Auch in diesem Jahr kamen wieder alle pädagogischen Mitarbeiter der Schulen und Kitas zu einem Gemeinschaftsabend zusammen.
Der Abend bot viel Zeit für Gemeinschaft und Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Respect-Band unserer Schule umrahmte das Beisammensein mit stimmungsvoller Musik, und selbstverständlich durfte auch gutes Essen nicht fehlen.
Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag unseres Gastredners Gerd Leßmann, der viele Jahre den Sanderhof in Dörentrup geleitet hat. Mit seiner authentischen Art berichtete er von inspirierenden Erlebnissen aus seinem Leben. Er erklärte, was für ihn„Leben lernen – Gott vertrauen“bedeutet und wie wichtig das Gebet für ihn ist. Es war ermutigend zu hören, wie Gott in seinem Leben gewirkt hat und wie beständig sein Vertrauen auf ihn gerichtet war.
Überlass dem Herrn, die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es wohl machen. Psalm 37,5
Jeden Monat beschäftigen wir uns besonders intensiv mit einem christlichen Wert. In unserem Morgenkreis am Montagmorgen treffen wir uns mit allen Kindern und Erzieherinnen in der Turnhalle. Dort besprechen wir den Monatswert und den passenden Vers auf kreative Art und Weisen. Wir singen Lieder, lernen passende Bewegungen dazu und hören Geschichten. Im Mai hätten wir in diesem Rahmen den Monatswert „Gott vertrauen“ vertieft. Wie gut, dass dieser Rahmen nicht den Wert ausmacht. Wie wäre es, wenn ihr gemeinsam mit Euren Kindern diesen Wert genauer anschaut? Hier ein paar Ideen, die euch helfen, diesen Wert zu Hause zu thematisieren.
1. Schreibt doch mal gemeinsam den Bibelvers in Kinderschrift (mit Bildern) auf und denkt darüber nach. Wir würden uns über Fotos von diesen Bildern freuen. Ihr könnt sie uns einfach per E-Mail senden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).
2. Hört/lernt oder singt zusamme dieses Lied.
Wir wünschen Euch dabei eine gesegnete Zeit!
Eure Erzieherinnen der AHF Kita Lemgo
Der Herbst ist in unserer Kita angekommen – und mit ihm viele bunte Erlebnisse für die Kinder. Gemeinsam entdecken wir, was die Jahreszeit zu bieten hat.
Einige Kinder haben sich auf den Weg zum Wall gemacht und Kastanien gesammelt. Begeistert kehrten sie zurück und forschten an den Kastanien, indem sie die Kastanien mit den Erzieherinnen aufgeschnitten und gewogen haben. Andere Kinder waren besonders kreativ: Aus den gesammelten Naturmaterialien entstanden kleine Igel, die nun in unserem Gruppenraum für eine gemütliche Herbststimmung sorgen.

Auch in der Küche wurde es herbstlich. Die Kinder haben zusammen warme Kekse gebacken, die anschließend gemeinsam probiert wurde.
Draußen im Garten packten die Kinder ebenfalls kräftig mit an. Ausgerüstet mit Rechen halfen sie, das bunte Herbstlaub zusammenzutragen.
So zeigt sich der Herbst in unserer Kita von seiner schönsten Seite: bunt, kreativ, lecker und voller gemeinsamer Abenteuer.
In der letzten Juliwoche durften wir die neuen Kitakinder begrüßen. Dabei fiel das Begrüßungsfest in diesem Jahr anders aus als sonst. Es waren nicht wie gewohnt alle Kinder gemeinsam da, um die gesamte Kita mit ihren Eltern zu erkunden. Stattdessen wurden sie nur in ihre jeweilige Gruppe eingeladen.
Dies brachte trotz Einschränkungen so manchen Vorteil mit sich. In gemütlicher, kleinerer Runde lässt es sich die Kinder und ihre Eltern doch noch etwas besser kennenlernen. Während die „alten“ und neuen Kinder sich auf Schatzsuche im Sandkasten machten und auf wertvolle Edelsteine trafen, konnten sich „alte“ und neue Eltern bei Kaffee und Kuchen unterhalten und schon den ein oder anderen Kontakt knüpfen.
Wir haben die Nachmittage sehr genossen und freuen uns ein jedes Kind bald im Kitaalltag erleben zu können.
Eure Citrine, Rubine, Saphire und Smaragde J
Haben oder kennen Sie auch unkonzentrierte, verträumte leicht ablenkbare, impulsive oder hyperaktive Kinder oder Erwachsene in Ihrer Familie, in der Schulklasse Ihres Kindes, im Verein oder Verwandtschaft? Das Phänomen ADHS, fachlich Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, wird oft als Modeerscheinung abgetan, ist tatsächlich aber schwer zu diagnostizieren oder wird oft nicht richtig erkannt. Umso wichtiger ist es, sich aus erster Hand zu informieren: Was ist ADHS? Wie können wir Betroffene verstehen und angemessen mit ihnen umgehen? Wie wird man vom Fehlerpolizisten zum Schatzsucher?
Arno Backhaus, selbst ADHSler, will Betroffene, Interessierte und Fachkräfte aufschließen und auf eine neue Spur bringen, wenn sie aus dem Störfaktor „ADHS“ einen Kreativposten machen: „Auch du hast Stärken“ (AdhS). Er zeigt Chancen auf, die in dieser Störung liegen, und macht Mut, auch die außergewöhnlichen Begabungen der AHDS-Personen zu erkennen und zu fördern. Kein schwer verständliches Fach-Seminar über medizinische Feinheiten erwartet Sie, sondern verständliche, bodenständige Informationen und Erfahrungen aus dem Erziehungs- und Erwachsenen-Alltag eines Betroffenen.
Arno Backhaus ist bundesweit unterwegs und berichtet in Schulen, Kindergärten und Kirchen von seinen Erfahrungen mit schwierigen Situationen
in der Kindererziehung und im Alltag von ADHS-Erwachsenen. Während des Seminars gibt es die Möglichkeit sich auszutauschen und Fragen zu stellen. Bringen Sie gerne auch Freunde und Bekannte zu diesem Vortrag mit. Im Blick sind nicht nur Eltern, Erzieher und Lehrer, sondern auch Partner von ADHSlern.
Im Foyer stellt Herr Backhaus seinen Büchertisch aus, an dem Medien zum aktuellen Thema erworben werden können.

Wenn es im Laufe des Vormittags an der Tür klingelt, wissen die Kinder: Das könnte auch der Postbote sein. Manchmal erwarten die Kinder den Postboten schon sehnsüchtig. Diesmal öffnete ich die Tür, nahm die Post an und brachte sie ins Büro zu Marianne, gefolgt von einer Traube Kindern. „Marianne, geht’s dir heute gut?“, hörte ich ein Kind interessiert nachfragen. Die meisten jedoch waren auf etwas anderes fokussiert: Das Paket. Ein paar Tage zuvor hatten sie neue Bügelperlen bei Marianne beantragt, deswegen achteten sie in diesen Tagen besonders aufmerksam auf die Türklingel und tadddaaaaa: Ihr Bauchgefühl war passend. Ihre Bestellung ist eingetroffen und es konnte direkt losgelegt werden.
In den letzten Wochen wurde unser Gemüsebeet zu einer Matschanlage umfunktioniert. Da durch den Lockdown und den späten Frost das Einpflanzen der Setzlinge sich immer weiter verzögerte, blieb das Beet dieses Jahr unbepflanzt. Dies entdeckten einige Kinder und fingen an zu buddeln. Motiviert, engagiert und mit viel Spaß forschten und experimentierten die Kinder mit Wasser, Erde, “echten” Schüppen und anderen Dingen. Manche standen dabei und sahen sich diese dreckige Angelegenheit nur aus der Ferne an. Zum Glück konnte zur Not im Anschluss auch geduscht werden. Ganz nebenbei lernten sie hierbei viele Dinge. Sie spürten, dass nasse Erde rutschig ist. Wenn noch mehr Wasser hinzukam, wurde die Masse ganz schön schlammig, dabei konnte der Gummistiefel auch schon mal drin stecken bleiben. Sie sahen, dass trockene Erde staubt. Sie dosierten ihre Kräfte beim Buddeln mit den Schaufeln. Sie gruben unterirdische Gänge und Brücken entstanden, dabei schärften sie ihr räumliches Vorstellungsvermögen und erfuhren physikalische Gesetze, denn die Brücken blieben nicht unter allen Bedingungen bestehen. Ganz nebenbei förderten sie ihre Grob- und Feinmotorik sehr vielfältig. Nicht zuletzt wurde die Sprache engagiert genutzt und somit weiter ausgebaut, indem sie im regen Austausch untereinander waren. Sie schmiedeten gemeinsam Pläne, entwickelten Lösungen, reflektierten die Resultate, …
Für ein gesundes SELBST-bewusstsein ist die Erfahrungen der eigene Körpergrenzen eines der wichtigsten Lernerfahrung. Das ist die Basis auf der anschließend gelernt werden kann, eigene Empfindungen wahrzunehmen und eigene Grenzen zu kommunizieren. Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. Vielfältige Sinneserfahrungen, auch mit der Haut, sind die Grundlage für gelingende Verknüpfungen im Gehirn.
Hat euer Kind heute wieder mal nur gespielt? Dann hat es sehr geschickt die beste Lernform für sich gewählt, denn Spielen bedeutet lernen ganz nebenbei.




Der Artikel ist am 28.04.2023 in der LZ erschienen.
Auch unsere Kita-Kinder nahmen motiviert an der diesjährigen Frühjahrsputzaktion in Lemgo teil. Zusammen mit Erziehern und Eltern befreiten sie das Gelände rund um die Kita und auf dem Kastanienwall von Müll. Handschuhe und Greifer durften dabei nicht fehlen.
Jeden Freitag ist die Gymnastikhalle der Grundschule für unsere Kitakinder reserviert.
Gerne nutzen wir den großen Raum für das Austoben und Beschnuppern der Schulräume.
Alle Kinder sind im Unterricht. Das bedeutet wir gehen leise durch das leere Gebäude die Treppe hinauf.
Die Kinder lernen die Schule kennen, gehen über den Schulhof, sehen was es zu spielen gibt, beschnuppern die Räumlichkeiten und profitieren ganz nebenbei vom Konzept „Kita und Schule unter einem Dach“.
Eine Schar von leuchtenden Laternen bewegte sich am Dienstag, den 7.11.2023, in und um unsere Kita herum. Unsere Kitakinder präsentierten stolz ihre selbstgebastelten Laternen und waren begeistert, diese endlich ausführen zu können. Aufgeteilt in Altersgruppen begaben sich unsere Erzieher mit den Kindern auf den Laternenumzug. Tapfer stapften die Kinder durch die beginnende Dunkelheit und ließen ihre Lichter und Warnwesten hell leuchten. Der Umzug war in Stationen aufgeteilt, an denen die Kinder von wartenden Eltern begrüßt wurden. Dort konnten sie eine kleine Rast einlegen, einen Teil einer Geschichte hören und zusammen singen. Dann ging es weiter zur nächsten Station, wo sie den nächsten Teil der Geschichte hörten. Unsere Kleinsten (die 2- bis 3-Jährigen) hörten die Mut-mach-Geschichte „Ich habe ein Licht und fürchte mich nicht“, die 4- bis 5-Jährigen erlebten St. Martin zusammen mit einem Teddy, der das Teilen entdeckte und unsere Schulfüchse lernten die Geschichte von Sankt Martin kennen, der Jesus nacheiferte und mit den Armen teilte.
Zurück in der Kita konnten sich alle mit einem Kinderpunsch aufwärmen und sich am Snackbuffet stärken. Zum Abschied gab es noch Stutenkerle, die die Schulfüchse am Vormittag gebacken hatten.
Wir bedanken uns herzlich für die großartige Unterstützung durch die Eltern!
Wann kann man schonmal einen echten Missionar kennenlernen? Eine Familie unserer Kita geht im Oktober in die Mission.
Wir haben die Gelegenheit genutzt, um Timo, der 2018-2019 sein Anerkennungsjahr bei uns gemacht hat und seine Frau Olga genauer kennen zu lernen.
Die beiden haben ihre Arbeit bei unserem Schatzsucher- Gottesdienst vorgestellt und die Kinder mit auf eine Flugreise genommen. Warum werden sie Missionare? Wo geht es hin und was hat Gott damit zu tun?
Die Frage, die sich unter den Kindern und im Team gestellt hat: Wir können wir Familie Löwen praktisch unterstützen?
Die Ideen der Kinder waren vielfältig: Einige wollten ihr Sparschwein spenden, andere wollten mit nach Thailand kommen. Als wir den Kindern erklärten, wie teuer und umständlich diese Idee ist, entwickelten sich andere Gedanken. Die Entscheidung stand fest. Es soll ein Sponsorenlauf werden. So können die Kinder beteiligt werden und „selbstständig“ Geld spenden.
Am 27. August war es soweit. Wir trafen uns mit allen Familien in der Turnhalle bevor die bewegungsfreudigen Kinder bei angenehmen Temperaturen eine Runde nach der anderen liefen. Die Eltern und Erzieherinnen waren überrascht von der Freude und Ausdauer der Kinder.
Zum Abschluss des Festes trafen wir uns in der großen Turnhalle. Hier gab es eine Siegerehrung und auch wir als AHF Kita Lemgo wurden offiziell zur ersten Wertekita Deutschlands ausgezeichnet. Am Montag stellten wir ein Spendenglas in der Kita auf, in das die Kinder ihre „erlaufenenes“ Geld hineinwerfen durften.
Wir staunten nicht schlecht, als sich das Glas im Laufe der Woche füllte. 3518€ konnten wir Ola und Timo Löwen bei einem gemeinsamen Kita Morgenkreis überreichen.
Sie bedankten sich von Herzen und versprachen uns, dieses Geld mit nach Thailand nehmen, um den Armen zu helfen.
Wann kann man schonmal einen Missionar hautnah kennenlernen und ihn als Kind unterstützen? Wir haben den Horizont der Kinder erweitert und ihnen noch das Gefühl gegeben etwas kleines zu geben aus dem Gott etwas Großes machen kann.
Am diesjährigen Nikolaustag erlebten die Kinder unserer Kita eine ganz besondere Überraschung. Schon am frühen Morgen lag eine erwartungsvolle Stimmung in der Luft. Während die Gruppen spielten, ertönte plötzlich ein leises Klingeln, das immer näherzukommen schien. Neugierig sahen sich die Kinder um – und dann entdeckten sie ihn: Den Nikolaus!
Zu ihrer großen Freude war er in diesem Jahr nicht durch die Tür gekommen, sondern stand hoch oben auf dem Dach unserer Kita. Von dort ließ er einen großen Sack voller Süßigkeiten hinunter. Die Kinder staunten, jubelten und freuten sich über diese außergewöhnliche Ankunft. Das geheimnisvolle Glockenklingeln hatte sie schnell auf den besonderen Gast aufmerksam gemacht, und die Aufregung war groß.
Nachdem der Sack geöffnet und die Süßigkeiten bestaunt worden waren, erwartete die Kinder ein liebevoll vorbereitetes Nikolausfrühstück. Die Eltern hatten sich viel Mühe gegeben und ein abwechslungsreiches Buffet aus frischem Laugengebäck, Gemüse und Obst zubereitet.
Der Vormittag war geprägt von strahlenden Gesichtern und staunenden Augen. Die Kinder werden diesen Tag sicher lange in Erinnerung behalten.
“Die Schulfuchsübernachtung und das Sommerfest dürfen wegen der Corona Pandemie nicht durchgeführt werden.“ Nach dieser Nachricht waren wir ein wenig niedergeschlagen, denn die Schulfuchsübernachtung und das Sommerfest sind die Highlights der Schulfüchse, die nach den Sommerferien unsere Kita verlassen. Sie fiebern das ganze Jahr auf dieses Ereignis hin und jetzt drohte dieser besondere Abschluss ihrer Kita-Zeit ins Wasser zu fallen. Jetzt musste ein Notfallplan her, damit auch diese Schulfüchse auf einen schönen Abschluss ihrer Kita Zeit zurückblicken können. Also steckte das Schulfuchsteam ihre Köpfe zusammen und heckte einen neuen, besonderen Plan aus. Jede Gruppe feiert an einem Nachmittag einen eigenen Abschied mit seinen Schulfüchsen. Der Grobe Rahmen war für alle gleich: Gummistiefel für den Zaun bemalen, Abschlussfotos schießen, Essen und in der (immer noch neuen) Turnhalle spielen. Feinheiten für einen schönen Abschluss mit den Schulfüchsen plante jede Gruppe einzeln. Wir genossen eine schöne und intensive Zeit mit den kleinen Großen. Nur die Schulfüchse standen dabei im Mittelpunkt und es ging mal nur um sie. Kinder und Erzieher beschrieben die Zeit als wirklich schön, die Kinder hatten riesen großen Spaß.
In der Rubingruppe ist es plötzlich leer geworden. Ein Blick in den Nebenraum erklärt, wo sich die Kinder gerade alle befinden. Sie und die Erzieher sitzen gemeinsam vor einem Laptop. Das, was sie alle so gespannt auf den Bildschirm schauen lässt, ist ein Videoanruf nach Thailand. Vor der Kamera in Thailand befindet Samy Löwen, der seine Kita, seine Freunde und seine Erzieher sehr vermisst.
Samy und seine Familie sind letztes Jahr im Oktober nach Thailand gegangen, um dort ein Kinderheim aufzubauen. Zu der Organisation, Marburger Mission, gehören noch zwei christliche Kitas und eine Schule. Sein Vater, Timo Löwen, hat sein Anerkennungsjahr in der August-Hermann-Francke Kita in Lemgo gemacht und eine gute Beziehung zu der Kita aufgebaut. Das, was Timo in seinem Anerkennungsjahr gelernt hat, möchte er jetzt in Thailand ein- und umsetzen. Um ihn dabei zu unterstützen, fliegen Marianne Banmann, die Kitaleitung, und Pia Tober, Fachkraft in der Rubingruppe, Ende März zur Familie Löwen.
Samys Freunde aus seinem „alten und allerbesten Kindergarten“ sehen begeistert, wie Samy ihnen sein neues Zimmer und seinen neuen Garten zeigt. Dabei stellen die Kinder viele Fragen, unter anderem wollen sie wissen, welche Pflanzen Samy neu kennengelernt hat und ob er schon wilde Tiere gesehen hat.
Nach dem Videoanruf endet die Begeisterung der Kinder nicht. Jetzt möchten sie wissen, wo sich Thailand auf der Landkarte befindet. Das Samy tatsächlich so weit weg ist, verstehen sie noch nicht, denn der Abstand auf der Landkarte sieht nicht sehr groß aus.
Samy und seine Geschwister haben sich Süßigkeiten aus Deutschland gewünscht, denn in Thailand gibt es nur andere Leckereien, an die sie sich erst noch gewöhnen müssen. Die Kinder der Kita dürfen deshalb einen Koffer mit verschiedenen Naschsachen füllen, den Marianne und Pia nach Thailand mitnehmen werden.
Wenn Marianne und Pia nach Thailand fliegen, werden die Kinder ihre Reise auf der Landkarte verfolgen. Dabei können sie feststellen, dass diese kleine Strecke auf der Landkarte in Wirklichkeit viel Zeit benötigt, um zurückgelegt zu werden. Der Höhepunkt wird sicher der Videoanruf mit Marianne und Pia aus Thailand werden. Die Reise wird spannend!
Vor einigen Monaten haben die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen kleine Sonnenblumenkerne in die Erde gelegt. Die Samen stammten noch aus dem letzten Jahr. Mit viel Geduld, Wasser und Sonnenschein sind daraus inzwischen prächtige, große Blumen geworden.
Die Kinder staunen über das Wachstum der Pflanzen und freuen sich, wenn neue Blüten ihre Köpfe zur Sonne drehen. Einige Sonnenblumen wurden bereits geerntet, schmücken den Gruppentisch und die Kerne der Sonnenblumen werden geknabbert.
Das gemeinsame Pflanzen, Pflegen und Ernten hat den Kindern nicht nur Freude bereitet, sondern ihnen auch gezeigt, wie spannend es ist, den Kreislauf der Natur mitzuerleben. Aus einem kleinen Samen ist eine große Blume geworden – und aus dieser Blume wieder neue Samen, die vielleicht schon bald erneut in die Erde wandern.🌻
Immer donnerstags besucht Wiebke Klassen uns in der Kita. Die 4-jährigen Kinder sind eingeladen, mit ihr zu singen, trommeln und zu musizieren. Sie erleben viel Freude und
Begeisterung mit der Musik, erforschen ihre stimmlichen Möglichkeiten, lernen Instrumente kennen und probieren viel Neues aus. Auch für unsere Gottesdienste sind ihre Lieder und Trommelstücke eine wertvolle Bereicherung und schenken den Eltern einen kleinen Einblick in den Alltag ihrer Kinder.
„Ich will einen Laptop basteln“, bekundet Johanna. Bei den anderen Kindern hatte sie schon beobachtet, wie sie sich aus einem Blatt Papier einen Laptop herstellten und damit spielten. Wir zählten gemeinsam auf, was sie für ihr Vorhaben braucht und schon konnte die Büroarbeit beginnen. Nach nur kurzer Zeit hatte sich unser Einzelbüro zu einem Großraumbüro entwickelt, in dem alle Plätze an unserem Frühstückstisch besetzt waren. Hier wurden die Aufgaben gut verteilt. In der Personalabteilung bemühte sich Leonie um neue Mitarbeiter. Dafür benötigte sie auch noch ein Handy, das schnell mit Papier, Schere und Stiften hergestellt wurde. Schnell wurde dieser Vorschritt auch in den anderen Abteilungen integriert und schon waren alle gut miteinander vernetzt. Der Bananenhandel inklusive des Transportes wurde von Maximilian organisiert. Lara kümmerte sich um die Wettervorhersage. Die Kinder brachten viele verschiedene Ideen in die Büroarbeit ein und setzten diese um. Es gab allerhand voll zu tun und die Anzahl der Mitarbeiter stieg stetig. Die Kinder standen im regen Austausch miteinander. Mit viel Spaß stärkten sie ganz nebenbei Ihre sozialen und sprachlichen Kompetenzen, erprobten ihre feinmotorischen Fähigkeiten, lernten einiges über das Arbeitsleben und erweiterten ihre Konzentrationsspanne. Natürlich verdienten die Kinder für ihre ganze Arbeit auch (Spiel-) Geld. Doch das Bürospielen hörte an diesem Tag nicht auf. Es entwickelte sich ein weiteres Spielangebot mit echten Bildschirmen und Tastaturen. Die Kinder tauchten in die ihnen bekannte Lebenswelt vieler Eltern, in die sie in den letzten Jahren einen deutlich höheren Einblick gewinnen konnten. Hierbei stellten wir fest: Die Kinder sind echte Spezialisten. Sie kennen sich in vielen Themen schon gut aus.
Da haben wir`s: Spielen ist harte Arbeit.





Dieses Jahr ist ein Jahr voller Überraschungen, Veränderungen und leider auch Einschränkungen.
Doch regt diese sondersame Zeit dazu an, kreativ und erfinderisch zu werden.
Am 3. November feierten wir nämlich unser langersehntes Laternenfest.
Doch das Fest wie gewohnt mit der gesamten Kita zu feiern war diesmal leider nicht möglich.
Da wir nicht mit allen Gruppen treffen durften, haben wir dieses Jahr unser Laternenfest einzeln gefeiert- und es war echt besonders.
Jede Gruppe durfte nämlich das „Laternen- Kino“ in der Turnhalle besuchen.
Mit unseren Laternen gingen wir dann in den gemütlichen, dunklen „Kinosaal“, wo alles schon geschmückt war.
Als wir alle gemütlich zusammen saßen wurde noch leckeres Popcorn verteilt, welches natürlich bei einer Kinovorstellung nicht fehlen darf.
Dann ging es auch schon los.
Wir schauten uns den Film „DU BIST EINMALIG“, von Max Lucado an.
In dem Film geht es um eine Holzpuppe "Punchinello", die verstanden hat, dass sein Holzschnitzer Eli ihn EINMALIG gemacht hat und ihn sehr lieb hat.
Punchinello dachte nämlich, wenn er etwas falsch tat oder ihm etwas nicht sofort gelang, dass er nicht gut genug und nicht wertvoll sei.
Doch nach einem Gespräch mit seinem Holzschnitzer Eli wusste Punchinello, dass es keine Rolle spielte, was die anderen Holzpuppen über Punchinello gedacht oder gesagt haben, sondern nur was Eli über ihn denkt- nämlich das er EINMALIG ist.
So wie Eli über Punchinello denkt, sieht Gott auch uns.
Er liebt uns so sehr und hat sich jeden von uns wunderbar und EINMALIG ausgedacht.
Es spielt keine Rolle ob wir etwas gut oder nicht gut können, denn er liebt uns unabhängig von unseren Begabungen und Talenten.
Nach dem tollen Film und leckeren Popcorn durften wir in unseren Gruppen weiterfeiern.
Wir sprachen über den Film und darüber wie sehr Gott uns liebt.
Zum Ende unseres Laternenfestes bekamen wir noch kleinen Überraschungstütchen, die einige Eltern liebevoll für uns vorbereitet haben.
Es war ein schönes und EINMALIGES Laternenfest!☺




Am 25. Oktober 2021 starteten wir an allen unseren AHF-Kitas und -Schulen mit unseren Wertewochen. 12 Werte haben wir für uns definiert, die in unseren Einrichtungen gelebt und geprägt werden wollen: Gottvertrauen, Gemeinschaft, Dankbarkeit, Selbstannahme, Ehrlichkeit, Vergebungsbereitschaft, Respekt, Gerechtigkeit, Dienen, Verantwortung, Kreativität und Fleiß. Bis zum 28. Januar 2022 haben wir uns jede Woche einen Wert vorgenommen, den wir lernen und leben wollen.
In Form von Bannern, Plakaten, Wertekarten, Kalendern uvm. sind die 12 Werte schon seit einiger Zeit in unseren Einrichtungen bereits gut sichtbar, in einigen Kitas gibt es auch schon die „Monatswerte“ – jeden Monat wird ein Wert genauer unter die Lupe genommen.
In einem längeren Prozess sind im vergangenen Jahr Videoclips entstanden, die den jeweiligen Wert definieren und näher erläutern.
Während der Wertewochen wurde jede Woche ein Wert genauer beleuchtet. Dabei wurden Kinder, Schüler und Mitarbeiter immer wieder herausgefordert, über den jeweiligen Wert nachzudenken: Wie sieht Gottvertrauen aus? Was ist Gemeinschaft? Was bedeutet Selbstannahme?
WERTvolle Bildung ist unser Anliegen. Daher ist es uns wichtig, dass die 12 Werte nicht nur unsere Wände zieren, sondern von Mitarbeitern, Kindern und Schülern gelebt werden.
Unsere Wertewochen sind zwar abgeschlossen, aber leben möchten wir die Werte auch weiterhin. Alle Videoclips und Informationen zu den Werten findest Du hier: www.csv-lippe.de/werte

Das Netzwerk von Konfessionsschulen in Deutschland, Verband evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) feierte im September sein 15-jähriges Bestehen – wobei die Zusammenarbeit in der Vorgänger-Arbeitsgemeinschaft (AEBS) bereits vor 40 Jahren begann. Zu diesem Anlass lud der Verband zum Jubiläumskongress nach Halle in die Franckeschen Stiftungen ein, dem historischen Ort, an dem auch 2006 die Gründungsversammlung stattfand.
Die musikalische Rahmung der Jubiläumsfeier gestaltete das Ensemble unserer Schule unter anderem mit der berühmten Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart und dem Lied „Amazing Grace“, das von dem ersten Geiger Salomo Pries arrangiert worden ist. Die AHF-Schulen in Lippe sind als größte Schulfamilie (mit etwa 3.000 Schülern und 400 Kita-Kindern) Teil dieses großen Schulnetzwerkes in Deutschland, in dem sich aktuell 183 christliche Bekenntnisschulen und Kitas zusammengeschlossen haben. Prof. Stock, Generalsekretär des Verbands, präsentierte bei der Veranstaltung einen Blick in die Geschichte und Gegenwart der Verbandsarbeit. An 120 Standorten gibt es mehr als 3.000 Pädagogen, die für 35.000 Schüler und Kitakinder tätig sind. Vor 40 Jahren waren die Schulen umstritten (selbst bei Christen), fast auf sich selbst gestellt, mit wenig finanziellen Mitteln ausgestattet und spielten im Schulsystem kaum eine Rolle. Dann erfolgte ein Paradigmenwechsel und die partnerschaftliche Zusammenarbeit begann sich zu entfalten, die Schulen wurden effizienter, verantwortungsvoller, internationaler und blieben ihrem Bekenntnis treu. Heute dagegen werden die christlichen Bekenntnisschulen fast überall von den Bürgermeistern und Ministern gelobt, so wie auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer sie immer wieder gerne besucht und lobt. Das hängt auch damit zusammen, dass die Schulen durch die Zusammenarbeit im VEBS voneinander lernen und nicht alles
selbst erfinden müssen. So konnte etwa der Verband durchsetzen, dass bei den Zuschüssen für die digitale Ausstattung die christlichen Privatschulen nicht benachteiligt wurden. Mittlerweile gibt es in allen deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart) ebenfalls große Schwesternschulen. Es gibt aber auch neu gegründete Schulen mit nur etwa 10 Kindern in diesem ersten Schuljahr! Die Herausforderungen haben sich verändert, sind aber nach wie vor da. Die Sorgen um fachlich und geistlich qualifiziertes Personal, gläubige Eltern, unterstützende Ortsgemeinden, aber auch die Professionalisierung der Leitungsgremien stellen heute große Aufgaben dar.
In seiner Predigt warb Pfarrer Steffen Kern angesichts der Rückläufigkeit der christlichen Konfessionalität in der Gesellschaft in christlichen Kitas und Schulen dafür, junge Menschen für Jesus zu gewinnen. Kern ist Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands und Prediger bei „proChrist“. Die gegenwärtigen Trends wie radikale Individualisierung (woraus sich Einsamkeit und Fluidität ergeben), Pluralisierung und Digitalisierung lassen sich nach Kern sehr schön an Familienfotos ablesen: 30er Jahre – große Familie, 50er – Kleinfamilie vor Kleinwagen und Kleingarten, 70er Jahre – Patchworkfamilie mit größerem Auto, 90er – pluraler und migrantischer Familienbegriff, aktuell – vorrangig Selfies. In diesen Zeiten müssen Einrichtungen beweglich sein und eine entsprechende Vorstellung von Bildung vorweisen. Sie sollten nicht Gefahr laufen, „Menschen nach eigenem Bild“ zu machen, sondern Gott schaffen zu lassen. So kann der Mensch werden, was er in Gott ist – geliebt und zur Verantwortung berufen. Gottes Wege eröffnen einen Raum der Würde und gehen über den Grabstein hinaus. Hierfür benötigt christliche Schule einen festen Standpunkt und weite Arme, sie geht respektvoll vor, bezeugt die Wahrheit ergebnisoffen aber nicht absichtslos, bleibt hierbei dankbar und gelassen. Sie gewährt somit Kindern und Jugendlichen Räume zur Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Evangelium, erarbeitet immer wieder neu die Relevanz des Evangeliums für Einzelne und erhöht mit ihrer Arbeit die Glaubwürdigkeit des Evangeliums. So fördert sie das Leben in Freiheit, Glaube und Hoffnung.
