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Recycling - Kunstprojekt

Elf Kinder der 3. und 4. Jahrgangsstufe der AHF Lemgo haben im vergangenen Schulhalbjahr gemeinsam mit der Künstlerin Irene Geers vom Atelier FreiRaum an einem Kunstprojekt gearbeitet, das ihnen den Gedanken der Nachhaltigkeit erfolgreich nahe gebracht hat.

Zum Thema „Die Arche Noah“ wurde ausschließlich mit Verpackungsmüll gearbeitet, um Tiere zu gestalten, die zur Arche wandern. Die Kinder hatten dazu Verpackungen aller Art gesammelt, sowohl aus Pappe als auch Plastik. Immer zwei Kinder fanden sich zusammen, um jeweils zwei Tiere der gleichen Art zu gestalten. Für die Körperteile suchten sie die passenden Teile aus dem Fundus der gesammelten Materialien. Diese wurden dann stabil mit Paketklebeband zusammengeklebt. Danach wurde das Tier mit zwei Schichten Kleisterpapier überzogen. Nach der Trocknung konnte das Tier mit Acrylfarben bemalt werden. Auf diese Weise entstanden viele große und kleine Tiere: von Elefanten,Giraffen und Tigern bis hin zu Ameisen, Schlangen und Käfern. Eine Arche wurde aus großen Kartonteilen geschnitten und bemalt.

Im Rahmen einer Abschlusspräsentation wurde in der Eingangshalle der Schule ein großes Diorama aufgebaut, das die Szene der biblischen Geschichte bunt und wirklichkeitsnah darstellte. Eltern und Großeltern wurden zur Präsentation eingeladen und konnten die wunderbaren Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler gebührend bestaunen.

Die Kinder haben an diesem Projekt mit Eifer und viel Freude gearbeitet und nicht nur wichtige Techniken im Fertigen von Skulpturen gelernt. Sie haben auch praktisch erfahren, dass man aus Müll tolle Kunst machen kann.

Seilspringen für Herz und Fitness

Am 26. Juni fand an unserer Schule das Präventionsprojekt Skipping Hearts der Deutschen Herzstiftung statt. Eine dritte Klasse nahm an dem Workshop teil, der Bewegung, Koordination und Ausdauer fördert und auf einen gesunden Lebensstil aufmerksam macht.

Im Rahmen einer Doppelstunde Sportunterricht erlernten die Schüler unterschiedliche Techniken des Seilspringens. Diese präsentierten sie anschließend den weiteren Klassen der Schule mit Einzelsprüngen, Partnersprüngen und Gruppenkombinationen. Zum Abschluss hatten auch die weiteren dritten und vierten Klassen die Gelegenheit, selbst das Seilspringen auszuprobieren.

Skipping Hearts möchte Kinder frühzeitig für Bewegung begeistern und damit vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken. Bereits zehn Minuten Rope Skipping täglich können ähnlich wirksam sein wie dreißig Minuten Joggen. Neben der körperlichen Fitness fördert das Projekt auch Teamfähigkeit und soziale Integration.

Wir bedanken uns bei der Deutschen Herzstiftung für den gelungenen Workshop und das kostenfreie Materialpaket, das eine langfristige Einbindung in den Sportunterricht ermöglicht.

Sieger des Vorlesewettbewerbs

Das sind die Sieger des Vorlesewettbewerbs der vierten Klassen. Heute haben alle ihren Text vor der Jahrgangsstufe 4 im Musikraum zum Besten gegeben.
In jeder Klasse wurde ein bester Leser gewählt. Danach lasen sie vor einer Jury ihren eigenen Text vor und dann fortlaufend einen fremden Text. Gewonnen hat Melea Pries aus der 4b. Sie wird unsere Schule beim Lese-Wettbewerb der Grundschulen Lemgos in der Stadtbücherei am 13. Mai vertreten. Wir wünschen ihr gutes Gelingen und viel Erfolg!

Sommer, Sonne,....EIS!!!

Sommer, Sonne und Eis! Diese drei Begriffe gehören untrennbar zusammen, so dachten auch wir, als wir entschieden hatten, dass wir das noch verbliebene Geld von unserem herrlichen Schulfest im vergangenen Jahr investierten, so dass zwei Eiswagen zu uns auf den Schulhof der AHF Lemgo kommen konnten.
Am Freitag, dem 28. Juni war es dann soweit, zwei Eiswagen standen auf unserem Schulhof und über 400 Kinder und natürlich auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten die Gelegenheit zwei Kugeln ihrer Lieblingssorte auszuwählen – was für ein Vergnügen!
Fehlt nur noch, dass mit der Eiszeit auch die Ferienzeit eingeläutet wird, aber da müssen wir uns wohl noch eine Woche gedulden.

Sonne, Aktionen und gute Stimmung – August-Hermann-Francke Grundschule feiert 35 Jahre

Am Samstag, den 3.6.2023, sah man viele Menschen über die Regenstorstraße zur alten Zigarrenfabrik, unserer heutigen Grundschule eilen. Grund dafür war das 35-jährige Jubiläum unserer Schule, die seit 1988 in diesen Räumlichkeiten ist. Bei strahlendem Sonnenschein und dem Duft von Essen versammelten sich die 1500 Besucher, um die Ansprachen von Bürgermeister Markus Baier, Geschäftsführer des Christlichen Schulvereins Peter Dück und weiteren zu hören und anschließend das Fest bei gutem Essen und vielen Aktionen zu genießen.

Markus Baier überbrachte herzliche Glückwünsche der Stadt Lemgo und drückte die Freude von Rat und Verwaltung darüber aus, dass die Stadt Lemgo mit der AHF-Grundschule einen freien Träger habe, der mit einem christlichen Profil die Grundschullandschaft Lemgos bereichere. „Es gibt ganz viele Menschen in Lemgo, die die christliche Erziehung, die Werte, die vermittelt werden, hochschätzen, die sagen: lass uns mal unsere Kinder dahingeben, da lernen sie nicht nur rechnen, schreiben und lesen, da lernen sie noch ein bisschen mehr – mit Menschen und miteinander umzugehen und auch den christlichen Glauben zu erfahren“ so Markus Baier. Er besann sich der Anfänge der AHF-Schulen im Jahr 1988 und lobte den Start unter den damaligen Voraussetzungen, die Entwicklung und die Erschaffung von „besten Bedingungen für die Kinder, ins Leben zu starten.“

Auch Peter Dück erinnerte an den nicht einfachen Start der Schule in Lippe und erkannte den Einsatz der Eltern damals an, die mit ihrer Beharrlichkeit, ihrer Zeit und Kraft den Schulstart in Lemgo ermöglichten. Er bedankte sich unter anderem bei der Familie Thomale, die es mit dem Verkauf einiger Gewächshäuser ermöglicht hatte, das Gelände der Grundschule zu erweitern und die bis heute eine gute Nachbarschaft zur Grundschule pflegt.

Wir schauen dankbar auf 35 Jahre Schulleben zurück. Aus der einzelnen Schulzelle, die 1988 gegründet worden ist, entwickelten sich seither 7 Schulen und 5 Kitas, in den 3500 Kinder unterrichtet werden, eine Familienhilfe und ein Sozialwerk. Insgesamt werden etwa 1000 Mitarbeiter bei unserem Schulträger beschäftigt.

Die Besucher genossen das Wetter, die Gemeinschaft, das große Essensangebot und die zahlreichen angebotenen Aktionen. Die Kinder konnten sich zum Beispiel einen Feuerwehrwagen genauer ansehen und sich reinsetzen, mit Hilfe einer Fotobox konnten sie Erinnerungsbilder von sich machen lassen, in der Turnhalle und auf einer Hüpfburg durften sie sich unter Aufsicht austoben. Dieser Tag wird in guter Erinnerung bleiben.

Starke sportliche Leistungen der Lemgoer Grundschulen!

Stadtwerke und Stadtsportverband Lemgo verleihen Auszeichnungen für das Jahr 2024.

Lemgo.- Laufen, springen, werfen, schwimmen – und dabei gemeinsam über sich hinauswachsen: Beim Sportabzeichen-Wettbewerb 2024 zeigten Lemgos Grundschüler*innen wieder vollen Einsatz: 631 Deutsche Sportabzeichen in Gold, Silber und Bronze legte die Schülerschaft ab. Für ihre sportlichen Leistungen wurden die erfolgreichsten Schulen am 24. Juni 2025 von den Stadtwerken Lemgo und dem Stadtsportverband Lemgo ausgezeichnet.

Den ersten Platz sicherte sich erneut die August-Hermann-Francke-Grundschule mit 259 abgelegten Sportabzeichen – das entspricht stolzen 61,96 % der Schülerschaft. Dicht gefolgt von der Grundschule Kirchheide mit 108 Abzeichen (58,3 %) und der Grundschule am Schloss, die mit 186 Abzeichen (56,36 %) auf Platz 3 landete. Bewertet wurde – wie gewohnt – das Verhältnis von Sportabzeichen zur Gesamtzahl der Schüler*innen.

Siegmund Gedeon, Sportabzeichenbeauftragter des Stadtsportverbandes (SSV), freute sich über die durchweg hohen Beteiligungen und betonte die Bedeutung des Wettbewerbs: „Das Sportabzeichen ist viel mehr als ein Leistungsnachweis – es steht für persönlichen Einsatz, Fairness und Teamgeist. Es ist schön zu sehen, wie konsequent die Lemgoer Grundschulen dies vermitteln und ihre Schüler*innen fördern“.

Auch Michael Lutter, stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbandes, dankte den engagierten Lehrkräften, die Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Schwimmfähigkeit gezielt fördern und das Sportabzeichen fest in den Unterricht integrieren. Zudem ging sein Dank an die Stadtwerke Lemgo für die kontinuierliche Unterstützung dieses Wettbewerbs: „Mit ihrer Förderung setzen die Stadtwerke starke Zeichen – für Bewegung im Schulalltag und für die Wertschätzung sportlicher Leistungen“, so Michael Lutter. 

Die Preisübergabe übernahm Maren Staczan, Marketingleiterin der Stadtwerke Lemgo, persönlich. „Es ist immer wieder beeindruckend, mit wie viel Energie die Grundschulen und die Schüler*innen hier einen Grundstein für ein gesundes, aktives Leben legen – das unterstützen wir gerne“, meinte sie. 

Die ausgezeichneten Grundschulen durften sich in diesem Jahr über erhöhte Geldpreise freuen – die Vertretungen nahmen diese gerne entgegen.

Bild v. links: Sportabzeichenbeauftragter des Stadtsportverbandes Siegmund Gedeon, Michael Lutter (stellv. Vorsitzender des Stadtsportverbandes) die Vertreter und Vertreterinnen der Schulen: Svenja Vehmeier (Grundschule Kirchheide), Christian Meinhardt (August-Hermann-Francke-Grundschule) und Jörg Franks (Grundschule am Schloss) sowie Maren Staczan (Marketingleitung der Stadtwerke Lemgo), freuen sich über die erbrachten Leistungen der sportlichsten Lemgoer Schulen sowie über die Geldpreise. (Bildquelle: Stadtwerke Lemgo)

Studie: Christus als "Lehrer ihres Lebens"

Ausgangspunkt der Studie 

„Sein heilsgeschichtliches Ziel erhält der Unterricht insbesondere durch die Lehrerpersönlichkeit und den entsprechenden Lehrerhabitus. Lehrerpersönlichkeit und Lehrerhabitus werden in diesem Zusammenhang zusätzlich als die eines „Konversionsagenten“ bzw. eines „Konversionsbegleiters“ genauer bestimmt.“ (Roser 2017 - Schöpfungswissenschaft an evangelikalen Bekenntnisschulen) 

 

Fazit 

Im Spiegel der Ergebnisse lassen sich fünf grundlegende Aspekte spiritueller Identitätsperformanzen in der Gegenwart zuspitzen, die für alle Akteurinnen und Akteure auch über den Kontext der August-Hermann-Francke Schulen in Lippe, als spezielle Brand freier christlicher Ersatzschulen, hinaus, insbesondere für Kirche und Diakonie, weitere etablierte und neu entstehende »Brandings of Faith«, sowie in Teilen auch für staatliche Ordnungsinstanzen relevant sind:

Diese Aspekte betreffen die ambivalenten Dynamiken zwischen

 

  1. In »Brandings of Faith« festgelegten Bekenntnissen zu individuellen Credos
    • Gemeinsames Bekenntnis von Lehrern, Eltern und Schülern sowie davon ausgehender Segen Gottes als Grundlage des Erfolgs

"Theologisch-heilsgeschichtlich ist in evangelikaler Perspektive das Bekenntnis insbesondere zum Wort Gottes als überzeitliche, ewige Richtschur des Alltags die Basis für die Deutung der Prosperität der Schulen durch Gottes Segen. Mit diesem Gründungsnarrativ verbinden die Lehrkräfte ihre eigene Biographie und begreifen sich als Teil einer gottgesegneten, weltweiten evangelikalen Spiritualität." (S. 104)

 

"Die interviewten Lehrerinnen und Lehrer zeigen in ihren Selbstdarstellungen durchgängig, dass sie diesen Auftrag verstanden haben und keine Zweifel daran aufkommen lassen wollen, dass ihr persönliches Glaubensbekenntnis deckungsgleich mit dem Credo und Wertekanon der Marke AHF-Schulen bzw. der Evangelischen Allianz ist. Sie gestalten die von ihnen geforderte Verbindung von Glaubens- und Werteerziehung allein und als Kollegium facettenreich. Da sie nicht allein mit Worten agieren (können), weil die explizite Verkündigung des Glaubens stets mit dem Überwältigungsverbot von Schülerinnen und Schülern in Spannung gerät und – wichtiger noch – im Sinne des Markeninteresses der Schule zweitrangig ist, nutzen sie umso mehr Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche, Eltern und ihre Kolleginnen und Kollegen durch transparente Darstellung ihrer eigenen frommen Persönlichkeit punktuell nonverbal, aber »allezeit auskunftsbereit« zu inspirieren." (S. 104)

 

  • Betonung auf Lebendigkeit und Freiheit des evangelischen Geistes —> totalitäre Ansprüche auf Arbeitnehmer dürfen nicht auftreten; Grenzen der möglichen Abweichung müssen dennoch klar formuliert sein

 

"Wie viel Kompromissbereitschaft müssen alle Beteiligten mitbringen, damit für die Einzelnen ein lebendiges Aushandeln zwischen eigener Weltanschauung und fixiertem kollektivem Glaubens- und Wertekonsens möglich bleibt und sie nicht dazu gezwungen sind, »ein für allemal«, äußere Programme vollständig zu verinnerlichen, fundamentalistisch zu vertreten oder dies gar »vorzuheucheln«?" (S. 105)

 

"Je breiter der Raum an möglichen Differenzen zwischen persönlichem Glauben samt Wertvorstellungen und denjenigen der arbeitgebenden Marke ist, desto mehr können Arbeitnehmende dazu ermutigt werden, in der Arbeit an ihrem eigenen Credo im Glaubenslebenslauf fortzufahren, was wiederum zu mehr Authentizität

und weniger formel- und masken- bzw. musterhaftem Auftreten beitragen kann." (S. 106)

 

  1. Vorder- und Hinterbühnen der alltäglichen Darbietungen spiritueller Identitätsperformanzen / Selbstinszenierung
    • Glaube ist darf keine Privatsache sein —> geistliche Gemeinschaftserlebnisse werden erwartet
      • Interviewte betonen, dass sie sich nicht gezwungen fühlen, sondern diese Erfahrungen wertschätzen und genießen
      • Gefahr: Missbrauch durch Manipulation (vgl. S. 108)

"Im Kontext der Alltagsinszenierung an den AHF-Schulen wird erwartet, dass die Lehrerinnen und Lehrer ihr frommes Selbstbewusstsein auf den schulinternen Vorderbühnen, insbesondere in den Andachten und in Einzel- aber auch Klassengesprächen, mitteilen und darstellen und somit ihre »lebendige Beziehung zu Jesus« nicht als »Privatangelegenheit auf Hinterbühnen« verbergen." (S. 106)

 

"Eine generelle Verpflichtung zu solcher Darbietung persönlicher Christus-bzw. Gotteserfahrungen in regelmäßigen Andachten, ist aus religionspsychologischer Hinsicht als auffällig einzustufen, wird hier doch ggf. schutzbedürftiges Hinterbühnen-Spiel durch Arbeitsverpflichtung auf Vorderbühnen gezerrt... Doch die meisten betonen, dass sie die Offenheit untereinander ausdrücklich genießen, besonders auch im Blick auf die persönlichen Nöte und Schwächen, einschließlich des Wissens um die Fehlerhaftigkeit der eigenen Person und die »wunderbaren Gottes- und Gebetserhörungserfahrungen «, die jeder und jede auf seine bzw. ihre Weise habe." (S. 107)

"Für eine salutogenetische Begleitung von Arbeitnehmenden im religiösen Feld ist auf Maßnahmen zu achten, die verhindern, dass die Einzelnen genötigt werden, mehr von sich preis zu geben, als ihnen guttut. Dabei steigt der Bedarf an  (geistlicher) Begleitung religiöser Berufe in Aus-, Fort- und Weiterbildung, in systemischer Begleitung und Supervision, in der solche  Unterscheidungen von Vorder- und Hinterbühnen, Rollen- und Selbstentäußerungen und die Fähigkeiten Grenzen zu ziehen, reflektiert werden können." (S. 108)

Fußnote: Salutogenese wendet sich der Erforschung der Prozesse zu, die Gesundheit erhalten und fördern.

 

  1. Abgrenzung und Offenheit zu anderen Weltanschauungen in der zunehmenden Fragmentierung der Gesellschaft / Identitätsinszenierung
    • Abgrenzung von anderen Weltanschauungen vs. Schutz vor Spaltung und Frontenbildung in der Gesellschaft; persönliche Positionierung statt elitärer Absonderung, aber die freie Glaubens- und Meinungsentwicklung der Schüler wird betont

 

"Die Lehrerinnen und Lehrer artikulieren, dass sie sich bemühen, dass die Kinder und Jugendlichen an ihrem Beispiel erkennen, dass das Bekennen und Durchhalten einer profilierten Werte- und Glaubenshaltung wichtig ist und zum persönlichen Lebenserfolg beiträgt. Sie stehen dabei für eine gefestigte Position, die ein »Wir« repräsentiert, das sich von »den Anderen«, insbesondere atheistischen, agnostischen und liberalen Überzeugungen abgrenzt und auch davor bewahren soll, insgesamt eine – aus ihrer Sicht – allzu flexible, jeweils thematisch ad hoc bezogene Welteinstellung bzw. agile Selbstpositionierung in einer pluralen Gesellschaft einzunehmen." (S.108-109)

"Grundhaltung des gemeinsamen Lernens in der Schule, die für das erfolgreiche Leben vorbereiten soll, ist das gemeinsame, bekenntniskonforme »Wir« der Gläubigen, die mit »Jesus im Bund stehen«, im Kontrast zur gottvergessenen Welt." (S. 109)

"Die Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich, »dass der Funke übergesprungen ist« und dass die Schülerinnen und Schüler mit ihnen existentiell in diesem »Wir« verbunden bleiben als erfolgreiche herzensvernunftgebildete Menschen, die jedes Ereignis und jede Herausforderung »mit Jesus« meistern." (S.109)

"Spirituelle Identitätsperformerinnen und -performer sind für durch sie drohende Überwältigung mittels »Wir«-Idealisierungen und Machtmissbrauch zu sensibilisieren." (S. 110)

"Dies muss in Aus-, Fort- und Weiterbildung eingeübt werden, indem nicht nur die Stärken der eigenen Brand und die Schwächen der anderen betrachtet werden, sondern auch die Schwächen der Eigenen und die Stärken der anderen Weltanschauungen, Organisationen und Institutionen. Auf solche prinzipielle Offenheit und Bejahung der Pluralität im religiösen Feld sind schließlich nicht zuletzt die »Brandings of Faith« selbst wieder angewiesen." (S. 110)

 

  1. Selbstinszenierung und Außensteuerung der Individuen in der Pluralisierung der »Brandings of Faith« mit nicht zuletzt auch religionsverfassungsrechtlichen Implikationen / Selbst- und Fremdbestimmung
    • Wichtig für die Schule: religionsverfassungsrechtlicher Schutz und wohlwollendes Ansehen beim Staat
    • Verfasser warnt vor „Missbrauch des Brandings“, da Themen wie Gender und Homosexualität mithilfe des Bekenntnisses negativ interpretiert und damit antifreiheitliche Gesinnungen verbreitet werden (vgl. S. 111)

 

"Am Beispiel der August-Hermann-Francke Schulen in Lippe betrachteten wir »Brandings of Faith«, die religionsverfassungsrechtliche Freiheitsbestimmungen zur Errichtung von freien Bekenntnisschulen nutzen und dadurch die Vielfalt der weltanschaulich gebundenen Bildungsangebote vergrößern. Dies impliziert zahlreiche religionsverfassungsrechtliche Fragen." (S. 110)

"Insgesamt wurde deutlich, dass es für derartige Brandings of Faith entscheidend ist, religionsverfassungsrechtlich geschützt und von Seiten des Staates wohlwollend betrachtet zu werden. Zugleich kombinieren die evangelikalen Schulen mit ihrem Bekenntnis einen spezifischen Wertekanon, so dass die kulturelle Prägekraft des Glaubens gelebt werden kann. Bei den 12 von den AHF-Schulen herausgestellten Werten mischen sich religiöse Haltungen wie »Gottvertrauen « mit zwischenmenschlichen »Tugenden« wie Ehrlichkeit, Fleiß und Selbstannahme. Letztere wird durch bekenntniskonforme, harmatiologische Denkfiguren über die grundsätzliche Verlorenheit des Menschen an die Sünde so konnotiert, dass eine umfassende Kritik nicht nur an individuellen, sondern auch an pluralen, gesellschaftlichen Rollenbildern vermittelt werden kann. Diese Kritik wird dann mithilfe des Bekenntnisses religiös weiter begründbar, z. B. indem von Gottes Schöpfungsordnung, seiner angeblichen Verachtung von Homosexualität oder seiner angeblichen Fixierung von Geschlechterrollen gesprochen wird, so dass das religiöse Bekenntnis auch zum Einfallstor antifreiheitlicher Gesinnung werden kann." (S.111)

 

"Dies ist von den Verantwortlichen jedweder Ersatzschulen, jedes »Branding of Faith« und von staatlicher Seite selbst fortwährend kritisch zu begleiten, damit das Auseinanderdriften der Gesellschaft in unvereinbare Parallelwelten verhindert oder wenigstens moderiert werden kann." (S.111)

 

"Aus-, Fort- und Weiterbildung im gesamten religiösen Feld, in allen Brands, Organisationen, Institutionen etc., müssen entsprechend dabei unterstützten, dass Arbeitssubjekte durch Anleitung zur Informationsbeschaffung kritisch überprüfen und entscheiden können, »vor welchen Karren« an niemals unpolitischen Werten sie sich mit ihrer spirituellen Identitätsperformanz ggf. »spannen lassen«." (S. 111-112)

 

  1. traditionellen und gruppengemeinschaftlich anverwandelten Glaubensimaginationen in Ritualen als Ressourcen der christlichen Kulturpraxis für spirituelle Identitätsperformanzen
    • Tägliche Andachten als Schlüsselritual und Säule der Schulkultur
    • Jesus als Lehrer des Lebens

"In den AHF-Schulen werden vielfach die täglichen Andachten als das profilierende Schlüsselritual der Einrichtungen beschrieben. Diese dienen zur kollektiven Christus-Realisierung durch serielle Tätigkeit." (S.112)

"Alle Lehrerinnen und Lehrer formulierten, dass ihnen durch das gemeinsame geistliche Leben im Schulalltag Jesus selbst als vitale Imagination vor Augen stehe: Sie sehen ihn vor sich als denjenigen, der bei und in den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, der Schulleitung und allen Mitarbeitenden anwesend sei. Dabei trägt er Züge eines Rabbis, eines Lebens-Lehrers, der immer danach gefragt werden kann und will, was er in spezifischen Situationen sagen und tun würde. Aus dieser Jesus-Imagination – so betonen die Lehrkräfte – ziehen sie fortwährend Kraft und Ermutigung. Sie erleben sich selbst in seinem lebenslangen Unterricht, zehren von seiner Didaktik und nehmen sich ihn zum Vorbild. Sie verstehen sich als Mitglieder einer lebenslangen Lerngemeinschaft, in der alle auf göttliche Wegweisung und Erziehung angewiesen bleiben. Auf diese pädagogisch-theologische Imagination der Lebensschule Jesu schwingen sich die Lehrerinnen und Lehrer in ihren gemeinsamen Andachten als Kollegium, mit den Schülerinnen und Schülern und in allgemeinen Schulgottesdiensten ein. Das Ritual ist – so geschichtsträchtig das Format »Andacht« sein mag – für sie nicht historisch verstaubt, sondern höchst lebendig." (S.113)

"Dies lässt über den Kontext der AHF-Schulen hinaus fragen: Was sind passende Rituale für spirituelle Identitätsperformanzen im 21. Jahrhundert? (S. 130) Welche geistlichen Imaginationen, welche Gottes- und Jesus-Bilder sollen und können sie etablieren, so dass sie den Individuen in den Belastungen ihrer Tätigkeit einleuchten und sie aus diesen heraus Bestärkung erfahren und etwas vom geistlichen Innern nach außen abstrahlen können?" (S. 113)

 "Als Quellen für christliche Imaginationen spiritueller Identitätsperformanzen, die in rituellen Formen Ausstrahlung gewinnen können, bieten sich biblische und kirchengeschichtliche, Texte, Artefakte, Liturgien und viele weitere Gestalten der Glaubenspraxis an. Aus theologischer Perspektive ist dabei grundsätzlich für einen historisch-kritischen, kontextualisierenden Umgang besonders mit den biblischen Texten zu werben und eine Hermeneutik zu fördern, die den Imaginationen des Alten und Neuen Testamentes nicht durch biblizistische ahistorische Über- und Eintragungen die Kraft raubt, sondern sie vielmehr durch theologische Reflexionsarbeit zu vertiefen vermag und zugleich die historische Situation der heutigen spirituellen Identitätsperformerinnen und -performer ernst nimmt. Gegenwärtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können und sollen nicht »einfach wie Petrus Jesus nachfolgen«, oder gar unter Missachtung der eigenen kulturellen Gegebenheiten, z. B. der Gleichberechtigung von Mann und Frau, oder der Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt, angeblich »biblische Rollenbilder« ohne historisch-kritische Reflexion repetieren." (S. 113-114)

Die Lehrerinnen und Lehrer der AHF-Schulen haben durch ihre gemeinsame Christus-Imagination als Lehrer ihres Lebens, der in der Schule »mit dabei ist« eine für sie identitätsstiftende und stabilisierende Vorstellung etabliert, die flankiert ist von vielen weiteren Bildern voller Nähe zwischen ihnen und Jesus als Freund, Ansprechpartner, Seelsorger, Bruder. Wie hoch das Bedürfnis nach eigenen in den Arbeitskontext so intensiv eingebetteten gemeinsamen Glaubens-Imaginationen in verschiedenen »Brandings of Faith« sein mag, ist jeweils mit den Menschen, die dort zusammenarbeiten, zu erkunden." (S. 114)

Tabitha gewinnt den Vorlesewettbewerb

Auch in diesem Jahr gab es einen Vorlesewettbewerb für die Kinder der 4.Klassen. Als schulinterne Siegerin kämpfte Tabitha dann gegen die Gewinner der anderen Lemgoer Grundschulen... und gewann!!! Herzlichen Glückwunsch liebe Tabitha, das hast du super gemacht!!!

Hier findet man den Artikel aus der LZ vom 09.05.2023

 

 

Turnwettkampf "NRW YoungStars"

Herzlichen Glückwunsch!!!

Beim diesjährigen Turnwettkampf "NRW YoungStars" der lippischen Grundschulen hat unserer Schule nun zum ersten Mal den ersten Platz erreicht. Wir gratulieren zu dieser großartigen Leistung und sind sehr stolz auf unsere Schulmannschaft!

Hier der Artikel zum Wettkampf aus der LZ vom 22.4.2023:

Und hier noch ein paar Eindrücke von unserer Mannschaft:

 

 

Über 2500km und mehr als 24.000 € für Kenia

Am 8. September hörte man vom Schulhof der August-Hermann-Francke Schule ungewohnte Klänge: Die kenianische Nationalhymne wurde gespielt, dazu noch eine Flagge der deutsch-kenianischen Freundschaft gehisst.

Das war der Auftakt zu einem Spendenlauf für die Partnerschule in Kagera in der Nähe von Nairobi in Kenia. Dort werden dringend eine neue Schulküche und Geld für Lebensmittel benötigt, um mit Schulmahlzeiten und Lebensmittelpaketen der drohenden Hungersnot entgegen zu wirken.

382 Kinder der August-Hermann-Francke Schule haben an dem Spendenlauf für die Fountain School teilgenommen. Die Aufgabe: Innerhalb einer Stunde möglichst viele Runden auf einem Parcours von 900 Metern laufen. Die Strecke wurde von Eltern in Warnwesten gesichert, damit auch alle den Weg fanden.

Insgesamt sind die Kinder 2992 Runden gelaufen, das entspricht einer Strecke von etwa 2693 km.

Im Vorfeld hatten die Kinder Sponsoren gesucht, die das Kind für jede gelaufene Runde mit einem bestimmten Geldbetrag unterstützten. Noch sind nicht alle Geldbeträge abgegeben, aber wir werden bei mehr als 24.000 € landen. Damit dürfte neben der Küche und den Lebensmitteln auch noch der Transport von bereits gespendeten Schultafeln organisiert werden können.

Schulleiter Oliver Schmitz: "Wir waren als Kollegium von dieser großen Geldsumme überwältigt. Gerade auf dem Hintergrund der auch in Deutschland zunehmenden wirtschaftlichen Probleme hatten wir nicht mit so einer großen Spendenbereitschaft gerechnet. Wir freuen uns riesig und sind dankbar, dass wir die Fountain School in dieser schwierigen Zeit so stark unterstützen können.“

Unsere Wertewochen

Am 25. Oktober 2021 starteten wir an allen unseren AHF-Kitas und -Schulen mit unseren Wertewochen. 12 Werte haben wir für uns definiert, die in unseren Einrichtungen gelebt und geprägt werden wollen: Gottvertrauen, Gemeinschaft, Dankbarkeit, Selbstannahme, Ehrlichkeit, Vergebungsbereitschaft, Respekt, Gerechtigkeit, Dienen, Verantwortung, Kreativität und Fleiß. Bis zum 28. Januar 2022 haben wir uns jede Woche einen Wert vorgenommen, den wir lernen und leben wollen.
In Form von Bannern, Plakaten, Wertekarten, Kalendern uvm. sind die 12 Werte schon seit einiger Zeit in unseren Einrichtungen bereits gut sichtbar, in einigen Kitas gibt es auch schon die „Monatswerte“ – jeden Monat wird ein Wert genauer unter die Lupe genommen.
In einem längeren Prozess sind im vergangenen Jahr Videoclips entstanden, die den jeweiligen Wert definieren und näher erläutern.
Während der Wertewochen wurde jede Woche ein Wert genauer beleuchtet. Dabei wurden Kinder, Schüler und Mitarbeiter immer wieder herausgefordert, über den jeweiligen Wert nachzudenken: Wie sieht Gottvertrauen aus? Was ist Gemeinschaft? Was bedeutet Selbstannahme?

WERTvolle Bildung ist unser Anliegen. Daher ist es uns wichtig, dass die 12 Werte nicht nur unsere Wände zieren, sondern von Mitarbeitern, Kindern und Schülern gelebt werden.
Unsere Wertewochen sind zwar abgeschlossen, aber leben möchten wir die Werte auch weiterhin. Alle Videoclips und Informationen zu den Werten findest Du hier: www.csv-lippe.de/werte

 

 

VEBS-Jubiläum: "Begegnung mit dem Evangelium"

Das Netzwerk von Konfessionsschulen in Deutschland, Verband evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) feierte im September sein 15-jähriges Bestehen – wobei die Zusammenarbeit in der Vorgänger-Arbeitsgemeinschaft (AEBS) bereits vor 40 Jahren begann. Zu diesem Anlass lud der Verband zum  Jubiläumskongress nach Halle in die Franckeschen Stiftungen ein, dem historischen Ort, an dem auch 2006 die Gründungsversammlung stattfand.

Die musikalische Rahmung der Jubiläumsfeier gestaltete das Ensemble unserer Schule unter anderem mit der berühmten Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart und dem Lied „Amazing Grace“, das von dem ersten Geiger Salomo Pries arrangiert worden ist. Die AHF-Schulen in Lippe sind als größte Schulfamilie (mit etwa 3.000 Schülern und 400 Kita-Kindern) Teil dieses großen Schulnetzwerkes in Deutschland, in dem sich aktuell 183 christliche Bekenntnisschulen und Kitas zusammengeschlossen haben. Prof. Stock, Generalsekretär des Verbands, präsentierte bei der Veranstaltung einen Blick in die Geschichte und Gegenwart der Verbandsarbeit. An 120 Standorten gibt es mehr als 3.000 Pädagogen, die für 35.000 Schüler und Kitakinder tätig sind. Vor 40 Jahren waren die Schulen umstritten (selbst bei Christen), fast auf sich selbst gestellt, mit wenig finanziellen Mitteln ausgestattet und spielten im Schulsystem kaum eine Rolle. Dann erfolgte ein Paradigmenwechsel und die partnerschaftliche Zusammenarbeit begann sich zu entfalten, die Schulen wurden effizienter, verantwortungsvoller, internationaler und blieben ihrem Bekenntnis treu. Heute dagegen werden die christlichen Bekenntnisschulen fast überall von den Bürgermeistern und Ministern gelobt, so wie auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer sie immer wieder gerne besucht und lobt. Das hängt auch damit zusammen, dass die Schulen durch die Zusammenarbeit im VEBS voneinander lernen und nicht alles
selbst erfinden müssen. So konnte etwa der Verband durchsetzen, dass bei den Zuschüssen für die digitale Ausstattung die christlichen Privatschulen nicht benachteiligt wurden. Mittlerweile gibt es in allen deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart) ebenfalls große Schwesternschulen. Es gibt aber auch neu gegründete Schulen mit nur etwa 10 Kindern in diesem ersten Schuljahr! Die Herausforderungen haben sich verändert, sind aber nach wie vor da. Die Sorgen um fachlich und geistlich qualifiziertes Personal, gläubige Eltern, unterstützende Ortsgemeinden, aber auch die Professionalisierung der Leitungsgremien stellen heute große Aufgaben dar.

In seiner Predigt warb Pfarrer Steffen Kern angesichts der Rückläufigkeit der christlichen Konfessionalität in der Gesellschaft in christlichen Kitas und Schulen dafür, junge Menschen für Jesus zu gewinnen. Kern ist Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands und Prediger bei „proChrist“. Die gegenwärtigen Trends wie radikale Individualisierung (woraus sich Einsamkeit und Fluidität ergeben), Pluralisierung und Digitalisierung lassen sich nach Kern sehr schön an Familienfotos ablesen: 30er Jahre – große Familie, 50er – Kleinfamilie vor Kleinwagen und Kleingarten, 70er Jahre – Patchworkfamilie mit größerem Auto, 90er – pluraler und migrantischer  Familienbegriff, aktuell – vorrangig Selfies. In diesen Zeiten müssen Einrichtungen beweglich sein und eine entsprechende Vorstellung von Bildung vorweisen. Sie sollten nicht Gefahr laufen, „Menschen nach eigenem Bild“ zu machen, sondern Gott schaffen zu lassen. So kann der Mensch werden, was er in Gott ist – geliebt und zur Verantwortung berufen. Gottes Wege eröffnen einen Raum der Würde und gehen über den Grabstein hinaus. Hierfür benötigt christliche Schule einen festen Standpunkt und weite Arme, sie geht respektvoll vor, bezeugt die Wahrheit ergebnisoffen aber nicht absichtslos, bleibt hierbei dankbar und gelassen. Sie gewährt somit Kindern und Jugendlichen Räume zur Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Evangelium, erarbeitet immer wieder neu die Relevanz des Evangeliums für Einzelne und erhöht mit ihrer Arbeit die Glaubwürdigkeit des Evangeliums. So fördert sie das Leben in Freiheit, Glaube und Hoffnung.

 

Viele, viele Sportabzeichen

Wieder einmal wurde unsere Schule für die große Zahl der erworbenen Sportabzeichen ausgezeichnet.

Vielen Dank an all die erfolgreichen und eifrigen Kinder!

Hier ist der Artikel aus der LZ vom 09.04.2022:

 

Weihnachtsgottesdienst 2025

Am 12. Dezember fand ein großes weihnachtliches Treffen Stall statt. Die Menschwerdung Gottes abseits, ja, fast unscheinbar lockt Menschen an, damals vor 2000 Jahren und auch heute noch. In unserem Weihnachtsmusical wurde erzählt, wie Gott den Menschen im Kind in der Krippe nahekommt. Dabei stehen nicht die „Frommen“ im Mittelpunkt, sondern Menschen am Rand: Hirten, Weise aus fremden Ländern und Kulturen. Gott begegnet den Menschen im Alltag und spricht jede und jeden auf unterschiedliche Weise an. Große Zeichen wie Engel und der Stern laden zur Bewegung und zum Aufbruch ein – doch öffnen müssen sich die Menschen selbst. Wo Gott nahekommt, entstehen Überraschung, Freude, Frieden und neue Perspektiven auf das Leben.  Das haben wir wieder mit der gesamten Schulgemeinde: Kinder, Eltern, Großeltern, Freunde in der Gemeinde MBG gefeiert. Danke dafür, dass wir jedes Jahr dort unsere festliche Herberge finden. Die anderthalb Stunden waren wunderbar, das Zusammenspiel zwischen den Schauspielern, dem Chor und der singenden Schulgemeinde war wahrlich weihnachtlich und zu Herzen gehend. Am Schluss sollen die Schluss-Sätze aus dem Text der Schauspieler für sich selbst sprechen. Und Achtung, die drei Weisen hatten diesmal eine Auszubildene mit auf ihrem Weg zum Stall, denn Weisheit sollten wir alle lernen, immer wieder und neu. Und auch Menschen mitnehmen, dorthin, wo Frieden gefunden werden kann.

 

Pascal

Dass er liebevoll und freundlich ist, dass er Frieden in die Herzen bringt, er ist so ganz anders, als die Menschen sich den großen Gott vorstellen.

 

Yannicka

Ja, Gott ist anders, als wir Menschen uns das immer denken. Und er will, dass wir ihm Platz machen in unserem kleinen Leben.

 

Pascal

Genau, Gott will seinen Frieden aufrichten. Nicht nur in Israel, mit uns hat er ja auch geredet.

 

Maryam

Auch mit mir, als kleiner Azubi der Weisheit. Soll ich euch mal sagen, was ich gelernt habe?

Weisheit ist wie ein innerer Kompass – er zeigt dir den richtigen Weg, wenn du Gott vertraust.

 

Weihnachtskonzert mit den Riga-Bläsern

Die gute, alte Tradition lebt weiter: Die "Riga-Bläser" aus Lettland waren auch in diesem Jahr am Montag, den 4.12. zu Gast bei uns in der Schule und haben zusammen mit der ganzen Schulgemeinschaft die Advents- und Weihnachtszeit festlich eingeläutet. Über 1500km liegen hinter den 5 Orchestermusikern aus Riga. Jedes Jahr kommen sie zu uns nach Ostwestfalen, um hier einige Weihnachtskonzerte zu spielen. So konnten wir alle zusammen Liedern wie "Jingle Bells", "Alle Jahre wieder", "We wish you a merry Christmas", "Feliz Navidad" usw. lauschen und oft und gerne auch mitsingen. Wir sagen ein ganz herzliches "Dankeschön" an die Musiker und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr mit den Bläsern.