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Gemeinsam mit einem Startgottesdienst ins neue Schuljahr

Am Donnerstag kamen alle Lehrkräfte erholt aus den Ferien zurück und starteten gemeinsam mit einem Startgottesdienst ins neue Schuljahr.

Neue Kollegen wurden herzlich willkommen geheißen, und langjährige Mitarbeitende mit 25- oder 30-jährigem Jubiläum wurden geehrt.

Arnold Driediger, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht, teilte persönliche Erinnerungen aus seinen Jahren als Schulleiter. Er ermutigte alle, die Gaben, die Gott jedem geschenkt hat, gut einzusetzen und einander damit zu dienen.

Für ein vielfältiges Frühstück und ein gutes Mittagessen war ebenfalls gesorgt, sodass die Lehrkräfte gestärkt in die Sommerseminare starten konnten.

Wir wünschen allen Lehrkräften viel Motivation und Freude für das kommende Schuljahr!

Gemeinschaftsabend 2024

Wie jedes Jahr an einem Donnerstag im November war es wieder so weit: Über 400 Mitarbeitende aus Schulen, Kitas und der Familienhilfe kamen zum alljährlichen Gemeinschaftsabend in der Gemeinde „Schöne Aussicht“ zusammen.

Der Abend begann mit einem Lied des Chors unter der Leitung von Johann Penner.

Nach der Begrüßung durch Peter Dück wurde das reichhaltige Buffet eröffnet, und während des leckeren Essens gab es viel Gelegenheit für Austausch und Gespräche.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Hartwig und Heidemarie Schnurr. Sie teilten spannende Geschichten aus ihrem Leben, wobei Heidemarie besonders von ihrer Mitwirkung bei Schulgründungen und ihrer Zeit als Schulleiterin berichtete. Es war beeindruckend zu sehen, was Gott in ihrem Leben bewirkt hat und wie sie ihr Vertrauen immer auf ihn gesetzt haben. Eine inspirierende Mischung aus persönlichen Einblicken und wertvollen Erfahrungen, die weitergegeben wurden.

Nachdem das Programm beendet war, blieben viele Mitarbeiter noch an ihren Plätzen, genossen die Gemeinschaft und ließen den Abend in entspannter Stimmung bei lebhaften Gesprächen ausklingen.

Recap - Gemeinschaftsabend

Gemeinschaftsabend 2025

Auch in diesem Jahr kamen wieder alle pädagogischen Mitarbeiter der Schulen und Kitas zu einem Gemeinschaftsabend zusammen. 

Der Abend bot viel Zeit für Gemeinschaft und Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Respect-Band unserer Schule umrahmte das Beisammensein mit stimmungsvoller Musik, und selbstverständlich durfte auch gutes Essen nicht fehlen.

Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag unseres Gastredners Gerd Leßmann, der viele Jahre den Sanderhof in Dörentrup geleitet hat. Mit seiner authentischen Art berichtete er von inspirierenden Erlebnissen aus seinem Leben. Er erklärte, was für ihn„Leben lernen – Gott vertrauen“bedeutet und wie wichtig das Gebet für ihn ist. Es war ermutigend zu hören, wie Gott in seinem Leben gewirkt hat und wie beständig sein Vertrauen auf ihn gerichtet war.

Glatteisgefahr - Empfehlung für den 19.12.2022: bleibt zu Hause

Liebe Eltern,

da es keine generelle Absage des Schulunterrichts im Kreis Lippe gibt, möchten wir Sie auf die verbreitete Glatteisgefahr hinweisen.

Sie als Eltern entscheiden, ob der Schulweg für ihr Kind zu gefährlich ist und es besser zu Hause bleibt.

Vom Kreis Lippe hat es nur diese Pressemitteilung gegeben: https://www.kreis-lippe.de/kreis-lippe/aktuelles/meldungen/bevoelkerungsschutz/unwetterwarnung-vor-glatteis-im-kreis-lippe-empfehlung-fuer-die-kreisschulen.php

 Auch einige Lehrkräfte haben sich schon bei uns gemeldet, dass sie im Moment nicht zur Schule kommen können.

Regulärer Unterricht wird daher kaum möglich sein. 

Wir empfehlen daher die Schüler zu Hause zu lassen. Eine Notbetreuung wird in der Schule eingerichtet. 

Herzliche Einladung zum Elternforum "Menschen mit ADHS verstehen" am 22.09. um 19.30 Uhr

Haben oder kennen Sie auch unkonzentrierte, verträumte leicht ablenkbare, impulsive oder hyperaktive Kinder oder Erwachsene in Ihrer Familie, in der Schulklasse Ihres Kindes, im Verein oder Verwandtschaft? Das Phänomen ADHS, fachlich Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, wird oft als Modeerscheinung abgetan, ist tatsächlich aber schwer zu diagnostizieren oder wird oft nicht richtig erkannt. Umso wichtiger ist es, sich aus erster Hand zu informieren: Was ist ADHS? Wie können wir Betroffene verstehen und angemessen mit ihnen umgehen? Wie wird man vom Fehlerpolizisten zum Schatzsucher?

Arno Backhaus, selbst ADHSler, will Betroffene, Interessierte und Fachkräfte aufschließen und auf eine neue Spur bringen, wenn sie aus dem Störfaktor „ADHS“ einen Kreativposten machen: „Auch du hast Stärken“ (AdhS). Er zeigt Chancen auf, die in dieser Störung liegen, und macht Mut, auch die außergewöhnlichen Begabungen der AHDS-Personen zu erkennen und zu fördern. Kein schwer verständliches Fach-Seminar über medizinische Feinheiten erwartet Sie, sondern verständliche, bodenständige Informationen und Erfahrungen aus dem Erziehungs- und Erwachsenen-Alltag eines Betroffenen.
Arno Backhaus ist bundesweit unterwegs und berichtet in Schulen, Kindergärten und Kirchen von seinen Erfahrungen mit schwierigen Situationen
in der Kindererziehung und im Alltag von ADHS-Erwachsenen. Während des Seminars gibt es die Möglichkeit sich auszutauschen und Fragen zu stellen. Bringen Sie gerne auch Freunde und Bekannte zu diesem Vortrag mit. Im Blick sind nicht nur Eltern, Erzieher und Lehrer, sondern auch Partner von ADHSlern.
Im Foyer stellt Herr Backhaus seinen Büchertisch aus, an dem Medien zum aktuellen Thema erworben werden können.

 

 

Hotel Hauptschule

Am Montag und Dienstag der letzten Schulwoche fanden in der Hauptschule wieder die schuljährlichen Projekttage statt. Mit einer Gruppe, die aus acht Jungen und einem Mädchen aus den Klassen 5 bis 8 bestand, gingen wir daran 12 Insektenhotels herzustellen. Es wurde geschliffen, geschraubt, genagelt und geleimt. Die Herausforderung nahmen alle mit großer Hingabe an und bauten die Insektenhotels sehr gewissenhaft zusammen. Am Ende wurden alle an einem Zaun an der  Grundstücksgrenze aufgehängt. Nun warten wir auf die neuen Gäste auf unserem Grundstück.

Mit einem Startgottesdienst und Seminartagen ins neue Schuljahr

Bevor es nächste Woche wieder für die Schüler losgeht, starten die Lehrer schon mit einem Gottesdienst. 

Dabei wurden langjährige Mitarbeiter für ihre Jubiläen geehrt. 

 

Im Anschluss starteten die Sommerseminare, die alle Lehrkräfte unserer Schulen zusammenführten. Sie wurden positiv aufgenommen und boten sowohl beruflichen als auch persönlichen Mehrwert. Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf die inspirierenden Impulse zurück, die diese erfolgreiche Veranstaltungen hervorgebracht haben.

Hier ein Rückblick dazu:  Recap-Sommerseminare

 

 

 

Sozialarbeit - Hautpschule

Schulsozialarbeit

Beratung & Seelsorge

„Wenn du schnell gehen willst, geh allein; wenn du weit kommen willst,
geh mit anderen.“ (afrikanisches Sprichwort)

Die Beratungs- und Seelsorge-Angebote unterstützen und begleiten Schüler, Eltern und Lehrkräfte im schulischen Alltag. Dabei sehen wir jedes Individuum als Gottes Geschöpf und einzigartige Persönlichkeit an. Alles Handeln in der Beratung wird von der Gnade Gottes getragen und ist auf Gottes Weisheit angewiesen.

  • Eltern- & Erziehungsberatung

    Bei Erziehungsfragen oder Konflikten unterstützen und beraten wir Eltern.

  • Berufsberatung

    In einer individuellen Berufsberatung helfen wir beim Entwickeln und Realisieren von Zukunftsträumen. Berufliche Einzelberatungen in der Schule können mit Kirsten Kuhlmann (Berufsberaterin Agentur für Arbeit Detmold) und Irene Braun (Sozialpädagogin) vereinbart werden.

    Eine erste Starthilfe und Orientierung bieten sogenannte  Interessens- und Fähigkeitstests. Einige davon können wir besonders empfehlen.

    Situativer Interessent Test (SIT) - 10-Minuten-Test * ist als erster Einstieg gedacht *  basiert auf der Typologie von John L. Holland * beschreibt eher die  beruflichen Schwerpunkte einer Person, weniger konkrete Berufs- und  Studienmöglichkeiten

    Schülerpilot - Orientierungstest - ähnlich wie SIT

    aubi-plus.de - Suchmaschine für Ausbildungs- und Studienplätze

  • Bildungs- und Teilhabepaket

    Auf Anfrage informieren wir über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, vermitteln zu den entsprechenden Ämtern und helfen nach Bedarf auch bei der Antragsstellung.

  • HA+ - Beratung

    In der HA+ Beratung sehen wir nicht nur die schulischen Leistungen des Schülers, sondern wertschätzen ihn mit seinen individuellen Stärken und Schwächen, Begabungen und Fähigkeiten. Diese Ressourcen wollen wir gemeinsam entdecken und ausbauen. In einem Lernfördergespräch werden mit dem Schüler konkrete Ziele gesetzt, um schulische und soziale Kompetenzen zu fördern. Dies geschieht in Begleitung der HA+ Leitung. In einer individuellen Beratung bekommt der Schüler, und bei Bedarf die Eltern, ein Feedback über die beobachteten Fortschritte.

    Die Verantwortlichen dafür sind Eduard Epp und Elvira Ickert.


Projekte

  • Potenzialanalyse

    Gaben – Talente – Stärken – Potenziale – Fähigkeiten – Interessen… Bei der Potenzialanalyse werden Schüler angeleitet, ihren Gaben und Stärken auf die Spur zu kommen. Dabei arbeiten wir regelmäßig mit externen Partnern zusammen.

  • Schülerbetriebspraktikum

    • Drei Berufsfelderkundungstage im Rahmen von KAoA (Klasse 8)
    • Einwöchiges Betriebspraktikum (Klasse 8, vor den Osterferien)
    • Zweiwöchiges Betriebspraktikum (Klasse 9, nach den Halbjahreszeugnissen)
  • Sozialprojekt


Angebote

  • HA+ Betreuung

    HA+ steht für „Hausaufgaben machen; Individuelle Förderung; Lernen lernen“ In diesem Betreuungs- und Förderungsangebot werden SchülerInnen der 5. bis 8. Klassen bei der Anfertigung ihrer Hausaufgaben von geschulten Mitarbeitern betreut. In Kleingruppen von etwa zwei bis drei Personen bekommen sie Hilfestellungen bei Verständnisschwierigkeiten und können darüber hinaus einzelne Lerninhalte wiederholen und vertiefen. Der ausdrückliche Schwerpunkt bei dieser Arbeit ist die Erledigung der Hausaufgaben.

    Aktuell findet HA+ an folgenden Terminen statt:

    Montag: 14.00 - 15.30 Uhr Dienstag: 14.00-15.30 Uhr
    Mittwoch: 14:00 - 15.30 Uhr Donnerstag: 14.00 - 15.30 Uhr

    Das Anmeldeformular zu HA+ erhalten Sie im Sekretariat oder hier:
    Anmeldung (pdf)

    https://forms.office.com/e/9sZkTfvBBb?origin=lprLink 

     

  • Elternforum

    Einmal im Quartal informieren sich Eltern über verschiedene Themen, die sich aus dem Schulalltag ergeben. Die jeweiligen Vorträge werden aufgenommen und finden sich in der Mediathek (siehe unter Audiobeiträge).


Mitarbeiter

  • Irene Braun, Sozialarbeiterin B.A.

    Meine Schwerpunkte sind:

    • Berufsorientierungsberatung in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit
    • Eltern- und Erziehungsberatung
    • Sozialkompetenztraining & Teambuilding
    • Systemische Beratung und Seelsorge
    • Kinderschutzbeauftragte

    Kontakt

    Mo.-Fr.:  08.00-12.00 Uhr

    Raum:  A 212
    Tel.: 05231-3089816
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

  • Eduard Epp, Sozialarbeiter B.A.

     Meine Schwerpunkte sind:

    • Berufsorientierungsberatung (KAoA)
    • Bewerbungen
    • Eltern- und Erziehungsberatung
    • Beratung und Seelsorge
    • Sozialkompetenztraining
    • HA+

    Kontakt

    Mo.-Fr.:  08.00-16:30 Uhr
    und nach Vereinbarung

    Raum:  A 212
    Tel.: 05231-3089816
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Elvira Ickert

    Meine Schwerpunkte sind:

    • Organisation der HA+
    • Verwaltung der Mittagsverpflegung

    Kontakt

    Mo.-Do.: 12:00-15:30 Uhr

    Raum C 106
    Tel.: 05231-3089825
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Nachmittagsbetreuung

Sponsorenlauf für Jerusalem

Die Schüler und Lehrer der August-Hermann-Francke Hauptschule in Detmold haben eine Schulpartnerschaft mit der Makor Ha Tikvah Schule in Jerusalem, Israel.

Unsere Partnerschule wächst und benötigt noch Schulmöbel für die neuen Schulräume. Dieses möchten wir unterstützen - dafür veranstalten wir einen Sponsorenlauf. Wer sich ein Bild über die Schule machen möchte, kann dies unter folgendem (englischen) Video tun:

Studie: Christus als "Lehrer ihres Lebens"

Ausgangspunkt der Studie 

„Sein heilsgeschichtliches Ziel erhält der Unterricht insbesondere durch die Lehrerpersönlichkeit und den entsprechenden Lehrerhabitus. Lehrerpersönlichkeit und Lehrerhabitus werden in diesem Zusammenhang zusätzlich als die eines „Konversionsagenten“ bzw. eines „Konversionsbegleiters“ genauer bestimmt.“ (Roser 2017 - Schöpfungswissenschaft an evangelikalen Bekenntnisschulen) 

 

Fazit 

Im Spiegel der Ergebnisse lassen sich fünf grundlegende Aspekte spiritueller Identitätsperformanzen in der Gegenwart zuspitzen, die für alle Akteurinnen und Akteure auch über den Kontext der August-Hermann-Francke Schulen in Lippe, als spezielle Brand freier christlicher Ersatzschulen, hinaus, insbesondere für Kirche und Diakonie, weitere etablierte und neu entstehende »Brandings of Faith«, sowie in Teilen auch für staatliche Ordnungsinstanzen relevant sind:

Diese Aspekte betreffen die ambivalenten Dynamiken zwischen

 

  1. In »Brandings of Faith« festgelegten Bekenntnissen zu individuellen Credos
    • Gemeinsames Bekenntnis von Lehrern, Eltern und Schülern sowie davon ausgehender Segen Gottes als Grundlage des Erfolgs

"Theologisch-heilsgeschichtlich ist in evangelikaler Perspektive das Bekenntnis insbesondere zum Wort Gottes als überzeitliche, ewige Richtschur des Alltags die Basis für die Deutung der Prosperität der Schulen durch Gottes Segen. Mit diesem Gründungsnarrativ verbinden die Lehrkräfte ihre eigene Biographie und begreifen sich als Teil einer gottgesegneten, weltweiten evangelikalen Spiritualität." (S. 104)

 

"Die interviewten Lehrerinnen und Lehrer zeigen in ihren Selbstdarstellungen durchgängig, dass sie diesen Auftrag verstanden haben und keine Zweifel daran aufkommen lassen wollen, dass ihr persönliches Glaubensbekenntnis deckungsgleich mit dem Credo und Wertekanon der Marke AHF-Schulen bzw. der Evangelischen Allianz ist. Sie gestalten die von ihnen geforderte Verbindung von Glaubens- und Werteerziehung allein und als Kollegium facettenreich. Da sie nicht allein mit Worten agieren (können), weil die explizite Verkündigung des Glaubens stets mit dem Überwältigungsverbot von Schülerinnen und Schülern in Spannung gerät und – wichtiger noch – im Sinne des Markeninteresses der Schule zweitrangig ist, nutzen sie umso mehr Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche, Eltern und ihre Kolleginnen und Kollegen durch transparente Darstellung ihrer eigenen frommen Persönlichkeit punktuell nonverbal, aber »allezeit auskunftsbereit« zu inspirieren." (S. 104)

 

  • Betonung auf Lebendigkeit und Freiheit des evangelischen Geistes —> totalitäre Ansprüche auf Arbeitnehmer dürfen nicht auftreten; Grenzen der möglichen Abweichung müssen dennoch klar formuliert sein

 

"Wie viel Kompromissbereitschaft müssen alle Beteiligten mitbringen, damit für die Einzelnen ein lebendiges Aushandeln zwischen eigener Weltanschauung und fixiertem kollektivem Glaubens- und Wertekonsens möglich bleibt und sie nicht dazu gezwungen sind, »ein für allemal«, äußere Programme vollständig zu verinnerlichen, fundamentalistisch zu vertreten oder dies gar »vorzuheucheln«?" (S. 105)

 

"Je breiter der Raum an möglichen Differenzen zwischen persönlichem Glauben samt Wertvorstellungen und denjenigen der arbeitgebenden Marke ist, desto mehr können Arbeitnehmende dazu ermutigt werden, in der Arbeit an ihrem eigenen Credo im Glaubenslebenslauf fortzufahren, was wiederum zu mehr Authentizität

und weniger formel- und masken- bzw. musterhaftem Auftreten beitragen kann." (S. 106)

 

  1. Vorder- und Hinterbühnen der alltäglichen Darbietungen spiritueller Identitätsperformanzen / Selbstinszenierung
    • Glaube ist darf keine Privatsache sein —> geistliche Gemeinschaftserlebnisse werden erwartet
      • Interviewte betonen, dass sie sich nicht gezwungen fühlen, sondern diese Erfahrungen wertschätzen und genießen
      • Gefahr: Missbrauch durch Manipulation (vgl. S. 108)

"Im Kontext der Alltagsinszenierung an den AHF-Schulen wird erwartet, dass die Lehrerinnen und Lehrer ihr frommes Selbstbewusstsein auf den schulinternen Vorderbühnen, insbesondere in den Andachten und in Einzel- aber auch Klassengesprächen, mitteilen und darstellen und somit ihre »lebendige Beziehung zu Jesus« nicht als »Privatangelegenheit auf Hinterbühnen« verbergen." (S. 106)

 

"Eine generelle Verpflichtung zu solcher Darbietung persönlicher Christus-bzw. Gotteserfahrungen in regelmäßigen Andachten, ist aus religionspsychologischer Hinsicht als auffällig einzustufen, wird hier doch ggf. schutzbedürftiges Hinterbühnen-Spiel durch Arbeitsverpflichtung auf Vorderbühnen gezerrt... Doch die meisten betonen, dass sie die Offenheit untereinander ausdrücklich genießen, besonders auch im Blick auf die persönlichen Nöte und Schwächen, einschließlich des Wissens um die Fehlerhaftigkeit der eigenen Person und die »wunderbaren Gottes- und Gebetserhörungserfahrungen «, die jeder und jede auf seine bzw. ihre Weise habe." (S. 107)

"Für eine salutogenetische Begleitung von Arbeitnehmenden im religiösen Feld ist auf Maßnahmen zu achten, die verhindern, dass die Einzelnen genötigt werden, mehr von sich preis zu geben, als ihnen guttut. Dabei steigt der Bedarf an  (geistlicher) Begleitung religiöser Berufe in Aus-, Fort- und Weiterbildung, in systemischer Begleitung und Supervision, in der solche  Unterscheidungen von Vorder- und Hinterbühnen, Rollen- und Selbstentäußerungen und die Fähigkeiten Grenzen zu ziehen, reflektiert werden können." (S. 108)

Fußnote: Salutogenese wendet sich der Erforschung der Prozesse zu, die Gesundheit erhalten und fördern.

 

  1. Abgrenzung und Offenheit zu anderen Weltanschauungen in der zunehmenden Fragmentierung der Gesellschaft / Identitätsinszenierung
    • Abgrenzung von anderen Weltanschauungen vs. Schutz vor Spaltung und Frontenbildung in der Gesellschaft; persönliche Positionierung statt elitärer Absonderung, aber die freie Glaubens- und Meinungsentwicklung der Schüler wird betont

 

"Die Lehrerinnen und Lehrer artikulieren, dass sie sich bemühen, dass die Kinder und Jugendlichen an ihrem Beispiel erkennen, dass das Bekennen und Durchhalten einer profilierten Werte- und Glaubenshaltung wichtig ist und zum persönlichen Lebenserfolg beiträgt. Sie stehen dabei für eine gefestigte Position, die ein »Wir« repräsentiert, das sich von »den Anderen«, insbesondere atheistischen, agnostischen und liberalen Überzeugungen abgrenzt und auch davor bewahren soll, insgesamt eine – aus ihrer Sicht – allzu flexible, jeweils thematisch ad hoc bezogene Welteinstellung bzw. agile Selbstpositionierung in einer pluralen Gesellschaft einzunehmen." (S.108-109)

"Grundhaltung des gemeinsamen Lernens in der Schule, die für das erfolgreiche Leben vorbereiten soll, ist das gemeinsame, bekenntniskonforme »Wir« der Gläubigen, die mit »Jesus im Bund stehen«, im Kontrast zur gottvergessenen Welt." (S. 109)

"Die Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich, »dass der Funke übergesprungen ist« und dass die Schülerinnen und Schüler mit ihnen existentiell in diesem »Wir« verbunden bleiben als erfolgreiche herzensvernunftgebildete Menschen, die jedes Ereignis und jede Herausforderung »mit Jesus« meistern." (S.109)

"Spirituelle Identitätsperformerinnen und -performer sind für durch sie drohende Überwältigung mittels »Wir«-Idealisierungen und Machtmissbrauch zu sensibilisieren." (S. 110)

"Dies muss in Aus-, Fort- und Weiterbildung eingeübt werden, indem nicht nur die Stärken der eigenen Brand und die Schwächen der anderen betrachtet werden, sondern auch die Schwächen der Eigenen und die Stärken der anderen Weltanschauungen, Organisationen und Institutionen. Auf solche prinzipielle Offenheit und Bejahung der Pluralität im religiösen Feld sind schließlich nicht zuletzt die »Brandings of Faith« selbst wieder angewiesen." (S. 110)

 

  1. Selbstinszenierung und Außensteuerung der Individuen in der Pluralisierung der »Brandings of Faith« mit nicht zuletzt auch religionsverfassungsrechtlichen Implikationen / Selbst- und Fremdbestimmung
    • Wichtig für die Schule: religionsverfassungsrechtlicher Schutz und wohlwollendes Ansehen beim Staat
    • Verfasser warnt vor „Missbrauch des Brandings“, da Themen wie Gender und Homosexualität mithilfe des Bekenntnisses negativ interpretiert und damit antifreiheitliche Gesinnungen verbreitet werden (vgl. S. 111)

 

"Am Beispiel der August-Hermann-Francke Schulen in Lippe betrachteten wir »Brandings of Faith«, die religionsverfassungsrechtliche Freiheitsbestimmungen zur Errichtung von freien Bekenntnisschulen nutzen und dadurch die Vielfalt der weltanschaulich gebundenen Bildungsangebote vergrößern. Dies impliziert zahlreiche religionsverfassungsrechtliche Fragen." (S. 110)

"Insgesamt wurde deutlich, dass es für derartige Brandings of Faith entscheidend ist, religionsverfassungsrechtlich geschützt und von Seiten des Staates wohlwollend betrachtet zu werden. Zugleich kombinieren die evangelikalen Schulen mit ihrem Bekenntnis einen spezifischen Wertekanon, so dass die kulturelle Prägekraft des Glaubens gelebt werden kann. Bei den 12 von den AHF-Schulen herausgestellten Werten mischen sich religiöse Haltungen wie »Gottvertrauen « mit zwischenmenschlichen »Tugenden« wie Ehrlichkeit, Fleiß und Selbstannahme. Letztere wird durch bekenntniskonforme, harmatiologische Denkfiguren über die grundsätzliche Verlorenheit des Menschen an die Sünde so konnotiert, dass eine umfassende Kritik nicht nur an individuellen, sondern auch an pluralen, gesellschaftlichen Rollenbildern vermittelt werden kann. Diese Kritik wird dann mithilfe des Bekenntnisses religiös weiter begründbar, z. B. indem von Gottes Schöpfungsordnung, seiner angeblichen Verachtung von Homosexualität oder seiner angeblichen Fixierung von Geschlechterrollen gesprochen wird, so dass das religiöse Bekenntnis auch zum Einfallstor antifreiheitlicher Gesinnung werden kann." (S.111)

 

"Dies ist von den Verantwortlichen jedweder Ersatzschulen, jedes »Branding of Faith« und von staatlicher Seite selbst fortwährend kritisch zu begleiten, damit das Auseinanderdriften der Gesellschaft in unvereinbare Parallelwelten verhindert oder wenigstens moderiert werden kann." (S.111)

 

"Aus-, Fort- und Weiterbildung im gesamten religiösen Feld, in allen Brands, Organisationen, Institutionen etc., müssen entsprechend dabei unterstützten, dass Arbeitssubjekte durch Anleitung zur Informationsbeschaffung kritisch überprüfen und entscheiden können, »vor welchen Karren« an niemals unpolitischen Werten sie sich mit ihrer spirituellen Identitätsperformanz ggf. »spannen lassen«." (S. 111-112)

 

  1. traditionellen und gruppengemeinschaftlich anverwandelten Glaubensimaginationen in Ritualen als Ressourcen der christlichen Kulturpraxis für spirituelle Identitätsperformanzen
    • Tägliche Andachten als Schlüsselritual und Säule der Schulkultur
    • Jesus als Lehrer des Lebens

"In den AHF-Schulen werden vielfach die täglichen Andachten als das profilierende Schlüsselritual der Einrichtungen beschrieben. Diese dienen zur kollektiven Christus-Realisierung durch serielle Tätigkeit." (S.112)

"Alle Lehrerinnen und Lehrer formulierten, dass ihnen durch das gemeinsame geistliche Leben im Schulalltag Jesus selbst als vitale Imagination vor Augen stehe: Sie sehen ihn vor sich als denjenigen, der bei und in den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, der Schulleitung und allen Mitarbeitenden anwesend sei. Dabei trägt er Züge eines Rabbis, eines Lebens-Lehrers, der immer danach gefragt werden kann und will, was er in spezifischen Situationen sagen und tun würde. Aus dieser Jesus-Imagination – so betonen die Lehrkräfte – ziehen sie fortwährend Kraft und Ermutigung. Sie erleben sich selbst in seinem lebenslangen Unterricht, zehren von seiner Didaktik und nehmen sich ihn zum Vorbild. Sie verstehen sich als Mitglieder einer lebenslangen Lerngemeinschaft, in der alle auf göttliche Wegweisung und Erziehung angewiesen bleiben. Auf diese pädagogisch-theologische Imagination der Lebensschule Jesu schwingen sich die Lehrerinnen und Lehrer in ihren gemeinsamen Andachten als Kollegium, mit den Schülerinnen und Schülern und in allgemeinen Schulgottesdiensten ein. Das Ritual ist – so geschichtsträchtig das Format »Andacht« sein mag – für sie nicht historisch verstaubt, sondern höchst lebendig." (S.113)

"Dies lässt über den Kontext der AHF-Schulen hinaus fragen: Was sind passende Rituale für spirituelle Identitätsperformanzen im 21. Jahrhundert? (S. 130) Welche geistlichen Imaginationen, welche Gottes- und Jesus-Bilder sollen und können sie etablieren, so dass sie den Individuen in den Belastungen ihrer Tätigkeit einleuchten und sie aus diesen heraus Bestärkung erfahren und etwas vom geistlichen Innern nach außen abstrahlen können?" (S. 113)

 "Als Quellen für christliche Imaginationen spiritueller Identitätsperformanzen, die in rituellen Formen Ausstrahlung gewinnen können, bieten sich biblische und kirchengeschichtliche, Texte, Artefakte, Liturgien und viele weitere Gestalten der Glaubenspraxis an. Aus theologischer Perspektive ist dabei grundsätzlich für einen historisch-kritischen, kontextualisierenden Umgang besonders mit den biblischen Texten zu werben und eine Hermeneutik zu fördern, die den Imaginationen des Alten und Neuen Testamentes nicht durch biblizistische ahistorische Über- und Eintragungen die Kraft raubt, sondern sie vielmehr durch theologische Reflexionsarbeit zu vertiefen vermag und zugleich die historische Situation der heutigen spirituellen Identitätsperformerinnen und -performer ernst nimmt. Gegenwärtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können und sollen nicht »einfach wie Petrus Jesus nachfolgen«, oder gar unter Missachtung der eigenen kulturellen Gegebenheiten, z. B. der Gleichberechtigung von Mann und Frau, oder der Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt, angeblich »biblische Rollenbilder« ohne historisch-kritische Reflexion repetieren." (S. 113-114)

Die Lehrerinnen und Lehrer der AHF-Schulen haben durch ihre gemeinsame Christus-Imagination als Lehrer ihres Lebens, der in der Schule »mit dabei ist« eine für sie identitätsstiftende und stabilisierende Vorstellung etabliert, die flankiert ist von vielen weiteren Bildern voller Nähe zwischen ihnen und Jesus als Freund, Ansprechpartner, Seelsorger, Bruder. Wie hoch das Bedürfnis nach eigenen in den Arbeitskontext so intensiv eingebetteten gemeinsamen Glaubens-Imaginationen in verschiedenen »Brandings of Faith« sein mag, ist jeweils mit den Menschen, die dort zusammenarbeiten, zu erkunden." (S. 114)

Ukrainische Schüler sind willkommen

Die August-Hermann-Francke-Hauptschule in Detmold hat – wie viele andere Schulen auch – ukrainische Flüchtlingskinder bei sich aufgenommen. Am 12. Mai stand ein besonderes Highlight für die Kinder auf dem Programm – es gab Freikarten für das Handballspiel des TBV Lemgo Lippe.

Ukrainische Schüler besuchen schon seit Anfang März die August-Hermann-Francke-Hauptschule in Detmold. In jeder der 13 Klassen wurden zwei Kinder aufgenommen, insgesamt 26. Die deutsche Sprache zu erlernen ist primäre Ziel, bevor andere Unterrichtsinhalte vermittelt werden können. Um die Sprache zu erlernen werden täglich neue Vokabeln mitgeschrieben und gelernt. „Die meisten Gastschüler sind sehr wissbegierig und fleißig im Erlernen der deutschen Sprache“, berichtet Schulleiter Erich Albrecht.

Auch die Einsatzbereitschaft der deutschen Familien ist sehr hoch. In kürzester Zeit wurde gespendet, um Federmappen, Hefte und Schreibgeräte für die Gastschüler aus der Ukraine zu besorgen.

Neben der Teilnahme am Unterricht sollen die Schüler aus der Ukraine aber auch am gesellschaftlichen Leben teilhaben und die Möglichkeit bekommen, das Erlebte der letzten Wochen in der Heimat zu verarbeiten. Am 12. Mai organisierte die Hauptschule deshalb einen außerschulischen Nachmittag mit gemeinsamen Mittagessen und der Möglichkeit, dass ukrainische Gastschüler ihre Geschichten aus der Heimat und dem Erleben des Krieges teilen. Als Highlight des Tages stand der Besuch des Handballspieles zwischen dem TBV Lemgo Lippe und den Rhein-Neckar Löwen an. Die Gastschüler zeigten sich begeistert von dem Erlebnis und der Atmosphäre in der Phoenix-Contact Arena. Schulleiter Erich Albrecht war auch mit dabei und berichtet: „Die Gastschüler drückten mir immer wieder sehr deutlich und bewusst ihre Dankbarkeit und Freude darüber aus, wie sie in Deutschland aufgenommen wurden und wie großartig sie den Besuch des Handballspiels fanden. Es ließ sie für eine kurze Zeit den Krieg vergessen.“

 

Unsere Wertewochen

Am 25. Oktober 2021 starteten wir an allen unseren AHF-Kitas und -Schulen mit unseren Wertewochen. 12 Werte haben wir für uns definiert, die in unseren Einrichtungen gelebt und geprägt werden wollen: Gottvertrauen, Gemeinschaft, Dankbarkeit, Selbstannahme, Ehrlichkeit, Vergebungsbereitschaft, Respekt, Gerechtigkeit, Dienen, Verantwortung, Kreativität und Fleiß. Bis zum 28. Januar 2022 haben wir uns jede Woche einen Wert vorgenommen, den wir lernen und leben wollen.
In Form von Bannern, Plakaten, Wertekarten, Kalendern uvm. sind die 12 Werte schon seit einiger Zeit in unseren Einrichtungen bereits gut sichtbar, in einigen Kitas gibt es auch schon die „Monatswerte“ – jeden Monat wird ein Wert genauer unter die Lupe genommen.
In einem längeren Prozess sind im vergangenen Jahr Videoclips entstanden, die den jeweiligen Wert definieren und näher erläutern.
Während der Wertewochen wurde jede Woche ein Wert genauer beleuchtet. Dabei wurden Kinder, Schüler und Mitarbeiter immer wieder herausgefordert, über den jeweiligen Wert nachzudenken: Wie sieht Gottvertrauen aus? Was ist Gemeinschaft? Was bedeutet Selbstannahme?

WERTvolle Bildung ist unser Anliegen. Daher ist es uns wichtig, dass die 12 Werte nicht nur unsere Wände zieren, sondern von Mitarbeitern, Kindern und Schülern gelebt werden.
Unsere Wertewochen sind zwar abgeschlossen, aber leben möchten wir die Werte auch weiterhin. Alle Videoclips und Informationen zu den Werten findest Du hier: www.csv-lippe.de/werte

 

 

VEBS-Jubiläum: "Begegnung mit dem Evangelium"

Das Netzwerk von Konfessionsschulen in Deutschland, Verband evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) feierte im September sein 15-jähriges Bestehen – wobei die Zusammenarbeit in der Vorgänger-Arbeitsgemeinschaft (AEBS) bereits vor 40 Jahren begann. Zu diesem Anlass lud der Verband zum  Jubiläumskongress nach Halle in die Franckeschen Stiftungen ein, dem historischen Ort, an dem auch 2006 die Gründungsversammlung stattfand.

Die musikalische Rahmung der Jubiläumsfeier gestaltete das Ensemble unserer Schule unter anderem mit der berühmten Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart und dem Lied „Amazing Grace“, das von dem ersten Geiger Salomo Pries arrangiert worden ist. Die AHF-Schulen in Lippe sind als größte Schulfamilie (mit etwa 3.000 Schülern und 400 Kita-Kindern) Teil dieses großen Schulnetzwerkes in Deutschland, in dem sich aktuell 183 christliche Bekenntnisschulen und Kitas zusammengeschlossen haben. Prof. Stock, Generalsekretär des Verbands, präsentierte bei der Veranstaltung einen Blick in die Geschichte und Gegenwart der Verbandsarbeit. An 120 Standorten gibt es mehr als 3.000 Pädagogen, die für 35.000 Schüler und Kitakinder tätig sind. Vor 40 Jahren waren die Schulen umstritten (selbst bei Christen), fast auf sich selbst gestellt, mit wenig finanziellen Mitteln ausgestattet und spielten im Schulsystem kaum eine Rolle. Dann erfolgte ein Paradigmenwechsel und die partnerschaftliche Zusammenarbeit begann sich zu entfalten, die Schulen wurden effizienter, verantwortungsvoller, internationaler und blieben ihrem Bekenntnis treu. Heute dagegen werden die christlichen Bekenntnisschulen fast überall von den Bürgermeistern und Ministern gelobt, so wie auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer sie immer wieder gerne besucht und lobt. Das hängt auch damit zusammen, dass die Schulen durch die Zusammenarbeit im VEBS voneinander lernen und nicht alles
selbst erfinden müssen. So konnte etwa der Verband durchsetzen, dass bei den Zuschüssen für die digitale Ausstattung die christlichen Privatschulen nicht benachteiligt wurden. Mittlerweile gibt es in allen deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart) ebenfalls große Schwesternschulen. Es gibt aber auch neu gegründete Schulen mit nur etwa 10 Kindern in diesem ersten Schuljahr! Die Herausforderungen haben sich verändert, sind aber nach wie vor da. Die Sorgen um fachlich und geistlich qualifiziertes Personal, gläubige Eltern, unterstützende Ortsgemeinden, aber auch die Professionalisierung der Leitungsgremien stellen heute große Aufgaben dar.

In seiner Predigt warb Pfarrer Steffen Kern angesichts der Rückläufigkeit der christlichen Konfessionalität in der Gesellschaft in christlichen Kitas und Schulen dafür, junge Menschen für Jesus zu gewinnen. Kern ist Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands und Prediger bei „proChrist“. Die gegenwärtigen Trends wie radikale Individualisierung (woraus sich Einsamkeit und Fluidität ergeben), Pluralisierung und Digitalisierung lassen sich nach Kern sehr schön an Familienfotos ablesen: 30er Jahre – große Familie, 50er – Kleinfamilie vor Kleinwagen und Kleingarten, 70er Jahre – Patchworkfamilie mit größerem Auto, 90er – pluraler und migrantischer  Familienbegriff, aktuell – vorrangig Selfies. In diesen Zeiten müssen Einrichtungen beweglich sein und eine entsprechende Vorstellung von Bildung vorweisen. Sie sollten nicht Gefahr laufen, „Menschen nach eigenem Bild“ zu machen, sondern Gott schaffen zu lassen. So kann der Mensch werden, was er in Gott ist – geliebt und zur Verantwortung berufen. Gottes Wege eröffnen einen Raum der Würde und gehen über den Grabstein hinaus. Hierfür benötigt christliche Schule einen festen Standpunkt und weite Arme, sie geht respektvoll vor, bezeugt die Wahrheit ergebnisoffen aber nicht absichtslos, bleibt hierbei dankbar und gelassen. Sie gewährt somit Kindern und Jugendlichen Räume zur Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Evangelium, erarbeitet immer wieder neu die Relevanz des Evangeliums für Einzelne und erhöht mit ihrer Arbeit die Glaubwürdigkeit des Evangeliums. So fördert sie das Leben in Freiheit, Glaube und Hoffnung.

 

Völkerverständigung im Kleinen

Die August-Hermann-Francke-Hauptschule Detmold pflegt mit Schulen aus verschiedenen Ländern mitunter langjährige Partnerschaften, so auch mit einer Schule aus Kiew in der Ukraine. Schon früh nach der russischen Invasion hat die Schule Geflüchtete unterstützt und Hilfsangebote organisiert. Seit Anfang März geflüchtete ukrainische Schülerinnen und Schüler den Unterricht, in jeder der 13 Klassen wurden zwei Kinder aufgenommen. Auch außerhalb des schulischen Alltags bietet die AHF-Hauptschule Angebote an. Im April wurde beispielsweise ein Handball-Bundesligaspiel des TBV Lemgo-Lippe besucht.

Eine weitere Schulpartnerschaft besteht mit einer israelischen Partnerschule aus Jerusalem. Im Mai fand dabei ein Austausch statt und eine Gruppe aus Jerusalem besuchte die Hauptschule in Detmold. Während der Austauschbegegnung, die sich mit dem Thema Kochen und Essen beschäftigte, wurde für die ukrainischen Gastschüler ein gemeinsames Abendessen ausgerichtet. Dies geschah auch auf ausdrücklichen Wunsch der israelischen Partnerinnen und Partner, von denen einige selbst ukrainische Wurzeln haben. So kam es zu einem gemeinsamen Zeichen der Gastfreundschaft und Anteilnahme. Trotz einiger Sprachbarrieren und eines anstrengenden Programms war es für Koordinatorin Ines Engelke und Schulleiter Erich Albrecht eine intensive und schöne Zeit, die sie mit ihren Schülerinnen und Schülern und ihren Gästen erleben durften. Sie konnten zum einen ihre Vorstellung der Völkerverständigung ‚im Kleinen‘ umsetzen und zum anderen Freude an der internationalen Partnerschaft und für den im Herbst anstehenden Gegenbesuch wecken und den Jugendlichen prägende Erlebnisse bereiten.

PS: In gemeinsamer Arbeit von Schülern aus Israel und unserer Hauptschule ist ein Kochbuch entstanden. Die noch nicht gekochten Gerichte wollen wir dann im Herbst gemeinsam kochen, wenn es zu einem Wiedersehen in Jerusalem kommt.

Wertewochen Teil 1 - Gottvertrauen

WERTvolle Bildung ist unser Anliegen! Wir haben 12 Werte definiert, die wir leben und prägen wollen. Was es mit diesen Werten auf sich hat? Das seht ihr ab heute 12 Wochen lang. Jeden Montag erscheint ein neues Video dazu und während der Woche nehmen wir euch auf unseren Socialmedia-Kanälen bei Instagram und Facebook mit, diesen Wert gemeinsam mit uns zu entdecken.

Hier geht es zum ersten Video:

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Wertewochen Teil 10 - Verantwortung

WERTvolle Bildung ist unser Anliegen! Wir haben 12 Werte definiert, die wir leben und prägen wollen.

Auch in diesem Jahr möchten wir uns weiter mit unseren Werten beschäftigen: In dieser Woche geht es um VERANTWORTUNG.

Als Gott den Menschen erschaffen hat, da hat er ihm Verantwortung übertragen - für die Tiere und Pflanzen; für die Schöpfung. Diese Verantwortung besteht bis Heute und dauert immer noch an. Wir Menschen tragen dafür die Verantwortung.

Als Nachfolger von Jesus fordert Er uns auf, Verantwortung zu übernehmen in der Welt und seine wunderbare Botschaft weiterzusagen. Der Autor des Hebräerbriefes fordert die Leser auf: "Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun." (Hebr 10,24 HfA)

Wo kannst Du in diesem Jahr Verantwortung übernehmen und Gutes tun? Wie kannst du dein Talent und deine Möglichkeiten nutzen, um anderen Gutes zu tun?

Unsere Kinder/Schüler möchten wir in der kommenden Woche dazu ermutigen ganz praktisch Verantwortung zu übernehmen: Was kannst Du tun, wo kannst Du Verantwortung übernehmen? Zeig es uns in einem Video, einem Bild oder auf anderem kreativen Weg! Wie immer gibt es für die Teilnehmer auch etwas zu gewinnen.

 

Hier geht´s zum Videoclip "Verantwortung":

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Wertewochen Teil 11 - Kreativität

WERTvolle Bildung ist unser Anliegen! Wir haben 12 Werte definiert, die wir leben und prägen wollen.

KREATIVITÄT

Gott ist ein wunderbar kreativer Gott – das sehen wir nicht nur in der Bibel, sondern auch an jedem Tag, an dem wir mit offenen Augen durch das Leben gehen.

In der kommenden Woche möchten wir wieder unsere Kinder und Schüler herausfordern:

Wo begegnet dir Gottes Kreativität im Alltag? Ehre Gott auf kreative Art und Weise dafür und zeig es!

Mit dieser Fragestellung möchten wir die Kinder/Schüler herausfordern über Gottes Kreativität nachzudenken, aber auch über das, was der kreative Gott in sie hineingelegt hat. Das Ergebnis könnte zum Beispiel ein kreatives Kochvideo sein, indem man was Tolles zubereitet und Gott für die wunderbaren Dinge dankt, die er zum Verzehr geschaffen hat. Aber der Kreativität sind hier gar keine Grenzen gesetzt. Jeder darf sich auf seine Art und Weise kreativ einsetzen und zeigen, was Gott in ihn hineingelegt hat.

Das Ergebnis kann bis zum 23.01. an meine Mailadresse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) geschickt werden!

Es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen. Für die ersten 3 Plätze gibt es:

1.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 150 €

2.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 100 €

3.Platz: Aktionsgutschein im Wert von 50 €

Durch diese Preise wollen wir die Kreativität der Gewinner weiter fördern!

 

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Wertewochen Teil 12 - Fleiß

WERTvolle Bildung ist unser Anliegen! Wir haben 12 Werte definiert, die wir leben und prägen wollen.

FLEIß

Da steht nochmal ein besonderer Wert an letzter Stelle unserer Wertewochen. Wir möchten unsere Kinder und Schüler in der kommenden Woche (und natürlich darüber hinaus) dazu herausfordern fleißig zu sein! Diese Herausforderung gilt der ganzen Klasse / Gruppe:

Findet etwas, wofür es sich lohnt fleißig zu sein! Überlegt euch eine gemeinsame „Fleiß-Aktion“ und zeigt uns, wie ihr diese mit der ganzen Klasse / Gruppe umsetzt. Das kann von A wie Autos waschen für Afrika bis Z wie Zeugnisnoten verbessern durch… alles sein. Wir sind gespannt auf die Beiträge und möchten den Fleiß auch belohnen.

Für den 1. Platz gibt es eine Klassenaktion zu gewinnen (z.B. Eishalle Herford, Bowlen, …)!

Für alle anderen gelungenen Fleißaktionen gibt es eine Snackbox für die ganze Klasse zu gewinnen. Als Vorgeschmack haben wir euch den Inhalt der Snackbox schon angehängt.

Wir freuen uns, wenn wir uns in der kommenden Woche mit dem Wert FLEIß auseinandersetzen und auf fleißige Beiträge der Klassen / Gruppen!

Die Beiträge können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gesandt werden.

 

11 Wochen lang haben wir uns nun schon mit unseren Werten beschäftigt. Tolle Beiträge sind bei uns eingegangen, intensive Erfahrungen wurden gemacht. Die Wertewochen gehen zwar Ende der kommenden Woche zu Ende, aber die Werte möchten wir auch in Zukunft leben und prägen. Auf unserer Homepage können Sie nun dauerhaft auf unsere 12 Werte und die dazugehörigen Clips zugreifen: www.csv-lippe.de/werte

Viel Freude und Segen beim anschauen, erleben und ausleben dieser Werte!

 

Hier geht´s zum Videoclip "Fleiß":

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