber manchmal so schwer umsetzbar.
❓An wen oder was denkst du, wenn du an Ehrlichkeit denkst?
❓Was verbindest du mit dieser Person / dem Ereignis?
❓Wo würdest du dir Mut zu mehr Ehrlichkeit wünschen?
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Vergebungsbereitschaft.
Im Internet findet man als Definition für Vergebung u. a.: „Vergebung ist eine Bewältigungsstrategie, um ein tatsächliches oder angenommenes Fehlverhalten Anderer mental akzeptieren zu können, ohne irgendeine Reaktion des Anderen (etwa ein Schuldeingeständnis, Reue, Entschuldigung) zu erwarten oder Gerechtigkeit (Vergeltung, Strafverfolgung) zu fordern.“
Die Bereitschaft zu vergeben hat also nur mit dem Vergebenden zu tun, sonst mit niemandem. Es braucht für die Vergebung nur einen Vergebenden. Von niemandem sonst ist Vergebung abhängig. Dazu eine Begebenheit aus der NS-Zeit:
Die Jüdin Eva Mozes Kor wurde zusammen mit ihrer Zwillingsschwester durch den Nazi-Arzt Joseph Mengele für Menschenversuche missbraucht. Diese grausame Erfahrung lähmte ihr Leben, machte sie hilf- und hoffnungslos. Dann begegnete sie aufgrund einer Tagung einem anderen Nazi-Arzt (Hans Münch). Spontan entschied sie sich, ihm zu vergeben.
In einem Interview der Frankfurter Rundschau aus dem Jahr 2003 sagt sie dazu: „Plötzlich kam ich darauf, dass ich ihm einfach vergeben könnte, was er getan hatte, und in diesem Augenblick habe ich etwas ungeheuer Wichtiges verstanden: dass ich die Macht hatte, ihm zu vergeben. Das war eine unglaubliche Entdeckung! Das kleine Mengele-Versuchskaninchen, das sein ganzes Leben lang hilflos gewesen war, hatte plötzlich Macht! Die Vorstellung, dass ein Opfer für sein ganzes Leben machtlos bleibt, ist vielleicht das größte, das überwältigendste Problem, das es hat.“ Eva Mozes Kor beschreibt die Folgen der Vergebung für ihr Leben so: „Als ich mit dem Vergeben begonnen hatte, fiel eine Last von meinen Schultern, die ich fast 50 Jahre mit mir herumgetragen hatte. Die Vergebung schafft einfach die Möglichkeit, dass ein Opfer wieder zu jemandem wird, der kein Opfer ist. Der Schmerz verschwindet, und man ist einfach ein ganz normaler Mensch...“
Vergebung befreit.
Wieviel mehr befreit die Vergebung durch unseren Herrn Jesus Christus: „In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.“ Epheser 1,7
Die Vergebung durch Jesus Christus ist das Größte, was es für uns Menschen gibt. Und weil uns so viel vergeben ist, sollen und können auch wir vergeben: „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ Epheser 4,32
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RESPEKT.
Respekt – ein Begriff der sich vielseitig mit Leben füllen lässt. Unser Video versucht das darzustellen. Respekt bedeutet: Raum geben, einander wahrnehmen, einander feiern...
Respekt ist mehr als eine Haltung – nur durch Respekt kann Gemeinschaft gelingen.
Genau das wollen wir tun: einander wahrnehmen und einander feiern. Aus diesem Grund möchten wir in dieser Woche die RESPEKT-AWARDS verleihen.
Wir wollen Menschen ehren, denen besonderer Respekt gebührt. Deshalb möchten wir unsere Kinder/Schüler dazu ermutigen hinzusehen und wahrzunehmen, wem Respekt gebührt aus ihrem schulischen Umfeld (Freunde, Klassenkameraden, Lehrer, Erzieher etc.).
Dazu können Schüler Vorschläge (mit Begründung, warum gerade diese Person) für den Respekt-Award bis zum 10.12. per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. einreichen.
Wir möchten diese Personen dann mit unseren Respekt-Award auszeichnen und mit einer Kleinigkeit überraschen. So möchten wir Respekt leben.
Wir laden dazu ein kreativ zu werden und genau hinzusehen, einander wahrzunehmen und einander zu feiern.
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GERECHTIGKEIT.
Im Rahmen vom Thema Gerechtigkeit ist die soziale Gerechtigkeit auch ein Aspekt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden in der kommenden Woche die International Justice Mission – kurz: IJM – vorzustellen und die Arbeit ganz praktisch zu unterstützen.
Hier gibt es mehr Informationen zu IJM: https://ijm-deutschland.de/
IJM setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und kämpft gegen Sklaverei. Heute gibt es weltweit ca. 40.000.000 Menschen, die in Sklaverei leben.
Wie soll unsere Woche aussehen?
IJM hat uns Materialien zur Verfügung gestellt, die wir gerne nutzen möchten, um das Thema Ihren Kindern näherzubringen:
- Es gibt Material für Kinder (empfohlen ab 8 Jahren) mit einer Lebensgeschichte von Cassie, Bildmaterial und einem Video. Außerdem auch noch Bastelideen und Spielvorschläge.
- Es gibt Material für Jugendliche mit einer Lebensgeschichte von Godson, Bildmaterial und Video.
- Außerdem hat IJM uns 3.000 Armbänder und 2.000 80€-Scheine zur Verfügung gestellt, die auf die Sklaverei in der Welt aufmerksam machen. Diese Armbänder und 80€-Scheine können Sie gerne für Ihr Umfeld nutzen. Wenn Sie Bedarf haben, dann schicken Sie mir einfach eine Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).
Neben diesem informativen Teil über die Arbeit von IJM und die Not, die in der Welt da ist, möchten wir aber auch praktisch werden und die Arbeit von IJM finanziell unterstützen.
Wir möchten Sie dazu motivieren, IJM bei ihrer Arbeit zu unterstützen und so für Gerechtigkeit einzustehen. Dafür haben wir ein eigenes Spendenprojekt angelegt: https://ijm-deutschland.de/spendenaktionen?cfd=lafky
Über diesen Link kann jeder spenden. Das funktioniert dann per Paypal, Kreditkarte, Überweisung oder Lastschrift. Für die Spende kann man auch eine Spendenbescheinigung erhalten.
Unser Ziel: 10.000 € für Gerechtigkeit!
Ein Chickenburger im Kiosk in der Georgstraße kostet 2,20 €. Wenn jeder unserer Kinder und Schüler ein „Chickenburger“ spendet, dann kommen wir unserem Ziel schon sehr nah.
Gerne dürfen Sie teilnehmen und uns helfen, das Ziel von 10.000 € zu erreichen und für dieses Projekt spenden.
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Zwölf Kinder der Klasse 2a haben unter der Leitung der Künstlerin Irene Geers (Atelier FreiRaum, Lemgo - Brüntorf) im 1. Halbjahr des Schuljahres 2022/23 das Thema „Die Arche Noah“ kreativ erarbeitet. Aus Verpackungsmüll, der fleißig von den Kindern gesammelt wurde, entstanden die Tiere, die in die Arche wanderten. Die Kinder durften sich selbst aussuchen, welche Tiere sie bauen wollten. Es mussten dabei immer zwei der gleichen Art sein, wie in der Bibel beschrieben. So arbeiteten entweder zwei Kinder als Team oder einzelne bauten zwei gleiche Tiere. Es war eine Herausforderung die passenden Körperteile für das jeweilige Tier unter den Verpackungen zu finden. Große Tiere benötigten große Verpackungen, schlanke Beine benötigten schlanke Röhren. Manchmal mussten die Verpackungsteile auch zerschnitten und verändert werden.
Zum Einsatz kamen Klorollen, Pappkartons, Joghurtbecher, Plastikflaschen und alles, was sonst im Müll landet. Die Körperteile wurden mit Paketklebeband sehr gründlich zusammengeklebt. Hierbei mussten die Kinder auch darauf achten, dass das Tier wirklich stehen konnte. Dann kam ein ganz wichtiger Schritt: Das Tier musste mit mindestens zwei Schichten Zeitungspapier und Kleister beklebt werden, damit es wirklich stabil wurde und schließlich bemalt werden konnte. Das Anmalen hat natürlich oft am meisten Spaß gemacht. Entstanden sind Giraffen, Nilpferde, Echsen, Hunde, Katzen, Mäuse, Meerschweinchen, Schlangen, Schmetterlinge und Vögel. Zum Schluss wurde aus großen Pappen die Arche ausgeschnitten und bemalt, sowie auch dicke Wolken und Regentropfen. Im 1. OG der Schule gegenüber vom Kunstraum wurde die Ausstellung von Frau Geers aufgebaut und ist dort bis zum Ende des Schuljahres zu bewundern.
Das Projekt ist gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordhein-Westfalen.
Irene Geers
Zwei Mitarbeiter der Firma „FS Infotainment" aus Mülheim an der Ruhr absolvierten gemeinsam mit den Dritt- und Viertklässlern das „Lernerlebnis Energie sparen“. Die Schüler wurden in die Thematik von Licht, Strom und Wärme hineingenommen und betrachteten aus einer neuen Perspektive ihre Alltagstätigkeiten.
Durch die permanente Interaktion mit den Kindern gelang es den Mitarbeitern, die Schüler zu begeistern und die Konzentration über die gesamte Zeit hochzuhalten. Unsere Schüler haben bei diesem spannenden Lern-Erlebnis sowohl Wissen als auch wertvolle Energiespar-Maßnahmen vermittelt bekommen.
Um den afrikanischen Kindern unserer Partnerschule in Kenia zu zeigen, wie ein deutscher Winter aussieht (oder aussehen kann – klappt ja nicht immer), gestalteten wir am Basteltag Winterlandschaften. Kinder aus unterschiedlichen Klassen beteiligten sich daran. Wir arbeiteten gemeinsam und an jedem Kunstwerk, waren mehrere Kinder beteiligt.
So schön, wie das Basteln und Gestalten, waren die Gespräche. Wir unterhielten uns über Kenia und Deutschland. Die Kinder waren erstaunt, wie anders kenianische Kinder schon allein klimatisch aufwachsen. Um den kenianischen Kindern nahezubringen, wie sich Schnee anfühlt, sammelten die SchülerInnen verschiedene Vorschläge. Die beste Idee, die ich unbedingt mit den Bildern nach Afrika schicken sollte war, dass die Lehrer in der kenianischen Schule einen Kühlschrank mit Gefrierfach aufstellen sollten. So könnte jedes Kind einmal seine Hand in das Gefrierfach stecken und fühlen, wie kalt es bei uns in Deutschland wird. Die Kinder wunderten sich sehr, als ich ihnen sagte, dass viele Familien gar keinen Kühlschrank besitzen. So hatten wir einen interessanten Austausch und am Ende des Projekts schöne Winterbilder. Im Englischunterricht beschäftigten wir uns mit englischen Wintergedichten und die Kinder schrieben eigene englische Winterelfchen, die wir auf die Winterbilder klebten. Passend schneite es im November und so konnten wir dem Paket auch noch einige Fotos von unserem Schulhof mit Kindern, die im Schnee spielen, beilegen. Wir hoffen, dass die kenianischen Kinder so ein kleines bisschen Winter erfahren können.
Katrin Schmidt
„Wir haben Bilder gemacht, damit die kenianischen Kinder wissen, was Winter ist.“ Nora 3b
„Es hat viel Spaß gemacht die Winterbilder für die kenianischen Kinder zu machen. Es ist schön jemand anderes eine Freude zu machen. Wir wollten, dass die Kinder auch einmal sehen, wie Winter in Deutschland ist.“ Eve und Noya 3b
„Wer braucht noch Wolken? Ich habe ganz viele Wolken ausgeschnitten, damit es für alle Bilder reicht.“ Ilian 3a
Als wir als Schule im letzten Jahr Besuch vom kenianischen Schulleiter der Schule „Word of Life Kenia“ bekamen, entstand der Wunsch, uns in unserer Projektwoche mit dem Land Kenia zu befassen. Es wurden verschiedene Angebote für die Klassen 1 und 2 und die Klassen 3 und 4 vorbereitet.
Die Tage in der Projektwoche starteten wir immer mit einer gemeinsamen Andacht und einem Lied, das sowohl in deutscher als auch in der Sprache der Kenianer gesungen wurde. Wir lernten die verschiedenen Landschaften Kenias kennen. Einige Kinder befassten sich mit den fünf großen Tieren Afrikas („Big Five“) und gestalteten Tierlandschaften. Andere sägten aus großen Holzplatten afrikanische Tiere aus.
Auch das Töpfern gehörte zu unserem Programm. Aus Ton legten die Kinder auf kreative Art und Weise wunderbare Landschaften an und formten Figuren. Die Kindheit der kenianischen Kinder und ihr Schulleben waren ebenfalls Themen, die wir näher beleuchteten.
Jeden Tag kochten einige Kinder kenianische Gerichte, die uns zum Verzehr angeboten wurden. Musik mit Gesang und Bewegung ist in Kenia bedeutend und stand ebenfalls auf der Tagesordnung.
Für viele Kinder war der Bewegungsdschungel in der Sporthalle das Highlight der Woche, in dem die Kinder wie die Tiere klettern, springen, schwingen, kriechen und hangeln durften. Die Kinder waren mit Freude dabei und zeigten großes Engagement in den einzelnen Projekten.
Schon viele Wochen zuvor, bereiteten sich mehrere Kinder für das Musical „Eine Welt“ vor, das von zwei Tiergruppen in Afrika erzählt, die ein breiter und reißender Fluss trennt. Nach einiger Zeit entsteht der Wunsch, die andere Tiergruppe kennenzulernen. Die Geschichte erreicht ihren Gipfel in dem Bau einer Brücke über den Fluss von beiden Seiten aus. Jeder der Tiere hat dafür seine Stärken einbringen müssen. Nur zusammen konnte dieses Bauwerk vollbracht werden. Eine tolle und wichtige Botschaft, die die Kinder durch das Musical vermittelten. Seinen Höhepunkt fand das Musical in der Aufführung beim Schulfest am Samstag, das wir im Anschluss an die Projektwoche hatten und zu dem die Eltern und Familien eingeladen waren.
Das Schulfest war ein tolles Erlebnis mit sonnigem Wetter. Leckere Speisen und Getränke sowie verschiedene Spielstationen wurden angeboten. In den einzelnen Klassenräumen konnten sich die Besucher des Schulfestes die Ergebnisse der einzelnen Projekte ansehen.
Die Kinder unserer Schule wollten die Kinder von der Grundschule „Word of Life Kenia“ unterstützen. Um dieses Vorhaben umzusetzen, baten wir die Kinder Spielzeuge als Spende mitbringen zu lassen, die dann beim Schulfest auf einem Flohmarkt verkauft wurden. Der Erlös des Schulfestes betrug 2000 Euro und kommt der Grundschule „Word of Life Kenia“ zugute. Es soll davon u.a. ein Schulbulli mitfinanziert werden, den die Schule dringend benötigt.
Wir sind sehr dankbar eine schöne und gesegnete Projektwoche mit anschließendem Schulfest gehabt zu haben und bedanken uns an dieser Stelle auch bei den Eltern für die tatkräftige Unterstützung.
Am 19.12. und am 20.12.2020 führten die Kinder der Musical-AG das Stück „Wir folgen dem Stern“ auf. Das Musical wurde von Frau Pawellek mit den AG-Kindern eingeübt. Diese AG findet im Rahmen des Landesprogrammes „Kultur und Schule“ statt.
Letzte Woche fand bei uns wieder der langerwartete Basteltag statt. Dieses Jahr hatten sich viele Eltern bereit erklärt, die Bastelstationen vorzubereiten und zu betreuen. So wimmelte die Schule nur so von Kindern, die von Station zu Station liefen, um ihre Weihnachtsdekoration zu basteln, und von Eltern, die fleißig beim Basteln und anschließendem Dekorieren der Räume halfen. Auch die Schulis unserer Kita (AHF Kita Lage) waren begeistert beim Basteln dabei. Die Pausen konnten sich die Schüler mit frisch gebackenen Waffeln versüßen, die einige Mütter zubereiteten. Der Duft erfüllte die ganze Schule und schaffte eine schöne Atmosphäre. Zuletzt wurde im Eingangsbereich der Schule die große Krippe und der Tannenbaum aufgestellt. Einige Schülerinnen ließen es sich nicht nehmen, die großen Krippenfiguren mit auszupacken und an ihren Platz in der Krippe zu stellen. Jetzt kann die Weihnachtszeit kommen!
Die August-Hermann-Francke-Schulen in Lippe leben Schule in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Eltern und Gemeinden
und orientieren sich dabei am Wort Gottes. Sie vermitteln auf dieser Grundlage wertvolle Bildung mit engagierten Pädagogen, damit Schüler sich zu Persönlichkeiten entwickeln, die fähig und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Unsere AHF-Grundschule in Detmold möchte zum 1. August 2022 „Schule des gemeinsamen Lernens“ werden. Dafür werden zwei Sonderpädagogen gesucht (bevorzugte Fachausbildung: Lernen, Sprache, Emotionale-soziale Entwicklung (ESE)).
Die gesamte Ausschreibung findest Du hier.
Nachdem die Klasse 3b als Hausaufgabe im Lesebuch einen Infotext über angefressene Zapfen gelesen hatte, waren wir in den nächsten Tagen im Wald. Dort suchten und fanden wir in der Nähe von Fichten Futterplätze von Eichhörnchen, Spechten und Mäusen.