Der Bibelraucher zu Gast an der Gesamtschule

Als 6-Monate altes Baby einsam auf einem Feld zurückgelassen und später in diversen Heimen aufwachsend, erlebt Wilhelm Buntz eine schwere Kindheit und Jugend. Bereits mit sieben Jahren wünscht er sich, Gangster zu werden.

Gespannt folgen die Schüler den biografischen Erzählungen und unglaublichen Ausführungen von Wilhelm Buntz und staunen nicht schlecht, wozu er bereits in jungen Jahren fähig war und was der Ex-Häftling in seiner bewegten Vergangenheit alles erlebte.

Mit 16 Jahren muss Wilhelm Buntz das erste Mal ins Gefängnis, weil er mit einem gestohlenen Auto einen Unfall verursacht, bei dem ein Polizist stirbt. Nach dem Gefängnisaufenthalt bleibt er nur 14 Tage straffrei. Es folgen weitere schwere Straftaten (insgesamt 148), bis  er sogar über die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ deutschlandweit als gefährlicher Verbrecher gesucht und festgenommen wird. Das anschließende Urteil: 14 Jahre Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung.

Die kommenden 14 Jahre im Gefängnis verändern sein Leben: Buntz besorgt sich eine Bibel beim Gefängnispfarrer und liest die dünnen Seiten, bevor er diese ausreißt und zu Zigaretten weiterverarbeitet. Als er sich bis zur Bergpredigt im Neuen Testament vorraucht, beginnt er, über das Gelesene nachzudenken und wagt erste Schritte mit Gott:

"Wenn du einen Plan hast mit meinem Leben, dann musst du mich besiegen. Aber ich lasse mich nicht besiegen. Du musst stärker sein als ich.“

Gott ist treu und handelt: Insassen und Gefängnisleitung bemerken seine eingetretene Veränderung, so dass der Gefängnisdirektor sich für eine Haftentlassung einsetzt. Buntz aber möchte reinen Tisch mit Gott machen und bekennt gegenüber dem Staatsanwalt seine nicht nachgewiesenen Taten. Dieser stellt die Verfahren zu Buntz´ Überraschung ein, so dass er mit 29 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird und ein neues Leben in Freiheit beginnen kann.

Die Schüler wurden in eine bewegende und zugleich tragische Geschichte eines Menschen hineingenommen, der als hoffnungsloser Fall galt und abgeschrieben wurde.

Doch Gott schreibt Menschen nicht ab. Gott verändert.

Alexander Muth

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