Am 25. Oktober 2021 starteten wir an allen unseren AHF-Kitas und -Schulen mit unseren Wertewochen. 12 Werte haben wir für uns definiert, die in unseren Einrichtungen gelebt und geprägt werden wollen: Gottvertrauen, Gemeinschaft, Dankbarkeit, Selbstannahme, Ehrlichkeit, Vergebungsbereitschaft, Respekt, Gerechtigkeit, Dienen, Verantwortung, Kreativität und Fleiß. Bis zum 28. Januar 2022 haben wir uns jede Woche einen Wert vorgenommen, den wir lernen und leben wollen.
In Form von Bannern, Plakaten, Wertekarten, Kalendern uvm. sind die 12 Werte schon seit einiger Zeit in unseren Einrichtungen bereits gut sichtbar, in einigen Kitas gibt es auch schon die „Monatswerte“ – jeden Monat wird ein Wert genauer unter die Lupe genommen.
In einem längeren Prozess sind im vergangenen Jahr Videoclips entstanden, die den jeweiligen Wert definieren und näher erläutern.
Während der Wertewochen wurde jede Woche ein Wert genauer beleuchtet. Dabei wurden Kinder, Schüler und Mitarbeiter immer wieder herausgefordert, über den jeweiligen Wert nachzudenken: Wie sieht Gottvertrauen aus? Was ist Gemeinschaft? Was bedeutet Selbstannahme?
WERTvolle Bildung ist unser Anliegen. Daher ist es uns wichtig, dass die 12 Werte nicht nur unsere Wände zieren, sondern von Mitarbeitern, Kindern und Schülern gelebt werden.
Unsere Wertewochen sind zwar abgeschlossen, aber leben möchten wir die Werte auch weiterhin. Alle Videoclips und Informationen zu den Werten findest Du hier: www.csv-lippe.de/werte

Das Netzwerk von Konfessionsschulen in Deutschland, Verband evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) feierte im September sein 15-jähriges Bestehen – wobei die Zusammenarbeit in der Vorgänger-Arbeitsgemeinschaft (AEBS) bereits vor 40 Jahren begann. Zu diesem Anlass lud der Verband zum Jubiläumskongress nach Halle in die Franckeschen Stiftungen ein, dem historischen Ort, an dem auch 2006 die Gründungsversammlung stattfand.
Die musikalische Rahmung der Jubiläumsfeier gestaltete das Ensemble unserer Schule unter anderem mit der berühmten Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart und dem Lied „Amazing Grace“, das von dem ersten Geiger Salomo Pries arrangiert worden ist. Die AHF-Schulen in Lippe sind als größte Schulfamilie (mit etwa 3.000 Schülern und 400 Kita-Kindern) Teil dieses großen Schulnetzwerkes in Deutschland, in dem sich aktuell 183 christliche Bekenntnisschulen und Kitas zusammengeschlossen haben. Prof. Stock, Generalsekretär des Verbands, präsentierte bei der Veranstaltung einen Blick in die Geschichte und Gegenwart der Verbandsarbeit. An 120 Standorten gibt es mehr als 3.000 Pädagogen, die für 35.000 Schüler und Kitakinder tätig sind. Vor 40 Jahren waren die Schulen umstritten (selbst bei Christen), fast auf sich selbst gestellt, mit wenig finanziellen Mitteln ausgestattet und spielten im Schulsystem kaum eine Rolle. Dann erfolgte ein Paradigmenwechsel und die partnerschaftliche Zusammenarbeit begann sich zu entfalten, die Schulen wurden effizienter, verantwortungsvoller, internationaler und blieben ihrem Bekenntnis treu. Heute dagegen werden die christlichen Bekenntnisschulen fast überall von den Bürgermeistern und Ministern gelobt, so wie auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer sie immer wieder gerne besucht und lobt. Das hängt auch damit zusammen, dass die Schulen durch die Zusammenarbeit im VEBS voneinander lernen und nicht alles
selbst erfinden müssen. So konnte etwa der Verband durchsetzen, dass bei den Zuschüssen für die digitale Ausstattung die christlichen Privatschulen nicht benachteiligt wurden. Mittlerweile gibt es in allen deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart) ebenfalls große Schwesternschulen. Es gibt aber auch neu gegründete Schulen mit nur etwa 10 Kindern in diesem ersten Schuljahr! Die Herausforderungen haben sich verändert, sind aber nach wie vor da. Die Sorgen um fachlich und geistlich qualifiziertes Personal, gläubige Eltern, unterstützende Ortsgemeinden, aber auch die Professionalisierung der Leitungsgremien stellen heute große Aufgaben dar.
In seiner Predigt warb Pfarrer Steffen Kern angesichts der Rückläufigkeit der christlichen Konfessionalität in der Gesellschaft in christlichen Kitas und Schulen dafür, junge Menschen für Jesus zu gewinnen. Kern ist Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands und Prediger bei „proChrist“. Die gegenwärtigen Trends wie radikale Individualisierung (woraus sich Einsamkeit und Fluidität ergeben), Pluralisierung und Digitalisierung lassen sich nach Kern sehr schön an Familienfotos ablesen: 30er Jahre – große Familie, 50er – Kleinfamilie vor Kleinwagen und Kleingarten, 70er Jahre – Patchworkfamilie mit größerem Auto, 90er – pluraler und migrantischer Familienbegriff, aktuell – vorrangig Selfies. In diesen Zeiten müssen Einrichtungen beweglich sein und eine entsprechende Vorstellung von Bildung vorweisen. Sie sollten nicht Gefahr laufen, „Menschen nach eigenem Bild“ zu machen, sondern Gott schaffen zu lassen. So kann der Mensch werden, was er in Gott ist – geliebt und zur Verantwortung berufen. Gottes Wege eröffnen einen Raum der Würde und gehen über den Grabstein hinaus. Hierfür benötigt christliche Schule einen festen Standpunkt und weite Arme, sie geht respektvoll vor, bezeugt die Wahrheit ergebnisoffen aber nicht absichtslos, bleibt hierbei dankbar und gelassen. Sie gewährt somit Kindern und Jugendlichen Räume zur Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Evangelium, erarbeitet immer wieder neu die Relevanz des Evangeliums für Einzelne und erhöht mit ihrer Arbeit die Glaubwürdigkeit des Evangeliums. So fördert sie das Leben in Freiheit, Glaube und Hoffnung.

Wer gewinnt die August-Hermann-Francke-Trophäe? Der 5. Jahrgang suchte seine Völkerballkönige und hat sie in der 5c gefunden!🎉
Im MINT-Profekt etwas über Jesus und das Leben mit ihm erfahren? Ja, das geht. Denn dieser Herausforderung stellt sich Alexander Hellmich vom Deutschen Christlichen Techniker-Bund e.V. gerne. Um die gute Nachricht auf kreative und praktische Weise zu verbreiten, hat er den XXL-Metallbaukasten (mebau.tech) entwickelt. Damit geht er in die Schulen oder auf Events und unterstützt die Schüler und Teilnehmer darin, alles zu konzipieren und zu bauen, was ihnen in den Sinn kommt. Mittendrin erklärt er ihnen dann einige physikalischen Grundgesetzte und was diese mit Jesus und seiner Nachfolge zu tun haben.
Auch unsere siebten Klassen kamen letztes Jahr in den Genuss. Eine Klasse pro Tag durfte sich mit dem XXL-Metallbaukasten beschäftigen. Das System des Metallbaukastens, das so entwickelt ist, dass es einfach zu handhaben und leicht aufzuräumen ist, gibt jedem Schüler die Chance, etwas zu bauen, unabhängig davon, wie sehr er technisch zu begeistern ist.
Außerdem sollte an diesem Tag nicht das Werkeln im Vordergrund stehen, sondern das gemeinsame Arbeiten. Hier war Teamfähigkeit gefragt!
In Gruppen aufgeteilt überlegten sich die Schüler, was sie bauen wollten, und setzten dann ihren Plan in die Tat um.
Man sah einfache Projekte, wie Rollbretter, bis hin zu komplexen Projekten wie Windmühlen mit Flaschenzügen, Robotern oder „Autos“ mit beweglichen Sitzen. Alle Schüler waren engagiert dabei und ließen sich für dieses Projekt begeistern.
WERTvolle Bildung ist unser Anliegen! Wir haben 12 Werte definiert, die wir leben und prägen wollen. Was es mit diesen Werten auf sich hat? Das seht ihr ab heute 12 Wochen lang. Jeden Montag erscheint ein neues Video dazu und während der Woche nehmen wir euch auf unseren Socialmedia-Kanälen bei Instagram und Facebook mit, diesen Wert gemeinsam mit uns zu entdecken.
Hier geht es zum ersten Video:
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WERTvolle Bildung ist unser Anliegen! Wir haben 12 Werte definiert, die wir leben und prägen wollen.
Auch in diesem Jahr möchten wir uns weiter mit unseren Werten beschäftigen: In dieser Woche geht es um VERANTWORTUNG.
Als Gott den Menschen erschaffen hat, da hat er ihm Verantwortung übertragen - für die Tiere und Pflanzen; für die Schöpfung. Diese Verantwortung besteht bis Heute und dauert immer noch an. Wir Menschen tragen dafür die Verantwortung.
Als Nachfolger von Jesus fordert Er uns auf, Verantwortung zu übernehmen in der Welt und seine wunderbare Botschaft weiterzusagen. Der Autor des Hebräerbriefes fordert die Leser auf: "Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun." (Hebr 10,24 HfA)
Wo kannst Du in diesem Jahr Verantwortung übernehmen und Gutes tun? Wie kannst du dein Talent und deine Möglichkeiten nutzen, um anderen Gutes zu tun?
Unsere Kinder/Schüler möchten wir in der kommenden Woche dazu ermutigen ganz praktisch Verantwortung zu übernehmen: Was kannst Du tun, wo kannst Du Verantwortung übernehmen? Zeig es uns in einem Video, einem Bild oder auf anderem kreativen Weg! Wie immer gibt es für die Teilnehmer auch etwas zu gewinnen.
Hier geht´s zum Videoclip "Verantwortung":
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KREATIVITÄT
Gott ist ein wunderbar kreativer Gott – das sehen wir nicht nur in der Bibel, sondern auch an jedem Tag, an dem wir mit offenen Augen durch das Leben gehen.
In der kommenden Woche möchten wir wieder unsere Kinder und Schüler herausfordern:
Wo begegnet dir Gottes Kreativität im Alltag? Ehre Gott auf kreative Art und Weise dafür und zeig es!
Mit dieser Fragestellung möchten wir die Kinder/Schüler herausfordern über Gottes Kreativität nachzudenken, aber auch über das, was der kreative Gott in sie hineingelegt hat. Das Ergebnis könnte zum Beispiel ein kreatives Kochvideo sein, indem man was Tolles zubereitet und Gott für die wunderbaren Dinge dankt, die er zum Verzehr geschaffen hat. Aber der Kreativität sind hier gar keine Grenzen gesetzt. Jeder darf sich auf seine Art und Weise kreativ einsetzen und zeigen, was Gott in ihn hineingelegt hat.
Das Ergebnis kann bis zum 23.01. an meine Mailadresse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) geschickt werden!
Es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen. Für die ersten 3 Plätze gibt es:
1.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 150 €
2.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 100 €
3.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 50 €
Durch diese Preise wollen wir die Kreativität der Gewinner weiter fördern!
Hier geht´s zum Videoclip "Verantwortung":
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FLEIß
Da steht nochmal ein besonderer Wert an letzter Stelle unserer Wertewochen. Wir möchten unsere Kinder und Schüler in der kommenden Woche (und natürlich darüber hinaus) dazu herausfordern fleißig zu sein! Diese Herausforderung gilt der ganzen Klasse / Gruppe:
Findet etwas, wofür es sich lohnt fleißig zu sein! Überlegt euch eine gemeinsame „Fleiß-Aktion“ und zeigt uns, wie ihr diese mit der ganzen Klasse / Gruppe umsetzt. Das kann von A wie Autos waschen für Afrika bis Z wie Zeugnisnoten verbessern durch… alles sein. Wir sind gespannt auf die Beiträge und möchten den Fleiß auch belohnen.
Für den 1. Platz gibt es eine Klassenaktion zu gewinnen (z.B. Eishalle Herford, Bowlen, …)!
Für alle anderen gelungenen Fleißaktionen gibt es eine Snackbox für die ganze Klasse zu gewinnen. Als Vorgeschmack haben wir euch den Inhalt der Snackbox schon angehängt.
Wir freuen uns, wenn wir uns in der kommenden Woche mit dem Wert FLEIß auseinandersetzen und auf fleißige Beiträge der Klassen / Gruppen!
Die Beiträge können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gesandt werden.
11 Wochen lang haben wir uns nun schon mit unseren Werten beschäftigt. Tolle Beiträge sind bei uns eingegangen, intensive Erfahrungen wurden gemacht. Die Wertewochen gehen zwar Ende der kommenden Woche zu Ende, aber die Werte möchten wir auch in Zukunft leben und prägen. Auf unserer Homepage können Sie nun dauerhaft auf unsere 12 Werte und die dazugehörigen Clips zugreifen: www.csv-lippe.de/werte
Viel Freude und Segen beim anschauen, erleben und ausleben dieser Werte!
Hier geht´s zum Videoclip "Fleiß":
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Letzte Woche stand der erste Wert GOTTVERTRAUEN im Fokus. In dieser Woche geht es um GEMEINSCHAFT. Während der Woche nehmen wir euch auf unseren Socialmedia-Kanälen bei Instagram und Facebook mit, diesen Wert gemeinsam mit uns zu entdecken.
Hier geht es zum Video GEMEINSCHAFT:
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Dankbarkeit - ein Wert, den die Bibel ganz häufig direkt beschreibt, z. B.:
"Freut euch zu jeder Zeit! Hört niemals auf zu beten. Dankt Gott, ganz gleich wie eure Lebensumstände auch sein mögen. All das erwartet Gott von euch, und weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid, wird es euch auch möglich sein." 1. Thess. 5,16-18
Ein Sprichwort sagt: "Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren, die glücklich sind." (Francis Bacon)
Wir möchten in dieser Woche Mut machen dankbar zu sein!
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Selbstannahme...
"Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18).“ Matthäus 22,37-39
"Selig ist der Mensch, der mit sich selbst in Frieden lebt. Es gibt auf Erden kein größeres Glück.“ (Matthias Claudius)
Hier geht es zum Videoclip "Selbstannahme":
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Ehrlichkeit.
Gar kein so leichter Wert in dieser Woche. ?
Ehrlichkeit ist gut und richtig, aber manchmal so schwer umsetzbar.
❓An wen oder was denkst du, wenn du an Ehrlichkeit denkst?
❓Was verbindest du mit dieser Person / dem Ereignis?
❓Wo würdest du dir Mut zu mehr Ehrlichkeit wünschen?
Hier geht´s zum Videoclip "Ehrlichkeit":
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Vergebungsbereitschaft.
Im Internet findet man als Definition für Vergebung u. a.: „Vergebung ist eine Bewältigungsstrategie, um ein tatsächliches oder angenommenes Fehlverhalten Anderer mental akzeptieren zu können, ohne irgendeine Reaktion des Anderen (etwa ein Schuldeingeständnis, Reue, Entschuldigung) zu erwarten oder Gerechtigkeit (Vergeltung, Strafverfolgung) zu fordern.“
Die Bereitschaft zu vergeben hat also nur mit dem Vergebenden zu tun, sonst mit niemandem. Es braucht für die Vergebung nur einen Vergebenden. Von niemandem sonst ist Vergebung abhängig. Dazu eine Begebenheit aus der NS-Zeit:
Die Jüdin Eva Mozes Kor wurde zusammen mit ihrer Zwillingsschwester durch den Nazi-Arzt Joseph Mengele für Menschenversuche missbraucht. Diese grausame Erfahrung lähmte ihr Leben, machte sie hilf- und hoffnungslos. Dann begegnete sie aufgrund einer Tagung einem anderen Nazi-Arzt (Hans Münch). Spontan entschied sie sich, ihm zu vergeben.
In einem Interview der Frankfurter Rundschau aus dem Jahr 2003 sagt sie dazu: „Plötzlich kam ich darauf, dass ich ihm einfach vergeben könnte, was er getan hatte, und in diesem Augenblick habe ich etwas ungeheuer Wichtiges verstanden: dass ich die Macht hatte, ihm zu vergeben. Das war eine unglaubliche Entdeckung! Das kleine Mengele-Versuchskaninchen, das sein ganzes Leben lang hilflos gewesen war, hatte plötzlich Macht! Die Vorstellung, dass ein Opfer für sein ganzes Leben machtlos bleibt, ist vielleicht das größte, das überwältigendste Problem, das es hat.“ Eva Mozes Kor beschreibt die Folgen der Vergebung für ihr Leben so: „Als ich mit dem Vergeben begonnen hatte, fiel eine Last von meinen Schultern, die ich fast 50 Jahre mit mir herumgetragen hatte. Die Vergebung schafft einfach die Möglichkeit, dass ein Opfer wieder zu jemandem wird, der kein Opfer ist. Der Schmerz verschwindet, und man ist einfach ein ganz normaler Mensch...“
Vergebung befreit.
Wieviel mehr befreit die Vergebung durch unseren Herrn Jesus Christus: „In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.“ Epheser 1,7
Die Vergebung durch Jesus Christus ist das Größte, was es für uns Menschen gibt. Und weil uns so viel vergeben ist, sollen und können auch wir vergeben: „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ Epheser 4,32
Hier geht´s zum Videoclip "Vergebungsbereitschaft":
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RESPEKT.
Respekt – ein Begriff der sich vielseitig mit Leben füllen lässt. Unser Video versucht das darzustellen. Respekt bedeutet: Raum geben, einander wahrnehmen, einander feiern...
Respekt ist mehr als eine Haltung – nur durch Respekt kann Gemeinschaft gelingen.
Genau das wollen wir tun: einander wahrnehmen und einander feiern. Aus diesem Grund möchten wir in dieser Woche die RESPEKT-AWARDS verleihen.
Wir wollen Menschen ehren, denen besonderer Respekt gebührt. Deshalb möchten wir unsere Kinder/Schüler dazu ermutigen hinzusehen und wahrzunehmen, wem Respekt gebührt aus ihrem schulischen Umfeld (Freunde, Klassenkameraden, Lehrer, Erzieher etc.).
Dazu können Schüler Vorschläge (mit Begründung, warum gerade diese Person) für den Respekt-Award bis zum 10.12. per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. einreichen.
Wir möchten diese Personen dann mit unseren Respekt-Award auszeichnen und mit einer Kleinigkeit überraschen. So möchten wir Respekt leben.
Wir laden dazu ein kreativ zu werden und genau hinzusehen, einander wahrzunehmen und einander zu feiern.
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GERECHTIGKEIT.
Im Rahmen vom Thema Gerechtigkeit ist die soziale Gerechtigkeit auch ein Aspekt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden in der kommenden Woche die International Justice Mission – kurz: IJM – vorzustellen und die Arbeit ganz praktisch zu unterstützen.
Hier gibt es mehr Informationen zu IJM: https://ijm-deutschland.de/
IJM setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und kämpft gegen Sklaverei. Heute gibt es weltweit ca. 40.000.000 Menschen, die in Sklaverei leben.
Wie soll unsere Woche aussehen?
IJM hat uns Materialien zur Verfügung gestellt, die wir gerne nutzen möchten, um das Thema Ihren Kindern näherzubringen:
- Es gibt Material für Kinder (empfohlen ab 8 Jahren) mit einer Lebensgeschichte von Cassie, Bildmaterial und einem Video. Außerdem auch noch Bastelideen und Spielvorschläge.
- Es gibt Material für Jugendliche mit einer Lebensgeschichte von Godson, Bildmaterial und Video.
- Außerdem hat IJM uns 3.000 Armbänder und 2.000 80€-Scheine zur Verfügung gestellt, die auf die Sklaverei in der Welt aufmerksam machen. Diese Armbänder und 80€-Scheine können Sie gerne für Ihr Umfeld nutzen. Wenn Sie Bedarf haben, dann schicken Sie mir einfach eine Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).
Neben diesem informativen Teil über die Arbeit von IJM und die Not, die in der Welt da ist, möchten wir aber auch praktisch werden und die Arbeit von IJM finanziell unterstützen.
Wir möchten Sie dazu motivieren, IJM bei ihrer Arbeit zu unterstützen und so für Gerechtigkeit einzustehen. Dafür haben wir ein eigenes Spendenprojekt angelegt: https://ijm-deutschland.de/spendenaktionen?cfd=lafky
Über diesen Link kann jeder spenden. Das funktioniert dann per Paypal, Kreditkarte, Überweisung oder Lastschrift. Für die Spende kann man auch eine Spendenbescheinigung erhalten.
Unser Ziel: 10.000 € für Gerechtigkeit!
Ein Chickenburger im Kiosk in der Georgstraße kostet 2,20 €. Wenn jeder unserer Kinder und Schüler ein „Chickenburger“ spendet, dann kommen wir unserem Ziel schon sehr nah.
Gerne dürfen Sie teilnehmen und uns helfen, das Ziel von 10.000 € zu erreichen und für dieses Projekt spenden.
Hier geht´s zum Videoclip "Gerechtigkeit":
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Am 2.10.20 konnte der corona-verzögerte Wetterballon endlich gestartet werden. Die Schülerinnen und Schüler der Naturwissenschaftskurse von Dr. Teschke konnten Experimente planen und einen Ballon in die Stratosphäre auf 36.000m Höhe schicken. Die dazugehörige Forschungsfrage lautete: Wenn ein Ballon auf 15m Größe anwächst und in der Höhe von 36.000m platzen müsste – was passiert in derselben Höhe eigentlich mit einer Chipstüte?
Gedanklich waren die Schülerinnen und Schüler auf von der UV- Strahlung zusätzlich geröstete Chips eingestellt, aber die Tüte platzte schon in relativ geringer Höhe in etwa über dem Nachbarort Lage.
Nun fragen die Schülerinnen und Schüler sich, ob irgendwer den seltsamen Regen bemerkt hat? Auf jeden Fall soll bei dem nächsten Start wieder eine Tüte hochfliegen. Dieses Mal vielleicht eine andere Geschmackssorte, damit sich das Experiment von dem ersten absetzt. Sehr gut konnte man im Auswertungsfilm sehen, dass die Temperatur mit der Höhe sehr schnell abnahm und das eingefärbte Wasser in der Petrischale bei -35 °C gut durchgefroren war. Um so erstaunter waren die Schülerinnen und Schüler, als es anschließend wieder wärmer wurde und ganz oben auf 36 km Höhe +2°C herrschten. Neben der Petrischale und der Chipstüte, flogen dieses Mal Enten mit, die sich bei Erwärmung farblich ändern können. Die Farbe hatte sich zwar nicht verändert, aber die Enten haben sich einen für Wetterballons sehr seltenen Landeplatz in einem Baggersee in der Nähe von Stolzenau an der Weser ausgesucht. Leider ist auf diesem Weg auch die 360° Kamera von Stratoflights, die den Ballonstart fachmännisch begleitet hat, "baden" gegangen und das Filmmaterial gleichermaßen. Manchmal läuft Forschung nicht wie erwartet. Schade eigentlich, denn auf den Film waren alle sehr gespannt gewesen.
Auf jeden Fall ergab die Wetterforschung genügend Gelegenheit, Wetter und Klima besser zu verstehen und das eine oder andere naturwissenschaftlich zu durchleuchten.
Deutschlandweit ist es in den Schulen derzeit sehr leer. Bis auf die Notbetreuung befinden sich alle Schüler und viele Lehrer im Distanzunterricht in ihrem eigenen Zuhause. Die Schüler in der Notbetreuung erleben ihren Schulalltag zu besonderen Gegebenheiten in der normalen Unterrichtszeit.
31 Schüler besuchen an der August-Hermann-Francke-Gesamtschule und dem -Gymnasium derzeit die Notbetreuung. In der großen gemeinsamen schulübergreifenden Bibliothek mit 5 „Computerinseln“, Sofaecken und weiteren Sitzmöglichkeiten haben die Schüler beider Schulen ausreichend Platz zum Arbeiten und die Abstände können eingehalten werden. Dabei wird jedem Schüler ein Computer-Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt. „Wir sehen die Notbetreuung als Chance, den Schülern ein Stück Normalität und gemeinsames Lernen zu ermöglichen“ berichtet Maik Friesen, einer der Betreuer. Das ist in Pandemiezeiten eine Herausforderung, der man so gut es geht begegnet. „Der Unterrichtstag gestaltet sich für die anwesenden Schüler wie ein normaler Schultag – mit Unterrichtseinheiten und großen Pausen. In den großen Pausen ist es für die Schüler ein Muss, den Arbeitsplatz zu verlassen und in die „analoge Welt“ zu wechseln“ erklärt Maik Friesen weiter. Das Ziel ist, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu lachen. Gemeinsam mit dem Ball auf dem sonst verwaisten Schulhof zu kicken oder eine Runde um den Sportplatz zu drehen und dabei ins Gespräch zu kommen sind Bestandteile der Notbetreuung.
Die Mitarbeiter der Notbetreuung unterstützen die Schüler aber vor allem bei inhaltlichen Fragen oder leisten technischen Support. Trotz der Nutzung eines großen Raumes herrscht eine konzentrierte und ruhige Arbeitsatmosphäre. Wenn die Schüler ihre Aufgaben für den jeweiligen Tag erledigt haben lädt die Bibliothek zum Stöbern ein oder es werden Spiele gespielt. „Trotz der Corona-Maßnahmen erleben wir ein großartiges Miteinander und die Schüler kommen gerne in die Notbetreuung“ erzählt Maik Friesen. Mit dem regulären Unterricht im Klassenverband ist die Situation aber nicht zu vergleichen, weiß auch Maik Friesen: „Wir – und vor allem die Schüler – freuen uns, wenn wir hoffentlich bald zur Normalität zurückkehren können. Denn dann ist Schule und Lernen nochmal was ganz Anderes!“
Der Schulsportdienstleister Trixitt hat unsere Schüler am vergangenen Donnerstag, den 18.08.22 ganz schön auf Trab gehalten. Während die Jahrgänge 5-7 bei bestem Wetter in den ersten drei Schulstunden gefordert wurden, durften die Jahrgänge 8-10 sich ab der vierten bis sechsten Stunde an verschiedenen Stationen beweisen. Zugleich wurde die Klassengemeinschaft gestärkt, da klassenweise Punkte gesammelt wurden. Sichtlich motiviert bewältigten die Schüler folglich die Stationen, um den Jahrgangsstufensieg für sich zu erringen und hatten dabei richtig viel Spaß!
Weil uns Leid nicht egal ist: Kollegium der Gesamtschule packt Lebensmittel-Päckchen für Osteuropa und Ukraine mit. Mach mit!
Der Aufruf der Bibelmission „Weil uns Leid nicht egal ist“ blieb auch dem Kollegium der Gesamtschule nicht verborgen, so dass man sich kurzfristig entschloss, 40 Lebensmittel-Pakete für Osteuropa und Ukraine zu packen. Kein leichtes Unterfangen, denn viele Grundnahrungsmittel wie Nudeln und Reis waren selbst im gut sortierten Großhandel nicht mehr in allzu großer Menge verfügbar. Ein gutes Zeichen, denn Lippe packt mit (an).
Mach auch du mit! Kartons können vor dem Sekretariat der Gesamtschule abgeholt werden. Diese Lebensmittel gehören hinein:
- 1kg Reis
- 1kg Nudeln
- 1kg Zucker
- 1kg Mehl
- 500g Salz
- 1l Öl
- 600g Wurst- / Fleischkonserven (Dosen)
- 1 Packung Schwarzer oder Grüner Tee
- 200g Schokolade
- 250g Kekse